Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom 2019 angezeigt.

BERLIN: Vermisst Tobias Leonardo Reile

Polizei bittet um Mithilfe im Vermisstenfall Tobias Reile
Seit dem 29. November 2019 wird ein Mann aus Moabit von seinen Angehörigen vermisst. Nach bisherigen Ermittlungen wurde der 50-jährige Tobias Leonardo REILE am jenem Freitag, gegen 14.35 Uhr, am Malzer Weg 1 in Oranienburg gesehen, als er dort sein Auto parkte. Seitdem ist er auch über sein Handy nicht mehr zu erreichen. 

Da Herr Reile als sehr zuverlässig bekannt ist, gehen die Angehörigen von einem Unglücksfall oder Hilflosigkeit des 50-Jährigen aus. Der Vermisste ist ungefähr 165 cm groß und von athletischer, stämmiger Figur. Er hat kurze blonde Haare, blaugraue Augen und spricht hochdeutsch.

Die Ermittlerinnen und Ermittler der Kriminalpolizei fragen:
Wer hat den 50-Jährigen seit dem 29. November 2019 gesehen oder gesprochen?Wer kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen?Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 3 in der Perleberger Straße 61 in 10559 Berlin-Moabit…

HEIDELBERG/NIZZA: Vermisst Robert Bell (1998)

Wo ist Robert Bell und was ist mit ihm passiert?


Diesmal möchte ich Euch den Fall Robert Bell vorstellen, der seit dem 25.06.1998 in Nizza/Frankreich spurlos verschwunden ist. Er ist einer von vielen Langzeitvermissten aus Deutschland, die seit mehreren Jahren oder Jahrzenten vermisst werden.

Die letzten Worte ihres Sohnes wird Rosemarie Bell nie vergessen. "In zehn Jahren habe ich so viel Geld, dass du nie wieder arbeiten musst." Die 58-Jährige hatte viel Zeit, über die Bedeutung dieses Satzes nachzudenken. Zwanzig lange Jahre, jeden Morgen nach dem Aufwachen und jeden Abend vor dem Einschlafen.

Die Worte fallen am 25. Juni 1998 um 2.30 Uhr morgens, Robert hat aus Nizza angerufen. Er ist mit einer Hochzeitsgesellschaft unterwegs, ein Freund hatte wenige Tage zuvor in Österreich geheiratet und alle 22 Gäste mitgenommen auf eine Reise durch Italien und Frankreich. Einen Tag später, gegen 19 Uhr, verlässt der 30-Jährige das Hotel "Rochambeau" in Shorts, T-Shirt und Bade…

SCHWEIZ/BASEL: Tötungsdelikt z. N. von Ana Paula (2006)

Wie Müll entsorgt
Die Leiche der Prostituierten Ana Paula wurde im September 2006 im Allschwiler Wald gefunden. Bis heute hoffen die Ermittler auf Kommissar Zufall oder eine neue heisse Spur.


Eine Joggerin fand die Leiche der unter dem Szenenamen Ana Paula bekannten Prostituierten am frühen Samstagmorgen des 2. Septembers 2006 nackt in einem Waldstück bei Allschwil BL. Aufgrund des Spurenbilds wurde laut ersten Informationen der Polizei Basel-Landschaft sofort ein Kapitalverbrechen vermutet.
Aus Polizeikreisen wird vermutet, dass ein Freier sie bei der Claramatte aufgenommen hatte. 
Wo die Tötung stattgefunden habe, wisse man nicht, vermutlich im Auto. Es sah so aus, als hätte der Täter sie einfach aus dem Auto geworfen. 
Man hatte sie einfach entsorgt.

Bei der Obduktion der Leiche sei eine Gewalteinwirkung im Bereich des Halses festgestellt worden. Hinweise auf ein Sexualverbrechen gab es zu diesem Zeitpunkt nicht. Umgehend setzte die Polizei Basel-Landschaft damals eine 20-köpfige Sonderk…

WIEN: Tötungsdelikt z. N. von Werner Haas (2007)

Der Tod des Diamantenhändlers, ein ungelöster Mordfall: 

Vor 12 Jahren wurde Werner Haas in seiner Wohnung in Wien erschossen. Dieser Fall wurde jetzt auch in einem Podcast "Dunkle Spuren" vom Kurier ausführlich behandelt. Dieser Podcast ist sehr gut recherchiert und wird sehr spannend erzählt. Ich werde Euch den Link zum Podcast unter diesen Fall verlinken.
Wenn ihr diesen Postcast noch nicht kennt, solltet ihr unbedingtunbedingt reinhören.

Der Mord am Diamantenhändler ereignete sich am 27. September 2007. Bis heute ist unklar, warum Werner Haas sterben musste.



Am Abend zuvor war es spät geworden. Diamantenhändler Werner Haas hatte eine Veranstaltung im Casino Baden besucht. Doch der 46-Jährige war ein Frühaufsteher. Er zog sich ein Sakko über und war bereit für das Tagesgeschäft, als es gegen 8.30 Uhr an seiner Tür läutete. Über eine Videokamera konnte Haas sehen, wer an der Tür stand. Es muss ein bekanntes Gesicht gewesen sein.

Als Haas die Tür öffnete, fiel der erste Schuss. …

SCHWEIZ/BASEL: Vermisst Jaqueline Heizmann (2005)

Jacqueline Heizmann nach wie vor vermißt
Seit dem 11. Juni 2005 wird die damals 38 Jahre alte Schweizerin Jacqueline Heizmann vermißt. Auch nach der Veröffentlichung von Vermißtmeldungen des Sicherheitsdepartementes Basel-Stadt konnte damals der Aufenthaltsort von Frau Heizmann nicht ermittelt werden.




Aufgrund äußerst umfangreicher Ermittlungen des Kriminalkommissariates, welche in enger Zusammenarbeit mit der Gendarmerie Nationale in Frankreich erfolgten, muß zum heutigen Zeitpunkt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, daß Jacqueline Heizmann in der Schweiz oder im grenznahen Elsaß Opfer eines Verbrechens wurde.
Die Eltern Ruth und Edwin Heizmann aus Oensingen, vermissen ihre Tochter Jacque­line (damals 37). Sie haben die Hoffnung, das ihre Tochter doch noch gefunden. Die Ungewissheit, was mit ihr passiert sein könnte ist das schlimmste.

Am Abend des 10. Juni 2005, sahen ihre Eltern sie zum letzten Mal. Am nächsten Morgen erschien sie nicht zur Arbeit…

STUTTGART: Tötungsdelikt z. N. von Michael Sattler (2001)

Warum musste Michael Sattler sterben?
Am 13.01.2001 wurde in Stuttgart am Bahnhofsgelände die Leiche von Michael S. gefunden.

Der ehemals leitende Angestellte verlor seit 1994 so gut wie alles: nicht nur seinen Beruf sondern auch Familie, da er seiner Ehefrau gestehen musste, schwul zu sein.  Weiterhin kamen Geldprobleme hinzu, woraufhin er bei einem Freund einzog. Einem Streit zufolge, streicht er tagelang durch die Stadt, hält sich in Bars und Discotheken auf, so z.B. dem Monroe's, wo er auch das letzte Mal gesehen wird. Auf dem Weg in den King's Club verschwindet Michael S., wird in der gleichen Nacht des 10.01.2001 getötet und erst 3 Tage später auf dem Gebiet des ehemaligen Güterbahnhof gefunden.

Ein vermutlich kölner Gast wird gesucht: er wollte noch in den King's Club gehen.
Die Polizei vermutet eine Beziehungstat, keine Form von Schwulenhass.
Bis heute ist der Täter nicht gefasst.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise. Die Polizei möchte mit Personen sprechen, d…

LINZ: Tötungsdelikt z. N. von Petra Rohmayer (1996)

Der Fall Petra Rothmayer

Mehr als 20 Jahre sind seit dem gewaltsamen Tod von Petra Rothmayer (27) aus Linz vergangen. Bis heute sind die genauen Umstände ihres Todes und wer dafür verantwortlich ist, ungeklärt. Jetzt kommt wieder Bewegung in den Fall.



Nicht nur, dass sich Mordermittler des Landeskriminalamtes wieder des Falles angenommen haben. Auch ein Gerichtsmediziner und Universitätsprofessor aus Innsbruck sicherte den Behörden, seine fachliche Unterstützung an der Überprüfung des mysteriösen Todes von Petra Rothmayer zu. Alle forensisch relevanten Fakten werden derzeit noch einmal überprüft.

Es war der 17. November 1996: 
Nach einem Streit mit einem damals 31-Jährigen, den sie seit ihrer Kindheit kannte und mit dem sie immer wieder eine kurze Zeit zusammen und wieder getrennt war, verschwand Petra gegen 1.30 Uhr im Bereich ihrer Wohnung in der Gabesstraße 57 in Linz-Auwiesen spurlos. Zuvor hatte es zwischen ihr und dem 31-Jährigen eine Auseinandersetzung im Lokal „La Linea“ in der De…

SINSHEIM: Tötungsdelikt z. N. vonn Manuela Kreis (1995)

Wird Mordfall Manuela Kreis jemals aufgeklärkt?
Dies ist ein weiterer Mordfall, ein sogenannter Cold Case, der sich in der Region ereignet hat, in der ich seit einiger Zeit lebe. Da ich in dieser Region nicht aufgewachsen bin und die Mordfälle auch schon mehrere Jahre zurück liegen, spricht keiner mehr über diese Mordfälle. Die Mordfälle Piller und Pfeiffer sind auch Mordfälle, Cold Cases, aus dieser Gegend und sind leider auch nach vielen Jahren ungeklärt. Man hat das Gefühl, das die Ermittlungen im laufe der Jahre, ins Stocken geraten sind. Die Fälle Piller und Pfeiffer habe ich vor einigen Jahren auch hier im Blog behandelt und ich wurde deshalb auch damals von der Lokalpresse zu einem Interview eingeladen. Die Menschen in dieser Region haben diese Fälle, aber nicht vergessen. 
Ein weiteres Tötungsdelikt hier in def Region, beschäftigt die Menschen und die Ermittler sehr. 

Zwei Jahre nach dem Mord an Gabriele Pfeiffer, am 16. April 1996, fand eine Spaziergängerin in einem Wald in Sin…

STUTRGART: Tötungsdelikt z.N von Rudolf Stohl (1999)

Der ungeklärte  Mord an Rudolf Stohl
Bis heute ungeklärt ist der Mord an Rudolf Stohl, dessen Torso von spielenden Kindern in einem Müllsack am Neckardamm in Münster entdeckt wurde. Lange Zeit war seine Identität unklar, weil weder Kopf noch Gliedmaßen gefunden wurden. Erst mit einem DNA-Vergleichstest wurde das Opfer identifiziert. Die Täter wurden nie gefasst. Die Kripo vermutet, dass das 48-jährige Opfer in Drogengeschäfte verwickelt war.


Am 16. März 1999 entdecken spielende Kinder am Neckardamm beim Münstersteg eine große Plastiktüte. Sie vermuten, daß jemand seinen Abfall am Flussufer entsorgt hat. Als sie aus Neugier mit einer Schere in die Plastiktüte stechen, dringt der säuerliche Atem eines Leichnams heraus, der lange keinen Namen hat. Die Kinder rennen nach Hause. Gegen 18.30 Uhr wird die Stuttgarter Polizei alarmiert. Diese geben den Falk an die Kriminalpolizei weiter. Die Kriminalhauptkommissare wissen nur, das Kinder eine gesichtslose Leiche gefunden haben. Genauer gesagt,…

WÜRZBURG: Tötungsdelikt z. N. von Sharon Harper (1991)

Der Mord an Sharon Harper

Der seit 29 Jahren ungeklärte Mord an der jungen Irin Sharon Harper in Würzburg, findet in der Bevölkerung auch heute noch, viel Aufmerksamkeit. Die 19-Jährige war an einem Juliabend 1990 (vermutlich in der Nähe des US-Hauptquartiers in Würzburg an den Leighton Barracks) zu ihrem Mörder ins Auto gestiegen. Am nächsten Tag fanden Spaziergänger ihre Leiche im Gebüsch unweit des Tierheimes, nahe der Nürnberger Straße. Sie wurde Opfer eines Sexualverbrechens, der Mörder ist bis heute unbekannt. Die Würzburger Kripo ermittelt weiter in dem Fall.




Was geschah in jener Nacht?
Sharon war Irin aus Carrick.
Die 19-Jährige hatte seit 1989 in Würzburg gelebt. Sie arbeitete bei einer US-amerikanischen Offiziersfamilie, verbrachte ihre Freizeit gerne mit den hier stationierten US-Soldaten. 

In Polizeikreisen hieß es, sie sei eine lebensfrohe und aufgeschlossene junge Frau gewesen. Viel spricht dafür, dass der Mann, der ihr das Leben nahm, aus der US-Garnison stammt – und sie ihm…

BAD/BRAMSTEDT: Vermisst Baris Karabulut

Polizei bittet weiterhin um Mithilfe

Seit dem 18. März 2019 ist der 32-jährige Baris Karabulut aus Bad Bramstedt vermisst. Trotz intensiver polizeilicher Ermittlungen in den vergangenen Wochen konnte er bisher nicht aufgefunden werden. Nach derzeitigem Sachstand können die Ermittler nicht ausschließen, dass Baris Karabulut Opfer eines Verbrechens geworden ist.


Baris Karabulut wurde am Tag seines Verschwindens gegen 17:00 Uhr in Bad Segeberg gesehen, von wo aus er sich mit seinem schwarzen VW Golf IV mit dem Kennzeichen SE-EQ 284 entfernte. Am Folgetag wurde das Auto verlassen auf einem Parkplatz am Nehmser See aufgefunden. Umfangreiche Suchmaßnahmen am Nehmser See führten nicht zum Auffinden.
Der Vermisste ist 1,80 Meter groß, schlank und hat ein südeuropäisches Erscheinungsbild. Er ist mit einer schwarzen Jogginghose, weißen Turnschuhen und einem dunklen Oberteil bekleidet.

Die Ermittler wenden sich jetzt mit zwei Bildern des Vermissten an die Öffentlichkeit und fragen:  Wer hat den vermi…

FÜRSTENWALDE: Tötungsdelikt z.N einer unbek. Frau (1975)

Mord verjährt nicht
Konnte ausgerechnet in der DDR eine junge Frau einfach verschwinden? Seit 50 Jahren scheint sie niemand zu vermissen. Keiner sucht nach ihr.

Es ist ein mysteriöser Fall, der an dramatisch inszenierte Krimis erinnert. Aber während in den Krimis, die Gutachten spätestens nach drei Stunden vorliegen und die Fälle spätestens nach drei Tagen gelöst sind, sieht das in der Realität ganz anders aus. Die Polizei wird wohl längere Zeit brauchen, um den Fall zu lösen. Die Behörden haben zahlreiche umfangreiche Gutachten in Auftrag gegeben und bis zur Fertigstellung der Gutachten, mussten die Ermittler eine längere Zeitspanne abwarten. Aber diese Zeitspanne nutzen die Ermittler und machten einen Abgleich von Vermisstenfällen. Allein dieser Abgleich mit den in Frage kommenden Vermisstenfällen hat auch viel Zeit in Anspruch genommen.

Erst, als klar wurde, dass keine der im letzten halben Jahrhundert hierzulande vermissten Menschen in Frage kam, ging die Polizei vor kurzem an die Öf…

FLENSBURG: Tötungsdelikt z. N. von Sylivia D. (1994)

Wer tötete Sylivia D.?
Sommer 1994: Sylvia D. (25) arbeitet als Prostituierte im Flensburger Bahnhofsviertel. Es klopft an ihrer Tür. Nur der nächste Freier, denkt sie vermutlich. In Wahrheit gewährt sie ihrem Mörder den Zugang zu ihrer Wohnung. Noch immer ist unklar, wer der Mann ist, der das Leben der Frau mit zahlreichen Messerstichen vor 25 Jahren ein Ende setzte. Aber: Die Kripo-Ermittler haben die Hoffnung nicht aufgegeben. Mit Hilfe neuer DNA-Spuren wollen sie den Mörder nun endlich überführen.

Es war ein warmer Sommertag im August 1994, an dem Sylivia D. ermordet wurde.
Viele Fenster und Balkone sind damals geöffnet. Nachbarn der 25-Jährigen hören die Frau sogar schreien. Doch daran sei man gewöhnt, erzählen Zeugen später. Es sei nichts Ungewöhnliches, Lärm und Geräusche aus der Wohnung zu hören.

Die Nachbarn alarmierten an jenem Tag im August 1994 nicht die Polizei. Sie waren an ungewöhnliche Geräusche gewöhnt, die aus den Wohnungen der Prostituierten kamen.

Einige Zeugen sagten…

ERLANGEN: Tötungsdelikt z.N. von zwei unbek. Toten (1983)

35 Jahre alter Mordfall neu aufgerollt
Vor 35 Jahren lagen an der Autobahn bei Erlangen zwei brennende Leichen. Bis heute weiß die Polizei nicht, wer die beiden waren. Aber es gibt eine neue Spur. Die Polizei hat sich in den ganzen Jahren sehr bemüht das Schicksal der beiden Personen aufzuklären.


Nachts um 3.30 Uhr hatte sich damals, am 1. Mai 1983, ein Autofahrer von einer Notrufsäule gemeldet: Am Rastplatz „Breslau“ an der Bundesautobahn 3 bei Erlangen brenne der Wald. Als die Feuerwehr kam, schlugen die Flammen noch immer zwei, drei Meter hoch. Und so dauerte es einen Moment, bis die Männer erkannten, dass sie keinen Waldbrand zu löschen hatten, sondern zwei menschliche Körper.

Das Bild der beiden Leichen, die verbrannt im Gras lagen, der Mann auf dem Rücken, die Frau auf dem Bauch; ihr Geruch, der nur schwach vom ersten Mai-Regen überdeckt wurde, geht vielen Beamten auch nach so langer Zeit nicht mehr aus dem Kopf.

Der Tatort wurde von der Kripo vermessen und abgesucht. Die Ermittler…