Freitag, 11. Januar 2019

ÖSTERREICH/EISENSTADT: Tötungsdelikt z. N. von Julia Margarita Rijo (1993)

Warum musste Julia Margarita Rijo "Rosi" sterben? 

Am Mittwoch, den 09. Januar 2019, um 20:15 Uhr, wurde vom TV Sender ZDF in der Fernsehsendung Aktenzeichen XY ungelöst ein Filmbeitrag zum Cold Case Fall Julia Margarita Rijo - besser bekannt als Rosi - ausgestrahlt. Daher möchte ich auch über den Fall berichten. 


So sah Julia Margarita Rijo - besser bekannt als Rosi aus.
Foto: BKA Österreich 


Am 17. April 1993 wurde auf einer Pferdekoppel in St Margarethen eine skelettierte und teilweise mumifizierte Frauenleiche gefunden. Die sterblichen Überreste der völlig entkleideten unbekannten Frau waren in zwei handelsüblichen Plastikmüllsäcken verpackt für jedermann sichtbar auf einer Freifläche abgelegt. Gerichtsmedizinischen Untersuchungen zufolge wurde das unbekannte Mordopfer erdrosselt, anschließend mehrere Monate zwischengelagert und anschließend auf der Pferdekoppel abgelegt.

Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen konnte im April 2016 mittels Isotopenanalyse (Herkunftsbestimmung) zunächst die vollständige Identität des Mordopfers geklärt werden. So konnte auch deren Tätigkeit als Prostituierte, und insbesondere der Umstand, dass das Opfer in der tatkritischen Zeit in Eisenstadt und Umgebung auch außerhalb der Rotlichtlokale ihrer Tätigkeit als Prostituierte nachgegangen ist, ermittelt werden.

Aufgrund der erneuten Veröffentlichung der Bilder des Opfers und eines Kurzfilms über den vermutlichen Tathergang in Österreich und Deutschland erhoffen sich die Ermittler des Bundeskriminalamtes einen Fahndungserfolg. Für sachdienliche Hinweise, die zur Ausforschung des Täters führen ist eine Geldbelohnung in der Höhe von 5.000 Euro ausgelobt.

Allfällige Hinweise, welche auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden, bitte an das Bundeskriminalamt. Telefonisch unter +43(0)1/248 36-985025 oder per Mail an
BMI-II-BK-SPOC@bmi.gv.at.

Mittwoch, 9. Januar 2019

BERLIN: Tötungsdelikt z. N. von Piotr Blumenstock (1999)

Polizei bittet um Mithilfe bei einem Mordfall aus dem Jahr 1999 


Dieser Mordfall begleitet mich schon lange und auch in der Sendung "Ungeklärte Morde" wurde der Fall ausführlich behandelt.  Umso mehr freut es mich, das die Polizei nun nach einem  Tatverdächtigen fahndet.


Die Polizei Sucht mit diesen Bildern nach VLADIMIR SVINTKOVSKI.
Foto: Polizei Berlin
Seitenprofil von VLADIMIR SVINTKOVSKI.
Foto: Polizei Berlin 


Zusammen mit der Staatsanwaltschaft Berlin suchen Ermittler des Landeskriminalamts Berlin nach dem mittlerweile 67-jährigen VLADIMIR SVINTKOVSKI.

Er steht im dringenden Tatverdacht am 6. Mai 1999 in Berlin-Zehlendorf den Medikamentenhändler Piotr Blumenstock durch Kopfschuss getötet zu haben.


Der Gesuchte ist polnischer Staatsbürger mit russischen Wurzeln. Er ist ein Verwandlungskünstler, trägt regelmäßig verschiedene Perücken und verändert sein Barthaar. Möglicherweise hat er sein Gesicht mit Hilfe plastischer Chirurgie verändert und sieht deutlich jünger aus. In der Vergangenheit nutzte der Tatverdächtige eine Vielzahl von Aliaspersonalien, so dass auch davon ausgegangen werden muss, dass er unter hier nicht bekannten Personalien lebt.



Die gezeigten Bilder stammen aus den 1990er Jahren. Seine markanten roten Haare und der Bart werden vermutlich mittlerweile erblasst oder ergraut sein. Vladimir Svintkovski ist ungefähr 176 cm groß und spricht mehrere Sprachen, darunter Deutsch, Polnisch und Russisch.



Die Ermittler fragen:


  1. Wer kennt Vladimir Svintkovski und kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen?
  2. Wer kann Angaben zu Kontaktpersonen des Svintkovski machen?
  3. Wer kennt Orte, an denen der Gesuchte verkehrt oder verkehrt hatte?

Für Hinweise zur Gewinnung von Beweismitteln, die zur Aufklärung der Straftat führen, hat die Staatsanwaltschaft Berlin eine Belohnung von bis zu 10.000,- Euro (Zehntausend Euro) ausgelobt.