Mittwoch, 28. September 2011

SAARBRÜCKEN: Seit fünfzehn Jahren keine Spur von Pascal

Ungeklärter Fall: Bis heute keine Gewissheit

Vermisster Pascal

Zehn Jahre ist es her, dass der damals fünfjährige Pascal aus Saarbrücken spurlos verschwand. Und immer noch gibt es keine Gewissheit: Der Fall konnte bis heute nicht aufgeklärt werden. All die Jahre gab es weder ein Lebenszeichen des Jungen noch wurde seine Leiche gefunden. Geblieben sind nur ein paar Fotos. Sie zeigen den kleinen, schmächtigen Pascal, mal strahlend vor einem großen Fahrrad, mal schüchtern auf einer Schaukel, meist in Jogginganzug und mit Turnschuhen.

Dieses Outfit trug der damals Fünfjährige auch, als er am letzten September-Sonntag vor zehn Jahren, am 30. September 2001, im Saarbrücker Problemstadtteil Burbach verschwand. Seither fehlt jede Spur von Pascal. "Was den Fall so besonders macht, ist das langwierige Strafverfahren mit Geständnissen und Widerrufen von Personen, die nicht voll durchschauten, was vor sich ging", resümiert der Kriminalpsychologe Professor Rudolf Egg.

Was damals wirklich passiert ist, lässt sich bis heute nicht rekonstruieren. Fest steht nur eins: Um 16.50 Uhr an jenem Kirmes-Sonntag wurde Pascal zum letzten Mal gesehen, nahe der 'Tosa-Klause', einer Kneipe unweit der Wohnung seiner Eltern. Angehörige rufen die Polizei, als der kleine Junge nicht nach Hause kommt, und machen sich am Abend mit Unterstützung von Nachbarn auf die Suche nach ihm – vergeblich. Dutzende Beamte mit Spürhunden durchkämmen in den folgenden Tagen die Gegend, Taucher suchen in der Saar und im Burbacher Waldweiher, Tornado-Flugzeuge mit Wärmebildkameras überfliegen den Stadtteil. Doch nicht einmal Pascals Fahrrad wird gefunden.

Monatelang tappen die Fahnder im Dunkeln. Knapp anderthalb Jahre nach Pascals Verschwinden gelingt dann scheinbar der Durchbruch: Ende Februar 2003 meldet die Polizei, der Junge sei vermutlich in der 'Tosa-Klause' Opfer eines Kinderschänderrings geworden, mehrere Verdächtige werden gefasst, einige legen Geständnisse ab. Auf die Spur brachte die Polizei eine Aussage von Pascals Freund Kevin, der seiner Pflegemutter erzählte, ebenfalls von Männern vergewaltigt worden zu sein. Danach rekonstruieren die Fahnder eine schier unfassbare Tat: Mit einem Lutscher soll Pascal in die 'Tosa-Klause' gelockt, dort von vier Männern im Hinterzimmer brutal vergewaltigt und, als er sich zu stark wehrte, mit einem Kissen erstickt worden sein.

Der Fall scheint plötzlich klar. Die Staatsanwaltschaft erhebt eine erste Anklage gegen einen Tosa-Stammgast. Er wird im Oktober wegen sexuellen Missbrauchs, nicht aber wegen Mordes zu sieben Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Knapp ein Jahr später beginnt dann einer der längsten Kindermord-Prozesse der deutschen Rechtsgeschichte. Verhandelt wird gegen die Wirtin der Kneipe, ihren Lebensgefährten und elf weitere Gäste der Spelunke.

Montag, 26. September 2011

HAMBURG:Vermisst Hilal Ercan

WER KANN ANGABEN MACHEN??

Ich habe schon öfters über diesen Vermisstenfall berichtet und ich möchte nicht das er in Vergessenheit gerät. Ich will die Hoffnung nicht aufgeben, dass auch dieser Fall aufgeklärt wird.

VERBRECHEN NICHT AUSGESCHLOSSEN!!!








Vermisste Hilal Ercan


Vermisstenfahndung nach Hilal ERCAN

Vermisst wird seit Mittwoch, dem 27. Januar 1999, gegen 13:30 Uhr aus Hamburg-Lurup (Raum Elbgaustraße / Spreestraße) die 10-jährige türkische Schülerin HILAL ERCAN.

Fragen der Kriminalpolizei:
  1. Wer hat Hilal am Mittwoch, den 27.01.99 gegen 13:15 Uhr in der unmittelbaren Umgebung der Elbgaupassage in Hmb.-Lurup gesehen ? 
  2. Wer kann etwas zum Verbleib der Kleidung oder der von Hilal mitgeführten Gegenstände, wie ihren Ohrringen und ihren Haarspangen sagen ? 
  3. Wer kann sich an einen Mann erinnern, der in der Nähe der Elbgaupassage an einem Pkw stand, im Fahrzeug hantierte oder den Eindruck vermittelte, auf jemanden zu warten ? 
  4. Wem ist am Mittwoch, den 27.01.99 nach 13:30 Uhr ein abgestellter oder umherfahrender Pkw in einer abgelegenen Gegend des Hamburger Randgebietes aufgefallen ?
  5.  Darüber hinaus bittet die Polizei den Mann, der am 3.Februar 1999 bei der Familie Ercan anrief und angab, Informationen über das Verschwinden von Hilal zu haben, sich zu melden. 


Belohnung


Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat bzw. zur Festnahme der/des Täter(s) führen, ist eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgesetzt.


Hinweise nimmt die Verbindungsstelle im LKA Hamburg unter der Telefonnummer 040 4286-56789 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Mittwoch, 21. September 2011

MAGDEBURG: VERMISST Erika Bergholz

Seit dem 18.02.2000 in Magdeburg vermisst: 

Verbrechen nicht ausgeschlossen !

Bildergebnis für erika Bergholz vermisst


Am 18. Februar verließ die Abgebildete das Universitätsklinikum Magdeburg mit unbekanntem Ziel.

Frau Bergholz war dort zur Behandlung, da sie zum damaligen Zeitpunkt suizidgefährdet war.

Letztmalig lebend wurde Frau Bergholz im Juni 2001 im Stadtzentrum von Magdeburg von einer Zeugin gesehen.

Von daher ist es möglich, dass die Vermisste nur untergetaucht ist, ein Verbrechen kann jedoch nicht ausgeschlossen werden.


Personenbeschreibung


Geschlecht: weiblich
Gestalt: schlank
Größe: 180 cm
Scheinbares Alter: 45 - 50 Jahre
Haare: aschblond, mittellang
Augen: blau
Äußere Erscheinung: gepflegt

Bekleidung: (Zum Zeitpunkt des Verschwindens)

- grüner Parka
- schwarze Hose
- grauer Schal


Hinweise und Erkenntnisse zum Aufenthalt der Vermissten, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden, richten Sie bitte an:

Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt
Lage- und Informationszentrum
Tel.: 0391 / 250 - 1030

HAMBURG: Tötungsdelikt z. N. von Hans-Martin Preising,

Mord an einem 78-jährigen Rentner in Hamburg-Altona

Am Freitag, 23.05.2003, gegen 09:00 Uhr, wurde der 78 Jahre alte, alleinstehende Rentner, Hans-Martin Preising, von einer Nachbarin tot in seiner Wohnung, im Hochhaus Breite Straße 159, Hamburg-Altona, aufgefunden.
Bildergebnis für hans martin preising


Er war von einem unbekannten Täter misshandelt und erdrosselt worden.

Tattag war Donnerstag, der 22.05.2003.

Die Ermittlungen ergaben, dass das Opfer am Abend des 21.05.03, gegen 22:30 Uhr, von einem öffentlichen Telefon am ZOB Hamburg angerufen worden ist und danach noch unbekannten Besuch bekommen hat.

Das Opfer war homosexuell und bevorzugte Kontakte zu jungen, südländischen Männern.

Zur Tatzeit war er mit einem jungen Afghanen befreundet, der aber als Täter ausgeschlossen werden konnte.

Fest steht, dass das Opfer den Täter kannte und in seine Wohnung gelassen hatte.

Der Täter entwendete eine Armbanduhr, eine Videokamera und einen Brillantring des Opfers.

In der Wohnung wurde ein auffälliger Schlafsack gefunden, der nach der Spurenlage dem Täter zugeordnet wird.

Das Opfer hielt sich 2-3 mal im Jahr für mehrere Wochen in Puerto de la Cruz auf Teneriffa auf.

Letzmalig wenige Wochen vor seinem Tod vom 30.03. – 27.04.2003.


Die Mordkommission Hamburg fragt:



  1. Wer kann Angaben zu Kontaktpersonen des Opfers in Hamburg oder auf Teneriffa machen? 
  2. Wer kann Angaben zu den dem vorgefundenen Schlafsack machen? 
Hinweise bitte an die Kripo Hamburg oder an eine andere Polizeidienststelle.