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GROßRÖHRSDORF/SACHSEN: Tötungsdelikt z. N. von Anke Hübschmann (1994)

Mord verjährt nicht

Wir der Mord an Anke Hübschmann nach über 21 Jahren doch noch aufgeklärt?
Mord
Anke Hübschmann
Wird der Mord nun endlich gesühnt?


Der Mord an Anke Hübschmann war auch hier im Blog immer wieder Thema. Nun habe ich aus diversen Medien erfahren, dass nun ein möglicher Täter ermittelt werden konnte. An der Kleidung von Anke Hübschman, die sich 20 Jahre in der Asservatenkammer des LKA befand, konnten DNA-Spuren gesichert werden. Durch neue DNA- Vergleiche und weiteren Ermittlungen deutete alles auf einen Tatverdächtigen hin. Das dieser Verdächtige, den Mord auch tatsächlich begangen, wurde bislang nicht bestätigt. Es gibt viele Indizien, aber die Ermittlungen dauern noch an. Nur eines ist sicher, sie haben einen Tatverdächtigen ermittelt, der aus dem Umfeld von Anke Hübschmann kommt. 


21 Jahre nach der schockierenden Bluttat von Massenei (bei Großröhrsdorf/Sachsen) hat die Polizei endlich einen Verdächtigen geschnappt!
Durchbruch bei den Ermittlungen, vermeldet „Radio Lausitz“ am Donnerstag und beruft sich auf den Görlitzer Staatsanwalt Till Neumann. Neumann bestätigte, dass gegen einen 44 Jahre alten Mann ermittelt wird. Ihm sei der Tatvorwurf bekannt. „Weil momentan jedoch noch kein dringender Tatverdacht besteht, wurde noch kein Haftbefehl beantragt“.


Der plötzliche Ermittlungserfolg kommt nicht von Ungefähr: Erst 2014 wurde der Mordfall von der Kriminalpolizei neu aufgerollt. Im Februar wurde bekannt, dass das LKA an der Kleidung des Opfers, die 20 Jahre lang in der Asservatenkammer gelegen hatte, DNA-Spuren sichern konnte. Dies sei erst dank neuester wissenschaftlicher Methoden möglich gewesen, die im Mordjahr 1994 noch nicht bekannt waren.

Die DNA-Spuren ließen den Schluss zu: „Der Mörder wird im örtlichen Umfeld der Frau vermutet.“ sagte Mordkommissions-Chef Uwe Neubert (55) im Februar 2015.

Neue Zeugenaussagen und DNA-Vergleiche führten schließlich zu dem heute 44 Jahre alten Tatverdächtigen.

Der damals 23-Jährige soll möglicherweise für die Bluttat in der Nacht vom 25. zum 26. Februar 1994 verantwortlich sein.

In jener Nacht lief Anke Hübschmann von der Großröhrsdorfer Gaststätte „Zur Sonne" zur drei Kilometer entfernten Spielothek „Top 2000". Auf diesem Weg muss sie ihrem Mörder begegnet sein.

Am 23. März fand die Polizei im Waldgebiet „Massenei“ südlich von Großröhrsdorf und unweit einer ehemaligen NVA-Wachhütte die Tote unter einem Reisighaufen. Laut Obduktion wurde sie erdrosselt, aber nicht vergewaltigt. 

Aber es sind noch viele Fragen offen. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren und dauern noch an.

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