Montag, 15. Juli 2013

REGENSBURG: Vermisst Kerstin Langley (2007) -Verdacht auf ein Tötungsdelikt

Polizei bittet um Mithilfe:

Seit den Sommermonaten 2007 spurlos verschwunden ist die damals 39-jährige Kerstin Langley. Zuletzt wohnte die Frau in der Nothaftstraße in Regensburg. Nach jetziger Bewertung von Staatsanwaltschaft Regensburg und der ermittelnden Kriminalpolizeiinspektion Regensburg liegt der Verdacht nahe, dass die Frau Opfer eines Gewaltverbrechens wurde.

Bildergebnis für kerstin langley vermisst
Kerstin Langley

Deshalb ist seitens des Bayerischen Landeskriminalamtes eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro (in Worten: Zehntausend) zum Auffinden der Vermissten ausgelobt worden.

Polizeilich aktenkundig geworden war das Vermissen der Frau, weil ihr Bruder im Juli 2007 bei der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg Vermisstenanzeige erstattet hatte.  

Die Nachforschungen zum Verbleib führte die Polizei in Regensburg weil Kerstin Langley vom Landkreis Schwandorf nach Regensburg gezogen war. An der angegebenen Wohnadresse teilten Anwohner mit, dass die Gesuchte nicht mehr in der fraglichen Wohnung lebe, nachdem deren Freund eine neue Partnerin habe. Da keinerlei Anhaltspunkte für eine Straftat vorlagen, waren auch keine weiteren polizeilichen Folgemaßnahmen angezeigt. 

Ende September gleichen Jahres erfolgte durch die Stadt Regensburg die amtliche Abmeldung, nachdem auch deren Recherchen zum Aufenthalt erfolglos geblieben waren.

Im Februar 2012 meldete sich ein 44-jähriger Mann bei der Polizeiinspektion Neumarkt/OPf. und teilte mit, dass eine Bekannte, bei der es sich um eine 42-jährige Neumarkterin handelt, im Gespräch geäußert habe, dass ihr früherer Ehemann im Jahr 2007 zwei Frauen getötet habe. Bei einer der Toten soll es sich dabei um die vermisste Kerstin Langley gehandelt haben.
Vor diesem Hintergrund übernahm die KPI Regensburg die Ermittlungen zu den geschilderten Tötungsdelikten. Dabei stellte sich schnell heraus, dass eine der beiden Frauen im Landkreis Regensburg lebte und die Ermittler sie wohlbehalten antrafen.
Äußerst umfangreich und zeitaufwändig war dem hingegen die Ermittlungsarbeit zu Kerstin Langley. Zahlreiche Vernehmungen im familiären Umfeld aber auch dem Bekanntenkreis der Vermissten führten ebenso wenig zu einem Ergebnis wie die Suche nach den sterblichen Überresten der angeblich Getöteten. 

Neben diesen Recherchen liefen auch die auf die Lebensumstände von Kerstin Langley zielgerichteten Nachforschungen. So wurden neben der Einwanderungsbehörde der USA, dem Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland auch das Konsulat in Houston/ Texas kontaktiert, nachdem nicht auszuschließen war, dass sich die Frau, die einmal mit einen US-Staatsbürger verheiratet war, in die USA abgesetzt haben könnte. 

Dies deckt sich auch mit der Aussage der Schwester der Verschwundenen, der gegenüber Sie zu damaliger Zeit äußerte, zurück in die USA gehen zu wollen. In diese Richtung ging auch eine SMS - auf Grund der Formulierung höchstwahrscheinlich von Langley im September 2007 an einen Familienangehörigen gesandt - wonach sie sinngemäß einen neuen Lebensmittelpunkt gefunden habe.

Alle Maßnahmen erbrachten bis dato keine konkreten Hinweise zum Aufenthalt von Langley. Seit 2007 fehlt damit jede Spur von ihr. Der für die geschilderte Gewalttat an Kerstin Langley tatverdächtige, ehemalige Lebensgefährte wies jegliche Anschuldigungen von sich. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Regensburg, wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes wurden am 16.08.2012 wegen mangelnder Beweislage eingestellt.

Beschreibung von Kerstin Langley bei ihrem Verschwinden: 


Ca. 160 cm groß und schlanke Figur, sie hat grün-braune Augen.

Mit dem Schritt in die Öffentlichkeit setzen Staatsanwaltschaft und Polizei nun auf die Mitwirkung der Bevölkerung. Die eingangs erwähnte Belohnung in Höhe von 10.000 Euro wird unter Ausschluss des Rechtsweges verteilt. Der Betrag ist nur für Privatpersonen, nicht aber für Personen zu deren Berufspflichten die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört, bestimmt.

Hinweise zum Aufenthalt bzw. Verbleib der Vermissten Kerstin Langley erbittet die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg unter der Telefonnummer 0941/506-2888 oder jede andere Polizeidienststelle.

Medienkontakt: PP Oberpfalz, PHK Michael Rebele, Tel.: 0941/506-1012

Montag, 1. Juli 2013

BORDESHOLM: Vermisst Florian Krüger

Wer hat Florian Krüger sehen?

Florian Krüger aus Bordesholm /Schleswig-Holstein, damals 21 Jahre alt, verschwand in der Nacht zum 26.11.2011. Sein Auto fand man verlassen auf der Holtenauer Brücke, einer 42 Meter hohen Autobrücke über den Nordostseekanal kurz vor Kiel. Im Auto fand man eine Abschiedsbotschaft, so dass zu Beginn der Ermittlungen davon ausgegangen wurde, dass der junge Mann Selbstmord begangen hat, indem er von der Brücke in den Kanal sprang. Doch seine Leiche ist bis heute nicht aufgetaucht, und es gibt ernstzunehmende Zeugenaussagen, dass er nach seinem Verschwinden noch lebend in mehreren Städten Deutschlands gesehen wurde. Die Polizei Kiel ermittelt daher in alle Richtungen.

Florian Krüger
Wer hat Florian Krüger gesehen?



Letzter Wohnort: in Bordesholm (Schleswig-Holstein)

Letzter bekannter Aufenthalt 2011: Kiel Holtenau/Wik


Beschreibung:

  • Grösse: ca.175 cm
  • Augenfarbe: blau-grau
  • Haarfarbe : dunkelblond und kurz geschnitten

Besondere Merkmale:

  • Brandnarbe im Nacken
  • kleine Narbe unter dem Auge
  • kleine Narbe am Kinn
  • grosse Lücke an den Schneidezähnen

Sachdienliche Hinweise bitte an : 049-(0)162-63 84 777 oder an jede Polizeidienststelle.


Weitere Information findet ihr auf der Webseite: http://www.florian-krueger-vermisst.de/