Dienstag, 15. August 2017

HAMBURG: Tötungsdelikt z. von Maria P.

Wer kann Angaben machen?

Ich wollte erstmal abwarten, ob ich über den Mord an der Prostituierten Maria E. (†48) "Lucy" in Hamburg schreibe, denn ich habe gedacht, dieser Fall wird schnell gelöst. Aber das scheint noch nicht so. Zudem sehe ich, wie auch andere Parallelen zu einen Mordfall an der Prostituierten Monika Pawlak, in Hannover im Jahr 2010. Es gibt nämlich viele Gemeinsamkeiten.Damals wurde auch eine Hure bestialisch zerstückelt und ihre Überreste wurden ins Wasser geworfen. Der Kopf beider, wurde bis heute nicht gefunden.




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Wer tötete Maria P. alias Lucy?

Binnen weniger Tage sind an verschiedenen Orten in Hamburg sieben Leichenteile in aufgetaucht. Bei dem Opfer handelt es sich um eine Prostituierte . Die Polizei rechnet mit weiteren Funden. Ein ige Psychologen gehenvon einem „strukturiert vorgehenden Psychopathen“ als Täter aus.

Seit dem 3. August hat die Polizei insgesamt sieben Körperteile sichergestellt. Die Leichenteile lagen in verschiedenen Gewässern der Stadt. Die Ermittler gehen den Angaben definitiv zufolge davon aus, dass der Täter die 48-jährige Frau aus Äquatorialguinea zerstückelt und die Körperteile absichtlich über das Stadtgebiet verteilt hat. Die Fundorte im und am Wasser leigen fast 25 km auseinander.
Die Hintergründe der grausigen Serie sind unklar. Die Mordkommission ermittelt im privaten und beruflichen Umfeld der Toten. Hinweise auf den oder die Mörder gibt es aber bislang nicht.
Die Frau soll zuletzt im Stadtteil St. Georg in der Nähe des Hauptbahnhofs als Prostituierte gearbeitet haben.
Die Mordkommission habe auch Verwandte der Frau vernommen. Die Familie lebe in Spanien, sei aber für die Vernehmung nach Hamburg gekommen. Bislang hat die Polizei keine Spur zum Täter.



Ist es der selbe Täter, der auch schon im Jahr 2010 eine Prostituierte tötete, zerstückelte und dann die Leichenteile im Wasser eintsorgte?


Seit Neujahr 2010 beschäftigt die Polizei in Hannover der Fall von Monika P. (†24). Nach einer Silvesterparty wollte sie Freunde in der Innenstadt besuchen – doch sie kam nie an. Wenige Tage später entdeckten Passanten die zerstückelten Überreste der Hure am Ufer der Ihme unterhalb der Legionsbrücke.
Auch ich berichte im Jahr 2010 über den Fall der getöteten Hure Monika Pawlak aus Hannover. Die Medien und auch die ZDF Sendung "Aktenzeichen XY" suchte nach Zeugen, um den Täter zu finden. Ihr könnt alles hier im Blog über den Fall Monika P. nachlesen.
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Wird der Fall an Monika P. doch noch geklärt?

Kann es sein, dass der Mörder von „Lucy“ auch für den Tod von Monika P. verantwortlich ist? Die Spezialisten der Operativen Fallanalyse, kurz OFA, vergleichen nicht nur bundesweit, sondern international ähnliche Fälle. Dabei wird auf Tatmuster und Vorgehensweisen geachtet. Man versucht ein Täterprofil zu erarbeiten, in dem auch psychologische Aspekte hineinfließen. So kann man anhand dieses Täterprofil, Verdächtige ein- oder ausschließen.

Es gibt einfach viele Parallelen der Fälle. Beide arbeiteten als Prostituierte, hatten wenig sozialen Kontakt. Maria E. soll nur für ihre Familie in Spanien auf den Billigstrich am Hansaplatz in St. Georg anschaffen gegangen sein. Beide Frauen wurden bestialisch ermordet, zerstückelt und ins Wasser geworfen.  Nur der Kopf, beider Frauen wurde bis heute nicht gefunden. Man kann nicht genau sagen, ob es nun derselbe Täter ist, aber nun wird auch wieder im Mordfall Monika Pawlak ermittelt und die Chance steigt, das auch dieser Fall doch noch geklärt wird.

Wenn es was Neues gibt, werde ich hier auch darüber berichten. 

Samstag, 12. August 2017

HAMBUG: Tötungsdelikt z. N. von Michael Riesterer und Haluk Kocal

Wird der Fall noch geklärt?

Ein spektakulärer Kriminalfall aus den frühen 1980er-Jahren wird von der Hamburger Polizei neu aufgerollt. Dieser Fall wurde auch in der Sendung "Aktenzeichen XY", damals noch mit Eduard Zimmermann vorgestellt und ein Filmbeitrag wurde aus gestrahlt. Das bracht leider nicht den gewünschten Erfolg. Auch in diversen Foren wird immer wieder über den Fall diskutiert. Da im diesen Fall nun wieder intensiver ermittelt wird, möchte ich auch darüber berichten.


Wer ermordete Michael Riesterer und Haluk Kocal?
Foto: Polizei

Denn bis heute ist leider  nicht geklärt, wer damals zwei Jungen aus  Hamburg, im Stadtteil Mümmelmannsberg ermordet hat. Am 29. Juli 1981 wurden die Leichen des achtährigen Michael Riesterer und des neunjährigen Haluk Kocal in dem zwölf Kilometer entfernten Naturschutzgebiet "Die Reit" in Allermöhe gefunden. Die "Cold Case"-Ermittlungsgruppe der Polizei will den Fall nun 36 Jahre später aufklären und bittet mögliche Zeugen, sich zu melden.

Rückblick:

Am Montag, den 15. Juni 1981, wurden die beiden Kinder von ihren Eltern bei der Polizei als vermisst gemeldet. Als die Freunde nach dem Spielen nicht pünktlich zum Abendessen zu Hause erschienen, machten sich die Familien auf die Suche und fanden die Fahrräder der beiden Jungen unverschlossen an dem Parkplatz An der Kreisbahn / Unterberg am Rande der Boberger Dünen. Da ahnten sie, dass etwas Schreckliches passiert sein könnte.


Sechs Wochen später dann die traurige Gewissheit. Die Leichen wurden im Naturschutzgebiet "Die Reit" im Unterholz entdeckt - etwa 50 Meter von einem Parkplatz entfernt. In der Nähe der Leichen wurde auch ein Stück Teppich gefunden. Dieses lag entlang eines Trampelpfades. Das Teppichstück war den Maßen nach ursprünglich die Rückablage eines VW Passat. Nach dem Fund der Leichen fahndete die Polizei mit Hochdruck nach den Tätern.


Es meldete sich ein wichtiger Zeuge, der die beiden Jungen zuletzt am 15. Juni 1981 gegen 19.20 Uhr auf dem Parkplatz an den Boberger Dünen zusammen mit einer männlichen Person an einem vermutlich grünen Fahrzeug gesehen haben will. Der Mann soll den Angaben zufolge etwa 30 Jahre alt und 1,80 bis 1,85 Meter groß gewesen sein. Er hatte demnach dunkles Haar und trug eine Brille mit hellen Gläsern.


Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise

Nun hoffen die Ermittler, dass sich doch noch jemand an die Ereignisse von damals erinnert. Vor allem Beobachtungen auf den Parkplätzen an den Boberger Dünen oder am Naturschutzgebiet "Die Reit" wären  wichtig und hilfreich. 

Die Fragen der Polizei:

  1. Wer kann sich daran erinnern, in seiner Kindheit Anfang der 1980er-Jahre von einer männlichen Person an den Orten Mümmelmannsberg/ Boberger Dünen oder in dem Bereich des Naturschutzgebiets "Die Reit" angesprochen worden zu sein - mit dem Ziel, mitzugehen oder in einem Auto mitzufahren? 
  2. Wer hat am 15. Juni 1981 verdächtige Beobachtungen an den Parkplätzen (Boberger Dünen und Naturschutzgebiet "Die Reit") gemacht? 

Zeugen, die entsprechende Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 040/ 4286 56789 zu melden oder an jede andere Polizeidienststelle.

Freitag, 11. August 2017

USLAR: Tötungsdelikt z. N. eines unbekannten weiblichen Säuglings

Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe

Der Fund einer Babyleiche schockiert die ganze Region Uslar. Mehrere Zeugen sahen die Tüte am Straßenrand, in der das Neugeborene lag, ohne zu ahnen, welch schrecklicher Inhalt sich darin verbarg. 
Im ZDF wurde in der Sendung "Aktenzeichen XY" nach der Mutter gefahndet. Auch wurden Zeugen gesucht, die das Handtuch identifizieren und jemanden zuordnen können. Mich berührt der Fall sehr und ich möchte auch darüber berichten.


In diesem Handtuch war das Baby eingewickelt.
Wer kennt das Handtuch?

Foto: Polizei


Mitarbeiter eines städtischen Bauhofs finden am 11. März 2004 in Uslar, nördlich von Kassel, die Leiche eines Babys. Das Mädchen war Anfang oder Mitte Februar geboren worden. Unmittelbar nach der Geburt wurde es durch stumpfe Gewalt getötet und kurz darauf an der Bundesstraße 241 in Uslar abgelegt. Die Ermittlungen konzentrieren sich unter anderem auf ein Handtuch, in das die Leiche eingewickelt war.


Das Handtuch fällt durch ein weißes Blumenmuster auf. Besonderheit: Es dürfte seinen Ursprung um das Jahr 1920 haben. Mädchen erhielten solche Geschenke oft zur Konfirmation. Das Handtuch könnte auch Teil der Aussteuer einer jungen Frau gewesen sein. 

Ein eingesticktes Monogramm mit den Buchstaben „HK“ weist offenbar auf die Anfangsbuchstaben im Namen des Mädchens oder der Frau hin. Falls es Teil der Aussteuer war, dürfte es weitere Wäschestücke mit diesem Monogramm geben.

Das im Handtuch eingewickelte Baby lag in einem etwa 40 mal 40 Zentimeter großen Stoffbeutel. Er ist einseitig bedruckt mit einem Wolkensymbol und der Aufschrift „SAUBERE LUFT“.
 Solche Beutel werden von der Supermarktkette „Sky“ vertrieben. „Sky“-Märkte sind vor allem in Nord- und Ostdeutschland zu finden, 2004 vereinzelt auch in der Gegend um Ulm und Augsburg. Die Polizei hält es deshalb für möglich, dass der oder die Täter einen Bezug nach Süddeutschland haben.

Für Hinweise, die zur Aufklärung des Verbrechens führen, ist eine Belohnung von 1.000 Euro ausgesetzt.

 Hinte an die Polizei Northeim, 
Tel. 05551 / 700 50
oder an jede andere Polizeidienststelle.