Dienstag, 17. Juli 2018

HAMBURG: Tötungsdelikt z. N. von Waldemar D. (1994)

Öffentlichkeitsfahndung zu einem Tötungsdelikt aus 1994
Tatzeit: 07.01.1994 bis 18.01.1994 

Fundort: Hamburg-Hammerbrook, Nagelsweg/ Amsinckstraße dortiger Mittellandkanal

Die Ermittler der Cold-Case-Einheit im Landeskriminalamt Hamburg (EG 163) und die Staatsanwaltschaft Hamburg suchen per Öffentlichkeitsfahndung nach einem möglichen Tatbeteiligten eines Tötungsdelikts aus dem Jahr 1994.

Am Dienstag, den 18.01.1994, wurde der 31-jährige, polnische Staatsangehörige Waldemar D. tot in einem Gewässer in Hamburg-Hammerbrook aufgefunden. Schon damals gingen die Ermittler von einem Tötungsdelikt aus. Dieses konnte bis heute allerdings nicht aufgeklärt werden.


Wer kennt den Mann mit dem Spitznamen Serduchko" bzw. "Serduszko"?
Foto: Polizei 


Die Ermittlungen deuten auf die Tatbeteiligung eines Mannes mit dem Spitznamen "Serduchko" bzw. "Serduszko" (übersetzt: "Herzchen") hin. Der Mann ist vermutlich ebenfalls polnischer Herkunft und heute ca. 54-59 Jahre alt. Der mutmaßliche Tatbeteiligte ist ca. 180 cm groß und war in den 1990er Jahren von kräftiger Statur. Die Cold-Case-Einheit im LKA hat zwischenzeitlich die Ermittlungen übernommen.
Die Cold-Case-Ermittler und die Staatsanwaltschaft Hamburg suchen nun mit einer Öffentlichkeitsfahndung nach dem Mann mit dem Spitznamen "Serduchko" bzw. "Serduszko". Diesbezüglich wurde vom Amtsgericht Hamburg ein Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung nach diesem Mann erlassen.

Zeugen, die Hinweise auf den Aufenthalt des abgebildeten Mannes oder dessen Identität geben können, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon unter der Rufnummer 040/ 4286-56789 oder an einer Polizeidienststelle zu melden.

Ebenso werden Zeugen gebeten, sich zu melden, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt zum Nachteil von Waldemar D. gemacht haben oder Hinweise auf sein damaliges Umfeld geben können.
Rückfragen bitte an:

Polizei Hamburg
Heike Uhde
Telefon: 040-4286 56212
E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de
www.polizei.hamburg.de

Dienstag, 3. Juli 2018

UPDATE/BASSUM: Tötungsdelikt z. N. von Nicole Stindt

Ermittler rollen Fall Nicole Stindt neu auf

Im Fall der vor neun Jahren tot aufgefundenen Nicole Stindt aus Stuhr (Landkreis Diepholz) sucht die Polizei erneut nach Zeugen. Nachdem 2012 die Mordkommission "Buchholz" wegen fehlender Spuren zunächst aufgelöst worden war, haben die Ermittler in diesem April ihre Arbeit wieder aufgenommen. Die Technik hat sich weiterentwickelt und mit Hilfe neuer Programme sind jetzt die Pseudonyme von neun Internet-Bekanntschaften der Getöteten ermittelt worden, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Wer hatte zu diesen Chatpartnern Kontakt?

Dabei handele es sich um folgende User-Namen des Portals Friendscout: 
  • "findmich44",
  • "der_Wolfgang",
  • "thomas26689",
  • "Schimi_08", 
  • "sexprotz", 
  • "Schnucki44",
  • "cosmo2000",
"i_bins_wieda" und "bomi65".

Die junge Frau habe vor ihrem Tod mit ihnen intensiven Kontakt gehabt, so die Polizei. Die realen Personen dahinter konnten aber nicht mehr ermittelt werden. Deshalb sucht die Polizei nun Zeugen, die ebenfalls Kontakt zu diesen Chatpartnern hatten. Sie können sich unter Telefon (05441) 9 71 0 und per E-Mail an moko@pi-dh.polizei.niedersachsen.de melden.

Nicole Stindts Leiche wurde im Wald gefunden

Die Leiche von Nicole Stindt war Pfingstmontag 2010 im Waldstück Buchholz bei Groß Ippener (Landkreis Oldenburg) von Spaziergängern gefunden worden. Zu diesem Zeitpunkt galt die damals 38-Jährige bereits seit Monaten als vermisst. Ihre Vermieterin hatte sich am 19. August 2009 bei der Polizei gemeldet, nachdem Nicole Stindt einen ihrer Hunde allein daheim gelassen hatte. Ermittlungen hätten damals ergeben, dass die Frau am Tag zuvor letztmalig lebend auf einem Hundeplatz in Bassum (Landkreis Diepholz) gesehen worden war. Dann verlor sich ihre Spur.

Nicole Stindt hat laut Polizei nur wenig Kontakt zu anderen Personen gehabt, war bei ihren Großeltern aufgewachsen und lebte nach deren Tod alleine. Bei der Auswertung ihres Computers nach ihrem Tod ergab sich, dass sie seit April 2009 über die Partnerbörse zahlreiche Männerbekanntschaften geknüpft hatte. Mit etwa 90 Männern hatte sie den Ermittler zufolge Chatkontakt, "mit mehreren fanden 2009 persönliche Treffen stat

(Erstbericht aus dem Jahr 2010)

Mord verjährt nichtI

Ich habe hier in meinen Blog immer wieder über den Mordfall berichtet. Leider muss ich sagen, dass sich nicht viel getan hat und der Täter nicht gefasst wurde. Nun liegt der Mord schon gut 7 Jahre zurück und ich  möchte nochmal einen Focus auf den Fall legen, denn wir haben das Verbrechen nicht vergessen und ich möchte nochmal mögliche Zeugen ansprechen, doch noch zur Polizei zu gehen.

Fast auf den Tag genau drei Jahre ist es her. Da machte eine Spaziergängerin im Waldstück Buchholz in Groß Ippener einen grausigen Fund. Im Unterholz lagen Überreste eines Menschen. Einige Tage später wussten die Ermittler: Die Tote ist Nicole Stindt, 38 Jahre, aus Stuhr. Ein Dreivierteljahr zuvor war die Frau spurlos verschwunden.

Mordopfer Nicole Stindt


Bis heute läuft der Mörder der jungen Frau frei herum. „Wir haben im Moment leider keine heiße Spur“, sagt Polizeisprecher Andrik Hackmann. Dabei hatte die Mordkommission intensiv ermittelt. Und auch bei „Aktenzeichen XY“ wurde der Fall ausgestrahlt. Doch noch immer fehlt das entscheidende Detail, das die Ermittler weiter bringen könnte.

Rückblick:
 Am 18. August 2009 wurde Nicole Stindt zum letzten Mal gesehen. In Bassum (Kreis Diepholz) hatte sie eine Hundeschule besucht. Am Tag darauf wurde ihre Schäferhündin „Lana“ in Dötlingen gefunden – offensichtlich dort ausgesetzt. Fast zur selben Zeit entdeckte die Polizei den Wagen von Nicole Stindt – einen grauen Toyota Corolla Kombi – in der Nähe des Bremer Hauptbahnhofes. Doch von der zurückgezogen lebenden Frau gab es zunächst keine Spur.

Erst am Pfingstmontag 2010 machte die Spaziergängerin in Groß Ippener den schockierenden Fund.

Die Polizei entdeckte dort ein regelrechtes Grab. Kurz darauf stand die Identität der Toten fest. Die Ermittler vermuten, dass Nicole Stindt bereits kurz nach ihrem Verschwinden ermordet wurde.

Umgehend wurde eine 19-köpfige Mordkommission gebildet. Da die Tote aus Stuhr stammte, übernahmen Ermittler der Polizeiinspektion Diepholz den Fall. Theorien gab es damals gleich mehrere.

Variante 1: Die Frau hatte eine Erbschaft gemacht. „Es war kein Geheimnis, dass sie Bargeld im Hause hatte“, so ein Ermittler.

Variante 2: Nicole Stindt hatte übers Internet Männerbekanntschaften gesucht. Bei der Partnerbörse „Friendscout 24“ war sie als „Julchen 71“ registriert. Möglicherweise, so die Ermittler, könnte sie ihren späteren Mörder im Internet getroffen haben.

Die Mordkommission verfolgte alle bekannten Spuren. Etliche Verdächtige wurden befragt – ohne Ergebnis. „2012 haben wir die Mordkommission aufgelöst“, sagt Andrik Hackmann. Das bedeute aber nicht, dass der Fall zu den Akten gelegt sei. „Mord verjährt nicht. Wir bleiben dran, aber nicht mehr mit diesem hohen Personalaufwand.“

Immer wieder nimmt sich ein Ermittler die Akten vor. Oft auch Kollegen, die neu zur Inspektion stoßen. „Die schauen da unbefangener drauf“, sagt der Polizeisprecher. Vielleicht hat man ja irgendwo ein Detail übersehen. Gleichzeitig halten die Ermittler ihre Ohren offen. Möglicherweise widerspricht sich ein früher bereits Befragter.

„Manchmal muss man auch auf Kommissar Zufall hoffen“, sagt Hackmann.



Die Polizei in Diepholz möchte wissen:

  • Wer hat Nicole Stindt am 18.8.2009 noch gesehen?
  • Gab es an diesem Abend ein geplantes oder ein spontanes Treffen mit einer weiteren Person? 
  • Wer hat gesehen, wer das Auto des Mordopfers im Breitenweg in Bremen abgestellt hat? 
  • Wer kennt Kontaktpersonen des Mordopfers, wer hatte Kontakt zu Nicole Stindt oder zu „julchen71“ im Internetportal www.friendscout24.de und wurde bislang noch nicht von der Polizei befragt?



  • Wer weiß, wer hinter den u.a. Nicknames steckt, wer hatte Kontakt zu diesen Personen?

AffaerewL, Akad, bassel333, bombermike, bomi65, buscador50, chathistory, cosmo2000, CupF_ges, dan2312, Deine_Liebe, dreimalamtag, Einganzliebr57, emotions50, essefrauenkagge, exot1967, findmich44, fliege67, flirtliner62, franki_66, frohnatur_62, grosserBlonder30, großgenug, gutdrauf40, Hausamsee09, Heini07, Heinz_1952, holzwurm9773b, hotlover4you, i_bins_wieda, ichwillmeer, Julchen71, Jürgen1970, Kater39, KISSme, klausie54,kompakt, Landwirt_Bauer, Lauser11, life_75, lion_1167, M30_sucht, maxxhh, neteronkel, optimist72, puschel63, reife_frau_ges, rondue, Saitensprunk66, Schimi_08, Schnucki44, schoene_stunden2, schollatour, sexprotz, Spassvogel46, thomas26689, thommy66, Torfmoor, Torlaune, Traumerfüller, USS1958, Waschbär76, Weichspüler_4132

Für Hinweise, die zur Klärung des Verbrechens führen, ist eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgesetzt.

Hinweise bitte an die Mordkommission „Buchholz“ in Diepholz unter der Telefonnummer 05441 9710, per E-Mail an moko-diepholz@pi-dh.polizei.niedersachsen.de oder an jede andere Polizeidienststelle

Montag, 25. Juni 2018

BARSINGHAUSEN: Tötungsdelikt z.N. von Veronika B.

Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise

Nach dem gewaltsamen Tod einer 55-Jährigen am 16.04.2018 in Barsinghausen, sucht die Polizei weiter nach möglichen Zeugen.  Die Tote wurden einen Tag später aufgefunden. Nach Angaben eines Sprechers haben Beamte der Kripo deshalb in der Stadt Flyer verteilt. Darauf sind Fotos der Toten, sowie ihres Trolleys zu sehen. 
Wer tötete Veronika B.?
Wer hat die Frau und ihren Trolley gesehen?

Foto: Polizei

Gut zwei Monate nach dem Fund der Leiche hat die Polizei noch keine heisse Spur des mutmaßlichen Täters. 

Am 17.06.2018 wurde eine 16-jährige Barsinghausenerin Opfer eines Tötungsdeliktes. Hier ist der Täter schon gefasst und sitzt in Untersuchungshaft. Die Polizei prüft, ob es Parallelen zu dem Fall, der getöteten 55-jährigen Veronika B. gibt.
Die Ermittler hoffen auf Hinweise von Personen, die die Frau am Abend des 16. April gesehen haben.
Veronika B. war am Tag darauf von einer Spaziergängerin tot in einem Entwässerungsgraben in der Nähe eines Friedhofes entdeckt worden.
Die Obduktion ergab, dass die 55-Jährige umgebracht worden ist.

Polizei bittet um Hinweise von Zeugen

Die getötete Veronika B., genannt "Anka", wird von der Polizei als 1,65 bis 1,70 Meter groß, schlank und äußerlich gepflegt beschrieben. Sie habe schulterlanges, dunkles, graumeliertes Haar und sei mit einer dunklen Hose, dunklen Adidas-Turnschuhen sowie einer grauen Jacke bekleidet gewesen. Außerdem habe sie am Abend der Tat einen Einkaufstrolley dabei gehabt. 
Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst in Hannover unter der Telefonnummer (0511) 109 55 55 zu melden.

Donnerstag, 14. Juni 2018

WEISSENFELS: Vermisst Hartmut Weiske

Wo ist Hartmut Weiske?

Als ich damals über den Fall gehört hatte, dachte ich das wird sich schnell erledigen. Ich muss aber sagen, ich täuschte mich. Ich beschäftige mich schon länger mit dem Fall und habe such viel darüber gelesen und wollte auch schon früher hier darüber berichten. Da jetzt auch "-Aktenzeichen xy ungelöst" darüber einen Filmbeitrag ausgestrahlt hat, möchte ich auch hier den Fall aufgreifen.




Der 70-Jährige Hartmut Weiske kündigt überraschend an, dass er für ein paar Tage wegfahren will. Danach fehlt von dem Mann aus Weißenfels jede Spur. Monate später wird sein Auto gefunden. Doch etwas an dem Wagen stimmt nicht.


Hartmut Weiske besitzt einen alten Bauernhof in Weißenfels-Wengelsdorf. Der Rentner tüftelt mit Begeisterung an Landmaschinen und Autos. Er besitzt mehrere Autos des Modells Daihatsu Cuore. Am Freitag, dem 30. Juni 2017 gegen 22 Uhr teilt Hartmut Weiske seiner Tochter mit, er müsse für ein paar Tage wegfahren. Er verlässt den Hof in einem roten Daihatsu Cuore mit dem amtlichen Kennzeichen WSF – AL 97.




Das ist das Auto von Hartmut Weiße mit den unterschiedlichen Nummernschildern.
Foto: Polizei



Eigentlich ist der 70-Jährige am nächsten Morgen mit seiner Freundin verabredet. Aber er taucht nicht auf.

Da Hartmut Weiske schon oft mit unbekanntem Ziel verreist ist, messen seine Tochter und ihr Lebensgefährte seinem plötzlichen Aufbruch zunächst keine große Bedeutung bei. Am 6. September, nachdem alle Bemühungen im Sande verlaufen sind, Hartmut Weiske zu finden, erstatten sie schließlich eine Vermisstenanzeige. Doch erst am 11. Oktober 2017 wird das Auto von Hartmut Weiske gefunden – abgestellt auf dem Parkplatz eines großen Möbelhauses bei Günthersdorf, knapp 20 Kilometer von Weißenfels entfernt.


Besonders rätselhaft: Der rote Daihatsu Cuore, der schon seit Monaten dort steht, trägt nun das Kennzeichen WSF – N 372. 

Es gehört eigentlich zu einem anderen Cuore aus Hartmut Weiskes Besitz. 
Fotos einer Zeugin belegen, dass die regulären Kennzeichen erst nach dem 9. September 2017 gegen die anderen Nummernschilder ausgetauscht wurden – also mehr als zwei Monate nach Hartmut Weiskes Verschwinden. Von wem und warum? Und was ist Hartmut Weiske geschehen?

Personenbeschreibung:

  • 70 Jahre alt, 
  • ca. 1,75 m groß und schlank,
  • graue Haare, Oberlippenbart,
  • Kleidung zum Zeitpunkt des Verschwindens: u.a. Jeans und dunkle Jacke.

Fragen der Polizei:
  1. Wer kann Hinweise zum Verschwinden von Hartmut Weiske geben?
  2. Wer kannte Hartmut Weiske und kann Auskunft über seine Kontakte geben?

Zuständig: Kripo Halle (Saale), Tel.: 0345 / 224 12 91

Mittwoch, 30. Mai 2018

BERLIN: Tötungsdelikt z.N. von Dragisa Katanic

Polizei bittet um Mithilfe

Am Samstag, den 26. Mai 2018, gegen 23.35 Uhr wurde der 63-jährige Gastwirt Dragisa KATANIC ermordet unweit seines Wohnhauses im Hauskavelweg 3 B, 13589 Berlin-Falkenhagener Feld, auf dem Gehweg aufgefunden.


Wer tötete Dragisa Katanic?
Foto: Polizei Berlin


Dem Opfer wurde bei der Tat seine ca. 25 mal 15 Zentimeter große, schwarze Handgelenkstasche geraubt.

Die bisherigen Ermittlungen der 7. Mordkommission ergaben, dass Herr Katanic gegen 23 Uhr seine Arbeitsstelle, das Restaurant „MILA“ in der Altstadt Spandau, Havelstraße 17 A, 13597 Berlin-Spandau, verlassen hatte und mit dem Bus der Linie M37 nach Hause fuhr.



Das gesuchte Paar hat sich bei den Ermittlern der 7. Mordkommission gemeldet. Insgesamt gehen die Ermittler nach dem Raubmord an Dragisa KATANIC jetzt 21 Hinweisen nach. 


Sie bitten weiterhin um Mithilfe und fragen:

  1. Wer hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 26. zum 27. Mai 2018, an oder in der Nähe des Tatortes am Hauskavelweg verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen? Insbesondere wird nach einem dunklen Fahrzeug Renault-Espace III, Baujahr 1996 bis 2002 gesucht. Die Insassen könnten wichtige Zeugen sein.
  2. Wer kennt Personen, die seit dem 26. Mai im Besitz einer solchen Handgelenkstasche sind oder waren?
  3. Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben? 

Hinweise nimmt die 7. Mordkommission beim Landeskriminalamt in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664-911777 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.


Samstag, 12. Mai 2018

BLAUBEUREN: Vermisst Ibrahim Ürkündag (2016)

Wo ist Ibrahim Ürkündag?

Seit 19. Oktober 2016 ist Ibrahim Ürkündag aus Blaubeuren verschwunden. Der damals 25-Jährige hatte sich bis dahin auch gelegentlich in Schelklingen aufgehalten. 


Wer hat Herrn Ibrahim Ürkündag seit dem 19.10.2016, 00:29 Uhr gesehen und/oder kann Hinweise auf seinen Aufenthaltsort geben?
Foto: Polizei

Nachdem die Angehörigen sich an die Polizei wandten, leitete die Kriminalpolizei Ermittlungen ein. Diese blieben bis heute erfolglos. Jetzt bittet die Polizei die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Suche nach Ibrahim Ürkündag.


Personenbeschreibung:

  • 1,73 m groß 
  • kräftige Statur  
  • braune Augen und hatte zur Zeit seines Verschwindens dunkelbraune, kurze Haare.
  • Der Vermisste trägt seine Haare eventuell zurückgekämmt.
  • Er trug damals einen Vollbart.
  • Tätowierung an der linken sowie rechten Schulter (Schriftzeichen)
  • Hautverfärbung am rechten Unterarm




Die Kriminalpolizei fragt:
  1. Wer hat seit dem 19. Oktober 2016 Ibrahim Ürkündag gesehen?
  2. Wer kennt seinen Aufenthaltsort oder kann Hinweise auf diesen Ort geben?
  3. Mit wem hat Ibrahim Ürkündag über mögliche Reisepläne ins Ausland gesprochen? Wer hat von solchen Plänen gehört?
  4. Wer kann sonst Hinweise auf den Verbleib von Ürkündag geben?


Polizeipräsidium Ulm
Kriminalinspektion 1 – Deliktspezifische Ermittlungen
Lindenstraße 1
89077 Ulm
Telefon: 0731 188-0

E-Mail: ulm.pp@polizei.bwl.de

Darüber hinaus nimmt auch jede andere Polizeidienststelle Ihre Hinweise entgegen.

DIEBURG: Vermisst Jennifer Ludwig

Wo ist Jennifer Ludwig?

Seit dem Februar 2018 fahndet die Polizei in Darmstadt nach der vermissten Jennifer Ludwig aus Dieburg.

Von der 29 Jahre alten Frau fehlt seit Dienstagmorgen, 20. Februar 2018, noch immer jede Spur. Sie wurde letztmalig an diesem Tag gegen 10 Uhr in der Johann-Sebastian-Bach-Straße gesehen und ist seitdem nicht zu ihrer Wohnanschrift in der Spitalstraße zurückgekehrt.


Bild der Vermissten
Wer hat Jennifer Ludwig gesehen?
Foto: Polizei

Im Zuge der laufenden Fahndungsmaßnahmen ergaben sich bislang keinerlei Anhaltspunkte zum derzeitigen Aufenthaltsort der 29-Jährigen. Die Ermittler bitten daher nochmals die Bevölkerung um Mithilfe.

Personenbeschreibung: 
  • 1,65 Meter groß,  
  • kräftiger Statur 
  • und hat rote, hüftlange Haare. 
  • Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens war sie mit schwarzen Leggings und einer schwarzen Daunenjacke bekleidet. 
  • Möglicherweise trägt sie Nike-Turnschuhe.

Fragen der Polizei:

  1. Wer hat die Vermisste seit Dienstagvormittag (20.02.) gesehen?
  2. Wer kann Hinweise zu ihrem derzeitigen Aufenthalt geben?

Hinweise bitte an Polizei in Darmstadt
Kommissariat 10
Rufnummer 06151 969 0

STOLZENAU: Vermisst Elke Kerll (1969)

Polizei sucht Zeugen im Fall Kerll

1969 verschwindet die 15-jährige Elke Kerll aus Stolzenau spurlos. Lange galt sie als vermisst. Heute sind sich die Ermittler jedoch sicher: Sie wurde Opfer eines Verbrechens. Eine Mordkommission hat den Fall übernommen.

Ermordet? Was ist mit Elke Kerll passiert?
Foto: Polizei

Samstag, 13. Dezember 1969. Die 15-jährige Elke Kerll will an diesem Abend in die Disco im 20 Kilometer entfernten Nienburg. Ihr Vater äußert Bedenken. Schließlich soll sie am nächsten Morgen bei ihrer Praktikumsstelle in einem Kinderheim sein. Doch sie lässt sich auch nicht von ihren Plänen abbringen.




Diskothek "Schaumburg" im Jahr 1969. Elke und Ihre Freunde trafen sich regelmäßig dort.
Foto: Polizei

Kurz darauf steht Elke Kerll an der Straße und hält den Daumen raus: Sie will trampen, ihre Eltern wissen nichts davon. Sie hat Glück und wird relativ schnell mitgenommen. Ihr erstes Ziel ist die Diskothek „Schauburg“, in der sie sich öfter aufhält.


Wegen eines anderen Mädchens kommt es an diesem Abend zu einem Streit mit ihrem Freund. Doch die beiden versöhnen sich schnell wieder. Elke Kerll und ihre Freundinnen besuchen in den folgenden Stunden noch den „Scandia-Club“ in Nienburg. Anschließend lässt sie sich von einem jungen Mann nach Holtorf fahren. Dort will sie gemeinsam mit ihrem Freund bei einem Bekannten übernachten.


Vermisstenanzeige bei der Polizei


Am nächsten Morgen verabschiedet sie sich gegen 8 Uhr von ihrem Freund. Bei der Polizei gibt er später an, dass sie nach Loccum zu ihrer Praktikumsstelle trampen wollte. Seitdem ist sie verschwunden. Elke Kerlls Eltern erstatten Vermisstenanzeige. Bald steht die Vermutung im Raum, die 15-Jährige sei abgehauen. Die Ermittlungen werden schließlich eingestellt.

Hinweise auf Verbrechen

Für Polizei und Staatsanwaltschaft ergibt sich heute ein anderes Bild. Es gibt Hinweise darauf, dass sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. So wurde zwei Wochen nach ihrem Verschwinden die Kette gefunden, die Elke an ihrem letzten Abend getragen hatte.


Elke Kerll Kette mit Anhänger.
Foto: Polizei

Das Schmuckstück, an dem ein Medaillon hing, lag auf dem Tanzboden der Diskothek Schauburg. Hätte sie es selbst hier verloren, hätte es eigentlich viel früher gefunden werden müssen. Hat es vielleicht jemand nachträglich hier „entsorgt“?



Personenbeschreibung (zum Zeitpunkt des Verschwindens):



  • fast 16 Jahre alt, 
  • 1,60 m groß, 
  • schlank, dunkle kurze Haare. 
  • Kleidung: grüner Wollmantel, grüne Hose, schwarze Schuhe mit roten Streifen. 
  • In dem Medaillon an ihrer Kette befanden sich eine kleine Kastanie und einige Pfennigstücke – möglicherweise aber auch noch ein Bild.

Fragen nach Zeugen:

  1. Wer hat Elke Kerll gekannt und sich noch nicht bei der Polizei gemeldet?
  2. Wer kannte sie oder ihre Freunde aus der Diskothek Schauburg?
  3. Wer hat einen Bezug zum Schülerheim Kortendiek in Loccum, in dem Elke Kerll als Praktikantin tätig war?
  4. Wer ist zum damaligen Zeitraum in der Region um Nienburg getrampt und hat dabei möglicherweise schlechte Erfahrungen oder auffällige Beobachtungen gemacht?
  5. Wer kann sonstige Angaben zu ihrem Verschwinden machen?

Belohnung: Für Hinweise, die zur Aufklärung des Falls führen, ist eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt.

Zuständig: Polizei Stolzenau, Telefon 05761 / 92060.

Freitag, 11. Mai 2018

REUTTE/TIROL: Vermisst Tabita Cirvele


Was ist mit Tabita Cirvele passiert?

Tabita Cirvele zieht mit ihrer Schwester und den Eltern 1987 von Lettland nach Münster. Dort arbeitet sie als Schneidermeisterin und kümmert sich zusammen mit ihrer Schwester um ihren kranken Vater. 2010 ist sie zur Kur in Trier. Dort lernt sie ihren späteren Ehemann kennen.



Wo ist Tabita Cirvele?
Foto: Polizei





Im März 2012 heiraten die beiden und ziehen im Frühsommer nach Reutte in Tirol. 2014 beginnt es in der Ehe zu kriseln. Tabita Cirvele lernt einen anderen Mann kennen, zu dem sie von nun an regelmäßig Kontakt hat – zuletzt in der Nacht auf den 24. September 2016. Tabita Cirvele und ihr Liebhaber schicken sich viele Dutzend SMS. Um 2.30 Uhr nachts schreibt sie ihm die letzte Nachricht. Danach bricht der Kontakt ab. Um 7 Uhr morgens ist ihr Handy zuletzt aktiv. Seitdem fehlt von der lebenslustigen Lettin jede Spur. Ihrem Ehemann gegenüber hat sie geäußert, sich eine Auszeit nehmen zu wollen.

Personenbeschreibung:

Tabita Cirvele ist heute 50 Jahre alt, 1,52 m groß und schlank. Sie hat langes blondes Haar und blaue Augen.

Fahrzeug:


Die Vermisste war mit einem schwarzen Audi A3, Kennzeichen: MS AT 57, unterwegs.


Fahrzeug von Tabita Cirvele.
Foto: Polizei


Fragen nach Zeugen:



  1. Wer hat Tabita Cirvele oder ihren Wagen nach dem 24. September 2016 noch gesehen?
  2. Wer hat an ihrem österreichischen Wohnort Reutte Beobachtungen gemacht, die mit dem Verschwinden in Zusammenhang stehen könnten?

Belohnung: Für Hinweise, die zur Aufklärung des Falls führen, ist eine Belohnung von 3.000 Euro ausgesetzt.

Hinweise bitte an das LKA Tirol
Telefon 0043 59 – 133 70 33 33.

Freitag, 13. April 2018

NIEDERRAD/OBERURSEL: Tötungsdelikt z. N. von Karin Holtz-Kacer

Vor 20 Jahren: Wer tötete Karin Holtz-Kacer?

Der Kriminalreport Hessen wie auch viele Zeitungen befassten sich heute wie damals mit dem Mord an Karin Holtz-Kacer. Bis heute brachte dies aber keinen Erfolg und ein Täter konnte trotz intensiver Ermittlungen nicht gefunden werden. Nun ist es schon 20 Jahre her, als der Mord geschah und ich würde mir wünschen das es doch noch zur Aufklärung dieses Falles kommt.





Am Ostermontag, dem 13. April 1998, war es für die Kripo des Hochtaunuskreises nur ein „Vermisstenfall“, nachdem die damals 44 Jahre alte Lufthansa-Angestellte Karin Holtz-Kacer aus Niederrad von einer Taunus-Wandertour nicht nach Hause zurückgekehrt war. 
Karin Holtz-Kacer wurde am 13. April 1998 brutal ermordet.
Karin Holtz-Kacer wurde vor 20 Jahren ermordet und der Täter wurde bis dato nicht gefasst!
Foto: Polizei

Ihr Ehemann hatte darüber die Polizei informiert. Doch mit jedem weiteren Tag, an dem es kein Lebenszeichen von der blonden Frau gab, mehrten sich die Befürchtungen, dass sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein könnte. Diese Ängste sollten sich am 3. Mai 1998 auf grausame Weise bestätigen. An diesem Tag fanden zwei Wanderinnen, oder genauer gesagt ihr mitgeführter Hund, den Leichnam der Frau unter verdeckenden Fichtenzweigen. Die Vermisstensache wurde zum Mordfall.

Es wurde bei der Polizeidirektion Bad Homburg  sofort eine Sonderkommission zur Aufklärung des Verbrechens gebildet. Mit Vehemenz und Akribie versuchten die Ermittler Licht in das Dunkel der Tat zu bringen. Diesen Ermittlungen zufolge war das spätere Mordopfer an dem Tattag gegen 14 Uhr von ihrem Wohnsitz in Niederrad allein mit der U-Bahn nach Oberursel zur Haltestelle Hohemark gefahren. 
Danach wählte die Frau eine Wanderroute durch den Wald in Richtung des Friedhofs Falkenstein. Es war ein kalter Nachmittag, an dem ihr sicherlich nicht allzu viele Leute begegnet sein dürften. Bei ihrer einige Kilometer langen Tour war die 44-Jährige dann offenbar zufällig in das Blickfeld ihres Mörder geraten. Sie war damals schicksalhaft zur falschen Zeit am falschen Ort.

Der mit einem Messer bewaffnete Täter fiel über sein Opfer her. Er vergewaltigte die Frau und brachte sie grausam um. Aus dem vom Rechtsmediziner erstellten Bericht ist zu erfahren, dass der Täter ihr 25 Messerstiche zugefügt hatte. Obwohl das Opfer sich laut Gutachter bei der Tat heftig gewehrt hatte, war es gegen den bewaffneten und physisch überlegenen Täter machtlos. Das Drama könnte sich gegen 17 Uhr ereignet haben. Denn eine vom Tatort etwa 200 Meter entfernte Zeugin hatte zu dieser Zeit den lauten Schrei einer Frau gehört, ohne diesen Vorfall damals richtig einordnen zu können.

Das grausame Verbrechen hatte danach bei Presse, Funk und Fernsehen viel Anteilnahme ausgelöst. Zudem hatte die Staatsanwaltschaft für Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen sollten, eine Belohnung von 10 000 D-Mark ausgesetzt. In der Folgezeit mussten von der Kripo etwa 1500 Spuren und Hinweise abgeklärt werden. Mehr als 20 prall gefüllte Ordner mit Ermittlungsberichten, Zeugenvernehmungen, Gutachten, Bildern und sonstigen Unterlagen füllten nach und nach die Schrankregale.

Aufgrund der gesicherten DNA-Spuren an der Leiche und am Tatort wurden bei den Ermittlungen von Verwandten, Bekannten und sonstigen möglichen Kontaktpersonen Vergleichspuren entnommen. 
Zudem wurde gemäß Zeugenaussagen ein Phantombild des mutmaßlichen Täters erstellt. 
Darauf war ein Mann von 40 bis 50 Jahren dargestellt, der eine unreine Haut und ein pockennarbiges Gesicht hatte. Die monatelangen Ermittlungen führten unter anderem nach Stuttgart sowie nach Glasgow und in die Vereinigten Staaten. Doch ein Ermittlungserfolg verblieb versagt.

Auch ein Computerchip, der nahe dem Tatort von den Beamten sichergestellt wurde, brachte nicht den erhofften Erfolg. Nach aufwendigen Recherchen stellte sich heraus, dass dieser nicht dem Täter, sondern dem Mordopfer zuzuordnen war. Trotz der unzähligen über Wochen und Monate angehäuften Arbeitsstunden blieb den Ermittlern bis zur Soko-Auflösung der Erfolg versagt – der Täter konnte bis heute nicht überführt werden.

Dennoch haben die Kriminalisten noch ein Fünkchen Hoffnung. Denn die von „seiner Soko“ gesicherten Spuren und sonstige Hinweise könnten doch irgendwann noch eine positive Wende in die Mordsache bringen und den Täter einer gerechten Strafe zuführen. 

Denn wie erwähnt: Mord verjährt nie!

Sonntag, 1. April 2018

KOBLENZ: Gerd Michael Straten

Wer steckt hinter der Enthauptung eines Obdachlosen in Koblenz?

Nach der Enthauptung eines obdachlosen Mannes auf einem Friedhof in Koblenz fehlt von den Tätern jede Spur. 





Sachverhaltsbeschreibung:

Am 23.03.2018 wurde der 59-jährige obdachlose Gerd Michael STRATEN im Bereich des „Pulverturms“ / Schwarze Madonna auf dem Koblenzer Hauptfriedhof tot aufgefunden. Er wurde Opfer eines Gewaltverbrechens.


Personenbeschreibung / Besondere Hinweise:
Am Donnerstag, 22.03.2018, 18:30 Uhr wurde er zuletzt lebend gesehen. Herr Straten lebte bereits seit mehreren Jahren in diesem abgelegenen Teil des Friedhofes. Er wird als zurückhaltend, freundlich und gebildet beschrieben. Er legte sehr viel Wert auf ein gepflegtes Äußeres. Er trank kaum oder keinen Alkohol und nahm auch keine Drogen zu sich. Er hielt sich häufig im Bereich des Hauptbahnhofes auf und besuchte regelmäßig Cafés, Bio-Märkte und Bibliotheken. In der Vergangenheit war er im Sommer als Pfandsammler auf Festivals unterwegs.
Der ehemalige Kunsthändler hatte seit vielen Jahren ohne festen Wohnsitz auf dem Friedhof gelebt. Das Mordopfer war den Ermittlern zufolge in Köln aufgewachsen und 1972 nach Koblenz gekommen. Die Polizei führt die Ermittlungen nach eigenen Angaben in alle Richtungen. Offen war auch, ob es um einen oder mehrere Täter geht.


Fragen der Ermittler:

  1. Wer kannte Gerd Michael Straten?
  2. Wer kann Angaben zu seinen Kontaktpersonen machen?
  3. Wer kann Angaben zu Streitigkeiten zwischen dem Opfer und anderen Personen machen?
  4. Wer hat auffällige Feststellungen auf oder im Bereich des Hauptfriedhofes gemacht?
  5. Wer kennt weitere Personen, die auf dem Hauptfriedhof leben oder sich dort oft aufhalten?
  6. Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?

Es wurde eine Belohnung von 10.000 € ausgelobt.

Sachbearbeitende Dienststelle: 

Hinweise bitte an die Kriminaldirektion Koblenz, K11 
Tel. 0261/1031 oder jede andere Polizeidienststelle.

Freitag, 30. März 2018

FRANKFURT: Tötungsdelikt z. N. von Wilhelm Rach (1987)

Polizei sucht Zeugen im 30 Jahre alten Mordfall

30 Jahre nach dem Mord an Wilhelm Rach in Frankfurt/Main meldet sich überraschend ein wichtiger Zeuge. Was er der Polizei mitteilt, ist für die Beamten hochinteressant.



Wer tötete Wilhelm Rach?
Foto: Polizei

1987: Der 66-jährige Wilhelm Rach lebt in einer Wohnung in Frankfurt-Nieder-Erlenbach. Seine Frau und er haben sich getrennt, haben aber ein sehr gutes Verhältnis. Rach war früher Möbelfabrikant und arbeitet seit dem Konkurs seiner Firma als Möbelvertreter. Er hat eine Vorliebe für thailändische Frauen.


Am Dienstag, dem 24. März 1987 macht sein Sohn eine schreckliche Entdeckung: Er findet die Leiche seines Vaters in dessen Wohnung. Wilhelm Rach wurde vermutlich am Vortag ermordet. Die Ermittlungen ergeben, dass der 66-Jährige am Freitag vor der Tat mit einer thailändischen Frau in einem Lokal am Frankfurter Hauptbahnhof war. Außerdem hatte eine Nachbarin beobachtet, wie er am Tattag mit einer Frau in seine Wohnung gegangen war. 


Einiges spricht dafür, dass es sich beide Male um dieselbe Frau handelte.30 Jahre nach der Tat ist es der Polizei nun gelungen, die Identität der unbekannten Thailänderin zu ermitteln. 
Ein Mann, der all die Jahre sein Wissen für sich behalten hatte, hat nun sein Schweigen gebrochen: Der Name der gesuchten Thailänderin ist Sa Kanin, damals 27 Jahre alt. Ihr aktueller Aufenthaltsort ist nicht bekannt.


Sa Kanin im Jahr 1987.
Foto: Polizei

Sa Kanin war im Jahr 1987, 27 Jahre alt (heute 58), Thailänderin, schwarze Haare. Sie hat 1983 in Thailand einen Niederländer kennengelernt, den sie in Malaysia heiratete. Mit ihm ging sie nach Europa, wo sich die beiden aber bald wieder trennten. Danach arbeitete sie in Deutschland, in den Niederlanden und in der Schweiz als Prostituierte. Sie nannte sich u.a. „Tina“. Arbeitsort in Deutschland war unter anderem das Bordell „Traumhaus“ in Frankenberg westlich von Kassel. Außerdem lebte sie in Wiesbaden-Aukamm in der Nähe der Therme und zum Tatzeitpunkt im März 1987 im Freizeitpark.


Im Jahr 1987 soll sie außerdem wieder zurück nach Thailand gegangen sein, wo sie in den 90er Jahren einen etwa zehn Jahre älteren Niederländer geheiratet haben soll. Möglicherweise ist sie anschließend mit gefälschten Papieren nach Europa zurückgekehrt.


Fahrzeug der Gesuchten


1987 soll Sa Kanin einen weißen VW Jetta (Baujahr 1979-1984) mit Marburger Kennzeichen und auffällig roter Innenausstattung gefahren sein.


Wilhelm Rach hatte Sa Kanin wohl im Restaurant „Siam“, direkt am Frankfurter Hauptbahnhof kennengelernt. Das Lokal gibt es heute nicht mehr. Es lag im 1. Stock eines Eckhauses. 

Gibt es andere Männer, die hier Bekanntschaft mit Sa Kanin geknüpft haben?
Sa Kanin soll mehrfach Freier bestohlen haben. Betroffene werden gebeten, sich zu melden.

Fragen der Ermittler:

  1. Wer hat im März 1987 rund um den Tatort verdächtige Beobachtungen gemacht? Wilhelm Rachs Adresse in Frankfurt/Main: Am Steinberg 4. 
  2. Wer kannte Wilhelm Rach und kann sachdienliche Hinweise zu dem Fall geben? 

Personenbeschreibung von Wilhelm Rach:

Wilhelm Rach war 1987 
  • 66 Jahre alt, 
  • schlank,
  • etwa 1,70 m groß und Brillenträger. 


Hinweise:
Kripo Frankfurt am Main, Telefon 069 / 755 44 333 oder jede andere Polizeidienststelle.

Mittwoch, 28. März 2018

AHRENSFELDE: Tötungsdelikt z. N. von Stephan Albrecht

Warum musste Stephan Albrecht sterben?

Der 54-jährige Stephan Albrecht wurde am 14. Januar tot im Bachlauf der Wuhle in Ahrensfelde aufgefunden ("Täter-Opfer-Polizei" berichtete). Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus und sucht nun mit Bildern nach Hinweisen.



Wer kannte Stephan Albrecht?
Foto: Polizei


So sah der Mantel des Opfers aus. Dies ist ein Vergleichsstück.
Foto: Polizei
Am 14. Januar entdeckte ein Jogger in Ahrensfelde einen leblosen Mann im Wasser des Wuhlefließes. Die Polizei Brandenburg geht von einem Tötungsdelikt aus. "Täter-Opfer-Polizei" berichtete über den Fall.


Stephan Albrecht wurde zuletzt am Morgen des 12. Januar gesehen. Er hatte sich mit Arbeitskollegen zwischen 6:30 Uhr und 7:30 Uhr getroffen. Am Abend meldete ihn seine Lebensgefährtin als vermisst.

Durch Hinweise aus der Bevölkerung konnte sein Auto sichergestellt werden. Es stand sieben Kilometer vom Fundort des Toten in Ahrensfelde entfernt in der Rembrandtstraße in Berlin Mahlsdorf. Wer das Auto dort abstellte, ist weiterhin unklar.

Am Tag des Verschwindens trug Stephan Albrecht seinen hellen Fellmantel. Als man später seine Leiche in der "Wuhle" fand, fehlte der Fellmantel.

Nun sucht die Polizei mit Fotos von Stephan Albrecht und Vergleichsbildern des Mantels nach weiteren Hinweisen.

  • Wem ist der Mann mit dem hellen Fellmantel aufgefallen? 
  • Wer hat seinen Audi A6 zwischen den 12. und 14. Januar in Berlin und Umgebung gesehen?


Hinweise nimmt die Polizei Brandenburg 
Tel: 03338/3610 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Donnerstag, 1. Februar 2018

GREIFSWALD: Tötungsdelikt z. N von Regina Mehling


Zeugen im Mordfall Regina Mehling gesucht

Rätselhaftes Verbrechen an der Ostsee: Eine 22-Jährige wird in der Nähe eines Strandbads in Greifswald ermordet. Der Täter scheint über die Gewohnheiten des Opfers viel gewusst zu haben. Kannte die junge Frau ihren Mörder? 

Wird der Fall jetzt endlich aufgeklärt? Am Mittwoch wurde dieser Fall, in der ZDF Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst" mit einem Filmbeitrag vorgestellt. Die Ermittler suchten auch nach einem Pärchen, die womöglich wichtige Zeugen sind. Dieses Pärchen sah tatsächlich die Sendung und meldete sich. Die Ermittler suchen aber weiter nach anderen Zeugen.


1994: Regina Mehling ist 22 Jahre alt und lebt mit ihrer Familie in Greifswald. Sie arbeitet als Justiz-Assistentin. Am Vormittag des 3. Mai 1994 fährt sie mit ihrem Auto zum Strandbad Eldena, das gut sechs Kilometer von der Innenstadt entfernt liegt. Sie hat den Hund eines befreundeten Pärchens dabei, den sie regelmäßig betreut.




Wer tötete Regina Mehling?
Beide Fotos zeigen Regina.

Foto: Polizei

Ufer wird Regina Mehling noch von mehreren Zeugen gesehen, auf einer Liegewiese in einem dichtbewachsenen Grünstreifen. Ganz in der Nähe soll zu diesem Zeitpunkt ein Pärchen damit beschäftigt gewesen sein, mit Hilfe einer Decke einen Sonnenschutz zu errichten. Bis heute werden diese beiden jungen Leute von der Polizei als mögliche Zeugen gesucht.



Gegen 11.45 Uhr wird Regina Mehling zum letzten Mal lebend gesehen. Etwa eine Stunde später läuft der Hund, den sie dabei hatte, Passanten über den Weg. Von Regina fehlt jede Spur. Ihr Trabant wird jedoch am 5. Mai 1992 in der Innenstadt von Greifswald entdeckt.




So sah Regina Trabant aus.
Foto: Polizei

Die Polizei kommt später zu dem Schluss: 

Regina Mehling wurde vermutlich in der Nähe des Strandbads ermordet. Der Täter hat ihren Wagen dann wohl in die Stadt gefahren, um eine falsche Spur zu legen. Der Fund des Wagens gibt bis heute Rätsel auf. So stellten die Ermittler fest, dass der Trabant noch rund 60 Kilometer weit gefahren sein muss.

Rätselhaft auch: Beim Abstellen des Wagens wurde ein Reifen mit einem Ziegelstein blockiert – so wie es Regina Mehling immer getan hat.

Kannte der Täter Regina und ihre Gewohnheiten? 
Oder hat er sie womöglich über einen längeren Zeitraum beobachtet?

In diesen alten Wohnhaus wurde die Leiche von Regina gefunden.
Foto: Polizei




Nach weiteren vier Wochen wird Regina Mehling tot aufgefunden – gut 250 Meter vom Strandbad entfernt, versteckt in der Ruine eines alten Schweinestalls. Ihre Leiche ist bekleidet. Dennoch gehen die Ermittler von einem Sexualverbrechen aus. An Reginas Leiche findet die Polizei später die DNA eines unbekannten Mannes.


Beschreibung des Opfers (1994):


  • 22 Jahre alt, 
  • etwa 1,65 m groß, 
  • schlank, 
  • goldfarbene Brille; 
  • ihre braunen Haare hatte sie wenige Wochen zuvor kurz geschnitten. 
  • Kleidung am Tattag: grünes Sweatshirt, bunt-gemusterte weite Hose, Turnschuhe. 



Fragen nach Zeugen 

  1. Wer kann Hinweise zu dem Verbrechen geben oder glaubt, den Täter zu kennen? 
  2. Welche Personen haben sich am Tattag ebenfalls in der Nähe des Strandbads aufgehalten haben? Sie werden gebeten, sich als Zeugen zu melden. 


Hinweise bitte an die Kripo Anklam, Telefon: 03971 / 2514 1 oder jede andere Polizeidienststelle.



Montag, 29. Januar 2018

OSNABRÜCK: Tötungsdelikt z. N. von Ute Werner (1988)

Mord verjährt nicht

Es war ein warmer Augusttag im Jahr 1988 als die junge Auszubildende verschwand. Von ihrer Arbeitsstelle in Osnabrück war sie auf dem Heimweg nach Bad Rothenfelde. Per Anhalter. Es waren andere Zeiten damals. Werktag für Werktag trampte die 22-Jährige heim zur Großmutter, wo sie lebte. Am 10. August wartete das Abendessen bereits auf die junge Frau. Sie kam nie Zuhause an.



Noch immer ungeklärt. Wer tötete Ute Werner?
Foto: Polizei


Zwölf Tage später fand ein Spaziergänger in einem Waldstück etwas unterhalb des Franziskus-Hospitals Harderberg auf der Grenze zwischen Osnabrück und Georgsmarienhütte die Leiche von Ute Werner. Sie wurde sexuell missbraucht und auf bestialische Weise ermordet. Wie genau, wissen nur der unbekannte Täter und die Polizei.


Keine Spur führte zum Mörder von Ute Werner, die Kommission wurde aufgelöst. Aber die Ermittler geben nicht auf. Alle vier bis fünf Jahre habe er die Unterlagen noch einmal hervorgeholt. Dutzende Aktenordner füllt der Fall. Die Rückseiten sind leicht angegilbt. Hunderte, Tausende Seiten mit Hinweisen, Tatortfotos, Zeugenbeschreibungen und so weiter.

Die Ermittler haben die alten Ordner noch einmal durchgearbeitet. Seite für Seite. Zeugenvernehmung für Zeugenvernehmung. Mord ist in Deutschland das einzige Verbrechen, das nicht verjährt. Er ist auch das Verbrechen mit der höchsten Aufklärungsquote. Mehr als 95 Prozent der Tötungsdelikte in Niedersachsen konnte die Polizei in den vergangenen Jahren klären. Also fast jeden Fall. Aber eben nur fast. Eine der Ausnahmen ist Ute Werner. Aber vielleicht finden die beiden Ermittler einen neuen Ansatz, entdecken eine neue Spur, die übersehen wurde. Vielleicht meldet sich nach all der Zeit noch ein Zeuge – oder ein Opfer.
Die Polizei vermutet, dass 1988 ein Sextäter im Umfeld von Osnabrück unterwegs gewesen sein könnte. Dort gibt es zwei Sexualverbrechen, die sehr ähnlich vom Ablauf her sind. Beide Male ist der Tatort im Umfeld von Harderberg, beide Male waren Anhalterinnen das Opfer. Ute Werner starb, die andere Frau überlebte.


In der Zeitung stand 1988: „Als die junge Frau fliehen wollte, konnte sie die Wagentür von innen nicht öffnen – möglicherweise war sie von dem Unbekannten entsprechend präpariert worden. Der Täter bedrohte die junge Frau mit einem Springmesser und vergewaltigte sie. Dann stieß er sie aus dem Auto und fuhr ohne Licht davon.

Mithilfe der Angaben des Opfers erstellte die Polizei ein Phantombild, ging mit Details zum Täter an die Öffentlichkeit: 
  • 1,85 bis 1,90 groß, 
  • kräftig gebaut, 
  • blond, 
  • das markanteste Merkmal aber: ausgeprägte Geheimratsecken


Die Staatsanwaltschaft lobte eine Belohnung von 5000 DM für Hinweise aus, im Stadtgebiet verteilte die Polizei Plakate mit dem Phantombild des mutmaßlichen Täters und einem Foto von Ute Werner. Aber es kamen fast keine Hinweise rein.


Hinweise zum Mordfall Werner nimmt die Polizei Osnabrück unter Telefon 0541/3272115 oder 0541/3273103 entgegen. Die ausgelobte Belohnung hat Bestand, auch wenn die Währung heute eine andere ist: 2500 Euro.

Freitag, 19. Januar 2018

BAD ORB: Vermisst Andrea Kunz (2008)

Seit fast 10 Jahren verschwunden 

Verzweifelter Hilferuf, danach verschwindet Andrea Kunz spurlos


Set fast 10 Jahren verschwunden!
Was ist mit Andrea Kunz passiert?
Foto: Polizei

Seit fast 10 Jahren suchen die Beamten der Kriminalpolizei in Gelnhausen nach der 47-jährigen Andrea Kunz. Frau Kunz, die unter dem Pseudonym „Andrea König“ der Prostitution nachging, wird seit dem 5. Dezember 2008 vermisst.


Sie hatte an jenem Tag einen Termin mit einem unbekannten Freier. Gegen 22.30 Uhr meldete sie sich damals telefonisch bei ihrem Mann. Dabei berichtete sie von Schwierigkeiten und bat um Hilfe; das Gespräch endete dann sehr abrupt. Seither fehlt von Frau Kunz jede Spur. Die Ermittler gehen zwischenzeitlich davon aus, dass sie Opfer einer Straftat geworden ist.


Der Kriminalpolizei liegen derzeit keine Hinweise zum Aufenthalt von Andrea Kunz vor, daher gehen die Ermittler erneut an die Öffentlichkeit. Am 31.01.2018 wird ein entsprechender Fahndungsbeitrag in der bekannten Fernsehsendung „XY ungelöst“ ausgestrahlt und die Ermittler hoffen dadurch  auf neue Erkenntnisse.


Polizei hofft erneut auf Hinweise

Die Ermittler gehen aus aktuellen Anlass mit einem Foto der Vermissten Andrea Kunz an die Öffentlichkeit und fragen:

  1. Wer hat Frau Kunz am Abend des 5. Dezember 2008 (Nikolaustag) gesehen oder kann Angaben zu ihrem möglichen Aufenthaltsort machen? 
  2. Wer kann Angaben zu Freiern von Frau Kunz, insbesondere im Zeitraum November/Dezember 2008, machen? 
  3. Wer war der Freier, den Frau Kunz am Abend des 5. Dezember 2008 aufsuchte?

Personenbeschreibung:
  • Andrea Kunz ist etwa 1,65 Meter groß, von schlanker Gestalt und altersgemäßem Aussehen. 
  • Sie trug zum Zeitpunkt ihres Verschwindens schulterlanges, gelocktes schwarzes Haar mit roten Strähnen und sprach Frankfurter Dialekt. 
  • Am linken Unterarm trug sie eine Tätowierung (verwaschener Name). 
  • Zuletzt war sie mit einer Blue-Jeans und einer schwarzen Winter-Langjacke aus synthetischem Material bekleidet, das Innenfutter dieser Jacke ist schwarz/braun gemustert. 
  • Andrea Kunz führte vermutlich eine schwarze kleine Reisetasche aus weichem Material bei sich, in der sich rote so genannte Overknee-Stiefel mit hohem Absatz befanden.
  • Außerdem hatte sie eine kleine schwarze Damenhandtasche mit lilafarbenem Anhänger, Herzform, etwa fünf Zentimeter Durchmesser, bei sich.


Hinweise, die auch diskret behandelt werden können, nimmt die Kriminalpolizei in Gelnhausen, Telefon 06051/8270, entgegen.

Freitag, 29. Dezember 2017

ALBUQUERQUE/NEW MEXICO/USA: Unbekannter Toter aufgefunden

Wer ist der unbekannte Tote?

Spur könnte nach Deutschland führen

Ein Amerikanischer Journalist, schrieb mich vor ein paar Tagen an, mit der Bitte den Fall eines unbekannten Toten, auch hier bei mir im Blog zu veröffentlichen. Ich habe auch erfahren, dass auch viele Menschen in der USA meinen Blog verfolgen. Der Fall, des unbekannten Toten, war mir schon bekannt und wir konnten uns konstruktiv über den Fall austauschen. Der unbekannte Tote wurde in der Wüste von New Mexiko gefunden und ist vermutlich ein Deutscher. Er hofft das mit der Veröffentlichung des Fall und der Geschichte, Angehörige oder Freunde von dem Toten zu finden, damit man ihn endlich identifizieren kann.

Was war genau passiert?

Motorradfahrer fanden im Dezember 2000 in New Mexico die Leiche eines jungen Mannes. 
Die Biker hatten den Mann am 14. Dezember 2000 in der Nähe von Albuquerque in einer Hügelkette westlich des Rio Grande gefunden – ohne Ausweispapiere. 
Der einzige Hinweis über die Identität des 20- bis 25-Jährigen, der sonst keine Papiere bei sich trug, ist ein kleiner Zettel. Dort taucht der Name einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen auf. 

Wer kennt den unbekannten jungen Mann?
Foto: NamUs

Fast 16 Jahre ist es her, dass Biker in der Wüste von New Mexico einen toten jungen Mann fanden. Seine Identität ist nach wie vor unklar. Eine heiße Spur könnte nun nach Deutschland führen. Denn laut der Vermissten-Homepage „NamUs“ war bei dem Mann eine Quittung gefunden worden, die aus einem Elektronik-Laden in der Nordrhein-Westfälischen Stadt Lübbecke stammt.

„NamUs“ veröffentlichte auch ein Foto des Toten. Der Mann hatte braune Augen, braunes Haar, wog rund 72 Kilo und war 1,85 Meter groß. Er wies keine äußeren Verletzungen auf. Der Tod des Mannes, soll erst wenige Stunden eingetreten sein, bevor die Biker ihn gefunden hatten. Eine reihe von Personen, die auf die  Beschreibung des Toten passten, konnten definitiv ausgeschlossen werden.

Nun hofft das Vermisstenportal auf neue Hinweise aus Deutschland, die zur Klärung des Falls beitragen. Das „Elektronic-Zentrum“ im Steinweg 2 von Lübbecke schloss nach Angaben der „Rheinischen Post“ bereits vor Jahren seine Pforten. Der örtlichen Polizei soll ebenfalls kein Vermisstenfall bekannt sein, der auf das Opfer zutrifft.

Montag, 18. Dezember 2017

BAYREUTH: Vermisst Jakob Engerer

Jakob Engerer aus Bayreuth vermisst

Seit dem 9. Mai 2017 wird Jakob Engerer aus Bayreuth vermisst. Die Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt bittet um Mithilfe bei der Suche nach dem 33-Jährigen, dessen Auto am Mittwoch verlassen bei einem Waldstück östlich von Mainleus/Danndorf im Lkr. Kulmbach entdeckt wurde.



Fenster schließen
Vermisst Jakob Engerer
Foto: Polizei


Jakob Engerer hatte zuletzt am 9. Mai, gegen 10 Uhr, telefonischen Kontakt mit seiner Freundin und ist seitdem nicht mehr erreichbar. Die Hintergründe für sein Verschwinden sind bislang nicht bekannt. Am Mittwochvormittag entdeckte ein Förster den bei Danndorf abgestellten blauen VW Golf des Vermissten. Eine sofortige weiträumige Absuche des Waldgebietes und der umliegenden Flächen mit zahlreichen Einsatzkräften und mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers sowie Suchhunden verlief bislang ergebnislos.

Jakob Engerer wird wie folgt beschrieben:

• 33 Jahre alt
• zwei Meter groß
• rund 130 Kilo schwer
• athletische Figur
• hellbraune, sehr kurze Haare mit leichten Geheimratsecken
• Drei-Tage-Kinnbart

Gesicherte Hinweise über die Bekleidung des Vermissten liegen nicht vor.

Aufgrund der bisherigen Öffentlichkeitsfahndung meldete sich eine aufmerksame Zeugin, die einen Mann, auf den die Beschreibung des Vermissten passt, am Samstagnachmittag zu Fuß nahe Burgkunstadt gesehen hat. Demnach kann nicht ausgeschlossen, dass sich der Vermisste in diesem Bereich aufhält.


Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt unter der Tel.-Nr. 0921/506-2130 entgegen.

Montag, 4. Dezember 2017

HAMBURG: Vermisst Andreas Dünkler (1997)

Seit 1997 verschwunden- Was ist mit Andreas Dünkler passiert?!

Zeugen werden gesucht


Am 18.02.1997 verschwand der damals 29-jährige Jurastudent Andreas Dünkler spurlos in Hamburg. Die Staatsanwaltschaft Hamburg und die Ermittler der Ermittlungsgruppe 163 "Cold Cases" gehen inzwischen vom Verdacht eines Tötungsdelikts zum Nachteil des Vermissten aus und bitten um Hinweise aus der Bevölkerung.



Was ist mit Andreas Dünkler passiert? Wurde er Opfer eines Tötungsdeliktes?
Foto: Polizei

Andreas Dünkler hatte sich am Abend des 18.02.1997 mit zwei Freunden verabredet, um im Millerntorstadion das Zweitligaspiel des FC St. Pauli gegen den VfL Bochum zu besuchen. Das Fußballspiel wurde nach einer sturmbedingten Beschädigung des Stadions allerdings kurzfristig abgesagt. 
Die drei Freunde begaben sich daraufhin in einen Irish Pub in der Altstadt. Nach dem Verzehr eines Bieres begab sich Andreas Dünkler gegen 22:00 Uhr mit einem Freund zum Hamburger Hauptbahnhof. Sein Begleiter verabschiedete sich dort von ihm, Andreas Dünkler blieb auf dem Bahnsteig der U-Bahn-Linie 1 allein zurück.





Er wartete dort auf den nächsten Zug in Richtung Norden, um nach Hause zu fahren. Hier wurde Andreas Dünkler zuletzt gesichert gesehen.




Ein von den Ermittlern vernommener Zeuge berichtete, er habe seinerzeit gesehen, wie eine männliche Person mit großer Ähnlichkeit zu Andreas Dünkler von zwei männlichen Personen gegen 23:00 Uhr in einem Waggon der Linie U1 in Fahrtrichtung Norden von links und rechts gestützt wurde. 

Diese Person wirkte auf den Zeugen schlapp, abwesend und verletzt. Als die drei Personen an der Station Kellinghusenstraße von der Sitzbank aufstanden, hinterließ die gestützte Person einen mutmaßlichen Blutfleck auf der Sitzbank. Der Zeuge konnte weiterhin erkennen, dass die gestützte Person durch die beiden Begleiter in Richtung des Treppenabgangs mitgeschleift wurde und nicht auf eigenen Füßen ging. Die beiden Begleiter sprachen in einer für den deutschen Zeugen fremden Sprache miteinander.



Der beobachtete Verletzte wurde durch den Zeugen wie folgt beschrieben:

  • männlich 
  • kräftig 
  • ca. 30 Jahre 
  • ca. 1,80 m 
  • Schirmmütze mit Schirm nach hinten 
  • khakifarbener Militärparka


Die beiden stützenden Begleiter wurden durch den Zeugen wie folgt beschrieben:

Person 1:
  • männlich
  • schlank/eher dünn - ca. 1,80 m 
  • dunkelblonde Haare (vorne kurz geschnitten, hinten zurückgekämmt) 
  • verwaschene Jeans mit ausgefransten Löchern
  • dünne, blousonartige Jacke


Person 2:
  • männlich 
  • schlank/sehr durchtrainiert 
  • 1,75 bis 1,80 m 
  • dunkelbraune Haare (glatt nach hinten zu einem ca. 5 cm langen Pferdeschwanz gebunden) 
  • bekleidet mit Trainingshose und einem Blouson mit Aufschrift



Zeugen, die Angaben zu der beschriebenen Situation oder den beschriebenen Personen machen können oder die anderweitige Hinweise zu Andreas Dünkler geben können, werden gebeten sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder einer Polizeidienststelle zu melden.

Montag, 27. November 2017

BRAKEL: Vermisst Dennis Franke (2008)

Was ist mit Denis Franke passiert?

Jutta und Herbert Franke bangen seit dem 02.02.2008 um Ihren Sohn Denis Franke und Sie quält einfach die Ungewissheit, was mit Ihren geliebten Sohn passiert ist. Auf bitten, des Vaters von Denis, poste ich den Fall nochmals und ich möchte den Focus erneut auf den Fall richten.


Denis Vater, Herbert Franke ist sich aber sicher, das Denis nicht mehr lebt und Opfer eines Tötungsdeliktes geworden ist. Er schließt einen Suizid oder einen Unfall aus, denn dann hätte man Denis irgendwo tot aufgefunden. 


Was ist mit Denis Franke passiert?
Foto: Privat

So denkt auch die Polizei und der Vermisstenfall wurde an die  Bielefelder Mordkommission abgegeben. Schon zweimal wurden die Ermittlungsakten von der Staatsanwaltschaft geschlossen, aber durch die Beharrlichkeit der Eltern wurden nun zum dritten mal die Ermittlungsakten geöffnet und die Mordkommission ermittelt nun wieder und möchte nochmal alle Zeugen vernehmen. 

Denis Franke, der eine Ausbildung zum Koch absolvierte, verpflichtete sich danach für acht Jahre bei der Bundeswehr und er diente sogar im Kosovokrieg. Dann hatte der Soldat mit 24 Jahren einen schweren Autounfall und erlitt ein schweres Schädelhirntrauma. Danach ging es Denis psychisch und physisch nicht gut, aber er raffte sich auf und erlernte dann den Beruf als Fußpfleger. Ein paar Wochen vor seinen mysteriösen Verschwinden, hatte er gerade eine neue Arbeitestelle im Raum Höxter als Fußpfleger angetreten.

Aber was ist genau am 02.02.2008 mit Denis Franke passiert?

Denis hatte sich mit seinen Freund, in dessen Bad Dieburger Wohnung um 20 Uhr verabredet. Laut den Ermittlungsakten waren außer Denis, auch noch andere Bekannte und Freunde von Denis Freund vor Ort. Dort soll dann auch im laufe des Abend etwas gefeiert worden sein und es wurde auch Alkohol vor allem Schnaps getrunken.
Nach Aussagen der Zeugen soll Denis dann auf dem Sofa eingeschlafen sein, um 22.30 Uhr habe man ihn dann geweckt. Die Zeugen sagten aus, das Denis sich komisch verhalten hatte, er sei völlig desorientiert gewesen, dann plötzlich aufgesprungen und hat dann die Wohnung fluchtartig verlassen. 
Denis Freund und dessen Gast seinen Denis nach draußen gefolgt, da er einfach ohne Jacke nach draußen in der Kälte verschwunden sei. Denis habe sich aber nicht aufhalten lassen und sei Richtung Bahnhif/Kurpark gelaufen. Danach verliert sich seine Spur, bis heute.

Herbert Franke zweifelt aber die Aussagen an: "Denis wäre nie ohne sein Handy verschwunden. Wo sollte er auch hingehen, ohne Jacke, Schlüssel und Geld?"

Denis Vater hat seine eigene Theorie, was am Abend des 02.02.2008 passier ist: "Vielleicht gab es unter den Männern einen Streit, eine Auseinandersetzung, die dann eskalierte und Denis unglücklich fiel und man aus Angst seine Leiche Verschwinden ließ."
Herbert Franke stellte auch mehrere Suchaktionen mit Freunden auf die Beine und sie suchten auch den angrenzenden Wald ab. Auch die Kriminalpolizei führte dort eine große Suche durch, aber weder die Polizei noch die Eltern fanden die Spur.


In diesen Haus wurde Denis das letzt Mal gesehen?
Foto: Privat
Was bleibt ist nur Fragen und den Wunsch nach Gewissheit.

Fragen an Zeugen:


  1. Wer hat Denis Franke am  Abend des 02.02.2008 gesehen?
  2. Wer hat Denis Franke nach dem 02.02.2008 gesehen?
  3. Wer hat sonstige Beobachtungen gemacht, die mit dem Verschwinden von Denis Franke zusammenhängen?
Personenbeschreibung:

  • 1,68 m groß
  • sportliche Statur
  • braune Haare
  • Kleidung: weißer Pullover, dunke Jogginghose und hellblaue Sportschuhe

Die Familie eine Belohnung von 5000€ für Hinweise ausgelobt, die Aufschlüsse vom Verbleib von Denis geben.

Hinweise nimmt die Bielefelder Mordkommission unter der Telefonnummer 0521/545 46 24 entgegen.