Freitag, 13. April 2018

NIEDERRAD/OBERURSEL: Tötungsdelikt z. N. von Karin Holtz-Kacer

Vor 20 Jahren: Wer tötete Karin Holtz-Kacer?

Der Kriminalreport Hessen wie auch viele Zeitungen befassten sich heute wie damals mit dem Mord an Karin Holtz-Kacer. Bis heute brachte dies aber keinen Erfolg und ein Täter konnte trotz intensiver Ermittlungen nicht gefunden werden. Nun ist es schon 20 Jahre her, als der Mord geschah und ich würde mir wünschen das es doch noch zur Aufklärung dieses Falles kommt.





Am Ostermontag, dem 13. April 1998, war es für die Kripo des Hochtaunuskreises nur ein „Vermisstenfall“, nachdem die damals 44 Jahre alte Lufthansa-Angestellte Karin Holtz-Kacer aus Niederrad von einer Taunus-Wandertour nicht nach Hause zurückgekehrt war. 
Karin Holtz-Kacer wurde am 13. April 1998 brutal ermordet.
Karin Holtz-Kacer wurde vor 20 Jahren ermordet und der Täter wurde bis dato nicht gefasst!
Foto: Polizei

Ihr Ehemann hatte darüber die Polizei informiert. Doch mit jedem weiteren Tag, an dem es kein Lebenszeichen von der blonden Frau gab, mehrten sich die Befürchtungen, dass sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein könnte. Diese Ängste sollten sich am 3. Mai 1998 auf grausame Weise bestätigen. An diesem Tag fanden zwei Wanderinnen, oder genauer gesagt ihr mitgeführter Hund, den Leichnam der Frau unter verdeckenden Fichtenzweigen. Die Vermisstensache wurde zum Mordfall.

Es wurde bei der Polizeidirektion Bad Homburg  sofort eine Sonderkommission zur Aufklärung des Verbrechens gebildet. Mit Vehemenz und Akribie versuchten die Ermittler Licht in das Dunkel der Tat zu bringen. Diesen Ermittlungen zufolge war das spätere Mordopfer an dem Tattag gegen 14 Uhr von ihrem Wohnsitz in Niederrad allein mit der U-Bahn nach Oberursel zur Haltestelle Hohemark gefahren. 
Danach wählte die Frau eine Wanderroute durch den Wald in Richtung des Friedhofs Falkenstein. Es war ein kalter Nachmittag, an dem ihr sicherlich nicht allzu viele Leute begegnet sein dürften. Bei ihrer einige Kilometer langen Tour war die 44-Jährige dann offenbar zufällig in das Blickfeld ihres Mörder geraten. Sie war damals schicksalhaft zur falschen Zeit am falschen Ort.

Der mit einem Messer bewaffnete Täter fiel über sein Opfer her. Er vergewaltigte die Frau und brachte sie grausam um. Aus dem vom Rechtsmediziner erstellten Bericht ist zu erfahren, dass der Täter ihr 25 Messerstiche zugefügt hatte. Obwohl das Opfer sich laut Gutachter bei der Tat heftig gewehrt hatte, war es gegen den bewaffneten und physisch überlegenen Täter machtlos. Das Drama könnte sich gegen 17 Uhr ereignet haben. Denn eine vom Tatort etwa 200 Meter entfernte Zeugin hatte zu dieser Zeit den lauten Schrei einer Frau gehört, ohne diesen Vorfall damals richtig einordnen zu können.

Das grausame Verbrechen hatte danach bei Presse, Funk und Fernsehen viel Anteilnahme ausgelöst. Zudem hatte die Staatsanwaltschaft für Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen sollten, eine Belohnung von 10 000 D-Mark ausgesetzt. In der Folgezeit mussten von der Kripo etwa 1500 Spuren und Hinweise abgeklärt werden. Mehr als 20 prall gefüllte Ordner mit Ermittlungsberichten, Zeugenvernehmungen, Gutachten, Bildern und sonstigen Unterlagen füllten nach und nach die Schrankregale.

Aufgrund der gesicherten DNA-Spuren an der Leiche und am Tatort wurden bei den Ermittlungen von Verwandten, Bekannten und sonstigen möglichen Kontaktpersonen Vergleichspuren entnommen. 
Zudem wurde gemäß Zeugenaussagen ein Phantombild des mutmaßlichen Täters erstellt. 
Darauf war ein Mann von 40 bis 50 Jahren dargestellt, der eine unreine Haut und ein pockennarbiges Gesicht hatte. Die monatelangen Ermittlungen führten unter anderem nach Stuttgart sowie nach Glasgow und in die Vereinigten Staaten. Doch ein Ermittlungserfolg verblieb versagt.

Auch ein Computerchip, der nahe dem Tatort von den Beamten sichergestellt wurde, brachte nicht den erhofften Erfolg. Nach aufwendigen Recherchen stellte sich heraus, dass dieser nicht dem Täter, sondern dem Mordopfer zuzuordnen war. Trotz der unzähligen über Wochen und Monate angehäuften Arbeitsstunden blieb den Ermittlern bis zur Soko-Auflösung der Erfolg versagt – der Täter konnte bis heute nicht überführt werden.

Dennoch haben die Kriminalisten noch ein Fünkchen Hoffnung. Denn die von „seiner Soko“ gesicherten Spuren und sonstige Hinweise könnten doch irgendwann noch eine positive Wende in die Mordsache bringen und den Täter einer gerechten Strafe zuführen. 

Denn wie erwähnt: Mord verjährt nie!

Sonntag, 1. April 2018

KOBLENZ: Gerd Michael Straten

Wer steckt hinter der Enthauptung eines Obdachlosen in Koblenz?

Nach der Enthauptung eines obdachlosen Mannes auf einem Friedhof in Koblenz fehlt von den Tätern jede Spur. 





Sachverhaltsbeschreibung:

Am 23.03.2018 wurde der 59-jährige obdachlose Gerd Michael STRATEN im Bereich des „Pulverturms“ / Schwarze Madonna auf dem Koblenzer Hauptfriedhof tot aufgefunden. Er wurde Opfer eines Gewaltverbrechens.


Personenbeschreibung / Besondere Hinweise:
Am Donnerstag, 22.03.2018, 18:30 Uhr wurde er zuletzt lebend gesehen. Herr Straten lebte bereits seit mehreren Jahren in diesem abgelegenen Teil des Friedhofes. Er wird als zurückhaltend, freundlich und gebildet beschrieben. Er legte sehr viel Wert auf ein gepflegtes Äußeres. Er trank kaum oder keinen Alkohol und nahm auch keine Drogen zu sich. Er hielt sich häufig im Bereich des Hauptbahnhofes auf und besuchte regelmäßig Cafés, Bio-Märkte und Bibliotheken. In der Vergangenheit war er im Sommer als Pfandsammler auf Festivals unterwegs.
Der ehemalige Kunsthändler hatte seit vielen Jahren ohne festen Wohnsitz auf dem Friedhof gelebt. Das Mordopfer war den Ermittlern zufolge in Köln aufgewachsen und 1972 nach Koblenz gekommen. Die Polizei führt die Ermittlungen nach eigenen Angaben in alle Richtungen. Offen war auch, ob es um einen oder mehrere Täter geht.


Fragen der Ermittler:

  1. Wer kannte Gerd Michael Straten?
  2. Wer kann Angaben zu seinen Kontaktpersonen machen?
  3. Wer kann Angaben zu Streitigkeiten zwischen dem Opfer und anderen Personen machen?
  4. Wer hat auffällige Feststellungen auf oder im Bereich des Hauptfriedhofes gemacht?
  5. Wer kennt weitere Personen, die auf dem Hauptfriedhof leben oder sich dort oft aufhalten?
  6. Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?

Es wurde eine Belohnung von 10.000 € ausgelobt.

Sachbearbeitende Dienststelle: 

Hinweise bitte an die Kriminaldirektion Koblenz, K11 
Tel. 0261/1031 oder jede andere Polizeidienststelle.

Freitag, 30. März 2018

FRANKFURT: Tötungsdelikt z. N. von Wilhelm Rach (1987)

Polizei sucht Zeugen im 30 Jahre alten Mordfall

30 Jahre nach dem Mord an Wilhelm Rach in Frankfurt/Main meldet sich überraschend ein wichtiger Zeuge. Was er der Polizei mitteilt, ist für die Beamten hochinteressant.



Wer tötete Wilhelm Rach?
Foto: Polizei

1987: Der 66-jährige Wilhelm Rach lebt in einer Wohnung in Frankfurt-Nieder-Erlenbach. Seine Frau und er haben sich getrennt, haben aber ein sehr gutes Verhältnis. Rach war früher Möbelfabrikant und arbeitet seit dem Konkurs seiner Firma als Möbelvertreter. Er hat eine Vorliebe für thailändische Frauen.


Am Dienstag, dem 24. März 1987 macht sein Sohn eine schreckliche Entdeckung: Er findet die Leiche seines Vaters in dessen Wohnung. Wilhelm Rach wurde vermutlich am Vortag ermordet. Die Ermittlungen ergeben, dass der 66-Jährige am Freitag vor der Tat mit einer thailändischen Frau in einem Lokal am Frankfurter Hauptbahnhof war. Außerdem hatte eine Nachbarin beobachtet, wie er am Tattag mit einer Frau in seine Wohnung gegangen war. 


Einiges spricht dafür, dass es sich beide Male um dieselbe Frau handelte.30 Jahre nach der Tat ist es der Polizei nun gelungen, die Identität der unbekannten Thailänderin zu ermitteln. 
Ein Mann, der all die Jahre sein Wissen für sich behalten hatte, hat nun sein Schweigen gebrochen: Der Name der gesuchten Thailänderin ist Sa Kanin, damals 27 Jahre alt. Ihr aktueller Aufenthaltsort ist nicht bekannt.


Sa Kanin im Jahr 1987.
Foto: Polizei

Sa Kanin war im Jahr 1987, 27 Jahre alt (heute 58), Thailänderin, schwarze Haare. Sie hat 1983 in Thailand einen Niederländer kennengelernt, den sie in Malaysia heiratete. Mit ihm ging sie nach Europa, wo sich die beiden aber bald wieder trennten. Danach arbeitete sie in Deutschland, in den Niederlanden und in der Schweiz als Prostituierte. Sie nannte sich u.a. „Tina“. Arbeitsort in Deutschland war unter anderem das Bordell „Traumhaus“ in Frankenberg westlich von Kassel. Außerdem lebte sie in Wiesbaden-Aukamm in der Nähe der Therme und zum Tatzeitpunkt im März 1987 im Freizeitpark.


Im Jahr 1987 soll sie außerdem wieder zurück nach Thailand gegangen sein, wo sie in den 90er Jahren einen etwa zehn Jahre älteren Niederländer geheiratet haben soll. Möglicherweise ist sie anschließend mit gefälschten Papieren nach Europa zurückgekehrt.


Fahrzeug der Gesuchten


1987 soll Sa Kanin einen weißen VW Jetta (Baujahr 1979-1984) mit Marburger Kennzeichen und auffällig roter Innenausstattung gefahren sein.


Wilhelm Rach hatte Sa Kanin wohl im Restaurant „Siam“, direkt am Frankfurter Hauptbahnhof kennengelernt. Das Lokal gibt es heute nicht mehr. Es lag im 1. Stock eines Eckhauses. 

Gibt es andere Männer, die hier Bekanntschaft mit Sa Kanin geknüpft haben?
Sa Kanin soll mehrfach Freier bestohlen haben. Betroffene werden gebeten, sich zu melden.

Fragen der Ermittler:

  1. Wer hat im März 1987 rund um den Tatort verdächtige Beobachtungen gemacht? Wilhelm Rachs Adresse in Frankfurt/Main: Am Steinberg 4. 
  2. Wer kannte Wilhelm Rach und kann sachdienliche Hinweise zu dem Fall geben? 

Personenbeschreibung von Wilhelm Rach:

Wilhelm Rach war 1987 
  • 66 Jahre alt, 
  • schlank,
  • etwa 1,70 m groß und Brillenträger. 


Hinweise:
Kripo Frankfurt am Main, Telefon 069 / 755 44 333 oder jede andere Polizeidienststelle.

Mittwoch, 28. März 2018

AHRENSFELDE: Tötungsdelikt z. N. von Stephan Albrecht

Warum musste Stephan Albrecht sterben?

Der 54-jährige Stephan Albrecht wurde am 14. Januar tot im Bachlauf der Wuhle in Ahrensfelde aufgefunden ("Täter-Opfer-Polizei" berichtete). Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus und sucht nun mit Bildern nach Hinweisen.



Wer kannte Stephan Albrecht?
Foto: Polizei


So sah der Mantel des Opfers aus. Dies ist ein Vergleichsstück.
Foto: Polizei
Am 14. Januar entdeckte ein Jogger in Ahrensfelde einen leblosen Mann im Wasser des Wuhlefließes. Die Polizei Brandenburg geht von einem Tötungsdelikt aus. "Täter-Opfer-Polizei" berichtete über den Fall.


Stephan Albrecht wurde zuletzt am Morgen des 12. Januar gesehen. Er hatte sich mit Arbeitskollegen zwischen 6:30 Uhr und 7:30 Uhr getroffen. Am Abend meldete ihn seine Lebensgefährtin als vermisst.

Durch Hinweise aus der Bevölkerung konnte sein Auto sichergestellt werden. Es stand sieben Kilometer vom Fundort des Toten in Ahrensfelde entfernt in der Rembrandtstraße in Berlin Mahlsdorf. Wer das Auto dort abstellte, ist weiterhin unklar.

Am Tag des Verschwindens trug Stephan Albrecht seinen hellen Fellmantel. Als man später seine Leiche in der "Wuhle" fand, fehlte der Fellmantel.

Nun sucht die Polizei mit Fotos von Stephan Albrecht und Vergleichsbildern des Mantels nach weiteren Hinweisen.

  • Wem ist der Mann mit dem hellen Fellmantel aufgefallen? 
  • Wer hat seinen Audi A6 zwischen den 12. und 14. Januar in Berlin und Umgebung gesehen?


Hinweise nimmt die Polizei Brandenburg 
Tel: 03338/3610 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Montag, 12. Februar 2018

UPDATE/BERLIN: Vermisste Helmut Renger

Festnahme wegen Mordverdachts

UPDATE Februar 2018:

Wegen des dringenden Tatverdachtes des Mordes an dem bislang vermissten Helmut RENGER aus Wilmersdorf wurde heute früh ein Mann in Charlottenburg festgenommen. Fahnder der 2. Mordkommission beim Landeskriminalamt Berlin vollstreckten gegen 9.30 Uhr in einer Charlottenburger Kneipe den Haftbefehl, den ein Richter gestern gegen den 47-jährigen Mann erlassen hatte. Den gemeinsamen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Polizei Berlin zufolge hat der Tatverdächtige den 42-jährigen HelmutRENGER am 19. Oktober 2017 unmittelbar nach dessen Rückkehr aus dem Türkeiurlaub in der gemeinsamen Wohnung in der Bregenzer Straße getötet. Ob möglicherweise Habgier des Tatverdächtigen Grund der Tat sein könnte, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.



Vermisster Wilmersdorfer – Verbrechen vermutet – Mordkommission sucht Zeugen


Update Januar 2018:

Der vermisste Helmut RENGER aus Wilmersdorf ist weiterhin verschollen. Von einem Verbrechen wird momentan ausgegangen. Der 42-Jährige, der bis zum 19. Oktober 2017 in der Türkei im Urlaub war, ist im Zeitraum vom 21. – 22. Oktober 2017 verschwunden.

Als möglichen Tathintergrund werden derzeit die geschäftlichen Tätigkeiten des Helmut RENGER im Bereich des Online-Tradings mit Devisen gesehen. Über ein vermutlich betrügerisches Investment-Modell dürfte der 42-Jährige mit der Art eines Schneeball-Systems Gelder von Investoren zurückliegend verloren oder sogar hauptsächlich für sich selbst verwandt/investiert haben.
Vor einigen Jahren ist Herr RENGER mit so einem Geschäftsmodell bereits einmal in Insolvenz gegangen. Damals verloren Anleger ihre Einlagen.

Seine Vita füllte Helmut RENGER teilweise mit wahrheitswidrigen Angaben zu seiner Person, um Anleger zu animieren: Absolvent eines Elite-Internats, großes Büro in Frankfurt am Main, Investment-Broker für die Deutsche Bank etc.

Die 2. Mordkommission fragt:

  1. Wer kann Angaben zu den Geldgeschäften des Herrn RENGER machen?
  2. Wer war selbst Investor oder kennt Investoren, die bei Herrn RENGER investierten?
  3. Wer hat in der Zeit vom 19. – 22. Oktober 2017 Kontakt zu Herrn RENGER gehabt und/oder ihn gesehen?
  4. Wer kann Angaben zu einer angeblichen Entführung des Herrn RENGER im Jahr 2003 machen?

Hinweise nimmt das LKA 112 in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-911222, per E-Mail oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.



Erstmeldung vom 18.12.2017:

Wilmersdorfer wird vermisst – Straftat nicht ausgeschlossen


Wer hat Helmut Renger gesehen?
Foto: Polizei

Seit dem 22. Oktober 2017 wird der 42-jährige Helmut Renger aus Wilmersdorf vermisst. Herr Renger wurde letztmalig an diesem Sonntag in der Bregenzer Straße gesehen. Nach Angaben von Bekannten verkehrt er in der Cruising-Szene und verließ seine Wohnung am Vormittag, um eine unbekannte Verabredung wahrzunehmen. 
Da es für ihn nicht untypisch ist, einige Zeit nicht erreichbar zu sein, wurde er von Freunden erst am 25. November 2017 als vermisst gemeldet. Bisher gibt es kein Lebenszeichen von dem 42-Jährigen, auch keine Anhaltspunkte für ein freiwilliges Wegbleiben. 
Da eine Straftat nicht ausgeschlossen werden kann, hat die 2. Mordkommission des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen.
  • Der Vermisste ist 170 – 175 cm groß und schlank.

Die Ermittler fragen:

  1. Der Vermisste war bis zum 19. Oktober in der Türkei im Urlaub. Wer hatte seitdem Kontakt zu ihm? Wer hat ihn speziell seit dem 22. Oktober gesehen oder gesprochen?
  2. Wer kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen?
  3. Wer kennt ihn aus der Cruising-Szene?
  4. Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt das LKA 112 in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-911222, per E-Mail oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Donnerstag, 1. Februar 2018

GREIFSWALD: Tötungsdelikt z. N von Regina Mehling


Zeugen im Mordfall Regina Mehling gesucht

Rätselhaftes Verbrechen an der Ostsee: Eine 22-Jährige wird in der Nähe eines Strandbads in Greifswald ermordet. Der Täter scheint über die Gewohnheiten des Opfers viel gewusst zu haben. Kannte die junge Frau ihren Mörder? 

Wird der Fall jetzt endlich aufgeklärt? Am Mittwoch wurde dieser Fall, in der ZDF Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst" mit einem Filmbeitrag vorgestellt. Die Ermittler suchten auch nach einem Pärchen, die womöglich wichtige Zeugen sind. Dieses Pärchen sah tatsächlich die Sendung und meldete sich. Die Ermittler suchen aber weiter nach anderen Zeugen.


1994: Regina Mehling ist 22 Jahre alt und lebt mit ihrer Familie in Greifswald. Sie arbeitet als Justiz-Assistentin. Am Vormittag des 3. Mai 1994 fährt sie mit ihrem Auto zum Strandbad Eldena, das gut sechs Kilometer von der Innenstadt entfernt liegt. Sie hat den Hund eines befreundeten Pärchens dabei, den sie regelmäßig betreut.




Wer tötete Regina Mehling?
Beide Fotos zeigen Regina.

Foto: Polizei

Ufer wird Regina Mehling noch von mehreren Zeugen gesehen, auf einer Liegewiese in einem dichtbewachsenen Grünstreifen. Ganz in der Nähe soll zu diesem Zeitpunkt ein Pärchen damit beschäftigt gewesen sein, mit Hilfe einer Decke einen Sonnenschutz zu errichten. Bis heute werden diese beiden jungen Leute von der Polizei als mögliche Zeugen gesucht.



Gegen 11.45 Uhr wird Regina Mehling zum letzten Mal lebend gesehen. Etwa eine Stunde später läuft der Hund, den sie dabei hatte, Passanten über den Weg. Von Regina fehlt jede Spur. Ihr Trabant wird jedoch am 5. Mai 1992 in der Innenstadt von Greifswald entdeckt.




So sah Regina Trabant aus.
Foto: Polizei

Die Polizei kommt später zu dem Schluss: 

Regina Mehling wurde vermutlich in der Nähe des Strandbads ermordet. Der Täter hat ihren Wagen dann wohl in die Stadt gefahren, um eine falsche Spur zu legen. Der Fund des Wagens gibt bis heute Rätsel auf. So stellten die Ermittler fest, dass der Trabant noch rund 60 Kilometer weit gefahren sein muss.

Rätselhaft auch: Beim Abstellen des Wagens wurde ein Reifen mit einem Ziegelstein blockiert – so wie es Regina Mehling immer getan hat.

Kannte der Täter Regina und ihre Gewohnheiten? 
Oder hat er sie womöglich über einen längeren Zeitraum beobachtet?

In diesen alten Wohnhaus wurde die Leiche von Regina gefunden.
Foto: Polizei




Nach weiteren vier Wochen wird Regina Mehling tot aufgefunden – gut 250 Meter vom Strandbad entfernt, versteckt in der Ruine eines alten Schweinestalls. Ihre Leiche ist bekleidet. Dennoch gehen die Ermittler von einem Sexualverbrechen aus. An Reginas Leiche findet die Polizei später die DNA eines unbekannten Mannes.


Beschreibung des Opfers (1994):


  • 22 Jahre alt, 
  • etwa 1,65 m groß, 
  • schlank, 
  • goldfarbene Brille; 
  • ihre braunen Haare hatte sie wenige Wochen zuvor kurz geschnitten. 
  • Kleidung am Tattag: grünes Sweatshirt, bunt-gemusterte weite Hose, Turnschuhe. 



Fragen nach Zeugen 

  1. Wer kann Hinweise zu dem Verbrechen geben oder glaubt, den Täter zu kennen? 
  2. Welche Personen haben sich am Tattag ebenfalls in der Nähe des Strandbads aufgehalten haben? Sie werden gebeten, sich als Zeugen zu melden. 


Hinweise bitte an die Kripo Anklam, Telefon: 03971 / 2514 1 oder jede andere Polizeidienststelle.



Montag, 29. Januar 2018

OSNABRÜCK: Tötungsdelikt z. N. von Ute Werner (1988)

Mord verjährt nicht

Es war ein warmer Augusttag im Jahr 1988 als die junge Auszubildende verschwand. Von ihrer Arbeitsstelle in Osnabrück war sie auf dem Heimweg nach Bad Rothenfelde. Per Anhalter. Es waren andere Zeiten damals. Werktag für Werktag trampte die 22-Jährige heim zur Großmutter, wo sie lebte. Am 10. August wartete das Abendessen bereits auf die junge Frau. Sie kam nie Zuhause an.



Noch immer ungeklärt. Wer tötete Ute Werner?
Foto: Polizei


Zwölf Tage später fand ein Spaziergänger in einem Waldstück etwas unterhalb des Franziskus-Hospitals Harderberg auf der Grenze zwischen Osnabrück und Georgsmarienhütte die Leiche von Ute Werner. Sie wurde sexuell missbraucht und auf bestialische Weise ermordet. Wie genau, wissen nur der unbekannte Täter und die Polizei.


Keine Spur führte zum Mörder von Ute Werner, die Kommission wurde aufgelöst. Aber die Ermittler geben nicht auf. Alle vier bis fünf Jahre habe er die Unterlagen noch einmal hervorgeholt. Dutzende Aktenordner füllt der Fall. Die Rückseiten sind leicht angegilbt. Hunderte, Tausende Seiten mit Hinweisen, Tatortfotos, Zeugenbeschreibungen und so weiter.

Die Ermittler haben die alten Ordner noch einmal durchgearbeitet. Seite für Seite. Zeugenvernehmung für Zeugenvernehmung. Mord ist in Deutschland das einzige Verbrechen, das nicht verjährt. Er ist auch das Verbrechen mit der höchsten Aufklärungsquote. Mehr als 95 Prozent der Tötungsdelikte in Niedersachsen konnte die Polizei in den vergangenen Jahren klären. Also fast jeden Fall. Aber eben nur fast. Eine der Ausnahmen ist Ute Werner. Aber vielleicht finden die beiden Ermittler einen neuen Ansatz, entdecken eine neue Spur, die übersehen wurde. Vielleicht meldet sich nach all der Zeit noch ein Zeuge – oder ein Opfer.
Die Polizei vermutet, dass 1988 ein Sextäter im Umfeld von Osnabrück unterwegs gewesen sein könnte. Dort gibt es zwei Sexualverbrechen, die sehr ähnlich vom Ablauf her sind. Beide Male ist der Tatort im Umfeld von Harderberg, beide Male waren Anhalterinnen das Opfer. Ute Werner starb, die andere Frau überlebte.


In der Zeitung stand 1988: „Als die junge Frau fliehen wollte, konnte sie die Wagentür von innen nicht öffnen – möglicherweise war sie von dem Unbekannten entsprechend präpariert worden. Der Täter bedrohte die junge Frau mit einem Springmesser und vergewaltigte sie. Dann stieß er sie aus dem Auto und fuhr ohne Licht davon.

Mithilfe der Angaben des Opfers erstellte die Polizei ein Phantombild, ging mit Details zum Täter an die Öffentlichkeit: 
  • 1,85 bis 1,90 groß, 
  • kräftig gebaut, 
  • blond, 
  • das markanteste Merkmal aber: ausgeprägte Geheimratsecken


Die Staatsanwaltschaft lobte eine Belohnung von 5000 DM für Hinweise aus, im Stadtgebiet verteilte die Polizei Plakate mit dem Phantombild des mutmaßlichen Täters und einem Foto von Ute Werner. Aber es kamen fast keine Hinweise rein.


Hinweise zum Mordfall Werner nimmt die Polizei Osnabrück unter Telefon 0541/3272115 oder 0541/3273103 entgegen. Die ausgelobte Belohnung hat Bestand, auch wenn die Währung heute eine andere ist: 2500 Euro.

Freitag, 19. Januar 2018

BAD ORB: Vermisst Andrea Kunz (2008)

Seit fast 10 Jahren verschwunden 

Verzweifelter Hilferuf, danach verschwindet Andrea Kunz spurlos


Set fast 10 Jahren verschwunden!
Was ist mit Andrea Kunz passiert?
Foto: Polizei

Seit fast 10 Jahren suchen die Beamten der Kriminalpolizei in Gelnhausen nach der 47-jährigen Andrea Kunz. Frau Kunz, die unter dem Pseudonym „Andrea König“ der Prostitution nachging, wird seit dem 5. Dezember 2008 vermisst.


Sie hatte an jenem Tag einen Termin mit einem unbekannten Freier. Gegen 22.30 Uhr meldete sie sich damals telefonisch bei ihrem Mann. Dabei berichtete sie von Schwierigkeiten und bat um Hilfe; das Gespräch endete dann sehr abrupt. Seither fehlt von Frau Kunz jede Spur. Die Ermittler gehen zwischenzeitlich davon aus, dass sie Opfer einer Straftat geworden ist.


Der Kriminalpolizei liegen derzeit keine Hinweise zum Aufenthalt von Andrea Kunz vor, daher gehen die Ermittler erneut an die Öffentlichkeit. Am 31.01.2018 wird ein entsprechender Fahndungsbeitrag in der bekannten Fernsehsendung „XY ungelöst“ ausgestrahlt und die Ermittler hoffen dadurch  auf neue Erkenntnisse.


Polizei hofft erneut auf Hinweise

Die Ermittler gehen aus aktuellen Anlass mit einem Foto der Vermissten Andrea Kunz an die Öffentlichkeit und fragen:

  1. Wer hat Frau Kunz am Abend des 5. Dezember 2008 (Nikolaustag) gesehen oder kann Angaben zu ihrem möglichen Aufenthaltsort machen? 
  2. Wer kann Angaben zu Freiern von Frau Kunz, insbesondere im Zeitraum November/Dezember 2008, machen? 
  3. Wer war der Freier, den Frau Kunz am Abend des 5. Dezember 2008 aufsuchte?

Personenbeschreibung:
  • Andrea Kunz ist etwa 1,65 Meter groß, von schlanker Gestalt und altersgemäßem Aussehen. 
  • Sie trug zum Zeitpunkt ihres Verschwindens schulterlanges, gelocktes schwarzes Haar mit roten Strähnen und sprach Frankfurter Dialekt. 
  • Am linken Unterarm trug sie eine Tätowierung (verwaschener Name). 
  • Zuletzt war sie mit einer Blue-Jeans und einer schwarzen Winter-Langjacke aus synthetischem Material bekleidet, das Innenfutter dieser Jacke ist schwarz/braun gemustert. 
  • Andrea Kunz führte vermutlich eine schwarze kleine Reisetasche aus weichem Material bei sich, in der sich rote so genannte Overknee-Stiefel mit hohem Absatz befanden.
  • Außerdem hatte sie eine kleine schwarze Damenhandtasche mit lilafarbenem Anhänger, Herzform, etwa fünf Zentimeter Durchmesser, bei sich.


Hinweise, die auch diskret behandelt werden können, nimmt die Kriminalpolizei in Gelnhausen, Telefon 06051/8270, entgegen.

Montag, 8. Januar 2018

HOPFEN AM SEE: Vermisst Stephen Timothy Berichon

Amerikanischer Tourist spurlos verschwunden

Wer hat den Vermissten gesehen?


Am Mittwochnachmittag (20.12.2017) meldeten Angehörige aus den USA den 24-jährigen Stephen Timothy BERICHON bei der Polizeiinspektion Füssen als vermisst.

Der Vermisste reiste am Samstag (09.12.2017) aus den USA in München ein und fuhr mit dem Zug weiter nach Füssen. Dort blieb er bis Montagvormittag (11.12.2017) in einem Hotel in Hopfen am See (Ostallgäu).

Nach seinen Angaben wollte er zu Fuß über Grainau nach Mittenwald (Landkreis Garmisch-Partenkrichen) und im weiteren Verlauf zurück nach München. Über die Marschroute liegen keine Erkenntnisse vor.

Den gebuchten Rückflug am 18.12.2017 in die USA trat er offensichtlich nicht an. Angehörige meldeten ihn daraufhin als vermisst.


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Wer hat Timothy Berichon gesehen?
Foto: Polizei


Die bisherigen Ermittlungen zum Aufenthaltsort verliefen bislang negativ. 
Der Vermisste ist auffällig groß (188 cm) und muskulös (108 Kilo). Ferner trägt er kurzrasierte blonde Haare und wie abgebildet einen Kinnbart. Zur Bekleidung liegen keine Erkenntnisse vor, er führt jedoch einen roten Rucksack mit sich.

Derzeit gibt es keine Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten Dritter.

Die Polizei Füssen hat folgende Fragen:

  1. Wer hat den Vermissten gesehen?
  2. Wer hat im Bereich zwischen Hopfen am See und München Anhalter mitgenommen, auf die die Beschreibung des Vermissten passt?
  3. Hat sich der Vermisste in einen Beherbergungsbetrieb/Berghütte oder auch bei Privatpersonen einquartiert?

Hinweise nimmt die Polizei Füssen (Tel. 08362/91230) oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Nutzen sie den Notruf unter "110".

Zuständige DienststellePolizeiinspektion Füssen
Herkomerstraße 17
87629 Füssen

Telefon: 08362/9123-0
Fax: 08362/9123-40

Freitag, 29. Dezember 2017

ALBUQUERQUE/NEW MEXICO/USA: Unbekannter Toter aufgefunden

Wer ist der unbekannte Tote?

Spur könnte nach Deutschland führen

Ein Amerikanischer Journalist, schrieb mich vor ein paar Tagen an, mit der Bitte den Fall eines unbekannten Toten, auch hier bei mir im Blog zu veröffentlichen. Ich habe auch erfahren, dass auch viele Menschen in der USA meinen Blog verfolgen. Der Fall, des unbekannten Toten, war mir schon bekannt und wir konnten uns konstruktiv über den Fall austauschen. Der unbekannte Tote wurde in der Wüste von New Mexiko gefunden und ist vermutlich ein Deutscher. Er hofft das mit der Veröffentlichung des Fall und der Geschichte, Angehörige oder Freunde von dem Toten zu finden, damit man ihn endlich identifizieren kann.

Was war genau passiert?

Motorradfahrer fanden im Dezember 2000 in New Mexico die Leiche eines jungen Mannes. 
Die Biker hatten den Mann am 14. Dezember 2000 in der Nähe von Albuquerque in einer Hügelkette westlich des Rio Grande gefunden – ohne Ausweispapiere. 
Der einzige Hinweis über die Identität des 20- bis 25-Jährigen, der sonst keine Papiere bei sich trug, ist ein kleiner Zettel. Dort taucht der Name einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen auf. 

Wer kennt den unbekannten jungen Mann?
Foto: NamUs

Fast 16 Jahre ist es her, dass Biker in der Wüste von New Mexico einen toten jungen Mann fanden. Seine Identität ist nach wie vor unklar. Eine heiße Spur könnte nun nach Deutschland führen. Denn laut der Vermissten-Homepage „NamUs“ war bei dem Mann eine Quittung gefunden worden, die aus einem Elektronik-Laden in der Nordrhein-Westfälischen Stadt Lübbecke stammt.

„NamUs“ veröffentlichte auch ein Foto des Toten. Der Mann hatte braune Augen, braunes Haar, wog rund 72 Kilo und war 1,85 Meter groß. Er wies keine äußeren Verletzungen auf. Der Tod des Mannes, soll erst wenige Stunden eingetreten sein, bevor die Biker ihn gefunden hatten. Eine reihe von Personen, die auf die  Beschreibung des Toten passten, konnten definitiv ausgeschlossen werden.

Nun hofft das Vermisstenportal auf neue Hinweise aus Deutschland, die zur Klärung des Falls beitragen. Das „Elektronic-Zentrum“ im Steinweg 2 von Lübbecke schloss nach Angaben der „Rheinischen Post“ bereits vor Jahren seine Pforten. Der örtlichen Polizei soll ebenfalls kein Vermisstenfall bekannt sein, der auf das Opfer zutrifft.

Montag, 18. Dezember 2017

BAYREUTH: Vermisst Jakob Engerer

Jakob Engerer aus Bayreuth vermisst

Seit dem 9. Mai 2017 wird Jakob Engerer aus Bayreuth vermisst. Die Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt bittet um Mithilfe bei der Suche nach dem 33-Jährigen, dessen Auto am Mittwoch verlassen bei einem Waldstück östlich von Mainleus/Danndorf im Lkr. Kulmbach entdeckt wurde.



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Vermisst Jakob Engerer
Foto: Polizei


Jakob Engerer hatte zuletzt am 9. Mai, gegen 10 Uhr, telefonischen Kontakt mit seiner Freundin und ist seitdem nicht mehr erreichbar. Die Hintergründe für sein Verschwinden sind bislang nicht bekannt. Am Mittwochvormittag entdeckte ein Förster den bei Danndorf abgestellten blauen VW Golf des Vermissten. Eine sofortige weiträumige Absuche des Waldgebietes und der umliegenden Flächen mit zahlreichen Einsatzkräften und mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers sowie Suchhunden verlief bislang ergebnislos.

Jakob Engerer wird wie folgt beschrieben:

• 33 Jahre alt
• zwei Meter groß
• rund 130 Kilo schwer
• athletische Figur
• hellbraune, sehr kurze Haare mit leichten Geheimratsecken
• Drei-Tage-Kinnbart

Gesicherte Hinweise über die Bekleidung des Vermissten liegen nicht vor.

Aufgrund der bisherigen Öffentlichkeitsfahndung meldete sich eine aufmerksame Zeugin, die einen Mann, auf den die Beschreibung des Vermissten passt, am Samstagnachmittag zu Fuß nahe Burgkunstadt gesehen hat. Demnach kann nicht ausgeschlossen, dass sich der Vermisste in diesem Bereich aufhält.


Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt unter der Tel.-Nr. 0921/506-2130 entgegen.

Montag, 4. Dezember 2017

HAMBURG: Vermisst Andreas Dünkler (1997)

Seit 1997 verschwunden- Was ist mit Andreas Dünkler passiert?!

Zeugen werden gesucht


Am 18.02.1997 verschwand der damals 29-jährige Jurastudent Andreas Dünkler spurlos in Hamburg. Die Staatsanwaltschaft Hamburg und die Ermittler der Ermittlungsgruppe 163 "Cold Cases" gehen inzwischen vom Verdacht eines Tötungsdelikts zum Nachteil des Vermissten aus und bitten um Hinweise aus der Bevölkerung.



Was ist mit Andreas Dünkler passiert? Wurde er Opfer eines Tötungsdeliktes?
Foto: Polizei

Andreas Dünkler hatte sich am Abend des 18.02.1997 mit zwei Freunden verabredet, um im Millerntorstadion das Zweitligaspiel des FC St. Pauli gegen den VfL Bochum zu besuchen. Das Fußballspiel wurde nach einer sturmbedingten Beschädigung des Stadions allerdings kurzfristig abgesagt. 
Die drei Freunde begaben sich daraufhin in einen Irish Pub in der Altstadt. Nach dem Verzehr eines Bieres begab sich Andreas Dünkler gegen 22:00 Uhr mit einem Freund zum Hamburger Hauptbahnhof. Sein Begleiter verabschiedete sich dort von ihm, Andreas Dünkler blieb auf dem Bahnsteig der U-Bahn-Linie 1 allein zurück.





Er wartete dort auf den nächsten Zug in Richtung Norden, um nach Hause zu fahren. Hier wurde Andreas Dünkler zuletzt gesichert gesehen.




Ein von den Ermittlern vernommener Zeuge berichtete, er habe seinerzeit gesehen, wie eine männliche Person mit großer Ähnlichkeit zu Andreas Dünkler von zwei männlichen Personen gegen 23:00 Uhr in einem Waggon der Linie U1 in Fahrtrichtung Norden von links und rechts gestützt wurde. 

Diese Person wirkte auf den Zeugen schlapp, abwesend und verletzt. Als die drei Personen an der Station Kellinghusenstraße von der Sitzbank aufstanden, hinterließ die gestützte Person einen mutmaßlichen Blutfleck auf der Sitzbank. Der Zeuge konnte weiterhin erkennen, dass die gestützte Person durch die beiden Begleiter in Richtung des Treppenabgangs mitgeschleift wurde und nicht auf eigenen Füßen ging. Die beiden Begleiter sprachen in einer für den deutschen Zeugen fremden Sprache miteinander.



Der beobachtete Verletzte wurde durch den Zeugen wie folgt beschrieben:

  • männlich 
  • kräftig 
  • ca. 30 Jahre 
  • ca. 1,80 m 
  • Schirmmütze mit Schirm nach hinten 
  • khakifarbener Militärparka


Die beiden stützenden Begleiter wurden durch den Zeugen wie folgt beschrieben:

Person 1:
  • männlich
  • schlank/eher dünn - ca. 1,80 m 
  • dunkelblonde Haare (vorne kurz geschnitten, hinten zurückgekämmt) 
  • verwaschene Jeans mit ausgefransten Löchern
  • dünne, blousonartige Jacke


Person 2:
  • männlich 
  • schlank/sehr durchtrainiert 
  • 1,75 bis 1,80 m 
  • dunkelbraune Haare (glatt nach hinten zu einem ca. 5 cm langen Pferdeschwanz gebunden) 
  • bekleidet mit Trainingshose und einem Blouson mit Aufschrift



Zeugen, die Angaben zu der beschriebenen Situation oder den beschriebenen Personen machen können oder die anderweitige Hinweise zu Andreas Dünkler geben können, werden gebeten sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder einer Polizeidienststelle zu melden.

Montag, 27. November 2017

BRAKEL: Vermisst Dennis Franke (2008)

Was ist mit Denis Franke passiert?

Jutta und Herbert Franke bangen seit dem 02.02.2008 um Ihren Sohn Denis Franke und Sie quält einfach die Ungewissheit, was mit Ihren geliebten Sohn passiert ist. Auf bitten, des Vaters von Denis, poste ich den Fall nochmals und ich möchte den Focus erneut auf den Fall richten.


Denis Vater, Herbert Franke ist sich aber sicher, das Denis nicht mehr lebt und Opfer eines Tötungsdeliktes geworden ist. Er schließt einen Suizid oder einen Unfall aus, denn dann hätte man Denis irgendwo tot aufgefunden. 


Was ist mit Denis Franke passiert?
Foto: Privat

So denkt auch die Polizei und der Vermisstenfall wurde an die  Bielefelder Mordkommission abgegeben. Schon zweimal wurden die Ermittlungsakten von der Staatsanwaltschaft geschlossen, aber durch die Beharrlichkeit der Eltern wurden nun zum dritten mal die Ermittlungsakten geöffnet und die Mordkommission ermittelt nun wieder und möchte nochmal alle Zeugen vernehmen. 

Denis Franke, der eine Ausbildung zum Koch absolvierte, verpflichtete sich danach für acht Jahre bei der Bundeswehr und er diente sogar im Kosovokrieg. Dann hatte der Soldat mit 24 Jahren einen schweren Autounfall und erlitt ein schweres Schädelhirntrauma. Danach ging es Denis psychisch und physisch nicht gut, aber er raffte sich auf und erlernte dann den Beruf als Fußpfleger. Ein paar Wochen vor seinen mysteriösen Verschwinden, hatte er gerade eine neue Arbeitestelle im Raum Höxter als Fußpfleger angetreten.

Aber was ist genau am 02.02.2008 mit Denis Franke passiert?

Denis hatte sich mit seinen Freund, in dessen Bad Dieburger Wohnung um 20 Uhr verabredet. Laut den Ermittlungsakten waren außer Denis, auch noch andere Bekannte und Freunde von Denis Freund vor Ort. Dort soll dann auch im laufe des Abend etwas gefeiert worden sein und es wurde auch Alkohol vor allem Schnaps getrunken.
Nach Aussagen der Zeugen soll Denis dann auf dem Sofa eingeschlafen sein, um 22.30 Uhr habe man ihn dann geweckt. Die Zeugen sagten aus, das Denis sich komisch verhalten hatte, er sei völlig desorientiert gewesen, dann plötzlich aufgesprungen und hat dann die Wohnung fluchtartig verlassen. 
Denis Freund und dessen Gast seinen Denis nach draußen gefolgt, da er einfach ohne Jacke nach draußen in der Kälte verschwunden sei. Denis habe sich aber nicht aufhalten lassen und sei Richtung Bahnhif/Kurpark gelaufen. Danach verliert sich seine Spur, bis heute.

Herbert Franke zweifelt aber die Aussagen an: "Denis wäre nie ohne sein Handy verschwunden. Wo sollte er auch hingehen, ohne Jacke, Schlüssel und Geld?"

Denis Vater hat seine eigene Theorie, was am Abend des 02.02.2008 passier ist: "Vielleicht gab es unter den Männern einen Streit, eine Auseinandersetzung, die dann eskalierte und Denis unglücklich fiel und man aus Angst seine Leiche Verschwinden ließ."
Herbert Franke stellte auch mehrere Suchaktionen mit Freunden auf die Beine und sie suchten auch den angrenzenden Wald ab. Auch die Kriminalpolizei führte dort eine große Suche durch, aber weder die Polizei noch die Eltern fanden die Spur.


In diesen Haus wurde Denis das letzt Mal gesehen?
Foto: Privat
Was bleibt ist nur Fragen und den Wunsch nach Gewissheit.

Fragen an Zeugen:


  1. Wer hat Denis Franke am  Abend des 02.02.2008 gesehen?
  2. Wer hat Denis Franke nach dem 02.02.2008 gesehen?
  3. Wer hat sonstige Beobachtungen gemacht, die mit dem Verschwinden von Denis Franke zusammenhängen?
Personenbeschreibung:

  • 1,68 m groß
  • sportliche Statur
  • braune Haare
  • Kleidung: weißer Pullover, dunke Jogginghose und hellblaue Sportschuhe

Die Familie eine Belohnung von 5000€ für Hinweise ausgelobt, die Aufschlüsse vom Verbleib von Denis geben.

Hinweise nimmt die Bielefelder Mordkommission unter der Telefonnummer 0521/545 46 24 entgegen.

VIERNHEIM: unbek. männlicher Säugling gefunden

Babyleiche im Wald gefunden

Der etwa ein bis drei Wochen alte Säugling war am Samstag, den 9. September, im Wald bei Viernheim von einem Pilzsammler entdeckt worden. Die Ermittler vermuten ein Verbrechen. Jetzt sucht die Polizei nach dem Hersteller der Kleidung des Babys.
Es werde gehofft, so Hinweise auf die letzten Käufer zu erhalten. Der Junge hatte einen Body getragen, an dem kein Herstellerlabel angebracht war.





Außerdem gibt es ein weiteres interessantes Untersuchungsergebnis aus der Rechtsmedizin: Der Säugling ist in seinen jungen Lebenstagen bereits mit Drogen in Berührung gekommen. Mutmaßlich lag bereits während der Schwangerschaft der Kindsmutter ein Drogenkonsum von Amphetaminen vor.
Deswegen hat die AG "Kitz" folgende Fragen:

  1. Wer kennt/kannte eine Frau, die schwanger war und deren Baby später nie gezeigt wurde?
  2. Bestand bei dieser schwangeren Frau zudem der Verdacht, dass sie auch Drogen konsumiert hat?
  3. Wer ist der Hersteller des Bodys?
  4. Wo und in welchem Zeitraum wurde dieser verkauft?
  5. Wer kennt eine Frau oder eine Familie, die während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt eines Kindes aus dem Bereich Viernheim oder Bergstraße verzogen ist/sind? 
  6. Wem ist die gesuchte modische Wickeltasche der Firma "Lässig" mit besticktem Logo in Form eines Rehkitzes in Kombination mit dem Body aufgefallen? 
  7. Ist die Wickeltasche als gebrauchte Tasche in den Raum Viernheim/Bergstraße weiterverkauft worden?

ZEUGEN GESUCHT

Hinweistelefon AG "Kitz": 06151 9691111

Montag, 20. November 2017

BAD OLDESLOE: Vermisst Yvonne Runge

Verdacht eines Tötungsdeliktes

Lübecker Kriminalpolizei sucht dringend Zeugen


Seit dem 26. Oktober 2017 gilt die 39-jährige Ivonne Runge als vermisst.

Ende Oktober 2017 wurde die 39-jährige Frau Ivonne Runge bei der Polizei vermisst gemeldet. Eingeleitete Suchmaßnahmen im Bereich Bad Oldesloe verliefen bisher erfolglos. Im Zuge der laufenden Ermittlungen hat sich nun der Verdacht eines Tötungsdeliktes verdichtet. Vor diesem Hintergrund sucht die Lübecker Kriminalpolizei Zeugen.


Vermisste Ivonne Runge
Yvonne Runge 
Foto: Polizei


Seit dem 26. Oktober 2017 gilt die 39-jährige Ivonne Runge als vermisst. Ihr neuer Lebensgefährte hatte sich an diesem Tag an die Polizei gewandt, weil er sie nicht mehr erreichte und in Sorge war. Die bisherigen Suchmaßnahmen nach der Vermissten verliefen erfolglos und dauern weiter an. Eine weiträumige Absuche mehrerer in Betracht kommender Areale im Bereich Bad Oldesloe hat trotz des Einsatzes von Leichenspürhunden bislang nicht zum Auffinden der 39-Jährigen geführt.

Die Lübecker Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes zum Nachteil der vermisst gemeldeten 39-jährigen Frau eingeleitet. Weitere Auskünfte werden zum Schutze der laufenden Ermittlungen nicht erteilt.

Die Lübecker Kriminalpolizei sucht in diesem Fall dringend Zeugen, die Ivonne Runge in der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober im Bereich Bad Oldesloe oder den nahe gelegenen Ortschaften Schlamersdorf und Rümpel gesehen haben. Es wird zudem nach Zeugen gesucht, die im oben genannten Zeitraum ein blaues Opel Astra Cabriolet und einen weißen Kia Sorento im Bereich Bad Oldesloe und Umgebung beobachtet haben.

Sachdienliche Hinweise nimmt das Kommissariat 1 der Lübecker Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0451/ 131-0 entgegen.

Donnerstag, 16. November 2017

BERLIN: Tötungsdelikt z. N. von Karin Rieck (1992)

Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe

Wer tötete Marken Rieck und was war das Motiv?

Die Berliner Polizei rollt den Mord an Karin Rieck neu auf und möchte diesen auch aufklären. 

Bei der Suche nach dem Mörder von Karin Rieck bittet die Polizei um Mithilfe. Am 27. Oktober 1992 war die damals 50-Jährige von ihrem Lebensgefährten tot in ihrer Wohnung in der Berner Straße in Lichterfelde aufgefunden worden. Die Frau starb infolge eines Kopfdurchschusses. 


Karin Rieck
Foto: Polizei


Die Ermittlungen in den letzten 25 Jahren führten nicht zur Identifizierung des Täters, geschweige denn zur Klärung des Tatmotivs.


Die Verstorbene war zum Zeitpunkt ihres Todes Betreiberin der Bar „Karin´s Atelier“ in der Katharinenstraße 1 in Halensee. Die Tatwaffe, mit der Karin Rieck erchossen worden war, wurde bisher nicht aufgefunden. Anhand des Projektils konnte über einen Abgleich mit der zentralen Tatmunitionssammlung beim BKA festgestellt werden, dass die Waffe in der Nacht vom 7. zum 8. September 1991 bei einem Einbruch in ein Juweliergeschäft am Kurfürstendamm 22 in Charlottenburg sowie bei einem weiteren Einbruch in ein Antiquitätengeschäft am 3. März 1992 in der Passauer Straße 35 in Schöneberg verwendet wurde. 
Bei beiden Einbrüchen wurden die Schaufensterscheiben durchschossen und die Täter griffen hindurch. Darüber hinaus war bei der Tat in der Passauer Straße an einer Glasscherbe Blut gesichert worden. Ein DNA-Vollprofil wurde erstellt und in der DNA-Datenbank gespeichert.

Die Einbrüche in die beiden Geschäfte sind inzwischen verjährt, so dass sich die Ermittler auch Hinweise von den damaligen Einbrechern zum Verbleib der Tatwaffe erhoffen.

Die Ermittler fragen:

  1. Wer kann Angaben zum Mord an Karin RIECK machen?
  2. Wer kann Angaben zum Verbleib der Schusswaffe machen?
  3. Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt die 5. Mordkommission des Landeskriminalamtes Berlin in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-911555, per E-Mail oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Freitag, 10. November 2017

HAMBURG/RAHLSTEDT; Tötungsdelikt z. N. von Bernd D. (1993)

Ungeklärter Mordfall in Rahlstedt

Wer kann Hinweise geben? In den Abendstunden des 3. Januar 1993 wurde Bernd D. in Rahlstedt ermordet.







Nachdem Zeugen Schussgeräusche gehört hatten, lag Bernd D. schwer verletzt unter seinem Carport in der Straße Baben de Heid.

Beamte der Mordkommission fanden am Tatort zwei Patronenhülsen vom Kaliber 6,35 Millimeter. Der oder die Täter flüchteten unerkannt. Als Motiv schlossen die Ermittler damals eine Eifersuchtstat nicht aus. 25 Jahre nach der Bluttat wollen die Spezialisten der „Cold Case Unit“ den ungeklärten Mord mit neuesten technischen Mitteln neu aufrollen. Unter anderem suchen sie erneut nach Zeugen. 

Fragen an Zeugen:
  1. Wer kann weitere Angaben zu diesem Geschehen machen? Diese Frage richtet sich insbesondere an einen Taxifahrer, der zu diesem Zeitpunkt in dem Bereich Rehwinkel / Baben de Heid zwei Frauen beförderte.
  2. Wer war im Jahr 1993 als Taxifahrer beschäftigt und kann sich an diese Fahrt erinnern?
  3. Hat jemand Bernd D. oder seinen Mercedes Benz mit dem Kennzeichen HH-WU 417 am 3. Januar 1993 in Hamburg gesehen?

Sollten Sie Hinweise an die Ermittler geben können, melden Sie sich bitte bei unserem Hinweistelefon unter ☎ 040 4286 56789.

Montag, 6. November 2017

GRONAU: Vermisst Jitka Streubelova

Was ist mit der lebenslustigen Frau nur passiert?


Ein guter Bekannter: „Wir befürchten, dass sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist.“ Erst am Tag vor ihrem Verschwinden war Jitka Streubelova aus einer Kur zurückgekommen. Dort hatte sie angeblich einen neuen Mann kennen gelernt. Deswegen hatte sie Angst. Zu einer Freundin soll sie gesagt haben: „Wenn du drei Tage nichts von mir hörst, bin ich tot…!"


"Einen Suizid schließen Bekannte entschieden aus. Eine Freundin: „Am Abend war sie noch lebenslustig und fröhlich. Sie freute sich, dass sie bald wieder Oma wird…!"


Vermisst Jitka Streubelova
Foto: Polizei

Die Polizei Borken sucht die 51-jährige Jitka Streubelova. Sie wurde am Montag (23.10.2017) als vermisst gemeldet. Die Ermittlungen werden derzeit durch die Kripo Borken geführt. Die sonst als zuverlässig bekannte Tschechin war am Montag nicht an ihrer Arbeitsstelle erschienen. Abgemeldet hatte sie sich nicht. Auch an ihrer Wohnung an der Schiefestraße in Gronau konnte sie nicht angetroffen werden. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde sie letztmalig in der Nacht von Samstag auf Sonntag an ihrer Wohnanschrift gesehen.


Die Vermisste ist etwa 177 cm groß und hat lange, blonde Haare. Sie hat eine kräftige Figur, wird aber nicht als dick beschrieben. Möglicherweise ist sie bekleidet mit einem grün-weißen Kuschelpullover mit Kragen.
Mittlerweile hat die Polizei eine Mordkommission dafür eingerichtet. 

Bisherige Ermittlungen führten nicht zur Auffindung der Jitka Streubelova. Wer Angaben machen kann, die zur Ermittlung des Aufenthaltsortes der Vermissten führen, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 02861-9000 zu melden."

NÜRNBERG/FISCHBACH: Vermisst Heidi Dannhäuser

Zeugen gesucht-Wo ist Heidi?


Ich hatte damals schon gleich nach dem bekannt werden, das Heidi Dannhäuser vermisst wird, darüber berichtet. Leider konnte man Heidi bis dato nicht finden und keiner weiß, was mir ihr passiert ist. In der Dezembersendung von "Aktenzeichen XY" wird auch endlich über das Verschwinden von Heidi berichtet! Daher möchte ich nochmals darüber berichten!


Heidi war zum Zeitpunkt ihres Verschwindes auf Wohnungssuche.... hatte sich schon welche in Nürnberg vermitteln lassen.
Sie hatte im Oktober 2013, wenige Wochen vor ihrem Verschwinden einen Rechtschutz abgeschlossen. Sie wollte eine Sicherheit haben, wenn das Haus mal "zerteilt" wird, das sie auch zu ihrem Recht kommt. Sie wollte abgesichert sein.


Was ist mit Heidi Dannhäuser passiert?

Klar, solche starken Veränderungen waren belastend für sie. Heidi hatte Ecken und Kanten auch durch die familieren Schicksalsschläge, die sie in ihren Leben von Kindheit an meistern musste... Über sich selbst hat sie mal gesagt: "Heidi, erst denken dann reden."  Manchmal war der Mund halt etwas schneller als der Kopf. Aber das hat sie ja auch selbst eingestanden und mann durfte diesbezüglich nicht alles auf die Goldwaage legen. Im nächsten Moment war schon wieder alles vergessen.

Man kennt Heidi als Postbotin in der Flachröststr. und Bärenbühlgraben. Sie liebte diese Arbeit und den Kontakt mit den Menschen. Aber genau an dem Tag wo sie verschwand, hatte sie ihren freien Tag.

Sie ist verschwunden, nur mit den Sachen die sie am Körper trug. Wer "nur"abhaut nimmt seine sieben Sachen mit. (Haustürschlüssel, Autoschlüssel, Handy, Geld und Ausweise sind zu Hause liegen geblieben)

Ein Zeuge hatte sie am Donnerstagmorgen am 14.11.2013 beim Joggen gesehen - quasi zu Beginn ihrer Laufrunde - Heidi muss aber heimgekehrt sein, da ihre benutzten Joggingsachen im Badezimmer vorgefunden wurden.

Dann gegen 17:00 noch einmal, als Sie die Straße (Pellergasse) vor ihrem Haus in Richtung Pellerschloss überquerte. In Freizeitkleidung. Es kann sein, dass sie nur an ihr Auto wollte.

Zum Joggen ging sie dann nicht mehr. Davon gehen wir heute aus. Aber vielleicht hat Sie dann mit jemanden gesprochen, ist in ein Fahrzeug eingestiegen oder vielleicht die Pellergasse in Richtung Fischbacher Hauptstraße weitergegegangen.

Auf jeden Fall ist sie unmittelbar danach wie vom Erdboden verschluckt.

Dennoch ist alles wichtig - Die Tage zuvor und nach ihrem Verschwinden. Egal wie unscheinbar der Hinweis auch ist, alles ist von großem Interesse:

Hier ein paar Beispiele:

In der Zeit in der Heidi verschwunden ist könnte evtl. doch noch jemanden etwas aufgefallen sein wie z.B.
  • fremde Gesichter / Nichtanwohner
  • Fremde Fahrzeuge z.B. Kleine Transporter wie VW T5 und Mercedes Benz Sprinter, Vito etc. mit oder ohne Werbebeschriftung
  • Fahrzeuge irgendwelcher Handwerker oder Dienstleistungsbetriebe
  • oder Motorrad/Motorräder (weil Heidi selbst auch Motorrad fahren konnte)
  • oder Busgäste, welche normalerweise an der Haltestelle Pellergasse nicht aussteigen
  • Geparkte Fahrzeuge auch hinterhalb der Pellergasse (Nebenstraßen „Am Schlüsselstein, Am Bächlein“ da zur Autobahn nur noch ein „Katzensprung“ ) 
  • Oder kann sich an Gespräche mit ihr oder anderen Personen, Tage zuvor, erinnern - was heute von großer Bedeutung wäre 

Hinweise können – auch anonym – abgegeben werden über diese Mobil-Nr. 0177 60 545 26, per e-mail an pangerl(at)r-kom.net (wenn möglich nicht über das Kontaktformular dieser WEBSITE, da diese Mails im Spam-Filter landen könnten) oder auch an jede Polizeidienststelle oder 110.


Personenbeschreibung:
  • Heidi ist 165 cm groß,
  • blonde schulterlange Haare, (siehe Bild)
  • blau/graue Augen,
  • Heidi wohnt in Nürnberg, Stadtteil Fischbach,
  • Heidi ist bekannt für ihre fröhliche und offene Art auf Menschen zuzugehen. 
  • Man kennt Heidi als Postbotin in der Flachsröststr. und Bärenbühlgraben.

Kleidung/ Persönliche Dinge:
Persönliche Dinge wie Geld, Handy, Schlüssel, Papiere, Impfpass etc. hatte Sie leider nicht mitgenommen, als sie das das Haus in der Pellergasse verlassen hat. Ihr Auto hat sie ebenfalls vor der Haustür stehen gelassen.

Zeugenhinweise/Zeugenbeobachtungen:

  • Heidi wurde noch am Donnerstag am späten Nachmittag (gegen 17:00 Uhr) in Fischbach in Pellergasse (zu Fuß) gesehen. Sie hatte an diesem Donnerstag ihren freien Tag.

Heidi gehört zu den restlichen 3 % der vermissten Menschen, die nach einem Jahr immer noch als vermisst gelten und daher eine Gewaltat sehr wahrscheinlich ist....aktuell sind es ja leider nun schon über 3 Jahre.


REGENSBURG: Tötungsdelikt z.N. von Manuela C. (1988)

Wer tötete Manuela?


Heute möchte ich diesen Mordfall aus dem Jahr 1988 vorstellen. Das ist einer der Fälle, der bis heute noch nicht aufgeklärt wurde. 


Was ist am 20. August 1988 passiert?

Die 19-jährige Auszubildende Manuela C. aus dem Landkreis Kelheim verabredet sich mit drei Freunden in der Regensburger Altstadt zum Eisessen. 

0,1423421432,Manuela Ch.
Wer tötete Manuela C.?
Foto: Polizei

Beim gemeinsamen Bummel durch die Straßen verlieren sich die Freunde aus den Augen. Nur einer der Begleiter bleibt an Manuelas Seite.
Vermutlich beschließen die Beiden, den Heimweg gemeinsam anzutreten.
Doch Manuelas Begleiter müsse erst seine Freundin in einem Regensburger Lokal abholen und diese nach Hause bringen. Deshalb lässt er Manuela um 23.15 Uhr an der Bushaltestelle in der Nordgaustraße (Gewerbegebiet) mit der Abmachung aussteigen, sie dort in Kürze wieder abzuholen.
Doch als der junge Mann zurückkommt, ist Manuela verschwunden.
Sie fällt ihrem Mörder in die Hände.

Mehrere Zeugen hören die Hilferufe der jungen Frau, ein Radfahrer beobachtet, wie ein Mann die schreiende Frau die Treppe von der Nibelungenbrücke zur Donau hinunterzerrt- und prügelt. Aber er fährt weiter.
Weil diese Zeugen es für einen Beziehungsstreit halten, schreitet niemand ein.
Der letzte Begleiter von Manuela ruft bei deren Eltern an, ob Manuela inzwischen per Anhalter nach Hause gekommen wäre. Doch keine Spur von ihr.
Am nächsten Morgen findet ein städtischer Mitarbeiter die Leiche von Manuela in der Donau treibend. Die junge Frau wurde vollständig entkleidet, geschlagen und gewürgt und anschließend in bewusstlosem Zustand in die Donau geworfen, wo sie letztlich ertrank.

Keine der damals verdächtigen Personen konnte als Mörder überführt werden.

Nach dem Mord erschienen mehrere sehr große Berichte u. A. auf der Titelseite in der regionalen Regensburger Zeitung "Die Woche". Diese Zeitung wurde mittlerweile eingestellt und ist nun nur noch in Archiven einsehbar.

Obwohl Regensburg zur damaligen Zeit eher als beschauliche, gemütliche und ruhige Großstadt galt, in der ein Verbrechen ganz und gar nicht zum Alltag gehörte, wurde es um den Fall danach relativ schnell ruhig.

2011 wurde der Fall routinemäßig nochmals kriminaltechnisch untersucht (es konnte keine Fremd-DNA festgestellt werden / Profiler fanden keine Anhaltspunkte), musste jedoch weiterhin als ungeklärt zu den Akten gelegt werden.

Im August 2014 veröffentlichte die "Mittelbayerische Zeitung" (MZ) im Rahmen einer Serie einen Bericht über den Mordfall.
Daraufhin meldete sich ein Unbekannter mit einem anonymen Brief bei der Mittelbayerischen Zeitung. Er könne sich noch sehr gut an den Fall erinnern und habe Wichtiges dazu mitzuteilen. Er habe sehr lange gezögert, ob er mit seinem Wissen an die Öffentlichkeit gehen soll und möchte jetzt nicht länger schweigen. Er nannte in diesem Brief den Namen einer Person aus der Region und meinte, seine Informationen seien nicht "an den Haaren herbeigezogen".
Die Zeitung übergab den Brief an die zuständige Kripo.

Am 02. Februar 2015 meldete die MZ, die Kriminalpolizei sieht im Inhalt dieses Briefes keine Grundlage für einen konkreten Ermittlungsansatz.

Der Fall Manuela C. gilt weiterhin als ungeklärt.

Montag, 30. Oktober 2017

GIFHORN: Tötungsdlikt z.N. einer unbekannten Toten (1994)

Polizei bittet um Mithilfe in einem 25 Jahre alten Mordfall


Den einzigen in den letzten 25 Jahren nicht aufklärten Mordfall im Landkreis Gifhorn rollt die Polizei erneut auf, um die brutale Tat nach dieser langen Zeit aufzuklären. Auch ich habe schon hier über den Fall berichtet und ich möchte nochmals auf den Fall aufmerksam machen. Wenn es der Polizei gelingt die Tote zu identifizieren, dann käme man zur Aufklärung des Falls, einen entscheidenden Schritt weiter.
Neben der Untersuchung von Tatortspuren nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie der nochmaligen kriminalistischen Aufarbeitung des Falles, setzen die Ermittler insbesondere auch auf die Mithilfe der Bevölkerung bei der Identifizierung des Opfers.



Bild der Toten
Bild der Toten
Foto: Polizei
Zeichnung der Toten
Zeichnung der Toten
Foto: Polizei

Am 26.12.1994 (2. Weihnachtstag) wurde in einem Wasserloch an der Kreisstraße 59 zwischen den Ortschaften Eickhorst und Thune an einem asphaltierten Feldweg die Leiche einer bis heute nicht identifizierten, ca. 25 - 30 Jahren alten Frau gefunden. Die Frau war auf einem Feldweg etwa 50 m vom Fundort entfernt mit einem scharfkantigen Gegenstand, möglicherweise einem Beil, niedergeschlagen worden. Dabei wurde der Gesichtsschädel total zertrümmert. Anschließend wurde das bewußtlose Opfer zu dem Wasserloch geschleift und dort abgelegt. Dort verstarb die junge Frau. Der auffällige, kamelhaarfarbene Mantel der Toten wurde nur wenige Meter entfernt in einem Entwässerungsgraben aufgefunden.



Lageskizze
Foto: Polizei



Die Mordkommission der Polizeiinspektion Gifhorn ermittelte mehrere Monate lang intensiv, um das Opfer zu identifizieren und die Tat aufzuklären. In den vergangenen Jahren wurden die Ermittlungen im Zusammenhang mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und gleichgelagerten Taten immer wieder aufgenommen, ohne dass es allerdings zu einem greifbaren Erfolg kam.

Nunmehr soll durch eine breit angelegte Öffentlichkeitsfahndung unter Einbeziehung der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY... ungelöst" erneut versucht werden, die grausame Tat aufzuklären.

Kriminalistischer Schlüssel zur Tatklärung ist die Identifizierung des Opfers. Bereits unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat waren Anthropologen, Mediziner und Dentisten hinzugezogen worden, um auf Grund der körperlichen Merkmale, des Zahnstatusses usw. Rückschlüsse auf die Identität der Toten zu ziehen .
Bilder von der entstellten Leiche wurden retuschiert und ohne Erfolg bundesweit veröffentlicht. Ein in mehreren Sprachen erstelltes Fahndungsplakat, das u. a. in Botschaften, Ausländerämtern usw. monatelang ausgehängt wurde, führte ebenfalls nicht zu entscheidenden Hinweisen.
Im Jahr 2012 fertigte eine Spezialistin des Landeskriminalamtes eine Weichteilrekonstruktion des Schädels an.


Unbekannte Tote
Bild der unbekannten Toten.
Wer kennt die Frau?

Foto: Polizei


Die Frau war 1994 ca. 25 - 30 Jahre alt, 151 cm groß, sehr schlank, hatte dunkelbraunes, in schwarz übergehendes, schulterlanges Haar und einen kleinen Leberfleck an der rechten Wange.
Es könnte sich um eine Thailänderin, Philipina, Vietnamesin, aber auch um eine Türkin o.ä. handeln.

  • Wer kann Hinweise zur Identität der unbekannten Toten geben ?

Auch die Bekleidung des Opfers kann der Kriminalpolizei bei der Klärung der Identität der Getöteten weiterhelfen. Die junge Frau war mit einem auffälligen kamelhaarfarbenen Mantel, einem schwarzen Samtkleid sowie Strumpfhose, Unterwäsche und schwarzen Stiefeletten festlich gekleidet. 
Sowohl der Mantel als auch das Kleid waren abgetragen und notdürftig gekürzt. Der Mantel in Größe 46 wurde 1987/1988 in Boutiquen der ehemaligen DDR vertrieben. Er war dem Opfer viel zu groß, am unteren Saum abgeschnitten und wenig professionell umgenäht. Das Innenfutter war mit Sicherheitsnadeln hochgesteckt, die Ärmel umgeschlagen.
Der mit einem Rückenriegel versehene Mantel war dem Opfer noch immer viel zu groß, so dass sich der Riegel fast in Höhe der Waden befand. Auch das schwarze Samtkleid war eher laienhaft gekürzt.


Mantel der Toten
Mantel der Toten
Foto: Polizei

Mantel der Toten
Mantel der Toten, Vorderansicht
Foto: Polizei
Mantel der Toten
Mantel der Toten
Foto: Polizei

Sicherheitsnadel im Mantel
Sicherheitsnadel im Mantel
Foto: Polizei



Offensichtlich hat das Opfer die Bekleidung von jemandem geschenkt bekommen. Die Polizei sucht nun Zeugen, denen diese Bekleidungsgegenstände evtl. früher gehörten und die sie verschenkten o. Ä.; aber auch Personen, die Angaben zu einer jungen Frau machen können, die über diese Bekleidungsgegenstände verfügte.

Auf Grund bestimmter Ermittlungsergebnisse nimmt die Mordkommission an, dass die Tote aus der Region Braunschweig stammt und evtl. in den Tagen vor der Tat den Weihnachtsmarkt in Braunschweig besuchte. Vermutl. hatte sich das Opfer am Tattag für den Abend schick gemacht und war mit dem späteren Täter essen.
Auch hier könnten Zeugen die Frau evtl. gesehen haben.

Als Tatzeit kommen die Abende bzw. Nächte vom 22.auf den 23.12.1994 (Freitag/Samstag) und vom 23. auf den 24.12.1994 (Samstag/Sonntag) in Betracht.
  • Wer hat also am Abend des Fr., 22. oder Sa.,23.12.1994 die Frau auf einem Weihnachtsmarkt oder in einem Lokal gesehen?

Danach dürfte die unbekannte Tote mit dem Täter in einem Fahrzeug auf den Feldweg zwischen den Ortschaften Eickhorst und Vordorf gefahren sein. Hier kam es aus unbekannten Gründen zu dem Angriff auf das Opfer, das zu flüchten versuchte und dabei brutal niedergeschlagen und anschließend in das Wasserloch geworfen wurde.

  • Auch wenn es unwahrscheinlich erscheint, fragt die Polizei, ob es Zeugen gibt, die in den Nächten zum 23. bzw. 24.12.1994 im näheren und weiteren Tatortbereich Beobachtungen machten, die evtl. mit der Tat in Zusammenhang zu bringen sein könnten.

  • Es wurden damals weder eine Handtasche noch Schlüssel, noch Schmuck des Opfers gefunden, so dass der Täter diese Gegenstände mitgenommen und an anderer Stelle entsorgt haben könnte. Wer hat seinerzeit Gegenstände gefunden, die eventuell zum Opfer gehören könnten?

  • Der Täter dürfte sich bei der Tat mit Blut besudelt haben. Insbesondere an seiner Hose und seinen Schuhen müssten sich Blutanhaftungen befunden haben. Evtl. gibt es auch hierzu Zeugen, die sich erinnern.

Der Täter hat damals vermutlich über ein Mittelklassefahrzeug verfügt und griffbereit ein scharfkantiges Werkzeug, wie z. B. ein Beil, im Pkw mitgeführt haben.

Eine Spur führt auf den Weihnachtsmarkt Braunschweig. Die Mordkommission sucht Zeugen, die hier 1994 Fotos oder Filme aufnahmen, um diese auszuwerten.

Fahndungsplakat

Für Hinweise, die zur Überführung des oder der Täter(s) führen, hat die Polizeidirektion Braunschweig eine Belohnung in Höhe von 2 500,-- Euro ausgesetzt.

Hinweise, die ggf. vertraulich behandelt werden können, bitte an die Mordkommission der Polizeiinspektion Gifhorn unter Tel. 05371/9800.