Donnerstag, 30. Juli 2015

UPDATE/KIEL: Vermisst Horst Georg Linnemann

Vermisster Student bleibt verschwunden-Suche erfolglos abgebrochen

Seit Dezember 2014 wird der 28-jährige Horst Georg Linnemann vermisst. Die Polizei sucht weiter nach Hinweisen – unter anderem im Zusammenhang mit einem gelben Anhänger. Hier im Blog hatte ich auch über den Fall berichtet und auf den Fall aufmerksam gemacht, aber nun bittet die Polizei nochmals die Öffentlichkeit um Mithilfe.

Im Fall des vermissten Studenten Horst Georg Linnemann aus Neumünster hat die Polizei die Suche nach der Leiche des jungen Mannes ergebnislos beendet. Zuvor war erneut fünf Stunden lang mit Spürhunden ein etwa 4.000 Quadratmeter großes Grundstück in Wasbek bei Neumünster untersucht worden. Am Mittwoch war die Aktion zunächst unterbrochen worden, weil die eingesetzten Spürhunde zu erschöpft waren. Die Ermittler hatten nach eigenen Angaben Hinweise darauf gefunden, dass der Student getötet wurde. Danach soll die Leiche erst angezündet und dann mit Erde bedeckt worden sein. Woher sie das wissen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft auch auf Nachfrage nicht mit.
Suchaktion bei Wasbek beendet

Insgesamt an zwei Tagen hatten die Einsatzkräfte mit Hunden in dem Gebiet in Wasbek nach der Leiche des Studenten gesucht. Da von dem jungen Mann oder seinen sterblichen Überresten jedoch weiter jede Spur fehlt, soll nun zunächst weiter ermittelt werden. Eine erneute Suche ist vorerst offenbar nicht geplant.
1.500 Euro Belohnung

Die Polizei bittet weiter um Hinweise aus der Bevölkerung und hat eine Belohnung von 1.500 Euro ausgesetzt. Sie sucht Menschen, die Linnemann kurz vor seinem Verschwinden gesehen haben oder sein Auto mit einem Leihanhänger der Firma Voss mit gelber Plane. Der dunkelblaue Golf IV hat das Kennzeichen NMS-ZX 88.

Anhänger mit gelber Plane und Aufschrift
Wer hat im besagten Zeitraum Beobachtungen gemacht, die mit dem Anhänger in Verbindung stehen?

Foto: Polizei
Die Polizei sucht Zeugen, die den Vermissten am Tag seines Verschwindens oder in den darauffolgenden Tagen gesehen haben. Außerdem hofft die Polizei auf Hinweise auf Nutzer und Abstellorte des Fahrzeuges von Linnemann nach dem 15. Dezember oder Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Anhänger gemacht haben.


Wer hat diesen Wagen zwischen dem 15. und 20. Dezember vergangenen Jahres gesehen?
Foto: Polizei



Bereits seit Mitte Dezember fehlt jede Spur von dem Studenten Horst Georg Linnemann. Die Polizei verdächtigt weiter zwei 26 und 28 Jahre alte Bekannte des Vermissten aus Neumünster und Kappeln, Linnemann getötet zu haben. Sie sitzen wegen anderer Verbrechen in Untersuchungshaft. Dabei geht es um Diebstähle und andere Eigentumsdelikte. Vermutlich war auch der Vermisste in derartige Straftaten verwickelt.
Auto in Hamburg entdeckt

Zuletzt hatte seine Freundin den Studenten der Kieler Fachhochschule am 15. Dezember gegen Mittag in ihrer Neumünsteraner Wohnung gesehen. Der Wagen wurde am 20. Dezember in Hamburg aufgefunden, der Leihanhänger am 3. Januar in Neumünster.

Hinweise nimmt die Polizei Kiel unter der Telefonnummer (0431) 160 33 33entgegen.



1. Post vom 23.06.2015

Vermisster Student, womöglich ermordet?


Was ist dem jungen Norddeutschen zugestoßen? Was ist ihm passiert? Auch die Familie und die Freunde machen sich sehr große Sorgen. Viele Fragen die sich nicht nur die Polizei stellt.

Seit letzen Jahres ist der Student verschwunden, ich hatte noch nicht darüber berichtet. Nun bittet auch die Polizei um Mithilfe. Sie sucht Zeugen die etwas über den Fall sagen können oder die den Vermissten gesehen haben. Womöglich hat jemand etwas gesehen, aber hält dies nicht für relevant, aber alles kann sehr wichtig sein.  Im Fall des seit dem 15. Dezember 2014 vermissten Horst Georg Linnemann aus Neumünster-Faldera haben sich Hinweise auf ein Tötungsdelikt verdichtet. 



Seine Leiche haben die Ermittler bislang noch nicht gefunden. Die Kieler Mordkommission hat in Zusammenarbeit mit der Kieler Staatsanwaltschaft und der Kripo Neumünster die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Die 
Der vermisste Horst Georg Linnemann.
Hans Georg Linnemann
Foto: Polizei




Der 28-jährige Student, der von seinen Freunden gerne Grobi genannt wird, wurde am Nachmittag des 15. Dezember 2014 von seiner Lebensgefährtin als vermisst gemeldet, die ihn zuletzt gegen Mittag in ihrer Neumünsteraner Wohnung gesehen hatte. Linnemanns dunkelblauer Golf IV mit dem Kennzeichen NMS-ZX 88 wurde am 20. Dezember in Hamburg gefunden und von der dortigen Polizei sichergestellt.

Bild
Diese Auto gehörte Hans Georg Linnemann
Foto: Polizei

Seitdem gab es zunächst keine weitere Spur. Doch im April bekamen die Ermittler einen Hinweis darauf, dass ein Tötungsdelikt vorliegen könnte. Im Rahmen der Ermittlungen erhärtete sich ein Tatverdacht gegen zwei 28 und 26 Jahre alte Bekannte des Vermissten aus Neumünster und Kappeln.. Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Vermissten am Tag seines Verschwindens oder in den darauffolgenden Tagen gesehen haben. Außerdem hofft die Polizei auf Hinweise auf Nutzer und Abstellorte des Fahrzeuges von Linnemann nach dem 15. Dezember.

Nach bisherigen Erkenntnissen könnte Linnemann Zugriff auf eine Garage oder einen Lagerraum in Neumünster und Umgebung gehabt haben. Auch hierzu hofft die Polizei auf nähere Angaben.

Georg Linnemann ist mit 1,92 Meter auffällig groß und wiegt 80 Kilogramm. 


Hinweise nimmt die Kripo Kiel unter 0431-160 3333 entgegen.

Montag, 20. Juli 2015

GOSLAR: Tötungsdelikt z. N. von Arne Leif Conrad

Wer kann Angaben machen?

Seit über zehn Jahren bleibt der Mord an Arne Leif Conrad ungesühnt. Die Polizei gibt trotzdem nicht  auf, den oder die Mörder von Arne Leif Conrad zu ermitteln. Aber die Polizei ist auch auf Zeugen angewiesen und informiert deshalb die Öffentlichkeit nochmal über den Mordfall und den Ermittlungsstand im Fall Conrad.



Seit Sommer 2004 ermittelt die Polizei Goslar im Mordfall Conrad und will die Öffentlichkeit nochmals darüber informieren:
Der 25-jährige gelernte Einzelhandelskaufmann Arne Leif Conrad hatte sich nachts des Öfteren auf Parkplätzen an der Autobahnen aufgehalten. Dort suchte er Sexualkontakte. Conrad war homosexuell.

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Arne Leif Conrad
Foto: Polizei


Am Abend des 02. Juli 2004 fährt er von Burgwedel aus mit einer Freundin in ein Restaurant nach Isernhagen. Gegen 22 Uhr bringt er zunächst noch seinen Hund nach Hause und fährt dann wieder los, allein, zu den Ricklinger Teichen bei Hannover. Das ist ein Naherholungsgebiet bei Hannover-Döhren. Tagsüber halten sich dort viele Spaziergänger, Schwimmer und Hundebesitzer auf. Abends trifft sich dort an verschiedenen Orten eine homosexuelle Szene. Hier wird Arne Leif Conrad an jenem Freitagabend, gegen 23:45 Uhr, zuletzt lebend gesehen. Auf einem Parkplatz soll er allein in seinem Auto gewesen sein. Unklar ist, ob er hier an diesem Abend jemanden näher kennen gelernt hat. Offen bleibt auch die Frage, wann und wie Arne Leife Conrad von hier wieder wegkam - ob mit seinem Pkw, allein oder in Begleitung. Später in der Nacht gibt es ein letztes Zeichen von ihm: sein Handy hat sich in der Nacht zum 03. Juli 2004 im Bereich der Ricklinger Teiche eingeloggt. Danach blieb es ausgeschaltet.

Eine Woche später, am 09. Juli 2004, finden Spaziergänger am Ufer des Boketeiches bei Bodenstein - 70 Kilometer entfernt im Landkreis Goslar in der Nähe der Autobahn A 7 - eine männliche Leiche. Es ist Arne Leif Conrad. Sein Leichnam hat nachweislich mehrere Tage im Wasser gelegen. Die Polizei geht davon aus, dass er bereits in der Nacht vom 02. zum 03. Juli 2004 dort abgelegt worden ist. Die gerichtsmedizinische Untersuchung in Hannover ergibt, dass Arne Conrad durch äußere Gewalteinwirkung gegen den Hals verstorben ist.

Ungeklärt ist, ob er am Boketeich noch lebte. In der Nacht zum 03. Juli 2004 trug der ca. 1,87 m große und 100 kg schwere Mann ein weißes Hemd und schwarze Jeans. Als man ihn hier tot fand, fehlte jedoch sein rechter Schuh. In einer Großaktion wurde der Teich abgelassen und Meter für Meter nach Täterspuren und jenem Schuh abgesucht. 

Der wurde auch gefunden, doch bis heute fehlen weitere persönliche Gegenstände des Opfers: zum Beispiel seine Uhr der Meike „Seiko Titan Kinetic" Nr. SKJ084P1 mit Titangliederarmband. Auf dem Uhrenboden ist die Nummer U20934 eingeprägt.



Vorschaubild Die verschwundene Seiko-Uhr
Uhr des Opfers
Foto: Polizei


Verschwunden ist auch eine blaue Weste des Opfers, ein Unikat mit einem Werbeaufdruck für Arne Conrads Hundeschule.

Vorschaubild Hat jemand diese Weste gesehen?
Weste der Hundeschule Conrad
Foto: Polizei


Weiterhin sucht die Polizei ein Fernglas „Swardowski - Habicht SLC 8x56" in grün, einen Jagdrucksack und einen markanten Teppichrest, der sich im Auto des Opfers als Hundeplatz befand. Auch Arne Leif Conrads Pkw, ein silberfarbener VW Passat Variant, Baujahr 2003, mit einem markanten Aufkleber am Heck, blieb zunächst verschwunden.




Arne Conrad war noch im Besitz dieses Pkw, als er am 02.07.2004 zuletzt gesehen wurde. Das Auto wurde dann am 06.07.2004 in Hanau in einer Pfandleihe in Erlensee abgegeben. Das wurde jedoch erst kurz nach dem Auffinden des Leichnams bekannt - der Pfandleiher hatte sich daraufhin bei der Polizei Hanau gemeldet. Ein Überwachungsvideo des Pfandleihhauses dokumentiert das Geschehen leider nur schlecht: zwei Männer bieten das Auto an, ein Dritter muss die Verkaufsverhandlungen am 06. Juli 2004 direkt mitbekommen haben - er wird ebenfalls als Zeuge gesucht.

Wer sind die beiden Männer, die den VW hier in Zahlung gegeben haben? Die beiden Personen auf den Phantombildern sind für die Polizei sehr wichtige Zeugen, die zur Aufklärung dieser Straftat beitragen könnten. Sie müssten berichten, wie sie in den Besitz des Opferfahrzeugs gekommen sind.

Vorschaubild Wer kennt diesen Mann?
Phantombild 1
Foto: Polizei



Vorschaubild Der zweite der mutmaßlichen Täter
Phantombild 2
Foto: Polizei





Einer der beiden ist ca. 25 bis 30 Jahre alt, etwa 1,75 m bis 1,80 m groß und schlank. Er wirkte gepflegt, hatte kurzes dunkelblondes bis braunes Haar. Der andere ist höchstens 25 Jahre alt und ca. 1,65 m bis 1,70 m groß. Er hatte etwas kräftige, volle Wangen und kurzes blondes Haar. Beide sprachen Deutsch.

  • Wer hat Arne Leif Conrad am Abend des 02. Juli 2004 noch lebend gesehen? 
  • Wem ist der Pkw des Opfers zwischen dem 02. und 06. Juli 2004 aufgefallen? 
  • Wer kann sonst Hinweise zur Aufklärung des Verbrechens geben?

Für Hinweise, die in diesem Mordfall zur Ermittlung und Verurteilung der oder des Täters führen, ist eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt.

Hinweise bitte an die Polizei Goslar unter 05321 339-0.

Freitag, 17. Juli 2015

GROßRÖHRSDORF/SACHSEN: Tötungsdelikt z. N. von Anke Hübschmann (1994)

Mord verjährt nicht

Wir der Mord an Anke Hübschmann nach über 21 Jahren doch noch aufgeklärt?
Mord
Anke Hübschmann
Wird der Mord nun endlich gesühnt?


Der Mord an Anke Hübschmann war auch hier im Blog immer wieder Thema. Nun habe ich aus diversen Medien erfahren, dass nun ein möglicher Täter ermittelt werden konnte. An der Kleidung von Anke Hübschman, die sich 20 Jahre in der Asservatenkammer des LKA befand, konnten DNA-Spuren gesichert werden. Durch neue DNA- Vergleiche und weiteren Ermittlungen deutete alles auf einen Tatverdächtigen hin. Das dieser Verdächtige, den Mord auch tatsächlich begangen, wurde bislang nicht bestätigt. Es gibt viele Indizien, aber die Ermittlungen dauern noch an. Nur eines ist sicher, sie haben einen Tatverdächtigen ermittelt, der aus dem Umfeld von Anke Hübschmann kommt. 


21 Jahre nach der schockierenden Bluttat von Massenei (bei Großröhrsdorf/Sachsen) hat die Polizei endlich einen Verdächtigen geschnappt!
Durchbruch bei den Ermittlungen, vermeldet „Radio Lausitz“ am Donnerstag und beruft sich auf den Görlitzer Staatsanwalt Till Neumann. Neumann bestätigte, dass gegen einen 44 Jahre alten Mann ermittelt wird. Ihm sei der Tatvorwurf bekannt. „Weil momentan jedoch noch kein dringender Tatverdacht besteht, wurde noch kein Haftbefehl beantragt“.


Der plötzliche Ermittlungserfolg kommt nicht von Ungefähr: Erst 2014 wurde der Mordfall von der Kriminalpolizei neu aufgerollt. Im Februar wurde bekannt, dass das LKA an der Kleidung des Opfers, die 20 Jahre lang in der Asservatenkammer gelegen hatte, DNA-Spuren sichern konnte. Dies sei erst dank neuester wissenschaftlicher Methoden möglich gewesen, die im Mordjahr 1994 noch nicht bekannt waren.

Die DNA-Spuren ließen den Schluss zu: „Der Mörder wird im örtlichen Umfeld der Frau vermutet.“ sagte Mordkommissions-Chef Uwe Neubert (55) im Februar 2015.

Neue Zeugenaussagen und DNA-Vergleiche führten schließlich zu dem heute 44 Jahre alten Tatverdächtigen.

Der damals 23-Jährige soll möglicherweise für die Bluttat in der Nacht vom 25. zum 26. Februar 1994 verantwortlich sein.

In jener Nacht lief Anke Hübschmann von der Großröhrsdorfer Gaststätte „Zur Sonne" zur drei Kilometer entfernten Spielothek „Top 2000". Auf diesem Weg muss sie ihrem Mörder begegnet sein.

Am 23. März fand die Polizei im Waldgebiet „Massenei“ südlich von Großröhrsdorf und unweit einer ehemaligen NVA-Wachhütte die Tote unter einem Reisighaufen. Laut Obduktion wurde sie erdrosselt, aber nicht vergewaltigt. 

Aber es sind noch viele Fragen offen. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren und dauern noch an.

Samstag, 11. Juli 2015

UPDATE/BERLIN: Vermisst Manuel Schadwald (1993)

Gibt es neue Spuren im Fall des Vermissten Berliners Manuel Schadwald?

Auf Jacht missbraucht und ermordet? 

Neue Hinweise auf vermissten Jungen aus Berlin
Bildergebnis für manuel Schadwald
Manuel Schadwald seit 22 Jahren vermisst



Ich habe immer wieder an den Fall Manuel Schadwald gedacht und mir viele Fragen gestellt. Nun soll es einen neuen Ermittlungsansatz geben. Ich habe auch hier im Blog über den Fall berichtet und ich möchte heute auch nochmal auf das Schicksal von Manuel Schadwald und der Familie aufmerksam machen.

Seit 22 Jahren wird Manuel Schadwald schon vermisst. Jetzt soll der Fall fast vor der Aufklärung stehen. Angeblich wurde der damals Zwölfjährige nach Holland verschleppt, auf einer Segeljacht sexuell missbraucht und dabei getötet. 

Es gibt neue Erkenntnisse im Fall des seit 1993 vermissten Manuel Schadwald: 
Der damals Zwölfjährige soll auf einer Segeljacht in den Niederlanden sexuell missbraucht worden und dabei ums Leben gekommen sein.

Nach Recherchen der"Welt am Sonntag"und der niederländischen Tageszeitung "Algemeen Dagblad" ist das Kind nach seinem Verschwinden offenbar nach Rotterdam und Amsterdam gebracht worden. Auf einer Jacht im Ijsselmeer soll er dann ums Leben gekommen sein.

Das erfuhren die Zeitungen von mehreren Quellen aus Kreisen der Polizei und des Geheimdienstes AIVD in den Niederlanden. Offiziell halten sich sowohl die Ermittler in Holland als auch in Deutschland zurück.



Wie ich schon berichtete war Manuel Schadwald  am 24. Juli 1993 auf dem Weg in einen Berliner Freizeitpark spurlos verschwunden. Die Polizei ging schnell von einem Verbrechen aus, tappte jedoch lange im Dunkeln. Recherchen der beiden Zeitungen haben ergeben, dass Sicherheitsbehörden in beiden Ländern detaillierte Informationen über das Schicksal des Jungen erhielten. Mehrere Zeugen bestätigten, dass Manuel Schadwald im Rotterdamer und Amsterdamer Milieu und später auf einem Boot auf dem Ijsselmeer gesehen wurde.

Laut Recherchen der "Welt am Sonntag" handelt es sich bei dem Schiff um die Charterjacht "Apollo", die regelmäßig von dem einschlägig bekannten und inzwischen ermordeten Kinderporno-Händler Gerrit Ulrich genutzt wurde. Nach dessen Tod im Jahr 1998 waren in seinem Apartment im niederländischen Zandvoort tausende Fotos und Filme von missbrauchten und zum Teil gefolterten Kindern entdeckt worden. Auch Babys waren unter den Opfern.
Ein Zeuge ist sich definitiv sicher: "Der Fall wurde vertuscht"

Mehrere Informanten der beiden Zeitungen sagten übereinstimmend, dass es einen Vermerk in den Akten des niederländischen Geheimdienstes gebe, wonach ein deutscher Junge auf einem Boot ermordet wurde. "Weil sich auf dem Boot aber einflussreiche Persönlichkeiten befanden, wurde der Fall vertuscht", sagt ein Zeuge, der den Bericht laut eigenen Angaben gelesen hat.

Ein ehemaliger rang-hoher Ermittler der niederländischen Polizei bestätigt: "Natürlich war dieser Junge hier. Aber die Lösung des Falls wird schwierig werden. Die Sonne wird nicht auf diesen Fall scheinen."

Auch damals nach seinen Verschwinden kursierten immer wieder in den Medien, das ein Kinderpornoring in den Niederladen damit was zu tun hatte, aber die Ermittler hatten keine Beweise und keine Hinweise. Es wurde nur spekuliert und vermutet. Aber die Ermittler waren auf der richtigen Spur. Ich hoffe das der Fall nun aufgeklärt wird und dadurch auch andere mögliche Schicksale aufgeklärt werden.


Alter Blog Bericht aus dem Jahr 2009

Wer hat Manuel Schadwald gesehen?


Bildergebnis für manuel Schadwald
Manuel Schadwald

Der Schüler Manuel Schadwald (1981 in Berlin geboren) verließ am 24. Juli 1993 die elterliche Wohnung in Berlin-Tempelhof, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Freizeit- und Erholungszentrum Wuhlheide (FEZ) in Berlin-Köpenick zu fahren. Dort kam er nicht an.


Schadwald spielte oft in Berliner Kaufhäusern und dem FEZ an Computern. In den vergangenen Jahren gingen auch Hinweise ein, die auf Verbindungen zur Homosexuellen- bzw. zur Kinderpornoszene in den Niederlanden bzw. Belgien schließen ließen. Diese Hinweise konnten jedoch nicht verifiziert werden.

Manuel hat grau/braune Augen; im Jahr 1993 war er 1,57 m groß und schlank und hatte dunkelbraune Haare.

Bei seinem Verschwinden trug er kurze Jeans, schwarze Turnschuhe, ein graues T-Shirt und eine graue Sommerjacke mit Emblem auf dem Rücken.
Manuel Schadwald führte einen türkisfarbenen Rucksack mit der Aufschrift "Miami Vice", einen Ferienpass und einen Wohnungsschlüssel mit sich.

Über den Vermisstenfall wurde bereits umfassend in den Medien berichtet.

  • Wer kann Angaben zu den Umständen des Verschwindens oder zum gegenwärtigen Aufenthaltsort des Vermissten machen?

Hinweise 
nimmt die Vermisstenstelle des Landeskriminalamtes (LKA 124) in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten unter den Telefonnummern (030) 4664 - 91 24 00 oder - 91 24 01 oder oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Samstag, 4. Juli 2015

FRIEDRICHSHAFEN: Vermisst Gabriele Speth (2012)

Wo ist Gabriele Speth?

Ich hatte schon vor über zwei Jahren über das Verschwinden von Gabriele Speth berichtet und möchte nun nochmal auf den Fall aufmerksam machen. Auch in der Sendung "Aktenzeichen xy ungelöst" wurde der Fall ausführlich berichtet und es wurde dazu auch ein Filmbeitrag ausgestrahlt. Mir hatte jemand gesagt, das Gabriele Speth gefunden wurde, aber nach eigenen Recherchen war schnell klar, das dies nicht so ist. Gabriele Speth ist nach wie vor verschwunden.
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Gabriele Speth
Foto: Polizei

Alles ist wie immer: Gut gelaunt verlässt eine 45-jährige Frau das Haus, um bei einem Spaziergang auszuspannen. Doch dann kehrt sie nicht nach Hause zurück. Nur mühsam kann die Polizei die Wegstrecke der Vermissten rekonstruieren. Für den Ehemann und ihre Kinder beginnt eine furchtbare Zeit zwischen Hoffen und Bangen.

Gabriele Speth, genannt Gabi, lebt mit ihrer Familie in Friedrichshafen-Fischbach. Regelmäßig unternimmt sie allein längere Spaziergänge über die umliegenden
Felder. So auch am Dienstag, dem 13. November 2012, drei Tage vor ihrem 46. Geburtstag. Sie verlässt das Haus gegen 15 Uhr, Handy und Portemonnaie nimmt sie wie üblich nicht mit.

Mehrere Zeugen 

Auf ihrem Weg wird Gabi Speth noch mehrfach von Zeugen gesehen, zuletzt gegen 16 Uhr auf einer Landstraße zwischen den Ortsteilen Spaltenstein und
Schnetzenhausen. Doch plötzlich verliert sich ihre Spur. Möglicherweise wollte sie Schnetzenhausen durchqueren und entlang der darauf folgenden Landstraße zurück nach Hause gehen. Ob sie das tat, ist unbekannt.

Als Gabi Speth nicht nach Hause zurückkehrt, geben ihr Ehemann und die drei Söhne gegen 22.30 Uhr eine Vermisstenanzeige auf. Doch trotz umfangreicher
Suchmaßnahmen fehlt von der dreifachen Mutter bis heute jede Spur. Wurde sie Opfer eines Verbrechens? Gegen ein freiwilliges Verschwinden spricht, dass Gabi Speth weder Geld noch Papiere bei sich hatte, auch blieb ihr Konto bis heute unangetastet.

Personenbeschreibung (zum Zeitpunkt des Verschwindens):

  • 45 Jahre alt, 
  • 1,64 m groß, 
  • sehr schlank, 
  • nachkenlange dunkelbraune Naturlocken, 
  • braune Augen; 
  • bekleidet mit schwarzem Cordmantel, Halstuch oder Schal, dunklen Jeans und kniehohen Stiefeln.

Fragen nach Zeugen: 

  1. Wer hat Gabi Speth am 13. November 2012 oder später gesehen? 
  2. Wer kann Angaben zu ihrem Verschwinden machen?
  3. Wer kennt Gabi Speth und kann Angaben zu möglichen Kontakten der Vermissten außerhalb von Friedrichshafen machen?
  4. Zu Beginn des Spaziergangs soll Gabi Speth am Ortsrand von Fischbach nacheinander mit zwei Frauen geredet haben, mit einer älteren Dame und miteiner jüngeren Frau mit Kinderwagen. Beide werden dringend gebeten, sich zu melden.

Zuständig: Kripo Friedrichshafen, Telefon 07541 / 701 21 00

Donnerstag, 2. Juli 2015

KASSEL: Tötungsdelikt z. N. von Monika S.

Soko Hafen bittet um Mithilfe


Die Ermittler der Soko Hafen gehen derzeit einer Vielzahl von Hinweise nach, die bereits aus der Bevölkerung zur Aufklärung des Tötungsdelikts zum Nachteil der Monika S. eingegangen sind. Da der entscheidende Hinweis zur Aufklärung der Tat bislang noch nicht dabei war, fahnden die Ermittler nun mit einem abermals aktualisierten Fahndungsplakat und bitten weiterhin um Mithilfe der Bevölkerung.


Den Beamten der Soko liegt mittlerweile ein aktuelleres Foto als zuletzt veröffentlicht vor. Mit dem u. a. Portraitfoto der Monika S. aus dem Jahr 2011, auf dem sie schlanker und älter wirkt als auf dem Foto aus dem Jahr 2008, erhoffen sich die Ermittler neue Hinweise zu bekommen.
Das Opfer Monika S.
Foto der Monika S. (Aufnahmejahr 2011)

Beschreibung der Monika S.:
  • 58 Jahre,
  • 1,72 m groß, 
  • schlank, 
  • lange, 
  • dunkle Haare, 
  • auffallend schlechte Zähne.



Am Mittwoch, dem 6. Mai 2015, gg. 14.00 Uhr, fanden Spaziergänger den Leichnam einer Frau in einem Gebüsch des Fulda-Radwegs in der Verlängerung des Bleichenwegs in Höhe des Kleingartenvereins. Der Leichnam war mit Gartenabfällen bedeckt. Die Ermittlungen ergaben, dass die Frau getötet wurde.

Bei dem Opfer handelt es sich um die 58 Jahre alte Monika S, die sich offenbar zuletzt im Kasseler Obdachlosenmilieu aufhielt.




Die Kriminalpolizei bittet um Ihre Mithilfe und hat folgende Fragen:

  1. Wer hat Monika S., die sich auch Monique nannte, in den letzten Monaten lebend gesehen ?
  2. Wer hatte Kontakt zu ihr ? 
  3. Wo hielt sich Monika S. vor ihrem Verschwinden auf ?
  4. Wer hat vor dem 6. Mai verdächtige Beobachtungen auf dem Fulda-Radweg gemacht ?

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Kassel - Soko Hafen unter der Tel. 0561 - 910 0 oder jede andere Polizeidienststelle.

Für Hinweise, die zur Aufklärung des Verbrechens führen, hat die StA Kassel eine Belohnung von 3.000 Euro ausgesetzt.