Dienstag, 29. März 2016

FRANKFURT/HAHN-LOHMAR: Vermisst Birgit Ameis (2015)

Wo ist Birgit Ameis?


Vor fast genau einem Jahr, am Ostersamstag verschwand die Lohmarerin Birgit Ameis spurlos. Ich möchte deshalb nochmals über den Fall berichten.
Die dreifache Mutter arbeitete beim Deutschen Wetterdienst am Flughafen Frankfurt/Hahn. Birgit Ameis kam nach der Arbeit nicht nach Hause und die Familie meldete sie bei der Polizei als vermisst. Auch nach dem Auto, der Vermissten, wurde gesucht. Erst eine Woche später, wurde ihr Auto auf dem Parkplatz des Gemeindehauses in Lautzenhausen gefunden, dieser ist keine 500 Meter vom Flughafen entfernt.
Seit  4. April wird Birgit A. (54) aus Lohmar vermisst.
Wo ist Birgit A.?
Foto: privat
Der Hinweis kam offenbar von einem aufmerksamen Bewohner des idyllischen Dorfes. Der Zeuge meldete seine Beobachtung am Samstag, eine Woche nach dem Verschwinden von Birgit Ameis,
der Polizei in Hahn. Er meldete sich auf der Polizeiwache in Hahn und teilte mit, dass er den Pkw der Vermissten entdeckt habe. Der Pkw war verschlossen und es gab keine Auffälligkeiten. Birgit Ameis ging auch gerne spazieren, daher könnte es sein, das sie nach der Arbeit noch einen kleinen Spaziergang machte, aber das sind nur Spekulationen. Was genau mit der dreifachen Mutter geschehen ist, weiß keiner. Auch für einen Suizid gibt es keine Gründe, die das Verschwinden erklären könnten.
Wurde jetzt gefunden: Birgit A.s Renault Scénic.
Der Renault Scénic von Birgit A..
Foto: Polizei



  1. Wie lange stand der Renault Scénic dort schon? 
  2. Fuhr Birgit A. ihn selbst dorthin? 
  3. Oder wurde der Wagen von jemanden anderes gefahren und dort abgestellt?

Es wurde dann in den darauf folgenden Tagen mit 50 Einsatzkräften in Lautzenhausen nach der Vermissten gesucht. Polizei und Feuerwehr suchten am Boden, wie auch aus der Luft mit dem Polizeihubschrauber nach der Vermissten Birgit A., aber keine Spur von der dreifachen Mutter.

Bereits am Samstag nach Ihrem Verschwinden war mit einem Mantrailer-Hund versucht worden, die Spur der 54-Jährigen aufzunehmen. Leider vergeblich – weil nicht sie es war, die dort aus ihrem Wagen ausgestiegen ist?

Die Mutter aus Lohmar wird seit dem 4. April 2015 (Ostersamstag) vermisst. Nach ihrer Nachtschicht hatte sie sich gegen 7.45 Uhr von einem Kollegen verabschiedet: Sie wolle sich noch kurz hinlegen und dann die rund 173 Kilometer nach Hause fahren.

Seitdem fehlt von der glücklich verheirateten Dreifach-Mutter jede Spur. 
Dies ist nun schon fast ein Jahr her. Ihr Handy wurde zuletzt Ostersamstag auf dem Flughafengelände Frankfurt/ Hahn geortet, seitdem ist es aus. Hat sie es selbst ausgeschaltet? Auch wurde von ihrem Konto kein Geld abgehoben.


Familie und Freunde bangen um das Leben von Birgit A. Sie selbst waren mehrfach die Strecke zwischen Lohmar und Hahn abgefahren, ebenso die Parkplätze, Tankstellen, Hotels – aber vergeblich.

Zudem erwartet ihre Tochter ein Kind, sie hat sich sehr über diese Nachricht gefreut und wollte noch einige Dinge erledigen. Deshalb ist das Verschwinden der 54-jährigen so mysteriös und nicht verständlich.



Die Polizei fragt:


  • Wer hat Frau Ameis am Tag ihres Verschwindens oder danach gesehen?
  • Wer hat den roten Renault auf dem Parkplatz des Gemeindehauses Lautzenhausen stehen sehen und wann?
  • Wer hat in der Woche vom 4.4. bis 11.4.2015 auf diesem Parkplatz geparkt?
  • Wer hat Personen auf dem Parkplatz oder im Bereich des Gebäudes 669 gesehen, die mit dem Verschwinden der Frau Ameis in Verbindung stehen könnten?

Birgit Ameis ist etwa 165 cm groß und schlank. Sie ist Brillenträgerin und trägt längeres, dunkles Haar, in der Regel offen.


Hinweise an die Polizeiwache Hahn, 06543/ 9810, die Kripo Koblenz, 0261/ 103-2690, oder jede andere Polizeidienststelle.

Donnerstag, 24. März 2016

WEIMAR: Vermisst Ines Arnold (1996)

Ines Arnold noch immer vermisst

Verbrechen nicht ausgeschlossen!
Bild
Wer kann Angaben zum Verbleib von Ines Arnold machen?
Foto: Polizei
Seit den Abendstunden des 29.08.1996 wird die 33jährige Ines Arnold aus Weimar vermißt.
Ihr weißer PKW Toyota wurde in Weimar in der Rießnerstraße auf dem Parkplatz vor der Videothek verlassen aufgefunden.
Bild
PKW-Toyota von Ines Arnold
Foto: Polizei




Nach Stand der Ermittlungen wird von einem Tötungsdelikt ausgegangen.

Personenbeschreibung
  • Geschlecht: weiblich
  • Größe: 170 cm
  • Gestalt: schlank (60 kg)
  • Haare: blonde, gelockte, meist nach oben gesteckte Haare
  • Besondere Kennzeichen: gepflegte, attraktive Erscheinung
  • mitgeführte Gegenstände: schwarzer Campingbeutel, eventuell grüne Reisetasche

Sachbearbeitende Dienstelle: KPS Weimar / LKA Thüringen

Anschrift: Kriminalpolizeistation Weimar
Am Kirschberg 01
99423 Weimar
Telefon: KPS Weimar +49-3643-882-0
Telefax: KPS Weimar +49-3643-882-499

Mittwoch, 23. März 2016

HAMBURG: Tötungsdelikt z. N. von Claudia Hucke (1994)

Noch immer ist der Mörder von Claudia nicht gefasst
Dieser Mordfall liegt schon einige Jahre zurück und ich habe auch hier davon schon mehrmals berichtet, aber da der Täter keine Spuren hinterließ, muss man den Mord wohl, als Cold Case bezeichnen.
Claudia Hucke, eine Kindergärtnerin aus Hamburg, hatte die Silvesternacht 31.12.93 / 01.01. 1994 mit Freunden in Wilstorf auf einer Feier verbracht und sich morgens mit der S-Bahn auf den Heimweg gemacht. An der Haltestelle Neugraben, nur  etwa 1,5 km von ihrem Wohnort entfernt, verließ sie gegen 05:16 Uhr die Bahn.

Wer tötete Claudia Hucke?

Von dort aus wollte sie eigentlich mit einem Bus weiterfahren. Doch dieser fuhr am Neujahrsmorgen nicht. Zwischen 05:30 und 06:00 Uhr und nur etwa 150 Meter vor ihrer Haustür wurde sie von einem unbekannten Mann, der sie offenbar vergewaltigen wollte, mit einem Messer angegriffen und niedergestochen. Wenige Stunden nach der Tat wurde Claudia auf einem Grünstreifen Ecke Cuxhavener Str. / Fischbeker Weg liegend aufgefunden. Der Täter hinterließ keine Spuren.

Auch bei der Sendung "Ungeklärte Morde-Dem Täter auf der Spur", die bei RTL 2 ausgestrahlt wurde, suchte man dem Mörder und nach Zeugen. Aber bis heute bleibt der Mord an Claudia Hucke ungesühnt.

Freitag, 18. März 2016

BERLIN: Tötungsdelikt z. N. von Mesut Ter

Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe

Sprengstoffanschlag endet tödlich

In Zusammenhang mit dem Mordanschlag in der Bismarckstraße 93 in Charlottenburg am Dienstag, dem 15. März 2016, bitten die Ermittlungsbehörden die Bevölkerung um Mithilfe.
Wie berichtet, detonierte an diesem Tag ein Sprengsatz an einem fahrenden silberfahrenden VW Passat Kombi mit dem Berliner Kennzeichen B-CO 8338.
Der Fahrer, bei dem es sich um den 43-jährigen Mesut TER aus Charlottenburg handelte, verstarb noch am Tatort an seinen schweren Verletzungen.

Bildvergrößerung: 459107
Mesut Ter wurde tödlich verletzt.
Wer kannte das Opfer?

Foto: Polizei Berlin


Den derzeitigen Ermittlungen zufolge könnte das Verbrechen in Verbindung mit Auseinandersetzungen im Bereich der organisierten Kriminalität liegen. Hinweise auf den oder die Täter liegen bis jetzt nicht vor. Das Opfer hatte den VW in der Nacht vom Montag zum Dienstag, den 14. bis 15. März, an der Beusselstraße 52 in Moabit auf dem Gehweg abgestellt. In dieser Zeit hielt er sich in einem nahegelegenen Café auf.
Auf dem Weg nach Hause, kurz bevor er seine Wohnung in der Bismarckstraße erreichte, zündete dann der Sprengsatz an seinem Fahrzeug.
Zu dem Sprengsatz selbst liegen noch keine genauen Informationen vor.

Die Kriminalpolizei fragt:

  • Wer kannte Mesut TER?
  • Wer kennt sein Umfeld und Bekannte von ihm?
  • Wer hat am Dienstag, dem 15. März, dem Tattag in der Zeit von ca. 7 Uhr bis ca. 8.55 Uhr, dem Tatzeitpunkt, in der Nähe des Tatortes Bismarckstraße 93 verdächtige Wahrnehmungen gemacht?
  • Wer hat in der Nacht vom 14. zum 15.März in der Zeit von 20 Uhr bis 08.45 Uhr in der Nähe des Abstellbereiches des silberfarbenen VW Passat Kombi B-CO 8338 an der Beusselstraße 52 verdächtige Wahrnehmungen gemacht?

Hinweise nimmt die 1. Mordkommission in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten, Tel.: 4664 911 111, oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.


Mittwoch, 16. März 2016

HANNOVER: Tötungsdelikt z.N. von Mihail T.

Unbekannter Toter aus der Leine identifiziert


Ich hatte vor einigen Tagen berichtet, das in Hannover aus der Leine eine Kopflose Leiche geborgen wurde, aber noch nicht bekannt war, um wenn es sich bei den Toten handelt. Nun konnten die Ermittler, den unbekannten Toten identifizieren. Auch eine Mordkommission wurde eingerichtet und es werde in alle Richtungen ermittelt. Wie der Hannoveraner ums Leben kam und ob es Parallelen zu einem anderen Mordfall aus dem August 2015 gibt, werde geprüft. 

Mihail T. wohnte in einem kleinen Apartment im Heckenweg. Er soll depressiv gewesen sein, ließ sich angeblich mehrfach in psychiatrischen Kliniken behandeln.

Er wohnte nur wenige Meter entfernt von Mordopfer Bernd M. († 70), dessen zerstückelte Leiche im August 2015 aus dem Mittellandkanal gefischt worden war. Ein Polizeisprecher: „Wir ermitteln in alle Richtungen.“


Bei dem Toten, der ohne Kopf in einem Fluss bei Hannover gefunden wurde, handelt es sich um den seit Januar vermissten 34-jährigen Mihail T..

Der Mann stamme aus Hannover, teilte die Polizei am Freitag mit. Er war etwa 1,90 m groß, kräftig, 110 Kilo schwer. Bekleidet war er mit einem roten Poloshirt von C&A, einer schwarze Hose von Tchibo, gestreiften Boxershorts und schwarzen Halbschuhe von „Rieker“ (Gr. 43) mit orthopädischen Einlagen.

POL-H: Nachtragsmeldung
Unbekannter Toter aus Leine geborgen - Kripo richtet Mordkommission ein
Boxershorts des Toten
Foto: Polizei
POL-H: Nachtragsmeldung
Unbekannter Toter aus Leine geborgen - Kripo richtet Mordkommission ein
Poloshirt des Toten
Foto: Polizei
POL-H: Nachtragsmeldung
Unbekannter Toter aus Leine geborgen - Kripo richtet Mordkommission ein
Schuhe des Toten
Foto: Polizei


Wie genau er ums Leben kam, ist noch unklar. Eine Obduktion hatte ergeben, dass der Mann schon mehrere Wochen im Wasser gelegen hatte. Die Polizei war am Freitag mit Tauchern und auf Gewässer spezialisierten Spürhunden im Einsatz, um im Wasser und am Ufer nach weiteren Leichenteilen zu suchen.




Hinweise bitte an:

Polizeidirektion Hannover

Telefon: 0511 - 109 - 1045
Fax: 0511 - 109 - 1040

Samstag, 12. März 2016

BRIETZKE: Vermisst Olga Welle (2014)

40-jährige aus dem Landkreis Jerichower Land vermisst
Verbrechen nicht ausgeschlossen !

Die 40-jährige Olga Welle aus Möckerns Ortsteil Brietzke wird seit Freitag, 11. April 2014 vermisst.
Es besteht der begründete Verdacht, dass die Vermisste Opfer eines Verbrechens geworden ist, da es u.a. seit ihrem Verschwinden keinerlei Lebenszeichen gegeben hat.
Olga Welle
Foto: Polizei


Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde Frau Olga Welle letztmalig in den frühen Morgenstunden auf dem Familiengrundstück im Ortsteil Brietzke gesehen.
Später gemeldete Sichtungen der Vermissten sind als bislang nicht gesichert zu betrachten.
Frau Welle hat gesundheitliche Probleme und benötigt Hilfe.
Als russische Staatsangehörige spricht sie sehr eingeschränkt Deutsch und kann sich in der Öffentlichkeit nicht so gut orientieren. Eine Bewegung zu Fuß oder durch öffentliche Verkehrsmittel ist anzunehmen.

Personenbeschreibung:
  • ca. 155 cm
  • eher dünne Gestalt
  • mittelbraune, lockige Haare
  • hellbraune Augen
  • Auffällige Narben im Halsbereich und Narben am rechten oder linken Unterarm
  • Bekleidung ist nicht bekannt


Hinweise und Erkenntnisse zum Aufenthalt der Vermissten, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden, richten Sie bitte an:

Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt
Lage- und Informationszentrum
Tel.: 0391 / 250 - 1036

Donnerstag, 10. März 2016

BERLIN: Totes Baby in Lichtenberg gefunden

Fragen der Mordkommission
Nachdem gestern Nachmittag in der Ruschestraße in Lichtenberg ein toter Säugling in einer Grünanlage gefunden wurde, fand noch in der vergangenen Nacht die Obduktion statt. Das Baby wurde lebend geboren und nicht fachgerecht entbunden.
Aufgrund der Auffindesituation des toten Säuglings übernahm eine Mordkommission des Landeskriminalamtes die Ermittlungen. Das Baby lag unbekleidet, in zwei Handtücher eingehüllt, in einem blauen Plastikmüllsack. Bei den Handtüchern handelt es sich um

  • ein blaues Frotteehandtuch, 80 mal 45 Zentimeter groß
  • sowie ein rosafarbenes Frotteehandtuch, 60 mal 120 Zentimeter groß.

Blaues Handtuch
Bild: Polizei Berlin


Rosafarbenes Handtuch
Bild: Polizei Berlin

Die 7. Mordkommission bittet die Bevölkerung um Mithilfe und hat folgende Fragen:

  1. Wer hat in der Zeit vom 6. bis zum 8. März 2016 Beobachtungen im Bereich der genannten Grünanlage gemacht?
  2. Wer kann Angaben zur Herkunft des getöteten Säuglings machen?
  3. Wer hat im o.g. Zeitraum Personen in der Grünanlage oder in der näheren Umgebung mit einem blauen Plastikmüllsack gesehen?
  4. Wer kennt Frauen, die Ende Februar/Anfang März 2016 schwanger waren, da- nach aber nicht mit einem Baby gesehen wurden oder eine Schwangerschaft kaschiert haben könnten?
  5. Welche Frau war ab Anfang März 2016 wegen möglicher Beschwerden, die auf eine nicht fachgerechte Geburt hindeuten, in ärztlicher Behandlung?
  6. Wer kennt Personen, die im Besitz der abgebildeten Handtücher waren und nun nicht mehr sind?
  7. Wer weiß, wo derartige Handtücher vertrieben werden oder wurden?
  8. Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?


Hinweise nimmt die 7. Mordkommission in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 – 911 777 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.