Freitag, 29. Dezember 2017

ALBUQUERQUE/NEW MEXICO/USA: Unbekannter Toter aufgefunden

Wer ist der unbekannte Tote?

Spur könnte nach Deutschland führen

Ein Amerikanischer Journalist, schrieb mich vor ein paar Tagen an, mit der Bitte den Fall eines unbekannten Toten, auch hier bei mir im Blog zu veröffentlichen. Ich habe auch erfahren, dass auch viele Menschen in der USA meinen Blog verfolgen. Der Fall, des unbekannten Toten, war mir schon bekannt und wir konnten uns konstruktiv über den Fall austauschen. Der unbekannte Tote wurde in der Wüste von New Mexiko gefunden und ist vermutlich ein Deutscher. Er hofft das mit der Veröffentlichung des Fall und der Geschichte, Angehörige oder Freunde von dem Toten zu finden, damit man ihn endlich identifizieren kann.

Was war genau passiert?

Motorradfahrer fanden im Dezember 2000 in New Mexico die Leiche eines jungen Mannes. 
Die Biker hatten den Mann am 14. Dezember 2000 in der Nähe von Albuquerque in einer Hügelkette westlich des Rio Grande gefunden – ohne Ausweispapiere. 
Der einzige Hinweis über die Identität des 20- bis 25-Jährigen, der sonst keine Papiere bei sich trug, ist ein kleiner Zettel. Dort taucht der Name einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen auf. 

Wer kennt den unbekannten jungen Mann?
Foto: NamUs

Fast 16 Jahre ist es her, dass Biker in der Wüste von New Mexico einen toten jungen Mann fanden. Seine Identität ist nach wie vor unklar. Eine heiße Spur könnte nun nach Deutschland führen. Denn laut der Vermissten-Homepage „NamUs“ war bei dem Mann eine Quittung gefunden worden, die aus einem Elektronik-Laden in der Nordrhein-Westfälischen Stadt Lübbecke stammt.

„NamUs“ veröffentlichte auch ein Foto des Toten. Der Mann hatte braune Augen, braunes Haar, wog rund 72 Kilo und war 1,85 Meter groß. Er wies keine äußeren Verletzungen auf. Der Tod des Mannes, soll erst wenige Stunden eingetreten sein, bevor die Biker ihn gefunden hatten. Eine reihe von Personen, die auf die  Beschreibung des Toten passten, konnten definitiv ausgeschlossen werden.

Nun hofft das Vermisstenportal auf neue Hinweise aus Deutschland, die zur Klärung des Falls beitragen. Das „Elektronic-Zentrum“ im Steinweg 2 von Lübbecke schloss nach Angaben der „Rheinischen Post“ bereits vor Jahren seine Pforten. Der örtlichen Polizei soll ebenfalls kein Vermisstenfall bekannt sein, der auf das Opfer zutrifft.

Montag, 27. November 2017

BRAKEL: Vermisst Dennis Franke (2008)

Was ist mit Denis Franke passiert?

Jutta und Herbert Franke bangen seit dem 02.02.2008 um Ihren Sohn Denis Franke und Sie quält einfach die Ungewissheit, was mit Ihren geliebten Sohn passiert ist. Auf bitten, des Vaters von Denis, poste ich den Fall nochmals und ich möchte den Focus erneut auf den Fall richten.


Denis Vater, Herbert Franke ist sich aber sicher, das Denis nicht mehr lebt und Opfer eines Tötungsdeliktes geworden ist. Er schließt einen Suizid oder einen Unfall aus, denn dann hätte man Denis irgendwo tot aufgefunden. 


Was ist mit Denis Franke passiert?
Foto: Privat

So denkt auch die Polizei und der Vermisstenfall wurde an die  Bielefelder Mordkommission abgegeben. Schon zweimal wurden die Ermittlungsakten von der Staatsanwaltschaft geschlossen, aber durch die Beharrlichkeit der Eltern wurden nun zum dritten mal die Ermittlungsakten geöffnet und die Mordkommission ermittelt nun wieder und möchte nochmal alle Zeugen vernehmen. 

Denis Franke, der eine Ausbildung zum Koch absolvierte, verpflichtete sich danach für acht Jahre bei der Bundeswehr und er diente sogar im Kosovokrieg. Dann hatte der Soldat mit 24 Jahren einen schweren Autounfall und erlitt ein schweres Schädelhirntrauma. Danach ging es Denis psychisch und physisch nicht gut, aber er raffte sich auf und erlernte dann den Beruf als Fußpfleger. Ein paar Wochen vor seinen mysteriösen Verschwinden, hatte er gerade eine neue Arbeitestelle im Raum Höxter als Fußpfleger angetreten.

Aber was ist genau am 02.02.2008 mit Denis Franke passiert?

Denis hatte sich mit seinen Freund, in dessen Bad Dieburger Wohnung um 20 Uhr verabredet. Laut den Ermittlungsakten waren außer Denis, auch noch andere Bekannte und Freunde von Denis Freund vor Ort. Dort soll dann auch im laufe des Abend etwas gefeiert worden sein und es wurde auch Alkohol vor allem Schnaps getrunken.
Nach Aussagen der Zeugen soll Denis dann auf dem Sofa eingeschlafen sein, um 22.30 Uhr habe man ihn dann geweckt. Die Zeugen sagten aus, das Denis sich komisch verhalten hatte, er sei völlig desorientiert gewesen, dann plötzlich aufgesprungen und hat dann die Wohnung fluchtartig verlassen. 
Denis Freund und dessen Gast seinen Denis nach draußen gefolgt, da er einfach ohne Jacke nach draußen in der Kälte verschwunden sei. Denis habe sich aber nicht aufhalten lassen und sei Richtung Bahnhif/Kurpark gelaufen. Danach verliert sich seine Spur, bis heute.

Herbert Franke zweifelt aber die Aussagen an: "Denis wäre nie ohne sein Handy verschwunden. Wo sollte er auch hingehen, ohne Jacke, Schlüssel und Geld?"

Denis Vater hat seine eigene Theorie, was am Abend des 02.02.2008 passier ist: "Vielleicht gab es unter den Männern einen Streit, eine Auseinandersetzung, die dann eskalierte und Denis unglücklich fiel und man aus Angst seine Leiche Verschwinden ließ."
Herbert Franke stellte auch mehrere Suchaktionen mit Freunden auf die Beine und sie suchten auch den angrenzenden Wald ab. Auch die Kriminalpolizei führte dort eine große Suche durch, aber weder die Polizei noch die Eltern fanden die Spur.


In diesen Haus wurde Denis das letzt Mal gesehen?
Foto: Privat
Was bleibt ist nur Fragen und den Wunsch nach Gewissheit.

Fragen an Zeugen:


  1. Wer hat Denis Franke am  Abend des 02.02.2008 gesehen?
  2. Wer hat Denis Franke nach dem 02.02.2008 gesehen?
  3. Wer hat sonstige Beobachtungen gemacht, die mit dem Verschwinden von Denis Franke zusammenhängen?
Personenbeschreibung:

  • 1,68 m groß
  • sportliche Statur
  • braune Haare
  • Kleidung: weißer Pullover, dunke Jogginghose und hellblaue Sportschuhe

Die Familie eine Belohnung von 5000€ für Hinweise ausgelobt, die Aufschlüsse vom Verbleib von Denis geben.

Hinweise nimmt die Bielefelder Mordkommission unter der Telefonnummer 0521/545 46 24 entgegen.

VIERNHEIM: unbek. männlicher Säugling gefunden

Babyleiche im Wald gefunden

Der etwa ein bis drei Wochen alte Säugling war am Samstag, den 9. September, im Wald bei Viernheim von einem Pilzsammler entdeckt worden. Die Ermittler vermuten ein Verbrechen. Jetzt sucht die Polizei nach dem Hersteller der Kleidung des Babys.
Es werde gehofft, so Hinweise auf die letzten Käufer zu erhalten. Der Junge hatte einen Body getragen, an dem kein Herstellerlabel angebracht war.





Außerdem gibt es ein weiteres interessantes Untersuchungsergebnis aus der Rechtsmedizin: Der Säugling ist in seinen jungen Lebenstagen bereits mit Drogen in Berührung gekommen. Mutmaßlich lag bereits während der Schwangerschaft der Kindsmutter ein Drogenkonsum von Amphetaminen vor.
Deswegen hat die AG "Kitz" folgende Fragen:

  1. Wer kennt/kannte eine Frau, die schwanger war und deren Baby später nie gezeigt wurde?
  2. Bestand bei dieser schwangeren Frau zudem der Verdacht, dass sie auch Drogen konsumiert hat?
  3. Wer ist der Hersteller des Bodys?
  4. Wo und in welchem Zeitraum wurde dieser verkauft?
  5. Wer kennt eine Frau oder eine Familie, die während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt eines Kindes aus dem Bereich Viernheim oder Bergstraße verzogen ist/sind? 
  6. Wem ist die gesuchte modische Wickeltasche der Firma "Lässig" mit besticktem Logo in Form eines Rehkitzes in Kombination mit dem Body aufgefallen? 
  7. Ist die Wickeltasche als gebrauchte Tasche in den Raum Viernheim/Bergstraße weiterverkauft worden?

ZEUGEN GESUCHT

Hinweistelefon AG "Kitz": 06151 9691111

Donnerstag, 16. November 2017

BERLIN: Tötungsdelikt z. N. von Karin Rieck (1992)

Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe

Wer tötete Marken Rieck und was war das Motiv?

Die Berliner Polizei rollt den Mord an Karin Rieck neu auf und möchte diesen auch aufklären. 

Bei der Suche nach dem Mörder von Karin Rieck bittet die Polizei um Mithilfe. Am 27. Oktober 1992 war die damals 50-Jährige von ihrem Lebensgefährten tot in ihrer Wohnung in der Berner Straße in Lichterfelde aufgefunden worden. Die Frau starb infolge eines Kopfdurchschusses. 


Karin Rieck
Foto: Polizei


Die Ermittlungen in den letzten 25 Jahren führten nicht zur Identifizierung des Täters, geschweige denn zur Klärung des Tatmotivs.


Die Verstorbene war zum Zeitpunkt ihres Todes Betreiberin der Bar „Karin´s Atelier“ in der Katharinenstraße 1 in Halensee. Die Tatwaffe, mit der Karin Rieck erchossen worden war, wurde bisher nicht aufgefunden. Anhand des Projektils konnte über einen Abgleich mit der zentralen Tatmunitionssammlung beim BKA festgestellt werden, dass die Waffe in der Nacht vom 7. zum 8. September 1991 bei einem Einbruch in ein Juweliergeschäft am Kurfürstendamm 22 in Charlottenburg sowie bei einem weiteren Einbruch in ein Antiquitätengeschäft am 3. März 1992 in der Passauer Straße 35 in Schöneberg verwendet wurde. 
Bei beiden Einbrüchen wurden die Schaufensterscheiben durchschossen und die Täter griffen hindurch. Darüber hinaus war bei der Tat in der Passauer Straße an einer Glasscherbe Blut gesichert worden. Ein DNA-Vollprofil wurde erstellt und in der DNA-Datenbank gespeichert.

Die Einbrüche in die beiden Geschäfte sind inzwischen verjährt, so dass sich die Ermittler auch Hinweise von den damaligen Einbrechern zum Verbleib der Tatwaffe erhoffen.

Die Ermittler fragen:

  1. Wer kann Angaben zum Mord an Karin RIECK machen?
  2. Wer kann Angaben zum Verbleib der Schusswaffe machen?
  3. Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt die 5. Mordkommission des Landeskriminalamtes Berlin in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-911555, per E-Mail oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Freitag, 10. November 2017

HAMBURG/RAHLSTEDT; Tötungsdelikt z. N. von Bernd D. (1993)

Ungeklärter Mordfall in Rahlstedt

Wer kann Hinweise geben? In den Abendstunden des 3. Januar 1993 wurde Bernd D. in Rahlstedt ermordet.







Nachdem Zeugen Schussgeräusche gehört hatten, lag Bernd D. schwer verletzt unter seinem Carport in der Straße Baben de Heid.

Beamte der Mordkommission fanden am Tatort zwei Patronenhülsen vom Kaliber 6,35 Millimeter. Der oder die Täter flüchteten unerkannt. Als Motiv schlossen die Ermittler damals eine Eifersuchtstat nicht aus. 25 Jahre nach der Bluttat wollen die Spezialisten der „Cold Case Unit“ den ungeklärten Mord mit neuesten technischen Mitteln neu aufrollen. Unter anderem suchen sie erneut nach Zeugen. 

Fragen an Zeugen:
  1. Wer kann weitere Angaben zu diesem Geschehen machen? Diese Frage richtet sich insbesondere an einen Taxifahrer, der zu diesem Zeitpunkt in dem Bereich Rehwinkel / Baben de Heid zwei Frauen beförderte.
  2. Wer war im Jahr 1993 als Taxifahrer beschäftigt und kann sich an diese Fahrt erinnern?
  3. Hat jemand Bernd D. oder seinen Mercedes Benz mit dem Kennzeichen HH-WU 417 am 3. Januar 1993 in Hamburg gesehen?

Sollten Sie Hinweise an die Ermittler geben können, melden Sie sich bitte bei unserem Hinweistelefon unter ☎ 040 4286 56789.

Montag, 6. November 2017

GRONAU: Vermisst Jitka Streubelova

Was ist mit der lebenslustigen Frau nur passiert?


Ein guter Bekannter: „Wir befürchten, dass sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist.“ Erst am Tag vor ihrem Verschwinden war Jitka Streubelova aus einer Kur zurückgekommen. Dort hatte sie angeblich einen neuen Mann kennen gelernt. Deswegen hatte sie Angst. Zu einer Freundin soll sie gesagt haben: „Wenn du drei Tage nichts von mir hörst, bin ich tot…!"


"Einen Suizid schließen Bekannte entschieden aus. Eine Freundin: „Am Abend war sie noch lebenslustig und fröhlich. Sie freute sich, dass sie bald wieder Oma wird…!"


Vermisst Jitka Streubelova
Foto: Polizei

Die Polizei Borken sucht die 51-jährige Jitka Streubelova. Sie wurde am Montag (23.10.2017) als vermisst gemeldet. Die Ermittlungen werden derzeit durch die Kripo Borken geführt. Die sonst als zuverlässig bekannte Tschechin war am Montag nicht an ihrer Arbeitsstelle erschienen. Abgemeldet hatte sie sich nicht. Auch an ihrer Wohnung an der Schiefestraße in Gronau konnte sie nicht angetroffen werden. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde sie letztmalig in der Nacht von Samstag auf Sonntag an ihrer Wohnanschrift gesehen.


Die Vermisste ist etwa 177 cm groß und hat lange, blonde Haare. Sie hat eine kräftige Figur, wird aber nicht als dick beschrieben. Möglicherweise ist sie bekleidet mit einem grün-weißen Kuschelpullover mit Kragen.
Mittlerweile hat die Polizei eine Mordkommission dafür eingerichtet. 

Bisherige Ermittlungen führten nicht zur Auffindung der Jitka Streubelova. Wer Angaben machen kann, die zur Ermittlung des Aufenthaltsortes der Vermissten führen, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 02861-9000 zu melden."

NÜRNBERG/FISCHBACH: Vermisst Heidi Dannhäuser

Zeugen gesucht-Wo ist Heidi?


Ich hatte damals schon gleich nach dem bekannt werden, das Heidi Dannhäuser vermisst wird, darüber berichtet. Leider konnte man Heidi bis dato nicht finden und keiner weiß, was mir ihr passiert ist. In der Dezembersendung von "Aktenzeichen XY" wird auch endlich über das Verschwinden von Heidi berichtet! Daher möchte ich nochmals darüber berichten!


Heidi war zum Zeitpunkt ihres Verschwindes auf Wohnungssuche.... hatte sich schon welche in Nürnberg vermitteln lassen.
Sie hatte im Oktober 2013, wenige Wochen vor ihrem Verschwinden einen Rechtschutz abgeschlossen. Sie wollte eine Sicherheit haben, wenn das Haus mal "zerteilt" wird, das sie auch zu ihrem Recht kommt. Sie wollte abgesichert sein.


Was ist mit Heidi Dannhäuser passiert?

Klar, solche starken Veränderungen waren belastend für sie. Heidi hatte Ecken und Kanten auch durch die familieren Schicksalsschläge, die sie in ihren Leben von Kindheit an meistern musste... Über sich selbst hat sie mal gesagt: "Heidi, erst denken dann reden."  Manchmal war der Mund halt etwas schneller als der Kopf. Aber das hat sie ja auch selbst eingestanden und mann durfte diesbezüglich nicht alles auf die Goldwaage legen. Im nächsten Moment war schon wieder alles vergessen.

Man kennt Heidi als Postbotin in der Flachröststr. und Bärenbühlgraben. Sie liebte diese Arbeit und den Kontakt mit den Menschen. Aber genau an dem Tag wo sie verschwand, hatte sie ihren freien Tag.

Sie ist verschwunden, nur mit den Sachen die sie am Körper trug. Wer "nur"abhaut nimmt seine sieben Sachen mit. (Haustürschlüssel, Autoschlüssel, Handy, Geld und Ausweise sind zu Hause liegen geblieben)

Ein Zeuge hatte sie am Donnerstagmorgen am 14.11.2013 beim Joggen gesehen - quasi zu Beginn ihrer Laufrunde - Heidi muss aber heimgekehrt sein, da ihre benutzten Joggingsachen im Badezimmer vorgefunden wurden.

Dann gegen 17:00 noch einmal, als Sie die Straße (Pellergasse) vor ihrem Haus in Richtung Pellerschloss überquerte. In Freizeitkleidung. Es kann sein, dass sie nur an ihr Auto wollte.

Zum Joggen ging sie dann nicht mehr. Davon gehen wir heute aus. Aber vielleicht hat Sie dann mit jemanden gesprochen, ist in ein Fahrzeug eingestiegen oder vielleicht die Pellergasse in Richtung Fischbacher Hauptstraße weitergegegangen.

Auf jeden Fall ist sie unmittelbar danach wie vom Erdboden verschluckt.

Dennoch ist alles wichtig - Die Tage zuvor und nach ihrem Verschwinden. Egal wie unscheinbar der Hinweis auch ist, alles ist von großem Interesse:

Hier ein paar Beispiele:

In der Zeit in der Heidi verschwunden ist könnte evtl. doch noch jemanden etwas aufgefallen sein wie z.B.
  • fremde Gesichter / Nichtanwohner
  • Fremde Fahrzeuge z.B. Kleine Transporter wie VW T5 und Mercedes Benz Sprinter, Vito etc. mit oder ohne Werbebeschriftung
  • Fahrzeuge irgendwelcher Handwerker oder Dienstleistungsbetriebe
  • oder Motorrad/Motorräder (weil Heidi selbst auch Motorrad fahren konnte)
  • oder Busgäste, welche normalerweise an der Haltestelle Pellergasse nicht aussteigen
  • Geparkte Fahrzeuge auch hinterhalb der Pellergasse (Nebenstraßen „Am Schlüsselstein, Am Bächlein“ da zur Autobahn nur noch ein „Katzensprung“ ) 
  • Oder kann sich an Gespräche mit ihr oder anderen Personen, Tage zuvor, erinnern - was heute von großer Bedeutung wäre 

Hinweise können – auch anonym – abgegeben werden über diese Mobil-Nr. 0177 60 545 26, per e-mail an pangerl(at)r-kom.net (wenn möglich nicht über das Kontaktformular dieser WEBSITE, da diese Mails im Spam-Filter landen könnten) oder auch an jede Polizeidienststelle oder 110.


Personenbeschreibung:
  • Heidi ist 165 cm groß,
  • blonde schulterlange Haare, (siehe Bild)
  • blau/graue Augen,
  • Heidi wohnt in Nürnberg, Stadtteil Fischbach,
  • Heidi ist bekannt für ihre fröhliche und offene Art auf Menschen zuzugehen. 
  • Man kennt Heidi als Postbotin in der Flachsröststr. und Bärenbühlgraben.

Kleidung/ Persönliche Dinge:
Persönliche Dinge wie Geld, Handy, Schlüssel, Papiere, Impfpass etc. hatte Sie leider nicht mitgenommen, als sie das das Haus in der Pellergasse verlassen hat. Ihr Auto hat sie ebenfalls vor der Haustür stehen gelassen.

Zeugenhinweise/Zeugenbeobachtungen:

  • Heidi wurde noch am Donnerstag am späten Nachmittag (gegen 17:00 Uhr) in Fischbach in Pellergasse (zu Fuß) gesehen. Sie hatte an diesem Donnerstag ihren freien Tag.

Heidi gehört zu den restlichen 3 % der vermissten Menschen, die nach einem Jahr immer noch als vermisst gelten und daher eine Gewaltat sehr wahrscheinlich ist....aktuell sind es ja leider nun schon über 3 Jahre.


REGENSBURG: Tötungsdelikt z.N. von Manuela C. (1988)

Wer tötete Manuela?


Heute möchte ich diesen Mordfall aus dem Jahr 1988 vorstellen. Das ist einer der Fälle, der bis heute noch nicht aufgeklärt wurde. 


Was ist am 20. August 1988 passiert?

Die 19-jährige Auszubildende Manuela C. aus dem Landkreis Kelheim verabredet sich mit drei Freunden in der Regensburger Altstadt zum Eisessen. 

0,1423421432,Manuela Ch.
Wer tötete Manuela C.?
Foto: Polizei

Beim gemeinsamen Bummel durch die Straßen verlieren sich die Freunde aus den Augen. Nur einer der Begleiter bleibt an Manuelas Seite.
Vermutlich beschließen die Beiden, den Heimweg gemeinsam anzutreten.
Doch Manuelas Begleiter müsse erst seine Freundin in einem Regensburger Lokal abholen und diese nach Hause bringen. Deshalb lässt er Manuela um 23.15 Uhr an der Bushaltestelle in der Nordgaustraße (Gewerbegebiet) mit der Abmachung aussteigen, sie dort in Kürze wieder abzuholen.
Doch als der junge Mann zurückkommt, ist Manuela verschwunden.
Sie fällt ihrem Mörder in die Hände.

Mehrere Zeugen hören die Hilferufe der jungen Frau, ein Radfahrer beobachtet, wie ein Mann die schreiende Frau die Treppe von der Nibelungenbrücke zur Donau hinunterzerrt- und prügelt. Aber er fährt weiter.
Weil diese Zeugen es für einen Beziehungsstreit halten, schreitet niemand ein.
Der letzte Begleiter von Manuela ruft bei deren Eltern an, ob Manuela inzwischen per Anhalter nach Hause gekommen wäre. Doch keine Spur von ihr.
Am nächsten Morgen findet ein städtischer Mitarbeiter die Leiche von Manuela in der Donau treibend. Die junge Frau wurde vollständig entkleidet, geschlagen und gewürgt und anschließend in bewusstlosem Zustand in die Donau geworfen, wo sie letztlich ertrank.

Keine der damals verdächtigen Personen konnte als Mörder überführt werden.

Nach dem Mord erschienen mehrere sehr große Berichte u. A. auf der Titelseite in der regionalen Regensburger Zeitung "Die Woche". Diese Zeitung wurde mittlerweile eingestellt und ist nun nur noch in Archiven einsehbar.

Obwohl Regensburg zur damaligen Zeit eher als beschauliche, gemütliche und ruhige Großstadt galt, in der ein Verbrechen ganz und gar nicht zum Alltag gehörte, wurde es um den Fall danach relativ schnell ruhig.

2011 wurde der Fall routinemäßig nochmals kriminaltechnisch untersucht (es konnte keine Fremd-DNA festgestellt werden / Profiler fanden keine Anhaltspunkte), musste jedoch weiterhin als ungeklärt zu den Akten gelegt werden.

Im August 2014 veröffentlichte die "Mittelbayerische Zeitung" (MZ) im Rahmen einer Serie einen Bericht über den Mordfall.
Daraufhin meldete sich ein Unbekannter mit einem anonymen Brief bei der Mittelbayerischen Zeitung. Er könne sich noch sehr gut an den Fall erinnern und habe Wichtiges dazu mitzuteilen. Er habe sehr lange gezögert, ob er mit seinem Wissen an die Öffentlichkeit gehen soll und möchte jetzt nicht länger schweigen. Er nannte in diesem Brief den Namen einer Person aus der Region und meinte, seine Informationen seien nicht "an den Haaren herbeigezogen".
Die Zeitung übergab den Brief an die zuständige Kripo.

Am 02. Februar 2015 meldete die MZ, die Kriminalpolizei sieht im Inhalt dieses Briefes keine Grundlage für einen konkreten Ermittlungsansatz.

Der Fall Manuela C. gilt weiterhin als ungeklärt.

Montag, 30. Oktober 2017

GIFHORN: Tötungsdlikt z.N. einer unbekannten Toten (1994)

Polizei bittet um Mithilfe in einem 25 Jahre alten Mordfall


Den einzigen in den letzten 25 Jahren nicht aufklärten Mordfall im Landkreis Gifhorn rollt die Polizei erneut auf, um die brutale Tat nach dieser langen Zeit aufzuklären. Auch ich habe schon hier über den Fall berichtet und ich möchte nochmals auf den Fall aufmerksam machen. Wenn es der Polizei gelingt die Tote zu identifizieren, dann käme man zur Aufklärung des Falls, einen entscheidenden Schritt weiter.
Neben der Untersuchung von Tatortspuren nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie der nochmaligen kriminalistischen Aufarbeitung des Falles, setzen die Ermittler insbesondere auch auf die Mithilfe der Bevölkerung bei der Identifizierung des Opfers.



Bild der Toten
Bild der Toten
Foto: Polizei
Zeichnung der Toten
Zeichnung der Toten
Foto: Polizei

Am 26.12.1994 (2. Weihnachtstag) wurde in einem Wasserloch an der Kreisstraße 59 zwischen den Ortschaften Eickhorst und Thune an einem asphaltierten Feldweg die Leiche einer bis heute nicht identifizierten, ca. 25 - 30 Jahren alten Frau gefunden. Die Frau war auf einem Feldweg etwa 50 m vom Fundort entfernt mit einem scharfkantigen Gegenstand, möglicherweise einem Beil, niedergeschlagen worden. Dabei wurde der Gesichtsschädel total zertrümmert. Anschließend wurde das bewußtlose Opfer zu dem Wasserloch geschleift und dort abgelegt. Dort verstarb die junge Frau. Der auffällige, kamelhaarfarbene Mantel der Toten wurde nur wenige Meter entfernt in einem Entwässerungsgraben aufgefunden.



Lageskizze
Foto: Polizei



Die Mordkommission der Polizeiinspektion Gifhorn ermittelte mehrere Monate lang intensiv, um das Opfer zu identifizieren und die Tat aufzuklären. In den vergangenen Jahren wurden die Ermittlungen im Zusammenhang mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und gleichgelagerten Taten immer wieder aufgenommen, ohne dass es allerdings zu einem greifbaren Erfolg kam.

Nunmehr soll durch eine breit angelegte Öffentlichkeitsfahndung unter Einbeziehung der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY... ungelöst" erneut versucht werden, die grausame Tat aufzuklären.

Kriminalistischer Schlüssel zur Tatklärung ist die Identifizierung des Opfers. Bereits unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat waren Anthropologen, Mediziner und Dentisten hinzugezogen worden, um auf Grund der körperlichen Merkmale, des Zahnstatusses usw. Rückschlüsse auf die Identität der Toten zu ziehen .
Bilder von der entstellten Leiche wurden retuschiert und ohne Erfolg bundesweit veröffentlicht. Ein in mehreren Sprachen erstelltes Fahndungsplakat, das u. a. in Botschaften, Ausländerämtern usw. monatelang ausgehängt wurde, führte ebenfalls nicht zu entscheidenden Hinweisen.
Im Jahr 2012 fertigte eine Spezialistin des Landeskriminalamtes eine Weichteilrekonstruktion des Schädels an.


Unbekannte Tote
Bild der unbekannten Toten.
Wer kennt die Frau?

Foto: Polizei


Die Frau war 1994 ca. 25 - 30 Jahre alt, 151 cm groß, sehr schlank, hatte dunkelbraunes, in schwarz übergehendes, schulterlanges Haar und einen kleinen Leberfleck an der rechten Wange.
Es könnte sich um eine Thailänderin, Philipina, Vietnamesin, aber auch um eine Türkin o.ä. handeln.

  • Wer kann Hinweise zur Identität der unbekannten Toten geben ?

Auch die Bekleidung des Opfers kann der Kriminalpolizei bei der Klärung der Identität der Getöteten weiterhelfen. Die junge Frau war mit einem auffälligen kamelhaarfarbenen Mantel, einem schwarzen Samtkleid sowie Strumpfhose, Unterwäsche und schwarzen Stiefeletten festlich gekleidet. 
Sowohl der Mantel als auch das Kleid waren abgetragen und notdürftig gekürzt. Der Mantel in Größe 46 wurde 1987/1988 in Boutiquen der ehemaligen DDR vertrieben. Er war dem Opfer viel zu groß, am unteren Saum abgeschnitten und wenig professionell umgenäht. Das Innenfutter war mit Sicherheitsnadeln hochgesteckt, die Ärmel umgeschlagen.
Der mit einem Rückenriegel versehene Mantel war dem Opfer noch immer viel zu groß, so dass sich der Riegel fast in Höhe der Waden befand. Auch das schwarze Samtkleid war eher laienhaft gekürzt.


Mantel der Toten
Mantel der Toten
Foto: Polizei

Mantel der Toten
Mantel der Toten, Vorderansicht
Foto: Polizei
Mantel der Toten
Mantel der Toten
Foto: Polizei

Sicherheitsnadel im Mantel
Sicherheitsnadel im Mantel
Foto: Polizei



Offensichtlich hat das Opfer die Bekleidung von jemandem geschenkt bekommen. Die Polizei sucht nun Zeugen, denen diese Bekleidungsgegenstände evtl. früher gehörten und die sie verschenkten o. Ä.; aber auch Personen, die Angaben zu einer jungen Frau machen können, die über diese Bekleidungsgegenstände verfügte.

Auf Grund bestimmter Ermittlungsergebnisse nimmt die Mordkommission an, dass die Tote aus der Region Braunschweig stammt und evtl. in den Tagen vor der Tat den Weihnachtsmarkt in Braunschweig besuchte. Vermutl. hatte sich das Opfer am Tattag für den Abend schick gemacht und war mit dem späteren Täter essen.
Auch hier könnten Zeugen die Frau evtl. gesehen haben.

Als Tatzeit kommen die Abende bzw. Nächte vom 22.auf den 23.12.1994 (Freitag/Samstag) und vom 23. auf den 24.12.1994 (Samstag/Sonntag) in Betracht.
  • Wer hat also am Abend des Fr., 22. oder Sa.,23.12.1994 die Frau auf einem Weihnachtsmarkt oder in einem Lokal gesehen?

Danach dürfte die unbekannte Tote mit dem Täter in einem Fahrzeug auf den Feldweg zwischen den Ortschaften Eickhorst und Vordorf gefahren sein. Hier kam es aus unbekannten Gründen zu dem Angriff auf das Opfer, das zu flüchten versuchte und dabei brutal niedergeschlagen und anschließend in das Wasserloch geworfen wurde.

  • Auch wenn es unwahrscheinlich erscheint, fragt die Polizei, ob es Zeugen gibt, die in den Nächten zum 23. bzw. 24.12.1994 im näheren und weiteren Tatortbereich Beobachtungen machten, die evtl. mit der Tat in Zusammenhang zu bringen sein könnten.

  • Es wurden damals weder eine Handtasche noch Schlüssel, noch Schmuck des Opfers gefunden, so dass der Täter diese Gegenstände mitgenommen und an anderer Stelle entsorgt haben könnte. Wer hat seinerzeit Gegenstände gefunden, die eventuell zum Opfer gehören könnten?

  • Der Täter dürfte sich bei der Tat mit Blut besudelt haben. Insbesondere an seiner Hose und seinen Schuhen müssten sich Blutanhaftungen befunden haben. Evtl. gibt es auch hierzu Zeugen, die sich erinnern.

Der Täter hat damals vermutlich über ein Mittelklassefahrzeug verfügt und griffbereit ein scharfkantiges Werkzeug, wie z. B. ein Beil, im Pkw mitgeführt haben.

Eine Spur führt auf den Weihnachtsmarkt Braunschweig. Die Mordkommission sucht Zeugen, die hier 1994 Fotos oder Filme aufnahmen, um diese auszuwerten.

Fahndungsplakat

Für Hinweise, die zur Überführung des oder der Täter(s) führen, hat die Polizeidirektion Braunschweig eine Belohnung in Höhe von 2 500,-- Euro ausgesetzt.

Hinweise, die ggf. vertraulich behandelt werden können, bitte an die Mordkommission der Polizeiinspektion Gifhorn unter Tel. 05371/9800.

Donnerstag, 26. Oktober 2017

ÖSTERREICH/KLAGENFURT: Tötungsdelikt z. N. von Reinhard Oberlerchner


Polizei bittet um Mithilfe

Es ist eines der mysteriösesten Verbrechen der letzten Jahre in Österreich: Ein Mann wird nachts vor seiner Haustür erschossen. Aber warum? Auf der Suche nach dem Motiv tappt die Polizei im Dunkeln. Auch in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY" wurde nach dem Mörder von Reinhard Oberlerchner gefahndet.


Wer tötete Reinhard Oberlerchner und warum?

Reinhard Oberlerchner lebt allein in einer Zweizimmer-Wohnung in Klagenfurt. Er ist Elektriker und wartet Maschinen in Österreich, Deutschland und in der Schweiz. Diese Tätigkeit ist oft verbunden mit Übernachtungen. Nebenher fährt er auch noch Taxi.


Reinhard Oberlerchner verkehrt gerne im Rotlichtmilieu. Dort sucht er Gespräche und Unterhaltung. Doch dann verliebt er sich in eine rumänische Prostituierte. Weil er sich auch privat mit ihr trifft und ihr Geschenke macht, bekommt er Ärger mit Bordellbetreibern.

Unter anderem deshalb gerät er mit Männern aus der Szene in Streit, in dessen Verlauf er Sachbeschädigungen und eine Körperverletzung begeht. Er wird angezeigt. Oberlerchner verliert seinen Job als Taxifahrer.


Am 8. Mai 2015 wartet ein unbekannter Mann in der Nähe seines Parkplatzes an der Siebenhügelstraße 100 in Klagenfurt auf ihn. Als er etwa um 23.50 Uhr nach Hause kommt, wird er mit einer Pistole bedroht. Als Oberlerchner davonläuft, schießt der Täter einmal auf ihn, trifft aber nur das Auto auf dem Nachbarparkplatz.




Tatwaffe 1:Walther P 38, Kaliber 9 mm


Im Oktober wird Oberlerchner wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung zu fünf Monaten Haft verurteilt. Noch bevor er die Strafe antreten kann, wird er ermordet. Ein Unbekannter lauert ihm am 31. Oktober 2015 gegen 2 Uhr nachts an der Eingangstür zu seinem Haus auf.


Aus etwa zehn Metern Entfernung schießt der Täter vier Mal auf sein Opfer. Reinhard Oberlerchner ist sofort tot. Der Täter, den niemand zu Gesicht bekommt, hat vermutlich einen Hülsenauffangsack am Gewehr befestigt. Auf ein plausibles Motiv für die Tat ist die Polizei bisher nicht gestoßen.

Tatwaffen:
Bei der ersten Tat wurde mit einer Walther P 38, Kaliber 9 mm, auf Oberlerchner geschossen. Bei dem Mord verwendete der Täter ein Gewehr, sehr wahrscheinlich ein Steyr STG 77 oder die Jagdversion dieser Waffe. Das STG 77 ist unter anderem auch bei der österreichischen Armee im Einsatz. Tatmunition: .223 Remington



2. Tatwaffe, Steyr STG 77


Täterbeschreibung zur ersten Tat:


  • Rumäne, 
  • etwa 1,70 m groß, 
  • kräftig, 
  • kurze, vermutlich dunkle Haare, sportlich gekleidet, u.a. mit einer dunklen Trainingsjacke, wahrscheinlich Marke „Adidas“.

Fragen nach Zeugen:

  1. Wer kannte Reinhard Oberlerchner und kann Angaben zu einem möglichen Motiv machen?
  2. Wer weiß, was Reinhard Oberlerchner während seiner Auslandsaufenthalte in seiner Freizeit gemacht hat?
  3. Wer hat an den beiden Tattagen rund um Oberlerchners Wohnung in der Siebenhügelstraße 100 Beobachtungen gemacht, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten?

Belohnung: Für Hinweise, die zur Aufklärung des Mordes führen, hat die Familie des Opfers eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt.

Zuständig: LKA Kärnten, Telefon 0043 (0)59 / 133 28 28 28

Montag, 11. September 2017

BERLIN: Tötungsdelikt z. N. von Klaus Jüterbock

Wer tötete Klaus Jüterbock?

Mit der Veröffentlichung von Bildern bittet die Mordkommission um Mithilfe. 



Wer kannte Klaus Jüterbock und wer kannte seine Kontakte?
Foto: Polizei

Bei dem Toten, der am Freitag, den 8. September 2017, in den frühen Morgenstunden in einem Park in Steglitz gefunden wurde, handelt es sich um den 47- jährigen wohnungslosen Klaus JÜTERBOCK, der vermutlich erst vor wenigen Tagen mit seinem Hund aus Rendsburg (Schleswig- Holstein) nach Berlin gekommen war. Markant sind unter anderem der rot/ blaue Schlafsack und der Hund des Verstorbenen.


Die Obduktion ergab, dass der 47-Jährige an Tuberkulose erkrankt war, so dass die Wahrscheinlichkeit besteht, dass der Täter oder die Täterin sich infiziert haben könnte. Die Polizei rät in diesem Zusammenhang dringend, sich an die 1. Mordkommission oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.


Zu den Hintergründen der Tat bitten die Ermittler um Mithilfe: 

  1. Wer kennt Klaus JÜTERBOCK? 
  2. Wer kann Angaben zu seinen Aufenthaltsorten in Berlin in den letzten Tagen machen? 
  3. Wer kennt Kontaktpersonen von Klaus JÜTERBOCK? 
  4. Wer hat in der Nacht von Donnerstag, dem 7. September 2017 zu Freitag, dem 8. September 2017 verdächtige Beobachtungen im Park Schloßstraße Ecke Grunewaldstraße gemacht?
Hinweise bitte an die 1. Mordkommission unter der Rufnummer (030) 4664-911111, sowie jede andere Polizeidienststelle.

Dienstag, 15. August 2017

HAMBURG: Tötungsdelikt z. von Maria P.

Wer kann Angaben machen?

Ich wollte erstmal abwarten, ob ich über den Mord an der Prostituierten Maria E. (†48) "Lucy" in Hamburg schreibe, denn ich habe gedacht, dieser Fall wird schnell gelöst. Aber das scheint noch nicht so. Zudem sehe ich, wie auch andere Parallelen zu einen Mordfall an der Prostituierten Monika Pawlak, in Hannover im Jahr 2010. Es gibt nämlich viele Gemeinsamkeiten.Damals wurde auch eine Hure bestialisch zerstückelt und ihre Überreste wurden ins Wasser geworfen. Der Kopf beider, wurde bis heute nicht gefunden.




Bildergebnis für leiche hamburg Maria p. alias Lucy
Wer tötete Maria P. alias Lucy?

Binnen weniger Tage sind an verschiedenen Orten in Hamburg sieben Leichenteile in aufgetaucht. Bei dem Opfer handelt es sich um eine Prostituierte . Die Polizei rechnet mit weiteren Funden. Ein ige Psychologen gehenvon einem „strukturiert vorgehenden Psychopathen“ als Täter aus.

Seit dem 3. August hat die Polizei insgesamt sieben Körperteile sichergestellt. Die Leichenteile lagen in verschiedenen Gewässern der Stadt. Die Ermittler gehen den Angaben definitiv zufolge davon aus, dass der Täter die 48-jährige Frau aus Äquatorialguinea zerstückelt und die Körperteile absichtlich über das Stadtgebiet verteilt hat. Die Fundorte im und am Wasser leigen fast 25 km auseinander.
Die Hintergründe der grausigen Serie sind unklar. Die Mordkommission ermittelt im privaten und beruflichen Umfeld der Toten. Hinweise auf den oder die Mörder gibt es aber bislang nicht.
Die Frau soll zuletzt im Stadtteil St. Georg in der Nähe des Hauptbahnhofs als Prostituierte gearbeitet haben.
Die Mordkommission habe auch Verwandte der Frau vernommen. Die Familie lebe in Spanien, sei aber für die Vernehmung nach Hamburg gekommen. Bislang hat die Polizei keine Spur zum Täter.



Ist es der selbe Täter, der auch schon im Jahr 2010 eine Prostituierte tötete, zerstückelte und dann die Leichenteile im Wasser eintsorgte?


Seit Neujahr 2010 beschäftigt die Polizei in Hannover der Fall von Monika P. (†24). Nach einer Silvesterparty wollte sie Freunde in der Innenstadt besuchen – doch sie kam nie an. Wenige Tage später entdeckten Passanten die zerstückelten Überreste der Hure am Ufer der Ihme unterhalb der Legionsbrücke.
Auch ich berichte im Jahr 2010 über den Fall der getöteten Hure Monika Pawlak aus Hannover. Die Medien und auch die ZDF Sendung "Aktenzeichen XY" suchte nach Zeugen, um den Täter zu finden. Ihr könnt alles hier im Blog über den Fall Monika P. nachlesen.
Bildergebnis für monika pawlak Mord#
Wird der Fall an Monika P. doch noch geklärt?

Kann es sein, dass der Mörder von „Lucy“ auch für den Tod von Monika P. verantwortlich ist? Die Spezialisten der Operativen Fallanalyse, kurz OFA, vergleichen nicht nur bundesweit, sondern international ähnliche Fälle. Dabei wird auf Tatmuster und Vorgehensweisen geachtet. Man versucht ein Täterprofil zu erarbeiten, in dem auch psychologische Aspekte hineinfließen. So kann man anhand dieses Täterprofil, Verdächtige ein- oder ausschließen.

Es gibt einfach viele Parallelen der Fälle. Beide arbeiteten als Prostituierte, hatten wenig sozialen Kontakt. Maria E. soll nur für ihre Familie in Spanien auf den Billigstrich am Hansaplatz in St. Georg anschaffen gegangen sein. Beide Frauen wurden bestialisch ermordet, zerstückelt und ins Wasser geworfen.  Nur der Kopf, beider Frauen wurde bis heute nicht gefunden. Man kann nicht genau sagen, ob es nun derselbe Täter ist, aber nun wird auch wieder im Mordfall Monika Pawlak ermittelt und die Chance steigt, das auch dieser Fall doch noch geklärt wird.

Wenn es was Neues gibt, werde ich hier auch darüber berichten. 

Samstag, 12. August 2017

HAMBUG: Tötungsdelikt z. N. von Michael Riesterer und Haluk Kocal

Wird der Fall noch geklärt?

Ein spektakulärer Kriminalfall aus den frühen 1980er-Jahren wird von der Hamburger Polizei neu aufgerollt. Dieser Fall wurde auch in der Sendung "Aktenzeichen XY", damals noch mit Eduard Zimmermann vorgestellt und ein Filmbeitrag wurde aus gestrahlt. Das bracht leider nicht den gewünschten Erfolg. Auch in diversen Foren wird immer wieder über den Fall diskutiert. Da im diesen Fall nun wieder intensiver ermittelt wird, möchte ich auch darüber berichten.


Wer ermordete Michael Riesterer und Haluk Kocal?
Foto: Polizei

Denn bis heute ist leider  nicht geklärt, wer damals zwei Jungen aus  Hamburg, im Stadtteil Mümmelmannsberg ermordet hat. Am 29. Juli 1981 wurden die Leichen des achtährigen Michael Riesterer und des neunjährigen Haluk Kocal in dem zwölf Kilometer entfernten Naturschutzgebiet "Die Reit" in Allermöhe gefunden. Die "Cold Case"-Ermittlungsgruppe der Polizei will den Fall nun 36 Jahre später aufklären und bittet mögliche Zeugen, sich zu melden.

Rückblick:

Am Montag, den 15. Juni 1981, wurden die beiden Kinder von ihren Eltern bei der Polizei als vermisst gemeldet. Als die Freunde nach dem Spielen nicht pünktlich zum Abendessen zu Hause erschienen, machten sich die Familien auf die Suche und fanden die Fahrräder der beiden Jungen unverschlossen an dem Parkplatz An der Kreisbahn / Unterberg am Rande der Boberger Dünen. Da ahnten sie, dass etwas Schreckliches passiert sein könnte.


Sechs Wochen später dann die traurige Gewissheit. Die Leichen wurden im Naturschutzgebiet "Die Reit" im Unterholz entdeckt - etwa 50 Meter von einem Parkplatz entfernt. In der Nähe der Leichen wurde auch ein Stück Teppich gefunden. Dieses lag entlang eines Trampelpfades. Das Teppichstück war den Maßen nach ursprünglich die Rückablage eines VW Passat. Nach dem Fund der Leichen fahndete die Polizei mit Hochdruck nach den Tätern.


Es meldete sich ein wichtiger Zeuge, der die beiden Jungen zuletzt am 15. Juni 1981 gegen 19.20 Uhr auf dem Parkplatz an den Boberger Dünen zusammen mit einer männlichen Person an einem vermutlich grünen Fahrzeug gesehen haben will. Der Mann soll den Angaben zufolge etwa 30 Jahre alt und 1,80 bis 1,85 Meter groß gewesen sein. Er hatte demnach dunkles Haar und trug eine Brille mit hellen Gläsern.


Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise

Nun hoffen die Ermittler, dass sich doch noch jemand an die Ereignisse von damals erinnert. Vor allem Beobachtungen auf den Parkplätzen an den Boberger Dünen oder am Naturschutzgebiet "Die Reit" wären  wichtig und hilfreich. 

Die Fragen der Polizei:

  1. Wer kann sich daran erinnern, in seiner Kindheit Anfang der 1980er-Jahre von einer männlichen Person an den Orten Mümmelmannsberg/ Boberger Dünen oder in dem Bereich des Naturschutzgebiets "Die Reit" angesprochen worden zu sein - mit dem Ziel, mitzugehen oder in einem Auto mitzufahren? 
  2. Wer hat am 15. Juni 1981 verdächtige Beobachtungen an den Parkplätzen (Boberger Dünen und Naturschutzgebiet "Die Reit") gemacht? 

Zeugen, die entsprechende Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 040/ 4286 56789 zu melden oder an jede andere Polizeidienststelle.

Freitag, 11. August 2017

USLAR: Tötungsdelikt z. N. eines unbekannten weiblichen Säuglings

Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe

Der Fund einer Babyleiche schockiert die ganze Region Uslar. Mehrere Zeugen sahen die Tüte am Straßenrand, in der das Neugeborene lag, ohne zu ahnen, welch schrecklicher Inhalt sich darin verbarg. 
Im ZDF wurde in der Sendung "Aktenzeichen XY" nach der Mutter gefahndet. Auch wurden Zeugen gesucht, die das Handtuch identifizieren und jemanden zuordnen können. Mich berührt der Fall sehr und ich möchte auch darüber berichten.


In diesem Handtuch war das Baby eingewickelt.
Wer kennt das Handtuch?

Foto: Polizei


Mitarbeiter eines städtischen Bauhofs finden am 11. März 2004 in Uslar, nördlich von Kassel, die Leiche eines Babys. Das Mädchen war Anfang oder Mitte Februar geboren worden. Unmittelbar nach der Geburt wurde es durch stumpfe Gewalt getötet und kurz darauf an der Bundesstraße 241 in Uslar abgelegt. Die Ermittlungen konzentrieren sich unter anderem auf ein Handtuch, in das die Leiche eingewickelt war.


Das Handtuch fällt durch ein weißes Blumenmuster auf. Besonderheit: Es dürfte seinen Ursprung um das Jahr 1920 haben. Mädchen erhielten solche Geschenke oft zur Konfirmation. Das Handtuch könnte auch Teil der Aussteuer einer jungen Frau gewesen sein. 

Ein eingesticktes Monogramm mit den Buchstaben „HK“ weist offenbar auf die Anfangsbuchstaben im Namen des Mädchens oder der Frau hin. Falls es Teil der Aussteuer war, dürfte es weitere Wäschestücke mit diesem Monogramm geben.

Das im Handtuch eingewickelte Baby lag in einem etwa 40 mal 40 Zentimeter großen Stoffbeutel. Er ist einseitig bedruckt mit einem Wolkensymbol und der Aufschrift „SAUBERE LUFT“.
 Solche Beutel werden von der Supermarktkette „Sky“ vertrieben. „Sky“-Märkte sind vor allem in Nord- und Ostdeutschland zu finden, 2004 vereinzelt auch in der Gegend um Ulm und Augsburg. Die Polizei hält es deshalb für möglich, dass der oder die Täter einen Bezug nach Süddeutschland haben.

Für Hinweise, die zur Aufklärung des Verbrechens führen, ist eine Belohnung von 1.000 Euro ausgesetzt.

 Hinte an die Polizei Northeim, 
Tel. 05551 / 700 50
oder an jede andere Polizeidienststelle.

Dienstag, 25. Juli 2017

BERLIN: Vermisst Samir Beganovic (1994)

Wo ist Samir Beganovic?

Jeden Tag verschwinden Menschen in Berlin. Die meisten sind schnell wiedergefunden. Doch manche sind seit Monaten oder gar Jahren verschollen. In Berlin gibt es einige ungeklärte Fälle, wo Kinder vermisst werden. Einer von denen ist Samir 
Beganovic.


Bildergebnis für samir beganovic vermisst
Wo ist Samir Beganovic?  


Samir Beganovic trägt ein kleines Muttermal auf der linken Wange. Wenn er heute noch lebt, dürfte es eines der wenigen persönlichen Kennzeichen sein, die sich nicht verändert haben. Als der 12-Jährige Schüler am 12. Februar 1994 die Wohnung seiner Eltern in Wilmersdorf verließ, um zu seinem Onkel nach Kreuzberg zu fahren, war er knapp zwölf Jahre alt und noch ein Kind. 
Warum er dorthin gegen 22 Uhr aufbricht, ist bis heute unklar. Klar ist nur: Er kommt bei seinem Onkel kam er niemals an.


Zeugen wollen den Jungen im Laufe des Jahres 1994 noch in der Umgebung der Karl-Marx-Straße in Neukölln gesehen haben, wo er sich bei verschiedenen Geschäften als Fensterputzer angeboten haben soll. Einige Male, so die Aussagen, sei er dabei in Begleitung eines anderen Jugendlichen gewesen.

Immer wieder berichteten die Medien über den Fall, die Polizei ermittelte jahrelang in verschiedene Richtungen, suchte unter anderem in der Prostitutionsszene nach dem Vermissten. Doch bislang ergaben sich keine konkreten Hinweise auf das Schicksal von Samir Beganovic. Man hat heute keine neuen Hinweise oder neue Spuren, wo man Ansätzen könnte.Vielleicht ist aus dem Jungen inzwischen ein junger Erwachsener geworden, oder er starb unter Umständen, die ungeklärt blieben.

Die Familie ist seit dem Jahr 1999 unbekannt verzogen und so seien keine weiteren Ermittlungen mehr möglich, so die Polizei.

Das Schicksal von Samir Beganovic gilt als ungeklärt!

BERLIN: Vermisst Katharina Renner (2002)

Wo ist Katharina Renner?

Manche Vermisstenfälle beschäftigen mich sehr, über einige davon habe ich hier schon geschrieben und über andere werde ich in der nächsten Zeit hier schreiben. Der Fall Katharina Renner ist so einer.
In Großstädten verschwinden immer wieder Menschen. Setzen sich grußlos in andere Städte ab, wandern heimlich aus - sind von einem Moment auf den anderen einfach nicht mehr da. Manche, weil sie ermordet wurden. Das Schicksal von vielen Verschwundenen bleibt ungeklärt. 


Katharina Renner
Katharina Renner ist schon seit dem 4.Juli 2002 vermisst. Katharina Renner ist 1,70 Meter groß, schlank und hat schwarze lange Haare. Ihre Augenfarbe ist braun. Auffällig ist, das Katharina Renner eine zerebrale Lähmung im Gesichts- u. Armbereich hat. Dadurch hat werden die Bewegungsabläufe beeinträchtigt.

Der Fall Katharina Renner gehört bisher in diese Kategorie: Seit dem 4. Juli 2002 ist die 23-Jährige aus Kreuzberg verschwunden. Alle Nachforschungen der Polizei nach der jungen Frau und zweifachen Mutter waren bisher vergebens. 

Die Fahnder hatten damals eine Spur, der sie akribisch nachgingen. Katharina Renners Mutter fand in der Wohnung der Tochter das Foto des Mannes, mit dem die junge Frau am 3. Juli 2002 verabredet war. Er ist ihr vom Sehen bekannt. Seine Identität konnte bis heute nicht geklärt werden.



Möglicherweise ist die junge Frau einem Verbrechen zum Opfer gefallen. 

Deshalb bittet die Kripo um Hilfe und fragt: 
  • Wer ist der Mann, welche Rolle spielt er in dem Kriminalfall? 
  • Ist er Täter, Zeuge? Oder ist er der Geliebte, mit dem die Tochter ein neues Leben begonnen hat?

Bis zu ihrem Verschwinden hatte Katharina Renner - eine junge Frau ohne festen Job - ein unauffälliges Leben geführt. Sie lebte in einer kleinen Wohnung an der Hedemannstraße. Im Jahr 2000 hatte sie einen Libanesen geheiratet. Er ist Vater ihres heute einjährigen Sohns. Doch die Beziehung funktionierte nicht. Zuletzt hatte Katharina Renner einige Monate alleine mit ihren Kindern gelebt, dem kleinen Jungen und ihrer drei Jahre alten Tochter aus einer früheren Beziehung.

Seit dem 4. Juli 2002 verschwand Katharina Renner spurlos. An diesem Tag packte sie einen kleinen Rucksack und verließ ihre Kreuzberger Wohnung. 
Sonderbar: Sämtliche Papiere ließ sie zurück. Und auch ihre Kinder. Das Baby brachte sie beim Vater unter, die Tochter bei ihrer Mutter. Seitdem hat ihre Familie die 23-Jährige nicht mehr gesehen. 

Die Kripo auf Mithilfe: 
  • Wer kennt den Mann,  mit dem sich Katharina Renner traf? 
  • Wer kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen? 
  • Wer hat Katharina Renner nach dem 4. Juli gesehen oder gesprochen? 
  • Wer kann Angaben zu Begleitpersonen machen? 

Hinweise nimmt die Vermisstenstelle der Polizei unter Tel.: 699 32 72 89 entgegen.

Samstag, 15. Juli 2017

NORWEGEN/GEIRANGER: Tötungsdelikt z. N. von Trude Espås

20 Jahre alter Mord neu aufgerollt - Norwegische Polizei sucht deutsche Zeugen

Mord verjährt nicht und 
Trude Espås ist nicht vergessen, auch ihr Schicksal soll aufgeklärt werden. Ich habe schon vor einigen Jahren über den Mordfall Trude Espås berichtet. Auch "Aktenzeichen XY" hat nun auch über den Fall berichtet und ein Filmbeitrag darüber ausgestrahlt. Deshalb möchte ich auch nochmals über den Fall berichten.


Wer tötete Trude Espås?



Zwanzig Jahre nach dem Verschwinden einer jungen Frau im norwegischen Geiranger rollt die örtliche Polizei den Fall neu auf und dehnt die Suche nach dem Mörder auch auf Deutschland aus. 1996 war die damals 20-jährige Trude Espås verschwunden, kurz nachdem sie in einem Hotel eine Arbeit als Zimmermädchen aufgenommen hatte.



Am 19. August wurde dann auch die Leiche gefunden. Spaziergänger  hatten die Leiche entdeckt. Die Leiche von Trude Espås lag etwa nur 100 Meter vom Fundort ihrer persönlichen Gegenstände entfernt. Sie war sorgfältig unter Steinen und Moos versteckt. Zeugenangaben zufolge hielt sich am Tage des Verschwindens ein etwa 20-Jähriger Mann am Tatort auf, der eine Spaziergängerin auf Deutsch nach der Uhrzeit fragte.
Am 8. August, hatte sie ihren ersten freien Tag. Eine Kollegin Trude gegen 14.30 Uhr auf dem Weg Richtung Ortszentrum gesehen. Nachdem dieTrunde am Abend nicht ins Hotel zurückkehrte, gaben ihre Kollegen am nächsten Vormittag eine Suchmeldung bei der örtlichen Polizei auf. Zwei Tage später wurde ihre Tasche auf einem Stein am Fjord,  von Polizisten aufgefunden. Es wurde auch direkt neben der Stelle ein aufgeschlagenes Buch gefunden, es war Trudes Tagebuch.

Wer kennt diesen Mann?
So soll der Mann  im Sommer 1996 ausgesehen haben.

Bild: vg.no

Die norwegische Polizei geht davon aus, dass es sich dabei um den mutmaßlichen Mörder der jungen Frau handelte. Die norwegische Fahndungssendung „Åsted Norge“ veröffentlichte jetzt eine Phantomzeichnung des Mannes. 


Personenbeschreibung (1996):

Der Gesuchte dürfte 30 bis 35 Jahre alt und etwa 1,80 m groß gewesen sein, schlank, mit braunen Haaren und Seitenscheitel. Seine Kleidung: blau-weiß gestreiftes Poloshirt, dazu weiße Shorts und vermutlich helle Schuhe. Er soll Deutsch ohne erkennbaren Akzent gesprochen haben.
Die Ermittlungen im Fall Trude Espås entwickelten sich zu den vielleicht größten in der Kriminalgeschichte des Landes: 3.062 Personen in 37 Ländern wurden befragt, 15.000 Urlaubsfotos überprüft. Vom Täter fehlt jedoch immer noch jede Spur.


Fragen nach Zeugen
  1. Wer kann Hinweise zum Mord an Trude Espas geben?
  2. Wer glaubt, den gesuchten Mann zu kennen?
  3. Wer war im Sommer 1996 in den Tagen vor und nach dem Verbrechen in Geiranger und kann der Polizei Videos und Fotos von damals zur Verfügung stellen?

Zuständig: Bundeskriminalamt (BKA), 
Telefon 0611 / 551 63 64oder
Hinweise bitte an die Polizei Møre og Romsdal, 

Tel.: +47 70 11 87 00, 
E-mail : post.moreogromsdal@politiet.no