Samstag, 18. Februar 2017

SWISTTAL-STRAßFELD: Vermisst Louise Kerton (2001)

Wer hat Louise Kerton gesehen?

Verbrechen nicht ausgeschlossen!

Seit Montag, den 30.07.2001, ca. 12:00 Uhr, wird Louise Kerton vermisst. Sie hatte sich seit Mitte Juni 2001 bei ihrem Verlobten in Swisttal-Straßfeld aufgehalten. Wegen einer ausstehenden Entscheidung über ihre Ausbildungsstelle in England soll sie sich entschlossen haben, am 30.07.2001 alleine in ihr Heimatland zurückzureisen.

 (verweist auf: Bild 4 Louise Kerton)
Was ist mit Louise Kerton passiert'?
Foto: Polizei


An diesem Tag wurde sie von ihrer angehenden Schwiegermutter in deren Pkw, einem silberfarbenen Peugeot mit britischem Kennzeichen, zum Hauptbahnhof nach Aachen gebracht. Da Louise Kerton nicht zum abfahrbereiten Zug begleitet werden konnte, blieb bis zum heutigen Tag unklar, ob sie den Schnellzug Nummer 420 auf Bahnsteig 8, Abfahrtzeit 12:04 Uhr, tatsächlich bestiegen hat. Auch konnte kein Zeuge ermittelt werden, der die beiden Frauen am oder im Bahnhof gesehen hat.

Louise Kerton hat nach ihrem Verschwinden weder zu ihrer Familie, der Familie ihres Verlobten noch zu Freunden und Bekannten Kontakt aufgenommen. Die polizeilichen Ermittlungen brachten keine Hinweise auf einen möglichen Aufenthaltsort von Louise Kerton nach dem 30.07.2001. Aus diesem Grund wird davon ausgegangen, dass Louise Kerton einem Tötungsdelikt zum Opfer gefallen ist.



Detailinformationen zur Fahndung


Personalien:

Familienname: Kerton

Vorname: Louise
Geburtsdatum: 17.05.1977
Geburtsort: Sheffield / GB

Geschlecht: weiblich
Größe: 155 cm

  • schlank, 
  • kurzes dunkles Haar
  • weiße Bluse, 
  • langer Rock, 
  • schwarze flache Schuhe
  • führte dunkle Damen-Umhängetasche und dunkelgrünen Trolley mit sich
 (verweist auf: Bild 2 Louise Kerton)
 So sah Louise Kerton am Tag ihres Verschwindens aus.
Foto: Polizei


 (verweist auf: Bild 3 Louise Kerton)
Wer hat Louise Kerton gesehen?
Foto: Polizei


Weitere Informationen zu dieser Fahndung

Zeit: 30.07.2001
Ort: Hauptbahnhof Aachen, Nordrhein-Westfalen

  1. Wer hat Louise Kerton nach dem 30.07.2001 gesehen?
  2. Kann jemand der Reisenden aus dem Zug D 420 auf dem Weg nach Ostende Angaben zu Louise Kerton machen, die diesen Zug am 30.07.2001 benutzt hat?
  3. Können Angaben zu möglichen Begleitpersonen der verschwundenen Frau gemacht werden?

Die sachbearbeitende Dienststelle geht inzwischen von einem Tötungsdelikt aus und hat ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet.


Sie haben einen Hinweis zu dieser Fahndung?


Sachbearbeitende Dienststelle

Polizeipräsidium Aachen
KK 11

Telefon: +49 (0)241 9577-31101


Kontaktdaten Bundeskriminalamt

Bundeskriminalamt Wiesbaden
Kriminaldauerdienst
Kontakt

Telefon: +49 (0)611 55-13101


Darüber hinaus nimmt auch jede andere Polizeidienststelle Ihre Hinweise entgegen.

BREMEN: Tötungsdelikt z. N. von Adelina Pismak (2001)

Wer tötete Adelina Pismak?

Mich lässt dieser Fall nicht mehr los, weil ich immer wieder hoffe die Polizei kann den Mord an Adelina Pismak aufklären. Ich hatte hier im Blog schon öfter davon berichtet, aber bis heute gibt es nichts Neues. Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen. 

Die 10-jährige Adelina Pismak aus Bremen-Kattenturm wurde zuletzt am Donnerstag, 28.06.2001, gegen 17:30 Uhr gesehen, als sie auf dem Rückweg von ihrem Großvater in die elterliche Wohnung war. Am 07.10.2001 wurde der Leichnam von Adelina in einem blauen Plastiksack verpackt von einer Pilzsammlerin gefunden.

 (verweist auf: Adelina Pismak Bild 1)
Adelina Pismak
Foto: Polizei


Fundort ist das sogenannte 'Pastorenwäldchen' in der Leester Marsch in der Gemeinde Weyhe-Leeste bei Bremen.

Es handelt sich dabei um ein ca. 180 x 46 m großes Waldstück in einem überwiegend landwirtschaftlich genutzten Gebiet südlich von Bremen.

Bei der von einem oder mehreren unbekannten Tätern verübten Tat handelt es sich um ein Sexualdelikt.

In unmittelbarer Nähe des Ablageortes wurden sechs im Waldboden verscharrte Damenbadeanzüge sowie eine Umstandsmiederhose, ein Top und drei Strumpfhosen gefunden.

Neben verschiedenen Tätertypen aus dem Deliktsbereich der Sexualstraftäter wird aufgrund des Fundes der Badeanzüge nicht ausgeschlossen, dass insbesondere Personen als Täter in Frage kommen könnten, die als transvestitisch veranlagte Fetischisten einzustufen sind.

Beim transvestitischen Fetischismus wird die Kleidung des anderen Geschlechts hauptsächlich zur Erreichung sexueller Erregung getragen. Das Tragen der Fetischgegenstände oder Kleidung soll den Anschein erwecken, dass es sich um eine Person des anderen Geschlechts handelt. In diesem Zusammenhang ist auffällig, dass der zuletzt von Adelina getragene kurze blaue Wollrock beim Leichenfund fehlte!

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Detailinformationen zur Fahndung

Personalien:

Familienname: Pismak
Vorname: Adelina

Geschlecht: weiblich
Alter: 10 Jahre
Größe: 140 cm
Sprache/Dialekt: deutsch (fließend), russisch (Muttersprache), englisch (gering)

schlank, dunkelblondes bis braunes offenes Haar, grau-blaue Augen, Brillenträgerin

kleine (braune) Pigmentflecken am ganzen Körper, schwarzer, stecknadelkopfgroßer Pigmentfleck in Höhe des Bauchnabels

weißes bündchenlanges Trägershirt (Gr. 134-140), dunkelblauer (fast schwarzer) glockenförmiger ausgestellter Minirock aus Wolle mit ca. 5 cm langem Schlitz im Bereich des rechten Beines vorne (Gr. 128), weiße Unterhose, blaue Jeanssandaletten mit breitem Jeansriemen im Bereich des Spannes, welcher mit bunten Kunststoffperlen besetzt ist; der Zehenbereich ist frei (Gr. 33-34)

weiße Jutetasche, halbes Graubrot in einer Papiertüte, zwei halbe Stücke Geflügelwurst (eingeschweißt), zwei Tüten Chips "PomBär", Schlüsselbund mit vier Schlüsseln an einem ovalen Metallamulett (Vorderseite: Eiffelturm mit Schriftzug 'Paris', Rückseite: Seitenansicht von Napoleon), Teleskopregenschirm mit schwarzem Knauf, dunkler Stoff mit Karomuster.

 (verweist auf: Adelina Pismak Bild 2)
So sah Adelina am Tag ihres Verschwindens aus.
Foto: Polizei


 (verweist auf: Adelina Pismak Bild 3)
So sah Adelina am Tag ihres Verschwindens aus, nur mit offenen Haaren.
Foto: Polizei
 (verweist auf: Adelina Pismak Bild 4)
Teleskopregenschirm
Foto: Polizei
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Fragen der Kriminalpolizei:

Zeit: 28.06.2001

  1. Wer kann Angaben zum Verbleib der o.g. Gegenstände, insbesondere zu dem kurzen blauen Wollrock machen?
  2. Wer kann Angaben über Auffälligkeiten in dem sogenannten "Pastorenwäldchen" machen?


Für Hinweise, die zur Aufklärung des Verbrechens führen, wurde eine Belohnung in Höhe von insgesamt 10.000 EURO ausgesetzt.


Sie haben einen Hinweis? Hier können Sie Ihren Hinweis abgeben:

Sachbearbeitende Dienststelle:

Polizei Bremen
Polizeidirektion
Kriminalpolizei
In der Vahr 76
28329 Bremen

Telefon: +49 (0)421 362-3888


Kontaktdaten Bundeskriminalamt

Bundeskriminalamt Wiesbaden
Kriminaldauerdienst
Kontakt

Telefon: +49 (0)611 55-13101


Darüber hinaus nimmt auch jede andere Polizeidienststelle Ihre Hinweise entgegen.

Mittwoch, 15. Februar 2017

HAMBURG: Tötungselikt z.N. von Martin Marek (2001)

Keine Hinweise auf den Täter-Kripo sucht bis heute Zeugen


Am  14. Oktober 2001 wurde der 31-jährige, ehemalige Tänzer, Martin Marek in Hamburg ermordet. Einige Fernsehsendungen, wie "Ungeklärte Morde" auf  RTL2 und "Aktenzeichen xy" im ZDF suchten nach Zeugen und nach dem Mörder von Martin Marek. Leider bis heute vergebens! Ich möchte auch hier im Blog nochmal auf diesen Ungeklärten Mordfall aufmerksam machen.

Bildergebnis für Mord martin marek
Wer tötete Martin Marek?

Ein Raubmord an der Alster beschäftigt die Hamburger Mordkommission noch heute. Spaziergänger hatten am Sonntag,  den 14. Oktober 2001, die Leiche eines Mannes in einem Gebüsch zwischen Außen- und Binnenalster gefunden. Der 31-Jährige war erstochen worden. Offenbar hatte der Täter den Mann umgebracht, um dessen Geld an sich zu bringen. Am Tatort fand die Spurensicherung die Brieftasche des Opfers. Geld Scheck- und Kreditkarten fehlten. Bislang ist noch nicht ganz klar, ob der 31-Jährige am Auffindeort getötet wurde oder ob der Mann von seinem Mörder dorthin geschleppt und ausgeplündert wurde.

Am frühen Nachmittag hatte ein Passant den leblosen Körper des Opfers Martin Marek das erste Mal gesehen. Der 31-Jährige lag neben einem Trampelpfad in einem Gebüsch in einer Grünanlage, die sich gegenüber der Kunsthalle in Richtung Lombardsbrücke befindet. Der kleine Weg wird viel benutzt. Viele Leute, die von einem Spaziergang an der Alster noch einen Abstecher zur Kunsthalle machen wollen, nehmen ihn als Abkürzung. Aber auch Süchtige nutzen die Büsche, um sich hier Heroin zu spritzen oder Crack zu rauchen. Auf dem Boden neben dem Trampelpfad sind Fixerutensilien verstreut. 

Das war offenbar auch dem Spaziergänger bekannt. Deswegen ging er auch erst einmal weiter. "Der Zeuge dachte, dass der Mann dort schliefe", sagt ein Kripomann. Erst als der Spaziergänger später wieder an der Stelle vorbei kam und der Mann immer noch in gleicher Stellung in dem Gebüsch lag, rief er die Polizei. Die eintreffenden Beamten stellten fest, dass der 31-Jährige getötet worden war.

Die Grünanlage wurde abgesperrt, die Mordkommission alarmiert. Bis in den späten Abend sicherten Ermittler Spuren. Untersuchungen in der Gerichtsmedizin ergaben, dass Martin Marek mehrere Messerstiche in Kopf und Hals erlitten hatte.

Einen Hinweis auf den Täter gibt es bislang nicht. 


Das aus Stralsund stammende Opfer war erst vor kurzem nach Hamburg gekommen. Seit über einem Jahr lebte der Mann allein in einer kleinen Wohnung im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses an der Mohlenhofstraße, ganz in der Nähe des Tatortes. Anwohner beschreiben den 31-Jährigen, der in einem Call-Center arbeitete, als unauffälligen, netten Nachbarn. "Er war immer nett und höflich, war sehr zurückhaltend und wirkte fast ein bisschen schüchtern", beschreibt ihn damals eine Anwohnerin. Engeren Kontakt hätte der 31-Jährige aber kaum zu den Nachbarn gehabt.
Martin Marek war das letzte mal am Sonnabend gegen 17.25 Uhr lebend gesehen worden. Todeszeitpunkt ist aber erst Sonntag. Was Martin Marek in der Gegend Ferdinandtor gemacht hat, ist noch unklar. Möglicherweise hat er einen ganz normalen Spaziergang unternommen. Sicher ist, dass er nicht arbeiten gewesen war.


Die Mordkommission sucht jetzt Menschen, die den Mann in der Zeit von Sonnabendabend, den 13. Oktober 2001, bis zum Sonntag, den 14. Oktober 2001, gesehen haben. Martin Marek trug zum Zeitpunkt seines Todes weiße Jeans, schwarze Wildlederschuhe mit beigefarbenen Schnürsenkeln, ein offen getragenes, graukariertes Hemd und ein schwarzes T-Shirt. Außerdem bittet die Mordkommision, Bekannte des 31-Jährigen, die Angaben zu seinen Gewohnheiten und seinen Lebensumständen geben können, sich zu melden. Darüber sucht die Mordkommission Passanten, die am Sonntag in der Gegend auffällige Beobachtungen gemacht haben.

Hinweise nimmt die Mordkommission unter Telefon 042 86-567 89 entgegen.

Samstag, 11. Februar 2017

UPDATE/DESSAU: Tötungsdelikt z.N. von Rene Anton

Polizei sucht Zeugen

Der Tipp kam am zweiten Weihnachtsfeiertag. An den Stillingen, einem See im Dessauer Norden, wurde ein Mann erschossen und angezündet. Ein Jahr später sind die Rätsel nicht geringer geworden. Die Mörder des 29-jährigen René A. sind noch nicht gefunden. Ich habe ja schon länger hier im Blog, über den Fall berichtet. Am Mittwoch wurde nun auch in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen xy" darüber berichtet. Es wurde ein Filmbeitrag über den Fall ausgestrahlt. Daher möchte ich auch noch mal den Fall hervorheben.




Wer tötete René A,?
Foto: Polizei

Die Ermittler sind damals wie heute wortkarg. Klar ist: René A. ist mit großer Wahrscheinlichkeit am 22. Dezember ermordet worden - am Donnerstag vor einem Jahr. 

Der 29-Jährige Rene A. hatte damals in der Vorweihnachtszeit sein Haus im Oranienbaumer Stadtteil Goltewitz verlassen. Er führte eine größere Summe Bargeld mit sich.  Er verlies die Wohnungen mit unbekanntem Ziel. Wo sich A. genau aufgehalten hat, ist bislang heute unklar: Ein Handy, das ein Bewegungsprofil ermöglicht, hatte der Mann nicht dabei - oder es wurde nicht gefunden.

Am Abend des 22. Dezember wurde dafür der Ford Focus von A. entdeckt - im Vorderen Tiergarten, einige Kilometer vom Fundort der Leiche entfernt. Der Wagen war völlig ausgebrannt.

Im August hatten sich Polizei und Staatsanwaltschaft das letzte Mal an die Öffentlichkeit gewandt, zehn Fragen zu dem Mord und zu zahlreichen Fundstücke in der Nähe des Tatorts formuliert und 10.000 Euro Belohnung ausgelobt.

Sogar Flugblätter wurden im Stadtgebiet verteilt. „Die Tat lässt Hinrichtungscharakter erkennen“, hatte der Dessauer Staatsanwalt Olaf Braun damals erstmalig erklärt, ohne aber einen Schuss oder das Anzünden der Leiche zu bestätigen.




Wer kann die konkreten Fragen der Staatsanwaltschaft und Polizei zum Fall beantworten?


  • Wer kann etwas zu den möglichen Drogengeschäften von René Anton sagen?
  • Wer weiß, zu wem er in diesem Zusammenhang Kontakt hatte, mit wem er Geschäfte machte oder wer ihn unterstützt hat?
  • Wo und unter welchen Umständen wurde René A. im Zeitraum vom 20. bis 22. Dezember 2015 gesehen?
  • Welche Personen- und Fahrzeugbewegungen sind am 22. Dezember an den Stillingen und im Hinteren Tiergarten festgestellt worden?
  • Wer kann Angaben zur Ablage und Herkunft der am 22.12.15 festgestellten Matratze, Metallspüle und des Verpackungsmülles machen?
  • Wer kann Angaben zum Verbleib der im Bild dargestellten Metallspüle machen?
  • Wer kann Angaben zur Ablage und Herkunft der am 26.12.15 am Leichenfundort entdeckten E-Shisha machen?
  • Wer kann Angaben zu dem ausgebrannten Pkw Ford Focus, Kennzeichen WB-RG 2011, machen? Wo ist dieser am 22. Dezember 2015 gesehen worden?
  • Wer kann Angaben zum Erwerb oder der Verwendung des Brandbeschleunigers machen?
  • Wer hat am Abend des 22. Dezember im Bereich des Tiergartens, der Ludwigshafener Straße (Tannheger Brücke) bzw. der Einfahrt in den Tiergarten an der B 185 eine oder mehrere Personen gesehen, die durch stark verschmutztes Schuhwerk aufgefallen sein könnten?


Zeugen können sich unter der kostenfreien Rufnummer 0800/ 6000-670 oder per E-Mail an lfz.pd-ost@polizei.sachsen-anhalt.de bei der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost zu melden.

Donnerstag, 9. Februar 2017

KÖLN: Tötungsdelikt z.N. von Helmut Hahn

Wer tötete Helmut Hahn?

Als in Köln ein 98-Jähriger tot in seiner Wohnung gefunden wird, deutet nichts auf ein Verbrechen hin. Doch die Obduktion deckt auf: Der alte Mann wurde ermordet.

Helmut Hahn ist 98 Jahre alt. Er lebt allein in einer Wohnung im Kölner Stadtteil Dellbrück. Im selben Haus hat sein Sohn eine Anwaltskanzlei. Der Sohn schaut regelmäßig nach seinem Vater. Fast täglich kommen auch seine Kinder zum Frühstück bei Helmut Hahn vorbei. So auch am Montag, dem 9. Mai 2016 – einen Tag nach Muttertag.
Das Mordopfer: Helmut Hahn.
Wer tötete Helmut Hahn?
Foto: Polizei


Nur wenige Stunden später findet der Sohn Helmut Hahn tot in der Wohnung. Zunächst deutet nichts auf ein Verbrechen hin. Aber die Obduktion ergibt, dass der alte Mann ermordet wurde.

Helmut Hahn war am Vormittag im Viertel unterwegs – unter anderem in einer Apotheke und auf einem nahe gelegenen Friedhof, auf dem sich das Grab seiner Frau befindet. Er war mit seinem Gehstock unterwegs und trug einen beigefarbenen Hut und eine grau-beige Weste. Möglicherweise hat er die Täter überrascht, als er nach Hause kam – oder aber sie sind ihm gefolgt. Nach dem Mord in der Wohnung in der Dellbrücker Hauptstraße haben sie – so die Vermutung der Polizei – sofort die Flucht ergriffen und nicht nach Beute gesucht.

Zeugin macht wichtige Beobachtung

Zur tatrelevanten Zeit sieht eine Zeugin zwei junge Männer, die aus dem Haus in der Dellbrücker Hauptstraße, gegenüber der Regenbogenschule, kommen. Einiges spricht dafür, dass sie mit der Tat zu tun haben könnten. Ein anderer Zeuge beobachtet vermutlich dieselben Männer kurz darauf einige Straßen weiter, wie sie in Richtung eines Parkplatzes in der Radiumstraße gehen. Wenig später fahren sie mit einem Auto weg, an dessen Steuer ein dritter Mann gesessen haben soll.


Täterbeschreibung:

Einer der Männer war 16 bis 20 Jahre alt, schlank, blonde, strähnige Haare, insgesamt ungepflegtes Äußeres.

Der andere Mann war ebenfalls 16 bis 20 Jahre alt, etwa 1,75 m groß, korpulent, schwarze, lockige Haare, gepflegte Erscheinung, dunkle Kleidung.
Phantombilder der Tatverdächtigen
Täterbeschreibung, Phantombilder
Foto: Polizei


Beschreibung des Autos:

dunkler, eventuell dunkelgrüner Kombi mit litauischem Kennzeichen. Das Auto war vermutlich auf einem Parkplatz an der Radiumstraße abgestellt.

Frage nach Zeugen:

  1. Wer hat Helmut Hahn am Vormittag des 9. Mai 2016 gesehen, in Begleitung oder allein?
  2. Ist ihm womöglich jemand gefolgt?
  3. Hat jemand in Tatortnähe Beobachtungen gemacht, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten? Am Tattag wurde ein Schulausflug mit Bussen veranstaltet, die zur Tatzeit von der Regenbogenschule weggefahren sein dürften.
  4. Wer kennt die beiden Männer?
  5. Sind die beiden Männer noch anderen Zeugen aufgefallen?

Belohnung: Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, sind Belohnungen von insgesamt 11.500 Euro ausgesetzt.

Zuständig: Kripo Köln, Telefon 0221 / 22 90