Dienstag, 27. Juli 2010

MÜNCHEN:Vermisst Sonja Engelbrecht 1995

Lange her, aber nicht vergessen!!!

Verbrechen nicht ausgeschlossen!

Sonja Engelbrecht 

Sachverhalt 

Sonja Engelbrecht war am Abend des 10./11.04.95 zusammen mit einem Schulfreund unterwegs und nach einem Lokalbesuch bis ca. 02.00 Uhr in der Wohnung von Bekannten in der Schellingstraße. Von dort gingen die beiden zu Fuß zum Stiglmaierplatz. Aus einer dortigen Telefonzelle wollte Sonja gegen 02.30 Uhr ihre Schwester anrufen, um abgeholt zu werden. Noch während sie in der Telefonzelle war, ging ihr Begleiter zur einfahrenden Straßenbahn.


Ab diesem Zeitpunkt wurde Sonja nicht mehr gesehen.

Wer hat Sonja gesehen?


Zuständige Dienststelle Polizeipräsidium München
Ettstraße 2
80333 München

Telefon: 089/2910-0
Fax: 089/2910-4863

Dienstag, 13. Juli 2010

MAGDEBURG: Tötungsdelikt z.N. von Karl-Heinrich Gross (Manager Kastelruther Spatzen)

 Mord an Manager der Kastelruther Spatzen




Mordopfer Karl-Heinz Gross

Auch zehn Jahre nach der Tat gibt der Fall den Ermittlern Rätsel auf. Am Abend des 6. März 1998 fand ein Lkw-Fahrer den Manager der «Kastelruther Spatzen», Karl-Heinrich Gross, schwer verletzt auf einem Weg in einem Magdeburger Industriegebiet. 


Die populäre Volksmusikgruppe hatte am Abend zuvor ein Konzert in der Stadt gegeben, Gross war danach allein in der Stadt zurückgeblieben, um die Reparatur eines Tourbusses abzuwarten.
Trotz Notoperation in der städtischen Uniklinik starb der 39-Jährige wenig später. Bis heute sind die Umstände seines Todes nicht geklärt. An einen Unfall als einzige Todesursache glauben die Behörden nach wie vor nicht. Auf der Akte stehe immer noch «Mord», sagt der ermittelnde Staatsanwalt Frank Baumgarten.

An Hinweisen mangelte es nicht im Laufe der Jahre. Nahezu 500 Personen seien bei den Ermittlungen befragt worden, berichtet Baumgarten. Die Unterlagen zu dem Fall füllten mittlerweile zwei Kisten: «Aber es fehlt leider der entscheidende Hinweis, der sonst zur Aufklärung eines solchen Verbrechens führen würde.»

Am Spätnachmittag des 6. März 1998 habe Gross eine Autowerkstatt im Stadtteil Rothensee laut Zeugenaussagen mit unbekanntem Ziel zu Fuß verlassen, erklärt Baumgarten. Knapp anderthalb Stunden später wurde der Familienvater auf der Zufahrtstraße eines etwa zwei Kilometer entfernten Betriebsgeländes gefunden, mit schwersten Verletzungen an Kopf und Oberkörper.

Mangels unmittelbarer Augenzeugen zogen Rechtsmediziner und Sachverständige in mehreren Gutachten Rückschlüsse über die Art der Verletzungen und die gefundenen Spuren. 

Ein Raubmord wurde für unwahrscheinlich erklärt, da das Opfer noch rund 7000 Mark in bar bei sich trug. Als wahrscheinlichste Theorie gilt bis heute, dass Gross zunächst von einem Jeep oder Lkw angefahren wurde. Zur Vertuschung des Unfalls sei das Opfer dann vermutlich mit einem stumpfen Gegenstand auf den Kopf geschlagen und zu der Lagerhalle transportiert worden, erklärt Baumgarten. Ein brutales Vorgehen, für das «erhebliche kriminelle Energie» nötig sei. «Solche Szenarien beobachtet man äußerst selten.»

Eine Ermittlungsgruppe mit mehr als 20 Kriminalisten - die Soko «Spatzen» - wurde auf den Fall angesetzt. «Es wurde in alle Richtungen ermittelt», beteuert Baumgarten. 

Die Werkstattmitarbeiter seien ebenso ins Visier der Fahnder geraten wie zwei junge Speditionsmitarbeiter, die als erste am Fundort gewesen seien. Die Verdachtsmomente hätten sich hier jedoch ebenso wenig erhärtet wie bei Ermittlungen im persönlichen Umfeld des Getöteten. 

Selbst ein Magdeburger Fanclub der «Spatzen» sei unter Verdacht geraten, weil ihm Ende 1997 der offizielle Status entzogen worden sei, erzählt der Staatsanwalt. Auch hier hätten die Nachforschungen aber nichts ergeben.

Seit mehreren Jahren ruht das Verfahren. Laut Auskunft der Polizei gibt es derzeit «keine konkreten Ermittlungen». Wenn neue Hinweise eingingen, könnten die Ermittlungen aber jederzeit wieder aufgenommen werden. 

Selbst die Nachstellung des Falls in mehreren Fernsehsendungen brachte in den vergangenen Jahren keine neuen Spuren. Trotzdem bleibt den Fahndern noch ein Fünkchen Hoffnung. 

Der oder die Täter müssten über Ortskenntnisse verfügt haben, ist sich Baumgarten sicher: «Wenn ich den Fundort betrachte, dann kann der Täter nicht weit sein». Zwar beurteile er die Chancen zur Klärung des Falls «eher skeptisch», aber vielleicht melde sich ja doch noch ein Zeuge oder den Täter plage sein Gewissen.

Die «Kastelruther Spatzen» befinden sich derweil wieder auf Tournee durch Deutschland. Für eine Stellungnahme sind die sieben Musiker laut einer Sprecherin nicht zu erreichen. 
Der Bruder des Getöteten, Keyboarder Albin Gross, hatte nach der Tat in einem Interview gesagt, die Musiker hegten keinen Hass auf Ostdeutschland. «Irgendwann» wollten sie hier wieder auf Tour gehen. Mitte Mai ist ein Konzert in Aschersleben geplant. Magdeburg steht nicht auf dem Programm.

Es wurden von der Kastelruther Spatzen 50.000 € Belohnung für Hinweise die zum Täter führen ausgelobt, auch heute ist sie noch aktuell!

Mittwoch, 7. Juli 2010

GREVENBROICH: Ungeklärter Mord zum Nachteil von Claudia Ruf

Ungeklärter Mordfall lässt der Polizei keine Ruhe

Bildergebnis für claudia ruf



Die Morde an den Geschwistern Tom (11) und Sonja (9) aus Eschweiler haben eine bedrückende Parallele in der Vergangenheit. Unterstützt von Profilern des Landeskriminalamtes (LKA) in Düsseldorf versuchen 80 Fahnder aus Aachen, Bonn, Düren und Heinsberg, ein Puzzle zu fügen, das zum Täter führt. Einige der Stücke sind neun Jahre alt: Am 13. Mai 1996 wurde neben einem Feldweg am Niederrhein die Leiche der elfjährigen Claudia Ruf aus Grevenbroich gefunden. Bislang führten alle Spuren ins Nichts, indes: Mit Tom und Sonja ist der ungeklärte Mord wieder aktuell geworden.


160 Aktenordner belegen die akribische Arbeit der Mordkommission. An einer Wand im Bonner Polizeipräsidium hängen Fotos, Phantomzeichnungen, Fahndungsplakate und Landkarten. Kriminal-Hauptkommissar Andreas Müller (40) hat inzwischen die Dienststelle gewechselt - er recherchiert im Sachgebiet "Operative Fallanalyse" des LKA - aber der Fall Claudia hat den Ermittler eingeholt. "Notfalls", hatte er sich vor der Versetzung versprochen, "geht dieser Fall mit mir in Pension."

Claudia Ruf war elf Jahre jung, als sie sexuell missbraucht und umgebracht wurde - einer von 1184 Morden, die 1996 in Deutschland registriert wurden. Der Fall Claudia war für den Ersten Kriminal-Hauptkommissar Rolf Müller stets mehr als eine statistische Größe. Der Chef des Kommissariats 11/13 im Bonner Polizeipräsidium, inzwischen pensioniert, weiß: "Wir haben im Jahresdurchschnitt etwa 350 Todesfälle; am Ende von jeweils 15 Ermittlungen steht ein Fall von Mord und Totschlag. Aber kein Fall war so mysteriös wie der Mord an diesem Mädchen."

Rolf Müller war Leiter einer der sieben Mordkommissionen der Kriminalhauptstelle Bonn, zuständig für ein 600 Quadratkilometer großes Gebiet mit 500 000 Menschen zwischen dem Bergischen Land und der belgischen Grenze. Fünf Gruppen mit je drei Beamten wechselten einander im Fünf-Wochen-Turnus bei Schichtarbeit und Rufbereitschaft ab, als es geschah: Müller "biss gerade in ein Brötchen", als die Kriminalwache anrief: "Wir haben eine Kinderleiche."

Der "große Müller" alarmierte den Rest seines Teams, einen Erkennungsdienstler und den Tatort-Experten Andreas Müller, den die Kollegen den "kleinen Müller" nannten. Neben einem Feldweg in Euskirchen-Oberwinterich lag ein totes Mädchen, nackt und angekohlt.

Die Bonner Mordkommission wurde auf 17 Beamte aus verschiedenen Kommissariaten aufgestockt. Rolf Müller koordinierte die Recherchen der "Soko Ruf" und der parallelen Ermittlungsgruppe aus 21 Beamten, die sein Kollege Heinz Erpenbach im nahen Neuss leitete. Erpenbach, Erster Kriminal-Hauptkommissar, ist inzwischen Leiter des LKA-Sachgebiets "Operative Fallanalyse".

Ein Bonner Kriminalmediziner erkannte als Todesursache des Kindes "schwere Gewalteinwirkungen im Halsbereich" und deutete die Leichenflecken. Danach war der Fundort nicht der Tatort: Die Tote, die am Feldweg auf dem Bauch lag, war, auf dem Rücken liegend, zum Feldweg transportiert worden. Die Polizei verschweigt bis heute aus taktischen Gründen, ob Claudia erdrosselt oder erwürgt worden ist. Rolf Müller: "Das weiß außer uns nur der Täter. Und wenn wir ihn kriegen, wollen wir es von ihm hören." Schließlich gebe es "kriminaltechnische Möglichkeiten im Grenzbereich" - und konserviertes DNA-Material.

Der Zeitpunkt des Todes von Claudia blieb vage. Die Mordkommission war sicher: "Der Mörder hat das Mädchen mehrere Stunden festgehalten, bevor er es umbrachte."

Die "Soko Ruf" verdichtete Hinweise und eigene Ermittlungen aus alten Fallakten zu rund 3500 Spuren. Sie überprüfte 8500 Personen und untersuchte 2000 Autos. Die Beamten verglichen Sexualmorde im Emsland, Bayern und Westfalen auf mögliche Übereinstimmungen. Fahnder reisten nach Belgien, wo die bizarren Kindermorde des Marc Dutroux entdeckt worden waren.

Die "Soko Ruf" ging einen neuen Weg bei der Fahndung: Sie kaufte in Geschäften und bei den Herstellern die Sachen nach, die das Mädchen zuletzt getragen hatte - eine dunkelblaue Kapuzenjacke mit Streifen, schwarze Jeans, karierte Leinensportschuhe der Größe 36. Die Beamten bekleideten damit eine 145 Zentimeter große Schaufensterpuppe, montierten den Kopf des Kindes von einem farbigen Urlaubsfoto darauf und klebten 36 000 Fahndungsplakate an Gebäude, Bussen und Bahnen. Ohne Erfolg.

Bis zum Jahresende 1996 wurde in Neuss 24 000 und in Bonn 16 775 Stunden lang ermittelt; in Neuss wurden 6500 und in Bonn 4742 Überstunden aufgeschrieben. Und Andreas Müller, den der ungeklärte Mordfall nach zwei neuen, ungeklärten Morden eingeholt hat, sinnierte: "Vielleicht gibt es das perfekte Verbrechen ja doch..."


Hinweise bitte an jede Polizeidienststelle

Mittwoch, 16. Juni 2010

RHEINAU: Tötungsdelikt z.N. von Karl-Heinz Welsche

Der Fall Welsche


Karl-Heinz Welsche aus Rheinau eilt 1981 zu einem vermeintlichen Notfall. In der Nacht seiner Entführung wird er erschossen. Foto: privat/polizei
Ein Arzt aus der Ortenau wird entführt und ermordet. In Rheinfelden verschwindet ein Rentner, seine Leiche wird Wochen später an ein Flusswehr geschwemmt. Eine junge Frau will von einer Lörracher Disco nach Hause, sie kommt nie an. Bis heute wissen nur die Täter, warum diese Menschen sterben mussten. Doch es wird weiter ermittelt, denn Mord verjährt nicht. Die BZ begibt sich in einer neuen Serie auf Spurensuche.


Es ist einer der verworrensten Fälle in der Region: der Mord an dem Arzt Karl-Heinz Welsche vor 27 Jahren. Es gab reichlich Anhaltspunkte, Ungereimtheiten, Aufsehen. Die Täter sind bis heute nicht gefunden. Doch noch immer gehen bei der Polizei Hinweise ein. "Aktuell wieder einer", sagt Hans-Jürgen Klinger. Um was es dabei geht, sagt der Leiter des Dezernats für Kapitaldelikte bei der Kripo Offenburg nicht. "Eine Spur, die damals schon abgearbeitet wurde", meint er nur, während er durch einen Ordner blättert. Die Ermittlungsakten im Fall Welsche füllen acht Regal-Meter. Unzählige Seiten altes Durchschlagpapier wurden eng mit Schreibmaschine beschrieben.


4. August 1981:

Spätabends klingelt in Rheinau bei Karl-Heinz Welsche das Telefon. Eine Frau sei auf einem Rheinschiff in der Nähe schwer erkrankt. Der Allgemeinmediziner fährt los. Der Notfall war vorgetäuscht. Am folgenden Morgen der nächste Anruf. Ein Unbekannter fordert 500 000 Mark Lösegeld. Welsches Ehefrau, die noch in der Nacht die Polizei eingeschaltet hatte, fährt mit dem Geld zu einem Treffpunkt. Sie soll weitere Anweisungen erhalten, doch die Entführer haben keine hinterlegt. Am 11. August – Karl-Heinz Welsches 43. Geburtstag – appelliert seine Frau im ZDF an die Entführer. "Am selben Abend bekommt sie einen Anruf von den Tätern: Ihr Mann sei tot", erzählt Klinger.


Zwei Tage später wird seine Leiche gefunden. Im Kofferraum seines Wagens, der mit gestohlenem Kennzeichen beim Frankfurter Bahnhof abgestellt war. Die Untersuchungen ergaben, dass Welsche bereits in der Entführungsnacht erschossen worden war. "Es haben sich dann eine Reihe Spuren aufgetan", sagt Klinger.


Ein zufälliges Opfer?

Da war zum Beispiel eine Patronenhülse, die aus einer spanischen Pistole abgefeuert worden sein musste. Da war ein Mercedes, der in der Entführungsnacht aufgefallen war. "Letztendlich kam nichts dabei raus – wie eigentlich überall", sagt Klinger. Nicht bei der Suche nach ähnlichen Fällen in Deutschland, nicht bei der Stimme des Anrufers. Aufnahmen wurden im Radio und in der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY" ausgestrahlt. Die Hinweise, die daraufhin eingingen, halfen nicht weiter; ebenso wenig die Analysen von diversen Sprachexperten, die die Herkunft des Anrufers eingrenzen sollten: Alemannisch hörten einige heraus, vielleicht auch Französisch oder Niederländisch. Und dann war da noch Welsches Vorgeschichte: Der Arzt und seine Frau stammten aus der DDR. Sie waren Anfang der 70er Jahre wegen Kontakts zu Fluchthelfern verhaftet und verurteilt worden, kamen durch eine Amnestie vorzeitig frei und in den Westen. Das Bundeskriminalamt untersuchte diesen Ansatzpunkt, schloss aber politische Gründe für den Mord aus, sagt Klinger: "Das war das Ende dieser Spur." Der Offenburger Kripo hat sie keine Ruhe gelassen. Mitte der 90er habe man Stasi-Unterlagen eingesehen und nach dem Namen Welsche gesucht. "Da war nix." Nicht die geringsten Anhaltspunkte gab es für Mord aus Eifersucht, aus Rache oder um einen Zeugen zu beseitigen. Bleibt erpresserischer Menschenraub mit tödlichem Ausgang – und die Sache mit dem anderen Anruf.


In Rheinau waren drei Ärzte im Telefonbuch eingetragen. An erster Stelle stand Gisela Lasetzky. Auch sie wurde telefonisch um Hilfe gebeten, doch die 67-Jährige lehnte nächtliche Einsätze grundsätzlich ab. Wollten die Täter mit dem Anruf eine falsche Fährte legen? Oder war Welsche, dessen Nummer an zweiter Stelle stand, ein Zufallsopfer? Die Entführer glaubten vielleicht einfach, bei Ärzten sei etwas zu holen. Zu dieser These passt, dass Gisela Lasetzky bedroht wurde. Einmal rief zweifelsfrei der Entführer an. Ein andermal wurde ihr in einem Brief die Schuld an Welsches Tod gegeben, was sie mit 500 000 Mark "büßen" müsse. Auch hier führen die Spuren zu nichts.


Nach all den Jahren wird es nicht wahrscheinlicher, dass der Mordfall Welsche aufgeklärt wird. Doch er lässt nicht nur den Ermittlern keine Ruhe. Hans-Jürgen Klinger hat diesen neuen Hinweis zur alten Spur. "Die roll’ ich jetzt nochmal auf."

ORTENAU: Tötungsdelikt z.N. von Carmen Fuchs

Der Fall Carmen Fuchs: Neue Spur zum Mörder?

Eine junge Frau will nach Hause trampen. Sie kommt nie an. Ein Fußgänger findet später ihre Leiche. In vielen alten "Ungeklärten Morden"kommt es zu keiner Aufklärung, viele werden neu aufgerollt und neu ermittelt – wie aktuell bei Carmen Fuchs.
Mordopfer Carmen Fuchs

Es ist Freitagabend, als sich Carmen Fuchs auf den Heimweg nach Kappelrodeck in der Ortenau macht. Sie kommt von einer Diskussionsveranstaltung in Bühl und wird in einem Auto bis Achern mitgenommen. Von dort aus will sie anscheinend auch die letzten paar Kilometer nach Hause trampen. Am Sonntagmorgen entdeckt ein Spaziergänger ihre Leiche bei Achern. Carmen Fuchs, 16 Jahre alt, liegt im Fautenbach. Sie ist ertrunken. Es ist der 27. April 1975. Seither sucht die Polizei ihren Mörder.

Dass die Ermittler nicht aufgeben, zeigt ihr jüngster Schritt: Nach Informationen der BZ haben sie vor wenigen Tagen den elsässischen Mädchenmörder Pierre Bodein vernommen. Ist er auch für den Tod der 16-Jährigen verantwortlich? Die Behörden vermuten einen Zusammenhang: Die Tatumstände sollen den drei Morden ähneln, für die Bodein vor etwa einem Jahr zu 30 Jahren Haft verurteilt wurde: Sowohl zwei Mädchen im Alter von 11 und 14 Jahren als auch eine 38-Jährige waren 2004 tot an Bachläufen bei Straßburg gefunden worden. Was bei der Befragung herausgekommen ist, darüber halten sich die Behörden bislang bedeckt. "Pierrot le Fou", der Verrückte, wie er im Elsass genannt wird, hat vor Gericht zwar seine Unschuld beteuert, die Jury angesichts der Beweise aber nicht überzeugt. Am 8. September beginnt sein Berufungsverfahren. Bodein hat 35 Jahre seines Lebens in Gefängnissen und geschlossenen Psychiatrien verbracht. 1975 war er 28 Jahre alt.

Damals wendet sich die Kripo nach knapp zwei Wochen an die Öffentlichkeit. Sie hofft Zeugen zu finden – jemanden, der Carmen Fuchs in der Mordnacht gesehen hat; jemanden, dem eine blutverschmierte Person aufgefallen ist oder ein Auto "mit starken Blutantragungen".

Heute ruht die Hoffnung der Polizei, den Mord zu klären, nicht nur auf Bodeins Vernehmung. Denn inzwischen sind die kriminaltechnischen Möglichkeiten weit fortgeschritten. Das Landeskriminalamt untersucht derzeit Kleidung und Zigarettenkippen vom Tatort auf DNA-Spuren. Sie könnten nach 33 Jahren zum Mörder von Carmen Fuchs führen.

DÜSSELDORF: Tötungsdelit z.N. von Alexandra Belhaj

Mord an Alexandra Belhaj
Mordopfer Alexandra


Familienname des Opfers: Belhaj

Vorname des Opfers:
Alexandra

Wohnort: Düsseldorf

Tag des Mordes: nicht bekannt, wahrscheinlich am 03.06.08 

Auffindetag der Leiche: 09.06.08

Auffindeort
: Landwirt Kaspar B. aus Ütterath hat am „Hover Böschke“ zwischen den Heinsberger Stadtteilen Randerath und dem benachbarten Ütterath die teilweise verweste Leiche der Alexandra Belhaj in einem Maisfeld gefunden. 
Sie war in mehrere Plastiksäcke eingewickelt. Kleiderteile sollen später auf dem Sportplatz – etwa zwei Kilometer Luftlinie entfernt – gefunden worden sein.


Tag der letzten lebenden Sichtung durch Zeugen:


Das letzte Lebenszeichen der 24-Jährigen gibt es vom 3. Juni 08 gegen 14 Uhr. An diesem Tag war die drogen- und alkoholabhängige Frau am Düsseldorfer Hauptbahnhof gesehen worden. Alexandra B. war wohnungslos, lebte zuletzt bei der Mutter und der Schwester in Düsseldorf. Davor war sie in Kempen in einem Therapiehaus für drogenabhängige Frauen.

Gesicherte Spuren: DNA und Fingerabdrücke

Neben der Toten im Maisfeld wurde eine Plane gefunden, die die Vermutung erhärtet, dass die Leiche in dieser dorthin gebracht wurde.


Sonstige Angaben:

Die Tote hat möglicherweise Verbindungen in den Ort Randerath hinein gehabt. Angeblich sei sie häufiger in einer Imbissbude an der Buschstraße gesehen worden.

Inzwischen wurden im Umfeld des Ortes Randerath 1.100 Männer zwischen 16 und 60 Jahren zu einem Massen-DNA-Test und Abgabe der Fingerabdrücke gebeten. Lt. Presseberichten sollen sich bisher 6 der 1.100 Männer geweigert haben, an dem DNA-Test teilzunehmen.

Wer Informationen zum Mordfall geben kann, wende sich bitte an die zuständige Mordkommission „Randerath“ Tel.: 02452-920-5151 oder per Email: Aachen-K-MK-2-Leiter@polizei.nrw.de

GROß GADDAU- Vermisst Katrin Konert (2001)

Es ist lange her, aber wir vergessen dich nicht
Katrin Konert wohnt bei ihrer Familie nördlich von Clenze in Groß Gaddau.
Bildergebnis für katrin konert
Katrin Konert

Am 01.01.2001 holte sie ihr Freund und einer seiner Bekannten im Auto des Bekannten ab.

Gemeinsam fuhren sie nach Bergen/Dumme, das südlich von Clenze gelegen ist.

Hier verbrachten Katrin und ihr Freund den Nachmittag in der Wohnung des Freundes. Am Abend, gegen 18:45 Uhr, es war bereits dunkel, Regen führte auf Straße und Gehweg zu Blitz-Eis, trat Katrin zunächst zu Fuß den Heimweg an. Sie wollte trampen. Auf ihre Anrufe und SMS-Nachrichten hatte sich niemand gefunden, der sie nach Hause fahren wollte oder konnte.

Hinweise bitte an jede Polizeidienststelle.

Sonntag, 13. Juni 2010

HEIDENHEIM: Tötungsdelikt z. N. von Maria Bögerl

POLIZEI BITTET UM MITHILFE

Entführte Bankiersfrau wurde ermordet

Das Hoffen und Flehen der Angehörigen war vergebens. Knapp drei Wochen nach ihrer Entführung wird die Leiche der entführten Bankiersfrau gefunden.
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Opfer Maria Bögerl


Am 12. Mai wird Maria Bögerl aus ihrem Haus in Heidenheim entführt - in ihrem eigenen Auto. Eine Lösegeldübergabe an der Behelfszufahrt auf die A7 bei Nietheim scheitert. Zwei Tage später taucht ihr Auto wieder auf. Es steht im Kloster Neresheim. Dort wird auch das Handy des Opfers gefunden. Am 3. Juni entdeckt ein Spaziergänger schließlich die Leiche der Frau in einem Waldstück bei Heidenheim - zwischen Nietheim und Niesitz. Das Opfer wurde erstochen.

Erkenntnisse zu dem oder den TäternNach wie vor ist unklar, ob es sich um einen oder mehrere Entführer gehandelt hat. Die Person, die telefonisch die Lösegeldforderung gestellt hat, meldete sich mit "Schmied". Der Unbekannte soll die Stimme eines Mannes mittleren Alters gehabt haben. Er sprach mit schwäbischem Dialekt, wirkte ruhig und beherrscht. Ferner verwendete er die Formulierung "machen Sie keine Sperenzchen".

Der oder die Täter müssen sich in der Gegend ziemlich gut ausgekannt haben. Vermutlich haben sie die verschiedenen Schauplätze des Verbrechens mehrfach aufgesucht, auch im Vorfeld der Tat. Die Polizei sucht daher Zeugen, die in diesen Bereichen verdächtige Fahrzeuge oder Personen gesehen haben.

Gesucht:
Besucher des Klosters Neresheim Händeringend sucht die Polizei auch Urlauber und Ausflügler, die um den 13. Mai (Himmelfahrt) herum das Kloster Neresheim besucht und dort Fotos gemacht haben. Besonders interessant sind Fotos vom Innenhof und von den Parkplätzen sowie den anderen Bereichen im Freien. Möglicherweise befinden sich auf diesen Fotos Details, die die Kripo weiterbringen können.

Zurückgelassene HandschelleDer oder die Täter haben eine Handschelle zurückgelassen: silberfarben, mit deutlichen Gebrauchsspuren. Auf den beiden Vorderseiten die Aufschriften "BIANCHI", auf der Rückseite befindet sich auf einem beweglichen Bügel die Aufschrift "Taiwan". Wo wurden solche Handschellen angeboten oder bei Personen gesehen? Wer kann Angaben zum Vertriebsweg machen?

Wichtiger ZeugeAm 12. Mai, also dem Tag der Entführung, wurde im Bereich Nietheim ein unbekannter Mann gesehen, der bisher nicht identifiziert werden konnte. Er wird als wichtiger Zeuge gesucht. Er soll als Anhalter unterwegs gewesen sein und stammt möglicherweise aus der Gegend.


Personenbeschreibung:

  • 30 bis 40 Jahre alt, 
  • 1,80 bis1,85 m groß, 
  • kräftig, 
  • dunkle schulterlange Haare, zu einem Pferdeschwanz gebunden, vielleicht Dreitagebart. 
  • Kleidung: schwarze Jacke, ausgewaschene graue Jeans, ockerfarbenes T-Shirt, Turnschuhe.

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Phantombild

Belohnung:
Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, ist eine Belohnung in Höhe von 20.000 Euro ausgesetzt.

Zuständig:
Kripo Heidenheim, Telefon 0800 / 50 35 03 55 5 (gebührenfrei)

Montag, 17. Mai 2010

HANNOVER: Vermisst Inka Köntges



VERMISST-Wo ist Inka?
Seit dem 14.August 2000 ist die 29-jährige Inka Köntges aus Hannover vermisst. Frau Köntges war mit dem Fahrrad gegen 8.00 Uhr auf dem Weg zur Medizinischen Hochschule Hannover. Dort kam sie jedoch nicht an. Der Weg zur Arbeit führt die 29-Jährige durch die Eilenriede, über den Messeschnellweg und durch die Gärten von Groß-Buchholz. 
Bildergebnis für inka köntges


Inka Köntges ist 169 Zentimeter groß, hat dunkel blondes schulterlanges Haar und blaue Augen. Bekleidet war sie mit einer dunkelblauen Jacke mit weißen Steppnähten, hellen Jeans und schwarzen Pumps. Sie hatte eine schwarze Umhängetasche bei sich.

Das 28er Damenfahrrad der Marke Pegasus ist silbergrau, hat einen schwarzen Gelsattel, an beiden Seiten aufgerissen, schwarze Bremsgriffe und eine 5-Gang Kettenschaltung. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten sich unter der Telefonnummer (0511) 109-5555 zu melden.

Nachtragsmeldung zur Presseinformation vom 14. August 2000


Neue Hinweise auf vermisste Inka Köntges 

Gestern Nachmittag sind bei den Ermittlern des Zentralen Kriminaldienstes neue Hinweise auf die seit Wochen gesuchte Inka Köntges eingegangen. Zwei Personen wollen sie in Oldenburg gesehen haben. Eine frühere Mitbewohnerin ist überzeugt, sie am 24. August in der Oldenburger Innenstadt gesehen zu haben. Sie habe Inka zunächst ansprechen wollen, es dann aber gelassen. Später habe sie sich daran erinnert, dass sie in der Zeitung von dem Verschwinden ihrer ehemaligen Studienkollegin gelesen hatte und sich an die Polizei gewandt. 
Die Zeugin hatte von 1995 bis 1996 etwa ein Jahr lang mit Inka Köntges in einer Oldenburger Wohngemeinschaft gelebt. In der Zeit unternahmen sie vieles gemeinsam. Die Vermisste hatte bis zu ihrem Umzug nach Hannover im September 1999 in Oldenburg studiert und dort gewohnt. Ihre frühere Mitbewohnerin sah Inka zum letzten Mal im vergangenen Jahr kurz vor ihrem Umzug. Ein zweiter Zeuge gab an, Inka Köntges am selben Tag in einem Golf mit hannoverschem Kennzeichen in der Oldenburger Innenstadt gesehen zu haben. Der Mann meint, sie aufgrund von Presseveröffentlichungen wiedererkannt zu haben. 
Etwas später bemerkte er den Wagen erneut, er stand geparkt am Straßenrand in der Innenstadt. Gestern durchsuchten Polizeikräfte erneut Teile des Stadtwaldes Eilenriede in Hannover. Von 08.30 Uhr bis 13.30 Uhr waren etwa 30 Beamte in Kleingartenkolonien im Bereich Kleefeld im Einsatz.

Die Polizei bewertet die neuen Hinweise insbesondere aufgrund des übereinstimmenden Tages als sehr wertvoll. Auch die Verbindung nach

Oldenburg erscheint plausibel. Woher das Auto stammen könnte, ist bislang unklar. Die Beamten hoffen nun auf weitere Beobachtungen aus dem Raum Oldenburg.

Telefon: (0511) 109 - 5222 oder in Oldenburg unter Telefon: (0441) 790 - 3113.

Nachtragsmeldung zu den Presseinformationen vom 14.08.2000 und vom 31.08.2000 

Suche nach Inka Köntges in Oldenburg erfolglos

Die Ende August bei der Polizei eingegangenen Hinweise zur vermissten Person Inka Köntges haben die Ermittler aus Hannover keinen entscheidenen Schritt weitergebracht. Wie berichtet, wollen zwei Zeugen die Vermisste unabhängig voneinander am 24.August in Oldenburg gesehen haben. 
Der Zeugenhinweis eines Mannes, der Frau Köntges in einem Golf mit hannoveraner Kennzeichen an einer bestimmten Stelle in der oldenburger Innenstadt gesehen haben will, bestätigte sich nicht. Die tatsächliche Fahrerin des Golfs, die sich aufgrund der Presseveröffentlichung bei der Polizei meldete, war nicht Inka Köntges. Auch eine Studentin, die 1995 und 1996 mit Frau Köntges zusammen gewohnt hatte, konnte ihre Angaben, sie habe Inka Köntges am 30.08.2000 in Oldenburg gesehen, nicht zweifelsfrei bestätigen. 
Die Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes gehen weiteren Hinweisen nach. Bislang haben sich jedoch keine weiteren konkreten Ermittlungsansätze ergeben.


Keine heiße Spur im Fall Inka Köntges

Nach der am Freitagabend, um 20.15 Uhr ausgestrahlten ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ gingen zum gesendeten Fall der vermißten 30-jährigen Inka Köntges aus Hannover bisher 60 Hinweise aus dem gesamten Bundesgebiet ein. Die Ermittler gegen zur Zeit allen Mitteilungen und Feststellungen sorgfältig nach. 

Aus kriminaltaktischen Gründen können zurzeit keine Einzelheiten genannt werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kann jedoch nicht von einer heißen Spur gesprochen werden. Auch die veröffentlichte Handynummer eines Unbekannten ist weiterhin ungeklärt. Dem Mobilfunkbetreiber gingen bei einer Softwareumstellung die Daten des Teilnehmers unwiderbringlich verloren. 
Von diesem Handy gingen mehrfach Gespräche bei der Polizei ein, wobei der Anrufer behauptete, dass er die seit 10. August 2000 vermißte Frau bei sich hätte. 
Die Polizei fragt weiterhin: „Wer ist der Inhaber dieser Rufnummer?“ 

Die Ermittlungen dauern an. 

Hinweise im Zusammenhang mit dieser Tat nimmt der Kriminaldauerdienst unter 
Telefon (0511) 109 – 5222 oder jede andere Polizeistation entgegen. 

Wie berichtet, brachten die überaus intensiv und umfangreich geführten Ermittlungen bisher für die Ermittler keinerlei Anhaltspunkte, die zum
Auffinden der Vermißten geführt hätten. Inka Köntges hat am 10. August mit dem Fahrrad ihre Wohnung in Richtung ihrer Arbeitsstätte, der Medizinischen Hochschule Hannover, verlassen. Auf diesem Weg wurde die letztmalig in der Eilenriede gesehen. Hinweise, die für ein freiwilliges Ausscheiden aus ihrem gewohnten Lebensbereich sprechen, sind nicht erkennbar.

Marc Köntges nimmt Auslobung zurück

Wie bereits berichtet, wird seit dem 10. August 2000 die damals 29 Jahre alte Studentin Inga Köntges vermisst. Im Rahmen der Ermittlungen hatte ihr Ehemann Marc Köntges für den Fall eines erfolgreichen Hinweises eine Belohung in Höhe von 20.000 Mark ausgelobt. Aus persönlichen Gründen hat der 33-Jährigen dieses Angebot zurück gezogen.

Samstag, 15. Mai 2010

HAMBURG/LÜBECK: Tötungsdelikt z.N. von Anabel Lopez-Malvar

Der Fall - Anabel Lopez-Malvar
Fundort der Leiche


Am 3. März 1999 haben Spaziergänger in einem Knick in Ivendorf bei Lübeck-Travemünde die Leiche einer jungen Frau gefunden. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus. Die Hintergründe der Tat sind bis heute nicht geklärt. Die Tote lag auf dem Erdboden, war bekleidet und fast vollständig skelettiert. Durch eine DNA-Analyse konnte die Polizei die Frau zwei Jahre später, im September 2001, identifizieren:


Es handelt sich um die 19 Jahre alte spanische Staatsangehörige Anabel Lopez-Malvar. Sie ist in Hamburg geboren und aufgewachsen.
Mordopfer Anabel Lopez-Malvar

Die Ermittlungen der Polizei haben ergeben, dass Anabel Lopez-Malvar seit ihrem 12. Lebensjahr Drogen konsumierte und in Hamburg-St. Georg der Prostitution nachging. Sie war selten zu Hause und hatte auch später kaum Kontakt zu ihren Eltern im Hamburger Stadtteil Altona. Zuletzt hatten die Eltern ihre Tochter im Sommer 1998 gesehen. Anabel Lopez-Malvar war zu diesem Zeitpunkt 19 Jahre alt. 
Die Eltern erstatteten im Mai 2001 bei der Hamburger Polizei eine Vermisstenanzeige, als wiederholte Nachfragen bei Bekannten keine Hinweise auf den Aufenthaltsort ihrer Tochter ergaben.


Anabel Lopez-Malvar hat am 2. Juli 1998 ihren Arzt aufgesucht, um sich Methadon verschreiben zu lassen. Vier Tage später wurde sie von der Polizei am Hansaplatz in Hamburg- St. Georg kontrolliert. Sie ist in den nächsten Tagen oder Wochen getötet und in Lübeck- lvendorf abgelegt worden. Dort lag sie seit mindestens September 1998.


Anabel Lopez-Malvar war 165 cm groß, sehr schlank und hatte lange, dunkelblonde, leicht gewellte Haare. Sie war zuletzt mit einem weißen Top, einer schwarzen Stretchhose mit einem weißen Spitzenrand und blauen Stoffschuhen bekleidet.


Fragen der Mordkommission Lübeck

  • Wer kann Angaben zu Anabel Lopez-Malvar und ihren Aufenthaltsorten machen (und wurde bisher noch nicht von der Polizei befragt) ? 
  • Wer hat Anabel nach dem 6. Juli 1998 gesehen ? 

Hinweise erbittet die Bezirkskriminalinspektion Lübeck - Kommissariat 1 -, Possehlstraße 4, 23560 Lübeck, Tel.: 0451-131-0 / Fax: 0451-131-4607

Donnerstag, 15. April 2010

OFFENBACH: Tötungsdelikt z. N. von Bahija Salihovic

Leiche im Kofferraum - Warum musste Bahija Salihovic sterben?
Wer kann Angaben machen?

Die Mutter zweier Kinde will nach Marokko fliegen. Sie tritt die Reise an, meldet sich aber nicht mehr. Dann taucht ihr Auto auf, das mit ihr verschwunden war.


Bahija Salihovic ist verheiratet und hat zwei kleine Töchter. Sie arbeitet halbtags in einem Offenbacher Hotel. Am 29. September 2009 ist sie zum letzten Mal in der Arbeit. Danach will sie alleine nach Marokko fliegen. Ihr Mann und die Kinder fahren kurz darauf in den Urlaub: in die Heimat des Mannes, nach Bosnien. Als sie am 24. Oktober wieder zu Hause sind, ist die Ehefrau und Mutter immer noch nicht da. Per Handy ist sie nicht zu erreichen. Auch von ihrem Auto fehlt jede Spur.


Die Spur führt nach Frankfurt. Schließlich taucht das Auto wieder auf - in Frankfurt am Main, wo es mehrere Wochen im Halteverbot gestanden hat. Es wird abgeschleppt. Da der Ehemann keine Schlüssel dazu hat, muss er sie erst nachbestellen. Am 18. November will er das Auto in Hanau abholen, wohin es in der Zwischenzeit gebracht worden war. Im Kofferraum findet er die Leiche seiner Frau. Vermutlich ist sie erdrosselt worden.


Beschreibung des Opfers:
Bahija Salihovic war 40 Jahre alt, 1,56 groß, schlank, dunkle Haare, braune Augen. Sie trug oft Kopftuch.


Fragen nach Zeugen:

  • Wer hat Bahija Salihovic zwischen Ende September und 29.Oktober 2009 noch gesehen, möglicherweise in Begleitung?

Wer hat ihr Auto in diesem Zeitraum gesehen? Es handelt sich um einen Opel Corsa, Baujahr 99, dreitürig, blau-metallic, Kennzeichen OF-B 1140.

Wer hat gesehen, wie, wann und von wem das Auto in Frankfurt am Main abgestellt wurde? Das Auto war im Frankfurter Stadtteil Heddernheim, Olof-Palme Straße (vor Hausnummer 31), direkt am Bahngleis in der Nähe der Firma PWC geparkt und wurde dort erstmals am 5. Oktober festgestellt.


Verschwundene Gegenstände:
  • - Fahrzeugschein des Corsa
  • - Personalausweis und Führerschein des Opfers
  • - Handy "Sagem MY X2", Farbe unbekannt
  • - Handy "Nokia 1650", Farbe unbekannt



Opel Corsa des Opfers 

Mordopfer: Bahija Salihovic 


Verschwundene Handys (Vergleichsstücke) 

Belohnung: Für Hinweise, die zur Aufklärung des Mordes führen, ist eine Belohnung von 4000 Euro ausgesetzt.


Zuständig: Kripo Hanau, Telefon 06181 / 100 123

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Samstag, 13. März 2010

TRAUNSTEIN: Tötungsdelikt z. N. von Truus und Harry Langendonk

Doppelmord an holländischem Ehepaar auch nach über 10 Jahren noch ungeklärt



Eines der brutalsten Verbrechen, das je im Dienstbereich der Polizeidirektion Traunstein begangen wurde, ist auch nach über 10 Jahren noch ungeklärt. Ein unbekannter Täter tötete im Frühjahr 1997 bei Litzlwalchen im Landkreis Traunstein ein holländisches Ehepaar. Trotz jahrelanger intensiver Anstrengungen konnten die Beamten der Kripo Traunstein den Täter bisher nicht identifizieren.


Phantombild 1997 ! 



Tatzeit: 07.06.1997 


Tatort: Litzlwalchen, Gemeinde Nußdorf

Größe:
180 bis 185 cm

 Figur: schlank 

Geschätztes Alter: damals ca. 30 Jahre

Augenfarbe: nicht bekannt 

Haarfarbe: blond bis dunkelblond, nackenlang mit gleicher Länge auch über die Ohren reichend Geschlecht männlich

Sprache/Dialekt: deutsch mit bayerischem oder österreichischem Dialekt

Besondere Merkmale:

Alle Beschreibungen zum tatverdächtigen Taxifahrgast beziehen sich auf das Jahr 1997 !

Der Mann sieht heute möglicherweise ganz anders aus. Auch könnte er bereits nach der Tat sein Aussehen deutlich verändert haben.

Bekleidung:

Während der Taxifahrt von Nürnberg zurück in die Nähe des Tatortes war der Unbekannte bekleidet mit dunklem, evtl. braunem Sakko, Hemd und Krawatte.


Sachverhalt/Fahndungsgrund:

Auf einem Waldparkplatz an der Staatsstraße Nürnberg–Altenfurt/Feucht wurden in der Nacht zum Sonntag, 08. Juni 1997, in einem ausgebrannten Wohnmobil die Leichen der holländischen Staatsangehörigen Truus und Harry Langendonk gefunden. Das Ehepaar war Opfer eines Gewaltverbrechens geworden.

Ermittlungen ergaben, dass der Tatort des Doppelmordes am nördlichen Waldrand neben der Bundesstrasse 304 bei Litzlwalchen, Gemeinde Nußdorf, Lkr. Traunstein, liegt. Die Tatzeit dürfte am Samstag, 07.06.1997, gegen 18 Uhr, gewesen sein. Erst gegen 20 Uhr fuhren der oder die Täter mit dem Wohnmobil vom Tatort weg.

Am Sonntag, den 08. Juni 1997, gegen 2 Uhr nachts, nahm ein Taxifahrer unweit des Brandortes in Nürnberg-Altenfurt, Löwenberger Straße, einen männlichen Fahrgast auf, der am Hauptbahnhof in Nürnberg ausstieg. Von dort aus fuhr diese Person mit einem weiteren Taxi in den Landkreis Traunstein und ließ sich kurz nach 5 Uhr an der Bundesstraße 304 zwischen Aiging und Matzing in der Nähe des Tatortes absetzen. Dort verliert sich seine Spur.


Die Opfer Truus und Harry Langendonk waren zum Zeitpunkt ihres Todes 61 und 63 Jahre alt.




Langendonks Wohnmobil



Vergleichswaffe 

Waffenart: Pistole

Fabrikat: TOKAREW

Modell: TT33 

Kaliber: 7.62 mm Tokarew 

Vergleichsmodell zur Tatwaffe linke Seite 
Die Tatwaffe ist bis heute nicht gefunden. Nach den waffentechnischen Untersuchungen handelt es sich um eine Pistole des Fabrikats TOKAREW oder eine systemgleiche Waffe (NORINCO, RADOM, CRVENA ZASTAVA). Die Pistole wird in osteuropäischen Staaten bei Armee und Polizei verwendet, die sichergestellte Munition bzw. deren Teile sind aus bulgarischer und jugoslawischer Fertigung.



Vergleichswaffe rechte Seite 

Belohnung: 51.129 Euro (damals 100.000 DM)

Die ausgesetzte Belohnung (z.T. auch von privater Seite) wird nur unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und verteilt und ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört, bestimmt.


  • Wer kann Angaben zur Person oder dem Aufenthaltsort des Unbekannten machen ?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die der Polizei bisher nicht mitgeteilt wurden ?

Auf Wunsch können Mitteilungen auch vertraulich behandelt werden.

Zuständige Dienststelle:
Kriminalpolizeiinspektion Traunstein
Eugen-Rosner-Straße 2
83278 Traunstein

Telefon: 0861/9873-0
Fax: 0861/9873-404

INGOLSTADT: Vermisst Eugen Sambrschizki

Wer hat  Eugen Sambrschizki gesehen?

Vermisster Sambrschizki
Vermisster Sambrschizki




Name: Sambrschizki


Vorname: Eugen Geburtsname Sambrschizki

Geburtsdatum: 05.12.1981 

Geburtsort/Geburtsland: Dshangi-Dsher/Kirgistan 

Nationalität: deutsch Größe: 1,82 m 

Figur: schlank 

Sprache/Dialekt: deutsch, russisch 

Augenfarbe: braun

Haare: dunkelblond 

Geschlecht: männlich 

Besondere Merkmale: Leberfleck am Rücken links


Bekleidung/Mitgeführte Gegenstände 

Vermutlich schwarze Jeans, schwarzer dünner Pulli, schwarze Schuhe mit breiter Spitze

Eventuell schwarzer Rucksack, Nike, mit roten Einsätzen, Aufdruck weiß "Just do it" sowie handschriftlich 5 Vornamen "Eugen, Waldemar, Rebecca, Durmus, Nancy" mit weißer Schrift auf schwarzem Grund

Sachverhalt
 

Herr Sambrschizki verließ zusammen mit seiner Bekannten Pfaller Sabine die Wohnung in Ingolstadt. Beide werden dem Ingolstädter Drogenmilieu zugeordnet. Es kann nicht ausgeschlossen werden, daß sie einer Gewalttat zum Opfer gefallen sind.

  • Wer kennt den Aufenthaltsort des Vermissten? 
  • Wer hatte nach dem 22.09.2002 nochmals Kontakt zu ihm?


Zuständige Dienststelle 
Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt
Esplanade 40
85049 Ingolstadt

Telefon: 0841/9343-0
Fax: 0841/9343-3009

INGOLSTADT: Vermisst Sabine Pfaller

Wer hat die Vermisste Sabine Pfaller gesehen?

Vermisste Sabine Pfaller

Name: Pfaller 

Vorname: Sabine
 
Geburtsname: Pfaller

Geburtsdatum: 20.09.1979 

Geburtsort/Geburtsland: Ingolstadt 

Nationalität: deutsch

Größe: 1,60 m

Figur: schlank
 
Sprache/Dialekt: deutsch
 
Augenfarbe: grau-blau
 
Haare: gefärbt, blondiert
 
Geschlecht: weiblich 


Besondere Merkmale

  • Zungenpiercing, 
  • mehrere Muttermale am Oberkörper



Bekleidung/Mitgeführte Gegenstände 

  • Vermutlich beige Jeansjacke, 
  • schwarze Buffaloschuhe
  • schwarzer Rucksack, 
  • Nike, mit roten Einsätzen, Aufdruck "Just do it" 
  • sowie handschriftlich 5 Vornamen "Eugen, Waldemar, Rebecca, Durmus, Nancy" mit weißer Schrift auf schwarzem Grund 


Sachverhalt 

Frau Pfaller verließ zusammen mit ihrem Bekannten Sambrschizki Eugen die Wohnung in Ingolstadt. Beide werden dem Ingolstädter Drogenmilieu zugeordnet. Es kann nicht ausgeschlossen werden, daß sie einer Gewalttat zum Opfer gefallen sind.
Wer kennt den Aufenthaltsort der Vermissten? Wer hatte nach dem 22.09.2002 nochmals Kontakt zu ihr?


Zuständige Dienststelle
 
Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt
Esplanade 40
85049 Ingolstadt

Telefon: 0841/9343-0
Fax: 0841/9343-3009

Für eilige Informationen wählen Sie bitte Notruf 110 oder wenden sich direkt an die sachbearbeitende oder jede andere Polizeidienststelle.

BERLIN:Tötungsdelikt z.N. von Kevser Kurt

Mumifizierter Leichnam im Monbijoupark identifiziert

 - Fragen der Mordkommission
Tatzeit 8. Mai 2006; 
Tatort Monbijoupark in Mitte





Mordopfer Kevser Kurt



Der am Abend des 8. Mai 2006 im Monbijoupark entdeckte Leichnam einer Frau ist identifiziert worden. Wie berichtet, hatte der Hund einer Spaziergängerin gegen 21 Uhr 25 im Park an der Oranienburger Straße an einem Erdhaufen angeschlagen. Damals fanden umfangreiche Erdbaumaßnahmen statt. Bei der Nachschau entdeckten Ermittler den mumifizierten Körper einer Frau, der in Textilien gehüllt war. Bei der Obduktion wurde Gewalt gegen den Hals als Todesursache festgestellt.

Nach intensiven Ermittlungen einer Mordkommission sowie kriminaltechnischen Untersuchungen, insbesondere am DNA-Muster der Mumie, steht inzwischen definitiv fest, dass es sich um den Leichnam der türkischen Staatsangehörigen Kevser KURT handelt. Ihr Ehemann gab an, dass seine damals 29 Jahre alte Frau bereits am Vormittag des 9. August 1992 die gemeinsame Wohnung in Schöneberg verlassen hatte, ohne ein Ziel anzugeben. Seitdem hatten weder er noch die damals neun und zwölf Jahre alten Kinder der Frau etwas von ihr gehört.

Die zunächst von der Vermisstenstelle und später von der 7. Mordkommission geführten Ermittlungen erbrachten keine Hinweise auf den Verbleib der Frau. Da es jedoch höchst unwahrscheinlich erschien, dass sie freiwillig ihr Lebensumfeld verließ, ohne sich jemals wieder bei ihren Kindern zu melden, wurde bereits damals das Vorliegen eines Tötungsdelikts nicht ausgeschlossen. Es muss davon ausgegangen werden, dass Kevser KURT unmittelbar nach ihrem Verschwinden getötet wurde. Bei dem Fundort handelt es sich nicht um den Tatort. Wo sich dieser befindet, ist derzeit nicht bekannt.



Die Kriminalpolizei fragt:


  • Wer kannte Kevser KURT und kann Angaben zu ihrem Umfeld machen?
  • Wer kann sonst Hinweise geben, die zur Klärung der Tat führen könnten?


Hinweise nehmen die Ermittler der 6. Mordkommission in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664 - 91 16 01 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

BERLIN: Vermisst Sandra Wißmann (2000)

Wo ist Sandra?
Seit November 2000 verschwunden: Sandra Wißmann (damals 12 Jahre alt)
vermisst seit dem 28. November 2000; letzter bekannter Aufenthaltsort Böckhstraße in Kreuzberg


Im Fall der seit dem 28. November 2000 vermissten, damals zwölfjährigen Sandra Wißmann aus der Böckhstraße in Berlin-Kreuzberg ist durch den Polizeipräsidenten in Berlin eine Belohnung von 5.000 Euro ausgelobt worden.

Die Belohnung ist nicht für Personen bestimmt, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. Die Verteilung findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt.

Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes führten zu keinen konkreten Anhaltspunkten auf das Schicksal des Mädchens. Es wird davon ausgegangen, dass Sandra Wißmann Opfer eines Kapitalverbrechens wurde.

Die Eltern des Mädchens hatten zusätzlich 10 000 DM für Hinweise, die zur vollständigen Aufklärung der vermuteten Straftat führen, ausgelobt. Dieser Teil der Belohnung war bis zum 5. Februar 2002 befristet.

Sandra hat braune Augen; sie war zum Zeitpunkt ihres Verschwindens ca. 1,60 m groß und von zierlicher bis sportlicher Figur. Ihre Haare waren lang und dunkelblond. Sie trug schwarze Jeans, einen dunkelbraun-bordeaux-schwarz gemusterten Pullover, eine blaue halblange Wintersteppjacke und schwarze Stiefel.

  • Wer hat Sandra Wißmann am bzw. nach Dienstag, den 28. November 2000, 16.30 Uhr, gesehen?
  • Wer kann Angaben zu den Umständen ihres Verschwindens machen?
  • Wer kann Angaben zum evtl. jetzigen Aufenthaltsort des Mädchens machen?
  • Wer hat damals auffällige Beobachtungen im Bereich Kreuzberg (z. B. verdächtiges Ansprechen von Kindern) gemacht?


Hinweise nimmt die 5. Mordkommission des Landeskriminalamts unter der Rufnummer (030) 4664 - 91 15 00 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.