Dienstag, 12. Juli 2016

VOCKERODE. Tötungsdelikt z. N. von einen unbek. Mann

Wer ist der unbekannte Tote?

Nach dem Leichenfund in der Elbe bei Vockerode hoffen Staatsanwaltschaft und Polizei weiterhin auf Hinweise aus der Bevölkerung. Deshalb haben die Beamten nun Fotos der Metallkiste veröffentlicht, in der der Tote gefunden wurde. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zur Aufklärung der Straftat geben können, sich bei der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost zu melden.

Verbogener rostiger Deckel mit Aufklebern

Ein Mainzelmännchen-Aufkleber klebt auf der Metallkiste. Darin wurde die männliche Leiche gefunden. Wer kennt die Metallkiste?
Bildrechte: Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost

Am 5. Juli hatte ein Paddler eine männliche Leiche in einer rund 100 mal 50 Zentimeter großen Metallkiste in der Elbe gefunden. Die Kiste ähnelt einer Werkzeugtruhe und trägt an der Vorderseite eine markante Aufschrift in schwarzer Farbe. An der Innenseite des Deckels befinden sich zwei Aufkleber, wobei einer die Aufschrift "Original BETRA Qualität" trägt. Der zweite Aufkleber zeigt zwei Mainzelmännchen und die Aufschrift "ZDF".


Tätowierung mit der Aufschrift "Michaela"
Tätowierung auf dem linken Unterarms des unbekannten Opfers.
Wer kennt diese Tätowierung?

Foto: Polizei

Vergangene Woche wurde bereits ein Foto mit einem Tattoo des Toten veröffentlicht. Daraufhin waren laut eines Sprechers der Polizeidirektion in Dessau mehrere Hinweise eingegangen. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0340/6000-291 oder per E-Mail an lfz.pd-ost@polizei.sachsen-anhalt.de entgegen.

Dienstag, 5. Juli 2016

LICHTENBERG: Tötungsdelikt z. N von Peggy Knoblauch

Polizei bestätigt: Knochen "höchstwahrscheinlich" von Peggy

Ich habe auch hier auch oft über Peggy berichtet und ich hoffte das der Fall aufgeklärt wird.  Nun hatte ein Pilzsammler die Knochen am Samstagnachmittag (02.07.16) offenliegend in einem Waldstück zwischen Rodacherbrunn in Thüringen und Nordhalben in Oberfranken entdeckt. Bei Grabungen seien dann weitere Knochen eines Kindes entdeckt worden. Eine DNA-Analsye wurde angeordnet, um festzustellen, ob die Knochen zu Peggy gehören.

Die in Thüringen gefundenen Knochen stammen "höchstwahrscheinlich von der vermissten Peggy Knobloch". Das hat die Polizei Oberfranken in einer Pressekonferenz bestätigt und in Bayreuth die Sonderkommission "Peggy" eingerichtet.

Die bisherigen rechtsmedizinischen Untersuchungen haben bestätigt, dass es sich bei den Skelett-Teilen vermutlich um Peggy handelt. Auch die am Fundort aufgefundenen Gegenstände würden dies belegen. Um welche Gegenstände es sich handelt, wollte die Polizei noch nicht sagen. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth und die Polizei Bayreuth führen nun gemeinsam die Ermittlungen fort.

Wer tötete Peggy Knobloch?
Foto: Polizei

RÜCKBLENDE:

15 Jahre ist es nun her, dass das Mädchen spurlos verschwand. Wochenlange Suchaktionen blieben ohne Erfolg. Findet ihre Mutter, Susanne Knobloch (43), nun endlich Ruhe? Selbst nach all den Jahren hat die Altenpflegerin ihre Tochter nie für tot erklären lassen, gab die Hoffnung nie auf.

2002 präsentierten die Ermittler einen Tatverdächtigen: den geistig behinderten Ulvi K.. Er soll Peggy ermordet haben, nachdem er sie zuvor sexuell missbrauchte. 2004 wurde er verurteilt. Doch die Ungewissheit blieb. War er es wirklich? 2014 dann die Urteilsaufhebung. Der Gastwirtsohn hatte das Verbrechen zunächst gestanden, seine Aussage einige Monate später jedoch widerrufen.

2014 gestand Holger E., er habe sich Peggy sexuell genähert. Schon 2001 geriet er in den Fokus der Ermittler. Nachgewiesen werden konnte ihm nie etwas.

Wer Peggy entführte und vermutlich ermordete, ist bis heute unklar.

Update:
Die Ermittler glauben, dass Peggy nicht an dem Ort getötet wurde, an dem sie gefunden wurde. Die Polizei ist immer noch auf der Suche nach Hinweisen. In der Nähe der Knochenfundstelle wurde zusätzlich Peggys Armbanduhr gefunden.