Donnerstag, 7. Februar 2019

KASSEL: Vermisst Ertugrul Emeksiz (1999)

Was ist mit Ertugrul Emeksiz geschehen? 


Vor mehr als 19 Jahren verschwindet ein junger Familienvater aus Melsungen unter besonders mysteriösen Umständen. Jetzt unternimmt die Kriminalpolizei Homberg/Efze einen neuen Anlauf, den rätselhaften Fall aufzuklären. Vieles deutet auf ein Kapitalverbrechen hin! 


Was ist mit Ertugrul Emeksiz passiert?
Foto: Polizei 


1999: Ertugrul Emeksiz lebt mit seiner Familie in Melsungen, knapp 30 Kilometer südlich von Kassel. Er arbeitet als Fahrer in einem türkischen Fleischhandel, den ein Freund betreibt. Zudem kauft er für seinen Onkel gebrauchte Autos und fährt sie in die Türkei, wo sie gewinnbringend weiterverkauft werden.


Am Montagabend, dem 6. September 1999, holen Ertugrul Emeksiz und sein Chef in Bad Salzuflen einen grünen Kühltransporter ab, als Ersatz für ein defektes Fahrzeug. Der Fleischhandel, in dem Ertugrul Emeksiz arbeitet, befindet sich im Kasseler Stadtteil „Nord-Holland“ in der Straße „Eisenschmiede“. Dort wird er zuletzt von seinem Chef gesehen, als er gegen 0.30 Uhr mit dem Kühlwagen nach Hause fahren will. Doch da kommt er nicht an.


Gegen 2.25 Uhr gehen auf dem Handy einer Bekannten von Ertugrul Emeksiz, die in der Nähe von Frankfurt/Main lebt, unbemerkt zwei Anrufe ein. Beide kommen von Emeksiz‘ Handy. Die Polizei stellt später fest, dass er sich zu diesem Zeitpunkt noch in Kassel befunden haben muss. Danach fehlt von ihm jede Spur.


Kühlwagen taucht wieder auf
Der grüne Kühltransporter wird fünf Wochen später gefunden – in Frankfurt-Griesheim, auf einem Parkplatz an der Stroofstraße am Ufer des Mains. Der Kilometerstand des Autos stellt die Polizei vor ein Rätsel: 
Nach dem Verschwinden von Ertugrul Emeksiz muss das Fahrzeug fast 7.500 Kilometer zurückgelegt haben. Wo war der Kühlwagen in der Zwischenzeit? Die Polizei befürchtet, dass Ertugrul Emeksiz einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist.


Vergleichsmodell: Mit einem solchen Kühltransporter war Ertugrul Emeksiz unterwegs, bevor er verschwand.
Foto: Polizei 


Personenbeschreibung
(im Jahr 1999):

  • 29 Jahre alt, 
  • 1,79 m groß, 
  • schlank, 
  • schwarze Haare, Oberlippenbart. 
  • Kleidung: schwarzes T-Shirt und schwarze Hose

Fahrzeug:
  • grüner Renault-Kühltransporter, 
  • Modell „Master“, 
  • LIP-Kennzeichen für Kreis Lippe. 
  • Die Kennzeichen könnten im Raum Frankfurt oder auch an anderer Stelle aufgefallen sein.

Fragen nach Zeugen:

  1. Wo befand sich der grüne Kühltransporter vom 7. September bis 15. Oktober 1999?
  2. Wer hat Ertugrul Emeksiz nach dem 7. September 1999 noch gesehen?
  3. Wer kann Angaben zu Kontakten von Ertugrul Emeksiz und zu seinem Verschwinden machen?

Zuständig:
Kripo Homberg/Efze, Telefon 05681 / 77 40

Freitag, 11. Januar 2019

ÖSTERREICH/EISENSTADT: Tötungsdelikt z. N. von Julia Margarita Rijo (1993)

Warum musste Julia Margarita Rijo "Rosi" sterben? 

Am Mittwoch, den 09. Januar 2019, um 20:15 Uhr, wurde vom TV Sender ZDF in der Fernsehsendung Aktenzeichen XY ungelöst ein Filmbeitrag zum Cold Case Fall Julia Margarita Rijo - besser bekannt als Rosi - ausgestrahlt. Daher möchte ich auch über den Fall berichten. 


So sah Julia Margarita Rijo - besser bekannt als Rosi aus.
Foto: BKA Österreich 


Am 17. April 1993 wurde auf einer Pferdekoppel in St Margarethen eine skelettierte und teilweise mumifizierte Frauenleiche gefunden. Die sterblichen Überreste der völlig entkleideten unbekannten Frau waren in zwei handelsüblichen Plastikmüllsäcken verpackt für jedermann sichtbar auf einer Freifläche abgelegt. Gerichtsmedizinischen Untersuchungen zufolge wurde das unbekannte Mordopfer erdrosselt, anschließend mehrere Monate zwischengelagert und anschließend auf der Pferdekoppel abgelegt.

Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen konnte im April 2016 mittels Isotopenanalyse (Herkunftsbestimmung) zunächst die vollständige Identität des Mordopfers geklärt werden. So konnte auch deren Tätigkeit als Prostituierte, und insbesondere der Umstand, dass das Opfer in der tatkritischen Zeit in Eisenstadt und Umgebung auch außerhalb der Rotlichtlokale ihrer Tätigkeit als Prostituierte nachgegangen ist, ermittelt werden.

Aufgrund der erneuten Veröffentlichung der Bilder des Opfers und eines Kurzfilms über den vermutlichen Tathergang in Österreich und Deutschland erhoffen sich die Ermittler des Bundeskriminalamtes einen Fahndungserfolg. Für sachdienliche Hinweise, die zur Ausforschung des Täters führen ist eine Geldbelohnung in der Höhe von 5.000 Euro ausgelobt.

Allfällige Hinweise, welche auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden, bitte an das Bundeskriminalamt. Telefonisch unter +43(0)1/248 36-985025 oder per Mail an
BMI-II-BK-SPOC@bmi.gv.at.

Mittwoch, 9. Januar 2019

BERLIN: Tötungsdelikt z. N. von Piotr Blumenstock (1999)

Polizei bittet um Mithilfe bei einem Mordfall aus dem Jahr 1999 


Dieser Mordfall begleitet mich schon lange und auch in der Sendung "Ungeklärte Morde" wurde der Fall ausführlich behandelt.  Umso mehr freut es mich, das die Polizei nun nach einem  Tatverdächtigen fahndet.


Die Polizei Sucht mit diesen Bildern nach VLADIMIR SVINTKOVSKI.
Foto: Polizei Berlin
Seitenprofil von VLADIMIR SVINTKOVSKI.
Foto: Polizei Berlin 


Zusammen mit der Staatsanwaltschaft Berlin suchen Ermittler des Landeskriminalamts Berlin nach dem mittlerweile 67-jährigen VLADIMIR SVINTKOVSKI.

Er steht im dringenden Tatverdacht am 6. Mai 1999 in Berlin-Zehlendorf den Medikamentenhändler Piotr Blumenstock durch Kopfschuss getötet zu haben.


Der Gesuchte ist polnischer Staatsbürger mit russischen Wurzeln. Er ist ein Verwandlungskünstler, trägt regelmäßig verschiedene Perücken und verändert sein Barthaar. Möglicherweise hat er sein Gesicht mit Hilfe plastischer Chirurgie verändert und sieht deutlich jünger aus. In der Vergangenheit nutzte der Tatverdächtige eine Vielzahl von Aliaspersonalien, so dass auch davon ausgegangen werden muss, dass er unter hier nicht bekannten Personalien lebt.



Die gezeigten Bilder stammen aus den 1990er Jahren. Seine markanten roten Haare und der Bart werden vermutlich mittlerweile erblasst oder ergraut sein. Vladimir Svintkovski ist ungefähr 176 cm groß und spricht mehrere Sprachen, darunter Deutsch, Polnisch und Russisch.



Die Ermittler fragen:


  1. Wer kennt Vladimir Svintkovski und kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen?
  2. Wer kann Angaben zu Kontaktpersonen des Svintkovski machen?
  3. Wer kennt Orte, an denen der Gesuchte verkehrt oder verkehrt hatte?

Für Hinweise zur Gewinnung von Beweismitteln, die zur Aufklärung der Straftat führen, hat die Staatsanwaltschaft Berlin eine Belohnung von bis zu 10.000,- Euro (Zehntausend Euro) ausgelobt.

Montag, 24. Dezember 2018

FLOSSENBÜRG: Vermisst Monika Frischholz (1976)

Polizei rollt 42-jährigen Fall auf

Was ist mit Monika Frischholz passiert? 
Foto: Polizei 


42 Jahre ist es her, dass die 12-jährige Monika Frischholz aus dem bayerischen Flossenbürg verschwunden ist. Am 25. Mai 1976 ging das Mädchen aus dem Haus, sie wollte sich am Bahnhof in der oberpfälzischen Gemeinde mit einem Jungen treffen. Als die 12-Jährige an diesem Tag nicht mehr nach Hause zurückkehrte, alarmierte ihre Eltern die Polizei. Seitdem wird sie vermisst.


Nun rollt die Kriminalinspektion Weiden in der Oberpfalz den Fall der Monika Frischholz neu auf. Grund ist ein neuer Zeugenhinweis, nach dem das Mädchenwomöglich ermordet worden sei. Wie die Polizei mitteilt, gehen die Beamten davon aus, dass die 12-Jährige am Nachmittag oder Abend des 25. Mai in oder um Flossenbürg auf ihren mutmaßlichen Mörder getroffen sei.


So sah Monika Frischholz am Tag des Verschwindens AUD.
Foto: Polizei 


Monika Frischholz war damals 1,60 Meter groß und schlank mit halblangem, dunkelbraunem bis schwarzem Haar. 
Am Tag ihres Verschwindens trug sie eine lange dunkelgrüne Hose, einen gelben Pullover mit kurzen Ärmeln sowie eine rotschwarz gemusterte Strickjacke, die Schuhe waren braun.

Die Kripo Weiden erhielt jetzt einen interessanten Zeugenhinweis, der den Verdacht eines Tötungsdelikts nahelegt und gründete daraufhin die EG Froschau. Unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Armin Bock durchforsteten, studierten und überprüften in den vergangenen Wochen fünf Kriminalbeamte die damals erstellten polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Akten in allen Einzelheiten. Dabei bewerteten sie die Unterlagen nicht nur mit ihrem langjährigen Erfahrungsschatz aus dem Bereich der Mordermittlungen, sondern bedienten sich auch neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse zu Sexualmorden und der Einschätzung von Fallanalytikern der operativen Fallanalyse Bayern (OFA) aus München.
Die erfahrenen Beamten, teils Sachbearbeiter von „Cold-Case“-Fällen, kamen nun mit ihren Beratern und der Staatsanwaltschaft Weiden zu dem Schluss, dass das Verschwinden von Monika Frischholz als Mordfall nochmals geprüft werden sollte.

Oberstaatsanwalt Bernhard Voit, stellvertretender Leiter der Staatsanwaltschaft Weiden i.d.OPf, leitet die Ermittlungen von Seiten der Staatsanwaltschaft.

Nach den bisherigen Erkenntnissen gehen die Kriminalbeamten der EG Froschau mittlerweile davon aus, dass Monika Frischholz am 25.05.1976 in den Nachmittags- oder Abendstunden noch in unmittelbarer Ortsnähe Flossenbürg auf ihren späteren mutmaßlichen Mörder getroffen ist. Der Ablageort ihrer Leiche ist bis heute noch nicht gefunden worden.


Am Dienstag, 25.05.1976, in den Nachmittagsstunden sahen verschiedene Zeugen die damals 12-jährige Monika Frischholz zum letzten Mal in ihrem Heimatort Flossenbürg, als sie vom Stieberweg in die Floßer Straße auswärts in Richtung Ortsbereich „Bahnhof“ ging. Dort wollte sie sich mit einem jungen Burschen treffen. Seitdem gab es kein Lebenszeichen mehr von der Schülerin. Die im Jahr 1976 und 1986 geführten intensiven Vernehmungen, Ermittlungen sowie Überprüfungen von regionalen und überregionalen Spuren und Alibis führten bislang nicht zur Aufklärung des Sachverhaltes. 


10.000 Euro für Hinweise


Das BLKA München setzte für Mitteilungen, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro (in Worten: zehntausend Euro) aus. Die Belohnung wird nur unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und verteilt. Sie ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört, bestimmt.

Es wird um Verständnis gebeten, dass keine weiteren Details zu den neuen Erkenntnissen und den laufenden Ermittlungen bekannt gegeben werden können.


Um den Fall endgültig aufzuklären, bittet die Ermittlungsgruppe „Froschau“ die Bevölkerung nochmals um Hilfe. Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, hat die Polizei außerdem eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt: „Jeglicher noch so kleine Hinweis kann für die Ermittler von großer Bedeutung sein“, teilte ein Sprecher der Polizei mit.

Zeugen erreichen die Polizei unter der Rufnummer (0961) 401291

Donnerstag, 20. Dezember 2018

MÜHLHEIM: Vermisst Birgit (Rösing), Storck

Wer hat Birgit Rösing gesehen?! 

Mit einem Lichtbild sucht die Polizei nach der vermissten Mülheimerin Birgit S. Der Fall der vermissten Birgit Rösing aus Mühlheim stellt die Polizei weiter vor neue Rätsel. Ein Gewaltverbrechen sei seitens der Beamten nicht mehr auszuschließen.


Wer hat Birgit Rösing gesehen? Man kennt sie aber eher unter dem Namen Storck.
Foto: Polizei 


Die 58 Jahre alte Saarnerin wird seit Mittwoch, 26. September, von den Angehörigen gesucht. Sie wurde letztmalig gegen 22 Uhr von ihrem Mann und Sohn in ihrem gemeinsamen  Haus an der Alten Straße gesehen.

Die Familie lebte gemeinsam über mehrere Etagen in getrennten Bereichen. 

Die Ermittlungen laufen aktiv weiter

Zwei Aspekte stellen die Polizei noch vor Rätsel: Knapp drei Stunden, nachdem Rösing letztmals gesehen worden ist, gegen 0.45 Uhr am Donnerstagmorgen, will der Sohn nicht näher definierbare „Geräusche“ im und vor dem Haus gehört haben, die die Polizei bislang nicht hat zuordnen können. Spuren noch unbekannter Dritter wurden am Haus allerdings nicht sichergestellt.

Rösing arbeitete seit dem Auszug der drei jüngsten Kinder bis zu ihrem Verschwinden nebenbei in einer Wohneinrichtung für Demenzkranke. Eine Beschäftigung, die sie sehr geliebt haben soll. Dort meldete sie sich aber am Tag ihres Verschwindens für den Folgetag ab, weil sie am Donnerstag um 14.30 Uhr einen „Termin“ hätte haben sollen. Wo, mit wem und warum, haben die Ermittler bis heute nicht klären können. Das ist ein Mosaikstein, der den Ermillern fehlt. In diesen beiden Punkten könnten Zeugen der Polizei noch entscheidende Hinweise geben.


Auf Facebook rief eine Tochter um Mithilfe auf. Der Post wurde inzwischen über 10.000 Mal geteilt.


Mehr als 1000 Kommentare stehen unter dem Posting. Den Suchaufruf teilten mehr als 10.000 Nutzer. Verschwunden bleibt Birgit Rösing genannt Storck trotzdem bis heute. 

Längst liegt der Fall bei der Polizei nicht mehr in der Vermissten-Abteilung, sondern inzwischen beim KK 11. Dem Kommissariat, in dem auch Tötungsdelikte untersucht werden.


Die Vermisste wird beschrieben:

  • 168 cm groß, 
  • von normaler Statur, 
  • Rot-braune Haare mit gräulichem Stich 
  • ist vermutlich bekleidet mit einer Bluse, 
  • einer Weste, 
  • einer Cordhose 
  • und flachen Schuhen. 
  • Sie trägt eher dezente Farben. 

Fragen der Ermittler:



  • Wer hat Brigit S. gesehen oder kennt ihren aktuellen Aufenthaltsort? 


Falls du Birgit Rösing gesehen hast oder Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort hast, melde dich telefonisch unter 0201/829-0 oder direkt bei ihrer Tochter auf Facebook.

Hinweise bitte direkt an den Notruf der Polizei unter der 110 oder aber über die 0201/829-0
., 

Dienstag, 4. Dezember 2018

BERLIN: Vermisst Georgine Krüger (2006)

UPDATE 
Festnahme in Fall Gerorgine! 


Die 14-Jährige wird seit 2006 vermisst – Der Täter soll sie abgefangen und aus sexuellen Motiven in seinem Keller getötet haben

Link zum Artikel über die Festnahme

Wo ist Georgine Krüger?

Das Schicksal der seit dem Jahr 2006 vermissten Georgine Krüger aus Berlin-Moabit ist weiterhin ungeklärt. Das ist einer der Fälle, der mich seit   Beginn meines Blogs sehr beschäftigt. Ich habe immer gehofft, dass das Schicksal von Georgine aufgeklärt wird. Da die Polizei nun erneut intensiv ermittelt, möchte ich auch nochmal den Fokus darauf richten.

Die zuletzt verfolgte Spur des weiterhin anonymen Anrufers, der angab, dass man Georgine im Brieselanger Wald im brandenburgischen Havelland finden könnte, brachte die Ermittlungen nicht voran. Insgesamt gingen bislang 248 Hinweise zu dem Fall ein.




Vermisst Georgine Krüger
Foto: Polizei

Zur Erlangung neuer Ermittlungsansätze wenden sich die Ermittler am Mittwoch, den 10. Oktober 2018, in der Sendung des ZDF, „Aktenzeichen XY ungelöst – Spezial – Wo ist mein Kind?“ erneut an die Öffentlichkeit. Dort werden sowohl die Mutter der Vermissten als auch die Ermittler der 6. Mordkommission zu Wort kommen.

Hinweise bitte weiterhin an die 6. Mordkommission unter der Telefonnummer (030) 4664 – 911666, per E-Mail oder jede andere Polizeidienststelle.


Meldung vom 31. August 2018: Im Fall Georgine Krüger – Polizei sucht den anonymen Anrufer
Nach zwei Anrufen im März 2018 über den Notruf der Polizei Berlin suchen die Ermittler der 6. Mordkommission mit einem Audiomitschnitt nach dem unbekannten Anrufer. Der Mann hatte sich am 31. März telefonisch gemeldet und vorgegeben, dass sich die seit dem 25. September 2006 vermisste, damals 14-jährige Georgine KRÜGER in Brieselang im Landkreis Havelland befinden würde. Die umfangreichen Absuchen in einem dortigen Waldgebiet verliefen erfolglos. Bis zum heutigen Tage sind 233 Hinweise eingegangen.


Mitschnitt de Anrufe:



Die Ermittler fragen:
  1. Wer erkennt die Stimme des unbekannten Hinweisgebers?
  2. Wer kann Angaben zu seiner Identität oder Aufenthalt geben?

Meldung vom 27. September 2006: Weiterhin keine Spur von der vermissten Georgine Krüger

Von der 14jährigen Georgine KRÜGER fehlt weiterhin jede Spur. Trotz einer großen Medienresonanz und einem damit verbundenen hohen Hinweisaufkommen – inzwischen sind 191 Hinweise eingegangen – konnten bisher keinerlei weiterführenden Erkenntnisse zu ihrem Verschwinden gewonnen werden.
Es konnte bisher niemand ermittelt werden, der Georgine noch gesehen hat, nachdem sie am 25. September 2006 gegen 13.50 Uhr den Bus M27 an Perleberger Str. Ecke Rathenower Str. verließ.
Auch ihr Handy, das nur wenige Minuten später ausgeschaltet wurde, war seitdem nicht mehr auf Empfang.
Es liegen weiterhin keine konkreten Anzeichen dafür vor, dass Georgine Opfer einer Straftat wurde. So tauchten z.B. bislang keine Teile ihrer Bekleidung oder andere mitgeführte Gegenstände auf.

Andererseits erscheint es aufgrund der inzwischen vergangenen Zeit sehr unwahrscheinlich, dass sich die Vermisste derzeit noch aus freiem Antrieb irgendwo verborgen hält. Da auch ein Unglücksfall jeglicher Art weitestgehend ausgeschlossen werden kann, verstärkt sich insgesamt zunehmend der Verdacht, dass Georgine einer Straftat zum Opfer fiel.
Die Ermittlungen werden weiter fortgesetzt. Ein Teil der Hinweise befindet sich noch in Bearbeitung, auch wenn abzusehen ist, dass sich darunter keine „heiße“ Spur befinden dürfte.
Darüber hinaus wird überprüft, ob frühere Straftaten rund um die Wohnanschrift der Vermissten mit deren Verschwinden in Zusammenhang stehen könnten.

Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens war Georgine mit einer modischen Jeans mit Bleichflecken auf der Vorderseite und einer weißen Jeansjacke bekleidet. 
Sie ist schlank, circa 1 Meter 65 groß und hat glatte, lange, braune Haare.

Entgegen bisheriger Meldungen hat sie keinen Rucksack dabei, sondern eine pinkfarbene Umhängetasche der Marke “Eastpack”.




Hinweise bitte an die 6. Mordkommission in der Keithstraße 30, 10787 Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-911666 oder jede andere Polizeidienststelle.

Sonntag, 2. Dezember 2018

WORMS: Vermisst Kristine Walz (2003)

Wo ist Kristine Walz? 
Dieser  Vermisstenfall ist aus dem Jahr 2003. Frau Kristine Walz ist bis heute spurlos verschwunden. 


Spurlos verschwunden.
Wer hat Kristine Walz gesehen?

Foto: Polizei  


Frau Walz ist seit dem 09.02.03 spurlos aus ihrem normalen Lebensumfeld verschwunden. 

Zuletzt wurde sie am 09.02.03 gegen 17 Uhr im Spielcasino Broadway in der Renzstraße in Worms gesehen.
Seitdem gibtves kein Lebenszeichen mehr von ihr. 
Die Vermisste hat Bezüge nach Frankfurt/M., Offenbach und Mannheim.


Personenbeschreibung / Besondere Hinweise:

  • schlanke Figur,
  • 172 cm groß, 
  • Sprache: hochdeutsch,
  • blondes Haar, 
  • grüne Augen,
  • besonderes Kennzeichen: Piercing am rechten Nasenflügel


Letzte bekannte Bekleidung:
  • Levis-Jeans, 
  • braune Stiefel,
  • führte kleine pinkfarbene Handtasche mit sich. 


Gesuchte Hinweise:


  • Wer hat die Vermisste nach dem 09.02.03, 17 Uhr gesehen?
  • Wer kann Hinweise auf den derzeitigen Aufenthalt der Vermissten geben?


Sachbearbeitende Dienststelle:

Polizeidirektion Worms

GROSSBRITANIEN/YORKSHIRE: Unbekannte Tote gefunden (2004)

Wer kennt die unbekannte Tote? 

Die Polizei braucht Hilfe, um eine Unbekannte Tote zu identifizieren und sie sucht nun in ganz Europa nach Hinweisen auf die Tote.
Die Polizei glaubt, dass die Frau, deren Leiche an den Hängen eines der Yorkshire Three Peaks gefunden wurde, eine "thailändische Braut" gewesen sein könnte.

Ein Ermittler für Cold-Case-Fällen sagte, dass die mysteriöse Frau wahrscheinlich an einem anderen Ort getötet und ihr Körper zu einem abgelegenen Ort an den Hängen von Pen-y-Gent gebracht wurde.

Die Frau, deren Leiche im September 2004 in der Nähe des Pennine Way von Wanderern entdeckt wurde, konnte nie identifiziert werden. 
Die Polizei von North Yorkshire meint,  dasd die Frau daswahrscheinlich aus Südostasien stammen könnte. 


Kürzlich durchgeführte forensische Tests an den Haaren der toten Frau legen nahe, dass sie einige Zeit in Süd-Cumbria oder Nord-Lancashire gelebt hat.



Dies ist ein Skizze von der Toten.
Wer kennt die abgebildete Frau?


Ein Ermittlerteam aus North Yorkshire und  der Cleveland Polizei hatten zusammen an diesen Cold-Case gearbeitet. Sie haben den Tod untersucht und nun neue Informationen dazu veröffentlicht. Die Ermittler hoffen, dass aufgrund der neuen Veröffentlichungen, neue Hinweise bei der Polizei eingehen und der Fall aufgeklärt werden kann.

Die Frau wurde am 20. September 2004 von einer Wandergruppe entdeckt.  Die unbekannte Tote lag bei einem Hügel, nahe einem Schlagloch in Sell Gill Holes, 2 km nördlich von Horton in Ribblesdale.
 
Die genaue Todesursache konnte nicht mehr genau festgestellt werden.

Die Obduktion ergab, das der 
Todeszeitpunkt  zwischen dem 31. August und dem 13. September 2004 einzugrenzen ist. 
Aufgrund ihrer Kleidung und ihres Schmucks lässt sich mit Sicherheit sagen, dass sie mindestens zwei Jahre in Großbritannien gelebt hat. Die Ermittler glauben sie könnte möglicherweise als „thailändische Braut“ ins Land gekommen sein.
Dieser Begriff bedeutet nicht notwendigerweise, dass die Frau aus Thailand stammt, sondern dass sie eine Frau ist, die eine Beziehung zu einem weißen Gentleman eingegangen ist und in den späten 1990er Jahren oder Anfang der 2000er Jahre wieder in Großbritannien gelebt hat.
Das würde wahrscheinlich bedeuten, dass ihr Partner älter als sie war und wahrscheinlich vor ihrer Beziehung ein einsameres und zurückgezogenes Leben geführt hat.

Wer auch immer ihr Partner in den letzten Tagen ihres Lebens war, ist die Person, die die Ermittler unbediengt finden müssen.



Die Polizei bittet die Menschen im Norden von Lancashire und Süd-Cumbria, an diese Zeit zu denken und zu prüfen, ob sie sich an eine Frau aus Südostasien erinnern, die möglicherweise mit einem einheimischen Mann in Beziehung gestanden hat.
Wahrscheinlich wurden  die Bekannten der Frau erzählt, dass die Beziehung beendet ist und sie in ihr Heimatland zurück gekehrt ist. 
Die Polizei glaubt, das sie an einem anderen Ort, möglicherweise in ihrem eigenen Zuhause, getötet wurde, bevor ihr Körper an diesem abgelegenen Ort transportiert und abgelegt wurde. Zum ablegen der Leiche, hat der Täter ein Fahrzeug benutzt, wahrscheinlich ein Geländewage oder Jeep, da das Gelände sehr schwierigen zu befahren ist. Auch richtet sich die Polizei an Menschen aus ganz Europa, vorallem an die asiatische Community. Vielleicht erkennt jemand die Tote.


  • Die Frau wird als südostasiatisches Land beschrieben, das China, Korea, Thailand und die Philippinen umfasst, 
  • 1,5 m (4 Fuß 11 Zoll),
  • zwischen 20 und 40 Jahre alt, 
  • etwa 63,5 kg schwer,
  • braune Augen und
  • dunkelbraune Schulterlänge Haare,
  • beide Ohren hatten Ohrlöcher, 
  • zudem hatte sie eine markante Lücke zwischen den vorderen unteren Zähnen, die beim Lächeln aufgefallen wären.


Zuvor hatte die Polizei eine internationale Social-Media-Kampagne in der Sprache  
Englisch, Filipino und Thai
herausgegeben, um die Frau zu identifizieren. Jetzt aber wird direkt on dernäheren Umgebung nach Hinweisen und Zeugen gesucht,  da die neuen Beweise nahelegen, dass diw Frau möglicherweise im Nordwesten Englands gelebt hat. 

Das geheimnisvolle Opfer wurde auf dem Friedhof der St. Oswald's Church in der Nähe von Horton in Ribblesdale begraben. Der Gemeinderat übernahmdie Kosten für die Beerdigung.  Die Dorfbewohner richteten ein Spendenkonto ein, um einen Grabstein für das Grab der Frau zu zahlen.

Als die Frau gefunden wurde, trug sie grüne Marks and Spencer-Jeans (Größe 12), helle Socken, einen weißen BH und eine schwarze Hose (Größe 10-12). In der Nähe wurde ein türkis-weißes, horizontal gestreiftes T-Shirt der Größe 10-12 gefunden.

Sie trug einen goldenen Ring am dritten Finger ihrer linken Hand. Der Ring hatte 22 Karat oder mehr und wurde in Thailand hergestellt. Beide Ohren waren durchbohrt, aber sie trug keine Ohrringe. Es gab keinerlei Anzeichen von Schuhen, Jacken oder Gepäck.

Die Polizei sagte, dass sie glaubte, sie sei eine Nichtraucherin.

Die Frau trug eine Spirale zur Verhütung , hatte aber in der Vergangenheit eine Schwangerschaft gehabt.

Die Ermittler sagten sogar, dass es einen Hinweis gibt, dass das Wachstum der unbekannten Frau in der Kindheit aufgrund einer Kinderkrankheit, wie Masern angehalten wurde.

Als Teil der Untersuchung wurde das Sell Gill Holes-Höhlensystem viermal durchsucht, einschließlich Abschnitten, die nur für erfahrene Höhlentaucher zugänglich sind.

Wanderer, die den Pennine Way benutzten und die Three Peaks in Angriff nahmen, wurden verfolgt und über Hostels, Hotels und Cafés kontaktiert. Im ganzen Gebiet wurden Plakate aufgestellt und in allen umliegenden Dörfern wurden Anfragen von Haus zu Haus gestellt.


Jeder, der Informationen hat, die die Ermittlungen unterstützen könnten, wird gebeten, die Polizei von North Yorkshire unter 101 anzurufen, Option 1 auszuwählen und mit dem Kraftkontrollraum zu sprechen.

Alternativ können Informationen anonym unter 0800 555111 an Crimestoppers übermittelt werden.

Samstag, 3. November 2018

ROSBACH: Tötungsdelikt z. N. einer unbekannten Frau

30 Jahre alter Mordfall würde neu aufgerollt

Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe

Vor 30 Jahren fanden Waldarbeiter bei Rosbach in der Wetterau eine Leiche. Es war Mord - viel mehr wussten die Ermittler lange nicht. Jetzt liefern Rechtsmediziner neue Hinweise über das Opfer, die zum Täter führen könnten.



Fundort der Leiche; Gesichtsrekonstruktion der unbekannten Frau.
Foto: Polizei


Im Sommer 1988 machten Waldarbeiter im Stadtforst von Rosbach vor der Höhe (Wetterau) einen grausigen Fund. Ganz in der Nähe der Autobahn 5 nahe der Anschlussstelle Friedberg entdeckten sie am Nachmittag des 21. Juni in einem Entwässerungsgraben eine Leiche. Sie war so bis aufs Skelett verwest, dass die Ermittler den Fall bis heute nicht klären konnten. Jetzt bringt die moderne Kriminaltechnik laut Polizei Friedberg und Staatsanwaltschaft Gießen doch noch Hinweise, die auf die Spur des unbekannten Täters führen könnten.

Dass ein Verbrechen vorlag, erkannten die Beamten laut Polizei schon an der "Auffindesituation". Doch die Todesursache war nicht herauszufinden, genauso wenig wie die Identität der getöteten Person - und nicht einmal ihr Geschlecht. Rechtsmediziner aus Gießen, München, Insbruck und Amsterdam sind sich jetzt aber sicher: Bei dem Opfer handelt es sich um eine Frau, die aus Polen oder der Ukraine stammte und zum Zeitpunkt ihres Todes etwa 25 bis 35 Jahre alt war.
Cold Case routinemäßig überprüft

Die Untersuchungen an mehreren Instituten hatten Kripo und Staatsanwaltschaft in Auftrag gegeben, als sie routinemäßig die Akte im vergangenen Jahr zur Überprüfung noch einmal geöffnet hatten. Das ist bei ungeklärten Fällen, sogenannten Cold Cases, üblich. Es war DNA aus einem Eckzahn, die zeigte: Die Tote war eine Frau. Die weitere Detektivarbeit der Mediziner brachte schließlich bemerkenswerte Details zu Tage.

Die Fachleute bediente sich unter anderem der Isotopenanalyse von Schädel, Zähnen und Haaren. So lassen sich Erkenntnisse darüber gewinnen, wo ein Mensch in einzelnen Phasen von der Kindheit bis zum Tod lebte. Hinzu kam eine toxikologische Untersuchung der Haare. 
Daraus ergibt sich nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft vom Donnerstag folgendes Bild:

  • Die Frau dürfte am ehesten in Gebirgsregionen im südöstlichen Polen oder grenznahen Gebieten der Ukraine aufgewachsen sein.
  • In der Pubertät ist ein Ortswechsel in südliche Alpenregionen denkar, zum Beispiel in die Schweiz oder Norditalien.
  • Die Frau war 1,65 Meter groß, mit mittelbraunem und gelocktem Haar. Schuhgröße: 34-35. Sie hatte Blutgruppe A und 17 Zahnfüllungen. Sie trug einen goldfarbenen Ohrstecker.
  • Im letzten Lebensabschnitt dürfte die Frau sich in Indien oder "meeresnahen südasiatischen Regionen" aufgehalten haben. Dafür spricht die Nahrung, die sie in dieser Lebensphase zu sich genommen hat.
  • Erst wenige Wochen vor ihrem Tod im Sommer 1988 dürfte die Verstorbene nach Mitteleuropa und Deutschland zurückgekehrt sein.
Computergestützte Rekonstruktion

Die toxikologischen Untersuchungen der Haare zeigten zudem: Die Frau konsumierte keine Drogen. Sachverständige der Hochschule Mittweida in Sachsen haben eine computergestützte Rekonstruktion der Gesichtsweichteile der unbekannten Toten erstellt. 

Polizei und Staatsanwaltschaft setzen nun auf Hinweise aus der Bevölkerung, um den Fall nach drei Jahrzehnten vielleicht noch lösen zu können.

Donnerstag, 25. Oktober 2018

ASCHAFFENBURG: Tötungsdelikt z. N. von Ramona Böttcher, Christiane Juncker und Erika Stegmann

Drei Cold Case Mordfälle werden neu aufgerollt


Es sind Fälle, die seit teilweise über 30 Jahren die ganze Aschaffenburger Region bewegen. Es sind die Schicksale von drei Frauen, deren Mörder nie gefasst werden konnten. Doch Mord verjährt nicht. Ihre Familien leben bis heute immer noch, in Ungewissheit. Die Frage, warum ihre Töchter auf grauenvolle Art und Weise sterben mussten und wer sie umgebracht hat, ist bis dato unbeantwortet.

Am 24. Oktober trifft sich zum ersten Mal eine neue Arbeitsgruppe für Altfallermittlungen in Aschaffenburg.

Warum werden genau die Fälle Junker, Stegmann und Böttcher neu aufgerollt?


Können Spuren von damals neu untersucht werden?


Gibt es womöglich Zeugen, die damals geschwiegen haben und heute über ihr Wissen sprechen wollen, weil sich Beziehungen geändert haben?

Die Mitglieder der neuen „Arbeitsgruppe für Altfallermittlungen“ in Aschaffenburg haben Hoffnung – sie wollen endlich den oder die Mörder von Christiane Junker, Erika Stegmann und Ramona Böttcher finden. Die Ermittler wollen nun alles Fragen beantworten und den Täter schnappen.


Am 24. Oktober nehmen die Ermittler ihre Arbeit in den sogenannten „Cold-Cases“ auf. Insgesamt zehn Kriminalbeamte werden für die Gruppe ausgewählt, einer aus jedem Fachkommissariat.


Warum genau Junker, Stegmann und Böttcher?


Neue Hinweise gibt es in den drei Fällen der Frauen nicht, aber eine Sache ist für die Ermittler entscheidend. Die Fälle der drei Frauen weisen gewisse Ähnlichkeiten auf, die möglicherweise in eine Ermittlungsrichtung zeigen und auch zusammenhängen könnten.


Ob es einen gemeinsamen Mörder gibt, ist allerdings noch ungewiss. Es kann sein, dass die Morde von drei unterschiedlichen, von zwei oder auch nur von einem Täter begangen wurden. Mit dieser Herangehensweise können die Ermittler am besten überprüfen, ob es in diese oder in eine andere Richtung geht.


Wie gehen die Opfer-Familien damit um?

Die Ermittler stehen im ständigen Kontakt und sind zu jederzeit Ansprechpartner für die Familien der Hinterbliebenen. Die Familien wissen bereits, dass die Fälle neu aufgerollt werden. Sie sind realistisch, aber haben alle die Hoffnung, das es neue Hinweise geben könntest, die dann zu Aufklärung der Fälle und zu Ergreifung des Täters führen.

Das sind die drei Mordfälle:

Mordfall Böttcher

Wer tötete Ramona Böttcher?


Wer tötete Ramona Böttcher?
Foto: Polizei
 


Am 16.12.1990 wird die Leiche von Ramona Böttcher im Miltenberger Ortsteil Wenschdorf gefunden. Sie wurde vermutlich dort abgelegt. Frau Böttcher war wohnhaft in Neu-Ulm und dort am 25.10.1990 zuletzt lebend gesehen worden. Sie verließ dort um Mitternacht ein Lokal und wollte vermutlich per Anhalter in ihre etwa zwei Kilometer weiter gelegene Wohnung fahren. Der Fundort der Leiche, das weiß man, war nicht der Tatort. Die Todesursache konnte damals nicht festgestellt werden.



Mordfall Juncker


Warum musste Christiane Juncker?

Christiane Junker.
Foto: Polizei

Ein Fall, der 1979 schockiert: Die 15-jährige Christiane Junker besucht am 18. Dezember 1979 einen Abendkurs an der Kolpingschule und kommt nie wieder nach Hause. Am nächsten Morgen findet man die Leiche des erwürgten Mädchens beim Pavillon im Schlosspark. Ihr lebloser Körper wurde anschließend über die Schlossmauer geworfen.


Mordfall Stegmann


Warum musste Erika Stegmann sterben?

Erika Stegmann
Foto: Polizei


Es ist Ende September gegen 20 Uhr als Erika Stegmann ihren Arbeitsplatz, ein Geschäft in der Mainaschaffer Straße in Aschaffenburg, verlässt. Es ist das vermutlich letzte Mal, dass die Verkäuferin lebend gesehen wird. Schon kurz danach muss ihr Mörder mehrfach auf sie eingestochen haben. Der Täter quält und misshandelte die Frau schwer. Spaziergänger finden ihre Leiche unterhalb der Aschaffenburger Ebertbrücke. Hier im Bereich der Brücke muss Erika Stegmann wohl auch auf ihren Mörder getroffen sein.


Grund für die Annahme: Entlang der westlichen Böschung in Richtung Mainuferweg wurden Spuren einer Flucht bzw. eines Kampfes vorgefunden.


Zeugen gesucht


Die Polizei sucht in allen drei Fällen Zeugen und Hinweise.


Um die Mordfälle klären zu können, werden Zeugen gesucht. Möglicherweise haben sich Beziehungen geändert und es ist Ihnen erst jetzt möglich über mögliches Wissen in den Fällen zu sprechen. Die Polizei nimmt Ihre Hinweise entgegen, gegebenenfalls auch vertraulich. Den Kriminaldauerdienst erreichen Sie unter: 06021 857 1731

Mittwoch, 24. Oktober 2018

RENDSBURG: Vermisst Wolfgang Fürst (2017)

Kriminalpolizei ermittelt im Vermisstenfall

Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche nach einer vermissten Person.


Wer kennt Wolfgang Fürst?
Foto: LKA Schleswig - Holstein


Die Kieler Mordkommission hat einen Vermisstenfall aus dem Jahr 2017 übernommen, bei dem ein Tötungsdelikt nunmehr nicht auszuschließen ist. Gesucht werden Personen, die Angaben zum Verbleib des 62 Jahre alten Wolfgang Fürst aus Rendsburg machen können. Seitens der Staatsanwaltschaft wurde eine Belohnung ausgelobt.

Herr Fürst gehörte dem Rendsburger Obdachlosenmilieu an und hielt sich häufig im Bereich des Rendsburger Kreishafens auf. 

Zuletzt gesehen wurde der etwa 190 cm große, schlanke Mann am 21. Oktober 2017. 
Die Ermittler der örtlichen Kriminalpolizei schließen mittlerweile ein Gewaltverbrechen nicht aus, weshalb die zuständige Mordkommission der Kieler Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen hat.

Die Beamten suchen nun nach Personen, die mit Herrn Fürst in Kontakt standen bzw. stehen und noch nicht von der Polizei befragt wurden. Ebenfalls werden Personen gesucht, die Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten machen können oder Beobachtungen gemacht haben, die mit seinem Verschwinden zu tun haben könnten.

Hinweise nimmt die Kieler Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0431 160-3333 entgegen.

Die Kieler Staatsanwaltschaft hat eine Belohnung in Höhe von
EUR 1.000

für Hinweise, die zum Auffinden des Herrn Fürst oder zur Klärung einer Straftat in Zusammenhang mit seinem Verschwinden führen ausgelobt.

Donnerstag, 11. Oktober 2018

HAMBURG: Vermisst Andreas Dunkler (1997)

Seit 1997 verschwunden- Was ist mit Andreas Dünkler passiert?!

Zeugen werden gesucht


Am 18.02.1997 verschwand der damals 29-jährige Jurastudent Andreas Dünkler spurlos in Hamburg. Die Staatsanwaltschaft Hamburg und die Ermittler der Ermittlungsgruppe 163 "Cold Cases" gehen inzwischen vom Verdacht eines Tötungsdelikts zum Nachteil des Vermissten aus und bitten um Hinweise aus der Bevölkerung.



Was ist mit Andreas Dünkler passiert? Wurde er Opfer eines Tötungsdeliktes?
Foto: Polizei

Andreas Dünkler hatte sich am Abend des 18.02.1997 mit zwei Freunden verabredet, um im Millerntorstadion das Zweitligaspiel des FC St. Pauli gegen den VfL Bochum zu besuchen. Das Fußballspiel wurde nach einer sturmbedingten Beschädigung des Stadions allerdings kurzfristig abgesagt. 
Die drei Freunde begaben sich daraufhin in einen Irish Pub in der Altstadt. Nach dem Verzehr eines Bieres begab sich Andreas Dünkler gegen 22:00 Uhr mit einem Freund zum Hamburger Hauptbahnhof. Sein Begleiter verabschiedete sich dort von ihm, Andreas Dünkler blieb auf dem Bahnsteig der U-Bahn-Linie 1 allein zurück.




Er wartete dort auf den nächsten Zug in Richtung Norden, um nach Hause zu fahren. Hier wurde Andreas Dünkler zuletzt gesichert gesehen.




Ein von den Ermittlern vernommener Zeuge berichtete, er habe seinerzeit gesehen, wie eine männliche Person mit großer Ähnlichkeit zu Andreas Dünkler von zwei männlichen Personen gegen 23:00 Uhr in einem Waggon der Linie U1 in Fahrtrichtung Norden von links und rechts gestützt wurde. 

Diese Person wirkte auf den Zeugen schlapp, abwesend und verletzt. Als die drei Personen an der Station Kellinghusenstraße von der Sitzbank aufstanden, hinterließ die gestützte Person einen mutmaßlichen Blutfleck auf der Sitzbank. Der Zeuge konnte weiterhin erkennen, dass die gestützte Person durch die beiden Begleiter in Richtung des Treppenabgangs mitgeschleift wurde und nicht auf eigenen Füßen ging. Die beiden Begleiter sprachen in einer für den deutschen Zeugen fremden Sprache miteinander.



Der beobachtete Verletzte wurde durch den Zeugen wie folgt beschrieben:

  • männlich 
  • kräftig 
  • ca. 30 Jahre 
  • ca. 1,80 m 
  • Schirmmütze mit Schirm nach hinten 
  • khakifarbener Militärparka


Die beiden stützenden Begleiter wurden durch den Zeugen wie folgt beschrieben:

Person 1:
  • männlich
  • schlank/eher dünn - ca. 1,80 m 
  • dunkelblonde Haare (vorne kurz geschnitten, hinten zurückgekämmt) 
  • verwaschene Jeans mit ausgefransten Löchern
  • dünne, blousonartige Jacke


Person 2:
  • männlich 
  • schlank/sehr durchtrainiert 
  • 1,75 bis 1,80 m 
  • dunkelbraune Haare (glatt nach hinten zu einem ca. 5 cm langen Pferdeschwanz gebunden) 
  • bekleidet mit Trainingshose und einem Blouson mit Aufschrift



Zeugen, die Angaben zu der beschriebenen Situation oder den beschriebenen Personen machen können oder die anderweitige Hinweise zu Andreas Dünkler geben können, werden gebeten sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder einer Polizeidienststelle zu melden.

BURGSINN: Vermisst Brigitte Volkert ( 2005)

Seit 13 Jahren vermisst

Am Morgen des 23. November 2005 wachen die vier Kinder von Brigitte Volkert auf und sind völlig allein zuhause. Der Vater ist bei der Arbeit. Aber wo ist die junge Mutter? Seit fast 13 Jahren ist Brigitte Volkert nun spurlos verschwunden.





Brigitte Volkert wird mit 16 Jahren von ihrer Jugendliebe schwanger. Die beiden heiraten und bekommen noch weitere drei Kinder, bauen ein Haus und ziehen in die ländliche Idylle des Dörfchens Burgsinn bei Würzburg. Da ist Brigitte Volkert 27 Jahre alt. Sie passt in das Bild einer perfekten Hausfrau. Doch es kriselt.

Brigitte Volkert lebt über die finanziellen Verhältnisse der Familie. Es kommt oft zu Streit zwischen ihr und ihrem Ehemann. Brigitte legt sich eine gefärbte Kurzhaarfrisur zu und beginnt sogar eine Affäre. Eine Bank mit Kreuz an einem Feldweg hinter dem Haus ist der Treffpunkt ihrer heimlichen Liebe. Brigitte Volkert organisiert sogar zwei Handys, eines für sich und eines für den Geliebten, um die geheimen Treffen zu verabreden.

War Brigitte Volkert heimlich verabredet?
Am Morgen des 23. November 2005 steht Brigitte Volkerts Ehemann wegen der Arbeit sehr früh auf – es ist 4.30 Uhr. Er kann sich später nicht mehr erinnern, ob seine Frau zu diesem Zeitpunkt noch im Bett lag oder nicht. Als das erste Kind um 6.30 Uhr aufwacht, ist die Mutter bereits verschwunden.

Wollte sie das kurze Zeitfenster nutzen, um sich erneut heimlich mit ihrer Affäre am Kreuz zu treffen? 
Und was ist dann passiert? 
Fragen, die die Kripo bis heute nicht beantworten kann.

Personenbeschreibung von Brigitte Volkert
(zum Zeitpunkt ihres Verschwindens):

  • 27 Jahre alt, 
  • 1,65 m groß, 
  • kräftig, 
  • braune Augen, dunkelblonde, lockige Haare (kurz vor dem Verschwinden kurz geschnitten) mit dunkler Tönung,
  • Sommersprossen.
Kleidung: 
  • blaue blaue Winterjacke mit beigefarbenem Stern auf dem Rücken, 
  • Blue Jeans.

Fragen an Zeugen:
  1. Wer hat Brigitte Volkert am 23. November 2005 noch gesehen?
  2. Wer hat Beobachtungen gemacht, die mit dem Verschwinden von Brigitte Volkert zu tun haben könnten?

Zuständig: Kripo Würzburg, 
Telefon: 0800 / 10 11 611

Samstag, 22. September 2018

HAMBURG/NIENDORF: Vermisst Axel Fritz Bonin (1997)

Verdacht auf ein Tötungsdelikt

Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe

Zeit: 20.06.1997
Ort: Hamburg-Niendorf, Fuhlsbütteler Weg


Nachdem der damals 38-jährige Axel Fritz BONIN 1997 verschwand, suchen die Staatsanwaltschaft Kiel und die Ermittlungsgruppe 163 "Cold Cases" nun erneut öffentlich nach Zeugen, die Hinweise zur Tataufklärung geben können.


Der mittlerweile für tot erklärte Geschädigte verschwand am Freitag, den 20.06.1997 in den Nachmittagsstunden. Eigentlich hatte der Geschädigte eine Kurzreise über Berlin, wo er gelegentlich gearbeitet haben soll, in die polnisch/deutsche Grenzstadt Zielona Gora geplant.

Zuletzt wurde er beim Einsteigen in einen dunklen Pkw an seiner Wohnanschrift im Fuhlsbütteler Weg 58 in 22453 Hamburg beobachtet. 
Das ebenfalls seit dem 20.06.1997 verschwundene Fahrzeug des Geschädigten wurde knapp ein Jahr später, am 13.05.1998 in Hamburg-St.Pauli in der Lincolnstraße Höhe der Hausnummern 14 - 16 aufgefunden. 
Hierbei handelt es sich um einen weißen VW Golf mit dem amtlichen Kennzeichen HH-CR 1132.


Verdacht auf  Mord zum Nachteil Axel Fritz Bonin.
Foto: Polizei

Das ist das Fahrzeug von dem Vermissten.
Foto: Polizei


Herr BONIN wurde zum Zeitpunkt seines Verschwindens wie folgt beschrieben:

  • 192 cm groß 
  • kräftige Statur 
  • kurze dunkle Haare 
  • 3 cm lange Narbe oberhalb des linken Auges

Die bisherigen Ermittlungen der Polizei Hamburg führten nicht zur Tataufklärung. 

Aus Sicht der Ermittler besteht der Verdacht des Mordes zum Nachteil von Herrn BONIN.

Die Staatsanwaltschaft und die Cold Cases-Ermittler wenden sich nun erneut an die Öffentlichkeit, um neue Informationen zu erlangen und Unstimmigkeiten oder Widersprüche damaliger Zeugen aufzuklären.

Die Ermittler fragen darum:
  1. Wer kann Angaben zur Person, zum Beruf und zum Umfeld des Geschädigten machen?
  2. Wer kann Angaben zum weiteren Verbleib des Geschädigten machen?
  3. Wer kann Angaben zum möglichen Tatmotiv machen?
  4. Wer beobachtete das Abstellen des PKW im Mai 1998 in der Lincolnstraße?
  5. Wer kann Angaben zu einem mutmaßlichen Täter machen?

Zeugen werden gebeten, sich an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg (040-4286 56789) oder an jede Polizeidienststelle zu wenden.

Mittwoch, 12. September 2018

MITTENAAR/BICKEN: Vermisst Mahmut Caner (1999)

Verdacht auf ein Tötungsdelikt

Die Ermittlungsbehörden wenden sich in diesem Fall an mögliche Zeugen.
Mit einem Fahndungsplakatbitten sie um Hinweise im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Herrn Caner.





Der 36-Jährige wurde am Abend des 03. Mai 1999, gegen 22.30 Uhr, zuletzt an seinem Wohnhaus in Mittenaar-Bicken gesehen und verschwand spurlos.

Ein Forstmitarbeiter entdeckte in vergangenen Jahr in einem Waldgebiet bei Bischoffen-Oberweidbach, in der Nähe der sogenannten „Zollbuche“ menschliche Knochen. Die gerichtsmedizinischen Untersuchungen führten letztlich zur Identifizierung des 36-jährigen Mahmut Caner. Die Staatsanwaltschaft in Wetzlar und die Kriminalpolizei ermitteln derzeit wegen des Verdachtes eines Tötungsdeliktes. Momentan liegen keine Erkenntnisse zur Todesursache vor.

Herr Caner ist türkischer Staatsbürger und war zum Zeitpunkt seines Verschwindens 36 Jahre alt, verheiratet und Vater eines Sohnes sowie einer Tochter. Staatsanwaltschaft und Polizei schlossen nach ihren umfangreichen Ermittlungen, die im familiären Umfeld sowie im Freundes- und Bekanntenkreises durchgeführt wurden, letztlich nicht aus, dass sich der Gesuchte ins Ausland abgesetzt hatte bzw. dort untergetaucht war. Anhaltspunkte für eine Straftat bestätigten sich zu dieser Zeit nicht, so dass die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen Anfang 2000 einstellte.

Aus ermittlungstaktischen Gründen können momentan keine Angaben zu einem konkreten Tatverdacht gemacht werden. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Polizei richten sich in alle Richtungen aus. Angaben zu einem Tatmotiv können derzeit nicht getroffen werden.


Fragen der Ermittler:

  1. Wer hat Mahmut CANER am Abend des 03.05.1999 gesehen?
  2. Wer hat an diesem Abend etwas Auffälliges in Mittenaar-Bicken beobachtet?
  3. Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen,
ist eine Belohnung von bis zu 5.000 Euroausgesetzt.


Hinweise bitte an die Regionale Kriminalinspektion Lahn-Dill
Tel.: (02771) 907-333
oder an jede andere Polizeidienststelle.


Freitag, 7. September 2018

BERLIN: Verdacht eines Tötungsdelikt es

Verdacht eines Tötungsdeliktes

Polizei sucht Zeugen

Zum Verdacht eines Tötungsdeliktes sucht die 2. Mordkommission mit einem Bild eines verstorbenen Mannes nach Zeugen. 

 
Bild des Verstorbenen.
Foto: Polizei

Passanten entdeckten am Freitag, 24. August 2018, gegen 2 Uhr in der Holzmarktstraße Ecke Straße An der Michaelbrücke auf dem Gehweg den 40-Jährigen mit schweren Kopfverletzungen. Rettungssanitäter brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus, in dem er am Montagabend verstarb. Es besteht der Verdacht, dass dem Obdachlosen die Verletzungen gewaltsam zugefügt wurden.


Die Ermittler fragen:

  1. Wer kann Angaben zu dem Verstorbenen machen und hatte Kontakt zu ihm?
  2. Wer hat in der Nacht von Donnerstag, den 23. August 2018, zu Freitag, den 24. August 2018, den Verstorbenen an der Holzmarktstraße Ecke Straße An der Michaelbrücke gesehen?
  3. Wer hat Beobachtungen gemacht, die in Zusammenhang mit dem später Verstorbenen oder seinen Verletzungen stehen könnten?
  4. Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Zeugen werden gebeten, sich bei der 2. Mordkommission in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-911222, per E-Mail oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Montag, 13. August 2018

UPDATE/KOBLENZ: Tötungsdelikt z. N. von Gerd Michael Straten

Soko Hauptfriedhof bittet erneut um Mithilfe


Nach wie vor arbeitet die aus rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestehende Sonderkommission "Hauptfriedhof" mit Hochdruck an der Aufklärung des Falles des in der Nacht zum 23. März 2018 ermordeten Gerd Michael Straten. Bislang wurden mehr als 1.250 Spuren und Hinweise ausgewertet. Nach der Beerdigung, die am 8. Mai 2018 im engsten Familienkreis auf dem Bezirksfriedhof in Koblenz-Metternich stattfand, hat die Familie dort an einem Baum in der Nähe des Haupteinganges eine Gedenktafel für trauernde Freunde und Bekannte aufgestellt.




Die Kripo Koblenz bittet erneut um Mithilfe aus der Bevölkerung. Auch Beobachtungen die in Zusammenhang mit dem Hauptfriedhof stehen, können für die Soko von immenser Bedeutung sein!

Hier ergänzende Fragen:

  1. Wer kennt Personen, die den Friedhof als Fußweg und/oder Abkürzung benutzen, benutzt haben oder häufig aufsuchen? Diese Personen müssen nicht auffällig sein, oder verdächtig erscheinen, können aber ebenfalls als Zeugen in Frage kommen.
  2. Wer kennt Personen, die den Friedhof auch nachts aufgesucht (Lost Places-Klientel o.ä.) bzw. dort übernachtet haben..
  3. Ist jemandem schon einmal eine Person auf dem Hauptfriedhof aufgefallen, die mit einem schwarzen Schleier vor dem Gesicht maskiert war?
  4. Wo hat Gerd Michael Straten noch gearbeitet?
  5. Sind sogenannte Gelegenheitsjobs des Herrn Straten bekannt?
  6. Wo hat Gerd Michael Straten persönliche Sachen untergestellt?
  7. Mit wem hat Straten Spielcasinos/Spielotheken in Koblenz aufgesucht?
  8. Sind Personen bekannt, mit denen Herr Straten, auch in der weiteren Vergangenheit, eine engere Beziehung und oder Partnerschaft pflegte?



Ferner bittet die Polizei um Hinweise zur Identität von drei Personen, die wertvolle Zeugen des Verfahrens sein könnten. So wurde am Abend vor der Tat, Donnerstag, 22. März 2018, gegen 18.30 Uhr im Bereich des Pulverturms ein Mann gesehen, der ein Fahrrad geschoben hat. Laut ersten Zeugenaussagen hat der Mann längere Haare und trug an diesem Abend eine längere beige-braune Jacke. Weiterhin wurde eine männliche Person, etwa 25 - 45 Jahre alt, ca. 190 cm groß und schmächtig, am Donnerstag, 22. März 2018 morgens gegen 6.00 Uhr und abends zwischen 21.00 und 22.00 Uhr im Bereich der Beatusstraße gesehen. Er war dunkel gekleidet und führte eine schwarze Tasche, eine Art Sporttasche, mit.

  • Wer kennt die beschriebenen Personen? 
  • Wer hat die Männer beobachtet? 
  • Wer kann weitere Hinweise zu den Personen oder dem mitgeführten Fahrrad geben?



Auch wurde im Rahmen der Ermittlungen bekannt, dass Gerd Michael Straten im August 2017 im Bereich des Hauptbahnhofs mit einem dunkelhäutigen Mann in einen Streit geraten sein soll. Der Mann, ca. 25 - 30 Jahre alt und etwa 170 cm groß, hatte Rastalocken und trug an diesem Tag rote Turnschuhe. 

  • Wer hat diesen Streit beobachtet? 
  • Wer kennt diese Person?


Die Kripo Koblenz ist unter der Telefonnummer 0261-1031 rund um die Uhr erreichbar und nimmt sämtliche Hinweise entgegen, auch wenn sie für den Beobachter noch so bedeutungslos erscheinen. Auch per Mail unter kdkoblenz@polizei.rlp.deerreichen Sie uns.




Erstmeldung vom 26.03.2018:

Wer steckt hinter der Enthauptung eines Obdachlosen in Koblenz?

Nach der Enthauptung eines obdachlosen Mannes auf einem Friedhof in Koblenz fehlt von den Tätern jede Spur. 





Sachverhaltsbeschreibung:

Am 23.03.2018 wurde der 59-jährige obdachlose Gerd Michael STRATEN im Bereich des „Pulverturms“ / Schwarze Madonna auf dem Koblenzer Hauptfriedhof tot aufgefunden. Er wurde Opfer eines Gewaltverbrechens.


Personenbeschreibung / Besondere Hinweise:

Am Donnerstag, 22.03.2018, 18:30 Uhr wurde er zuletzt lebend gesehen. Herr Straten lebte bereits seit mehreren Jahren in diesem abgelegenen Teil des Friedhofes. Er wird als zurückhaltend, freundlich und gebildet beschrieben. Er legte sehr viel Wert auf ein gepflegtes Äußeres. Er trank kaum oder keinen Alkohol und nahm auch keine Drogen zu sich. Er hielt sich häufig im Bereich des Hauptbahnhofes auf und besuchte regelmäßig Cafés, Bio-Märkte und Bibliotheken. In der Vergangenheit war er im Sommer als Pfandsammler auf Festivals unterwegs.Der ehemalige Kunsthändler hatte seit vielen Jahren ohne festen Wohnsitz auf dem Friedhof gelebt. Das Mordopfer war den Ermittlern zufolge in Köln aufgewachsen und 1972 nach Koblenz gekommen. Die Polizei führt die Ermittlungen nach eigenen Angaben in alle Richtungen. Offen war auch, ob es um einen oder mehrere Täter geht.


Fragen der Ermittler:

  1. Wer kannte Gerd Michael Straten?
  2. Wer kann Angaben zu seinen Kontaktpersonen machen?
  3. Wer kann Angaben zu Streitigkeiten zwischen dem Opfer und anderen Personen machen?
  4. Wer hat auffällige Feststellungen auf oder im Bereich des Hauptfriedhofes gemacht?
  5. Wer kennt weitere Personen, die auf dem Hauptfriedhof leben oder sich dort oft aufhalten?
  6. Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?

Es wurde eine Belohnung von 10.000 € ausgelobt.

Sachbearbeitende Dienststelle: 

Hinweise bitte an die Kriminaldirektion Koblenz, K11 
Tel. 0261/1031 oder jede andere Polizeidienststelle.


Samstag, 4. August 2018

HANNOVER: Tötungsdelikt z. N. einer 63-jährigen Obdachlosen

Frauenleiche in Hannover gefunden
Wer kannte die Frau oder hat sie zum gesuchten Zeitraum gesehen?
Foto:: Polizei

Frauenleiche in Hannover gefunden - Kripo hat Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes aufgenommen.

Am Dienstagvormittag, 31.07.2018, gegen 11:00 Uhr, haben Passanten auf einem Spielplatz an der Gartenstraße (Oststadt) eine Tote gefunden.
Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes und sucht mit einem Bild der Toten Zeugen.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatten Passanten den leblosen Körper auf dem Spielplatz an der Gartenstraße entdeckt und die Polizei alarmiert. Ein hinzugerufener Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Nachdem zunächst keine konkreten Hinweise auf ein Fremdverschulden vorlagen, ergab eine durchgeführte Obduktion, dass die 63-Jährige einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sein könnte.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes. Die Kripo sucht nun mit einem Bild der Verstorbenen nach weiteren Zeugen.
Sie war etwa 1,60 Meter groß, von untersetzter Statur und hatte graue, nackenlange Haare.
Zuletzt trug sie ein dunkles, ärmelloses Kleid sowie offene Damenschuhe und führte eine dunkle Handtasche mit sich.

Die Ermittler suchen weiterhin Zeugen, die die 63-Jährige zwischen Montag, 30.07.2018, 18:00 Uhr und Dienstag, 31.07.2018, 11:00 Uhr, insbesondere in der Gartenstraße, am Hauptbahnhof, am Raschplatz, an der Lister Meile oder am Weißekreuzplatz gesehen haben.

Personen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0511 109-5555 beim Kriminaldauerdienst Hannover zu melden.

Freitag, 27. Juli 2018

HAMBURG: Tötungsdelikt z. N. von Maria P.

Polizei sucht  nach Hinweisgeber 

Fundzeit: 03.08.2017 bis 30.08.2017

Fundorte: Hamburger Stadtgebiet

Vor fast genau einem Jahr, hatte ich auch vom Mord von Maria P. alias "Rosa" berichtet. Den Erstbericht findet ihr weiter hinten im Blog. Leider ist der Fall noch ungelöst und die Hamburger Polizei  möchte noch einmal auf den Fall aufmerksam machen. 


Opfer Maria P. alias Rosa.
So ein Kleid trug Rosa.

Foto: Polizei Hamburg

Knapp ein Jahr nach dem mutmaßlichen Tötungsdelikt zum Nachteil von Maria A. bittet die Polizei Hamburg erneut um Hinweise aus der Bevölkerung.

Am 03.08.2017, gegen 08:15 Uhr, wurden von einem Angler am Elbufer menschliche Körperteile aufgefunden. Hiernach wurden in dem Zeitraum vom 03.08.2017 bis zum 30.08.2017 in verschiedenen Gewässern Hamburgs Körperteile einer Frau aufgefunden.

Die Ermittlungen in diesem Fall führt die Mordkommission (LKA 41).

Bei der Geschädigten handelt es sich um die 48-jährige, äquatorialguineische Maria A., welche in Spanien wohnhaft war und den Arbeitsnamen "Rosa" nutzte. Sie kam gelegentlich nach Hamburg, um in St. Georg der Prostitution nachzugehen.

Maria A. wurde letztmalig am 01.08.2017 gegen 14:00 Uhr in Begleitung eines unbekannten Mannes auf dem Hansaplatz gesehen. Sie und der Mann sollen Händchen haltend aus Richtung Brennerstraße kommend über den Hansaplatz in die Bremer Reihe gegangen sein. Der Begleiter von Maria A. wird wie folgt beschrieben:
  • groß 
  • kräftige Statur
  • 50-55 Jahre alt  
  • heller Hauttyp
  • möglicherweise Osteuropäer
  • Kopfbedeckung  
  • blaue Oberbekleidung
  • führte eine durchsichtige Plastiktüte (möglicherweise mit Videokassetten) mit sich


In der kommenden Woche, in der sich der Tag des Verschwindens von Maria A. jährt, werden die Ermittler der Mordkommission verschiedene Aktionen an den Fundorten bzw. den Orten, an denen sich das Opfer letztmalig aufgehalten hat, durchführen. Hierüber wird zeitnah in gesonderten Pressemitteilungen berichtet. Ggf. könnte ein heller Transporter, der in der Nähe der Fundorte von Zeugen gesehen wurde, von Bedeutung sein.


So könnte Maria P. auch ausgesehen haben.
Foto: Polizei Hamburg

Skizze der Fundorte der Leichenteile.
Foto: Polizei


Maria A. trug zum Zeitpunkt ihres Verschwindens ein auffälliges Kleid. Möglicherweise trug sie über diesem auch einen Wollpullover. Die Ermittler haben anhand von Lichtbildern zwei Rekonstruktionen erstellt, wie die Geschädigte zum Zeitpunkt ihres Verschwindens ausgesehen haben könnte.


Die Mordkommission Hamburg bittet- Zeugen, die Hinweise zu Maria A. und ihren Kontaktpersonen geben können, - Fahrzeughalter und -nutzer, die vom 01.08.2017-02.08.2017 mit ihren Pkw am Anleger Wittenbergen geparkt oder dort in ihren Fahrzeugen genächtigt haben, - Zeugen, die Maria A. am 01.08.2017 auf dem Hansaplatz gesehen haben oder Angaben zu Ihrem Begleiter machen können, - Personen, die sonstige Beobachtungen (z.B. auch an den Fundorten der Körperteile) gemacht haben, die mit der Tat im Zusammenhang stehen könnten,
sich beim Hinweistelefon der Polizei (ggf. auch anonym) unter der Rufnummer 040/ 4286-56789 oder an einer Polizeidienststelle zu melden.