Samstag, 3. November 2018

ROSBACH: Tötungsdelikt z. N. einer unbekannten Frau

30 Jahre alter Mordfall würde neu aufgerollt

Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe

Vor 30 Jahren fanden Waldarbeiter bei Rosbach in der Wetterau eine Leiche. Es war Mord - viel mehr wussten die Ermittler lange nicht. Jetzt liefern Rechtsmediziner neue Hinweise über das Opfer, die zum Täter führen könnten.



Fundort der Leiche; Gesichtsrekonstruktion der unbekannten Frau.
Foto: Polizei


Im Sommer 1988 machten Waldarbeiter im Stadtforst von Rosbach vor der Höhe (Wetterau) einen grausigen Fund. Ganz in der Nähe der Autobahn 5 nahe der Anschlussstelle Friedberg entdeckten sie am Nachmittag des 21. Juni in einem Entwässerungsgraben eine Leiche. Sie war so bis aufs Skelett verwest, dass die Ermittler den Fall bis heute nicht klären konnten. Jetzt bringt die moderne Kriminaltechnik laut Polizei Friedberg und Staatsanwaltschaft Gießen doch noch Hinweise, die auf die Spur des unbekannten Täters führen könnten.

Dass ein Verbrechen vorlag, erkannten die Beamten laut Polizei schon an der "Auffindesituation". Doch die Todesursache war nicht herauszufinden, genauso wenig wie die Identität der getöteten Person - und nicht einmal ihr Geschlecht. Rechtsmediziner aus Gießen, München, Insbruck und Amsterdam sind sich jetzt aber sicher: Bei dem Opfer handelt es sich um eine Frau, die aus Polen oder der Ukraine stammte und zum Zeitpunkt ihres Todes etwa 25 bis 35 Jahre alt war.
Cold Case routinemäßig überprüft

Die Untersuchungen an mehreren Instituten hatten Kripo und Staatsanwaltschaft in Auftrag gegeben, als sie routinemäßig die Akte im vergangenen Jahr zur Überprüfung noch einmal geöffnet hatten. Das ist bei ungeklärten Fällen, sogenannten Cold Cases, üblich. Es war DNA aus einem Eckzahn, die zeigte: Die Tote war eine Frau. Die weitere Detektivarbeit der Mediziner brachte schließlich bemerkenswerte Details zu Tage.

Die Fachleute bediente sich unter anderem der Isotopenanalyse von Schädel, Zähnen und Haaren. So lassen sich Erkenntnisse darüber gewinnen, wo ein Mensch in einzelnen Phasen von der Kindheit bis zum Tod lebte. Hinzu kam eine toxikologische Untersuchung der Haare. 
Daraus ergibt sich nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft vom Donnerstag folgendes Bild:

  • Die Frau dürfte am ehesten in Gebirgsregionen im südöstlichen Polen oder grenznahen Gebieten der Ukraine aufgewachsen sein.
  • In der Pubertät ist ein Ortswechsel in südliche Alpenregionen denkar, zum Beispiel in die Schweiz oder Norditalien.
  • Die Frau war 1,65 Meter groß, mit mittelbraunem und gelocktem Haar. Schuhgröße: 34-35. Sie hatte Blutgruppe A und 17 Zahnfüllungen. Sie trug einen goldfarbenen Ohrstecker.
  • Im letzten Lebensabschnitt dürfte die Frau sich in Indien oder "meeresnahen südasiatischen Regionen" aufgehalten haben. Dafür spricht die Nahrung, die sie in dieser Lebensphase zu sich genommen hat.
  • Erst wenige Wochen vor ihrem Tod im Sommer 1988 dürfte die Verstorbene nach Mitteleuropa und Deutschland zurückgekehrt sein.
Computergestützte Rekonstruktion

Die toxikologischen Untersuchungen der Haare zeigten zudem: Die Frau konsumierte keine Drogen. Sachverständige der Hochschule Mittweida in Sachsen haben eine computergestützte Rekonstruktion der Gesichtsweichteile der unbekannten Toten erstellt. 

Polizei und Staatsanwaltschaft setzen nun auf Hinweise aus der Bevölkerung, um den Fall nach drei Jahrzehnten vielleicht noch lösen zu können.

Donnerstag, 25. Oktober 2018

ASCHAFFENBURG: Tötungsdelikt z. N. von Ramona Böttcher, Christiane Juncker und Erika Stegmann

Drei Cold Case Mordfälle werden neu aufgerollt


Es sind Fälle, die seit teilweise über 30 Jahren die ganze Aschaffenburger Region bewegen. Es sind die Schicksale von drei Frauen, deren Mörder nie gefasst werden konnten. Doch Mord verjährt nicht. Ihre Familien leben bis heute immer noch, in Ungewissheit. Die Frage, warum ihre Töchter auf grauenvolle Art und Weise sterben mussten und wer sie umgebracht hat, ist bis dato unbeantwortet.

Am 24. Oktober trifft sich zum ersten Mal eine neue Arbeitsgruppe für Altfallermittlungen in Aschaffenburg.

Warum werden genau die Fälle Junker, Stegmann und Böttcher neu aufgerollt?


Können Spuren von damals neu untersucht werden?


Gibt es womöglich Zeugen, die damals geschwiegen haben und heute über ihr Wissen sprechen wollen, weil sich Beziehungen geändert haben?

Die Mitglieder der neuen „Arbeitsgruppe für Altfallermittlungen“ in Aschaffenburg haben Hoffnung – sie wollen endlich den oder die Mörder von Christiane Junker, Erika Stegmann und Ramona Böttcher finden. Die Ermittler wollen nun alles Fragen beantworten und den Täter schnappen.


Am 24. Oktober nehmen die Ermittler ihre Arbeit in den sogenannten „Cold-Cases“ auf. Insgesamt zehn Kriminalbeamte werden für die Gruppe ausgewählt, einer aus jedem Fachkommissariat.


Warum genau Junker, Stegmann und Böttcher?


Neue Hinweise gibt es in den drei Fällen der Frauen nicht, aber eine Sache ist für die Ermittler entscheidend. Die Fälle der drei Frauen weisen gewisse Ähnlichkeiten auf, die möglicherweise in eine Ermittlungsrichtung zeigen und auch zusammenhängen könnten.


Ob es einen gemeinsamen Mörder gibt, ist allerdings noch ungewiss. Es kann sein, dass die Morde von drei unterschiedlichen, von zwei oder auch nur von einem Täter begangen wurden. Mit dieser Herangehensweise können die Ermittler am besten überprüfen, ob es in diese oder in eine andere Richtung geht.


Wie gehen die Opfer-Familien damit um?

Die Ermittler stehen im ständigen Kontakt und sind zu jederzeit Ansprechpartner für die Familien der Hinterbliebenen. Die Familien wissen bereits, dass die Fälle neu aufgerollt werden. Sie sind realistisch, aber haben alle die Hoffnung, das es neue Hinweise geben könntest, die dann zu Aufklärung der Fälle und zu Ergreifung des Täters führen.

Das sind die drei Mordfälle:

Mordfall Böttcher

Wer tötete Ramona Böttcher?


Wer tötete Ramona Böttcher?
Foto: Polizei
 


Am 16.12.1990 wird die Leiche von Ramona Böttcher im Miltenberger Ortsteil Wenschdorf gefunden. Sie wurde vermutlich dort abgelegt. Frau Böttcher war wohnhaft in Neu-Ulm und dort am 25.10.1990 zuletzt lebend gesehen worden. Sie verließ dort um Mitternacht ein Lokal und wollte vermutlich per Anhalter in ihre etwa zwei Kilometer weiter gelegene Wohnung fahren. Der Fundort der Leiche, das weiß man, war nicht der Tatort. Die Todesursache konnte damals nicht festgestellt werden.



Mordfall Juncker


Warum musste Christiane Juncker?

Christiane Junker.
Foto: Polizei

Ein Fall, der 1979 schockiert: Die 15-jährige Christiane Junker besucht am 18. Dezember 1979 einen Abendkurs an der Kolpingschule und kommt nie wieder nach Hause. Am nächsten Morgen findet man die Leiche des erwürgten Mädchens beim Pavillon im Schlosspark. Ihr lebloser Körper wurde anschließend über die Schlossmauer geworfen.


Mordfall Stegmann


Warum musste Erika Stegmann sterben?

Erika Stegmann
Foto: Polizei


Es ist Ende September gegen 20 Uhr als Erika Stegmann ihren Arbeitsplatz, ein Geschäft in der Mainaschaffer Straße in Aschaffenburg, verlässt. Es ist das vermutlich letzte Mal, dass die Verkäuferin lebend gesehen wird. Schon kurz danach muss ihr Mörder mehrfach auf sie eingestochen haben. Der Täter quält und misshandelte die Frau schwer. Spaziergänger finden ihre Leiche unterhalb der Aschaffenburger Ebertbrücke. Hier im Bereich der Brücke muss Erika Stegmann wohl auch auf ihren Mörder getroffen sein.


Grund für die Annahme: Entlang der westlichen Böschung in Richtung Mainuferweg wurden Spuren einer Flucht bzw. eines Kampfes vorgefunden.


Zeugen gesucht


Die Polizei sucht in allen drei Fällen Zeugen und Hinweise.


Um die Mordfälle klären zu können, werden Zeugen gesucht. Möglicherweise haben sich Beziehungen geändert und es ist Ihnen erst jetzt möglich über mögliches Wissen in den Fällen zu sprechen. Die Polizei nimmt Ihre Hinweise entgegen, gegebenenfalls auch vertraulich. Den Kriminaldauerdienst erreichen Sie unter: 06021 857 1731

Mittwoch, 24. Oktober 2018

RENDSBURG: Vermisst Wolfgang Fürst (2017)

Kriminalpolizei ermittelt im Vermisstenfall

Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche nach einer vermissten Person.


Wer kennt Wolfgang Fürst?
Foto: LKA Schleswig - Holstein


Die Kieler Mordkommission hat einen Vermisstenfall aus dem Jahr 2017 übernommen, bei dem ein Tötungsdelikt nunmehr nicht auszuschließen ist. Gesucht werden Personen, die Angaben zum Verbleib des 62 Jahre alten Wolfgang Fürst aus Rendsburg machen können. Seitens der Staatsanwaltschaft wurde eine Belohnung ausgelobt.

Herr Fürst gehörte dem Rendsburger Obdachlosenmilieu an und hielt sich häufig im Bereich des Rendsburger Kreishafens auf. 

Zuletzt gesehen wurde der etwa 190 cm große, schlanke Mann am 21. Oktober 2017. 
Die Ermittler der örtlichen Kriminalpolizei schließen mittlerweile ein Gewaltverbrechen nicht aus, weshalb die zuständige Mordkommission der Kieler Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen hat.

Die Beamten suchen nun nach Personen, die mit Herrn Fürst in Kontakt standen bzw. stehen und noch nicht von der Polizei befragt wurden. Ebenfalls werden Personen gesucht, die Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten machen können oder Beobachtungen gemacht haben, die mit seinem Verschwinden zu tun haben könnten.

Hinweise nimmt die Kieler Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0431 160-3333 entgegen.

Die Kieler Staatsanwaltschaft hat eine Belohnung in Höhe von
EUR 1.000

für Hinweise, die zum Auffinden des Herrn Fürst oder zur Klärung einer Straftat in Zusammenhang mit seinem Verschwinden führen ausgelobt.

Donnerstag, 11. Oktober 2018

HAMBURG: Vermisst Andreas Dunkler (1997)

Seit 1997 verschwunden- Was ist mit Andreas Dünkler passiert?!

Zeugen werden gesucht


Am 18.02.1997 verschwand der damals 29-jährige Jurastudent Andreas Dünkler spurlos in Hamburg. Die Staatsanwaltschaft Hamburg und die Ermittler der Ermittlungsgruppe 163 "Cold Cases" gehen inzwischen vom Verdacht eines Tötungsdelikts zum Nachteil des Vermissten aus und bitten um Hinweise aus der Bevölkerung.



Was ist mit Andreas Dünkler passiert? Wurde er Opfer eines Tötungsdeliktes?
Foto: Polizei

Andreas Dünkler hatte sich am Abend des 18.02.1997 mit zwei Freunden verabredet, um im Millerntorstadion das Zweitligaspiel des FC St. Pauli gegen den VfL Bochum zu besuchen. Das Fußballspiel wurde nach einer sturmbedingten Beschädigung des Stadions allerdings kurzfristig abgesagt. 
Die drei Freunde begaben sich daraufhin in einen Irish Pub in der Altstadt. Nach dem Verzehr eines Bieres begab sich Andreas Dünkler gegen 22:00 Uhr mit einem Freund zum Hamburger Hauptbahnhof. Sein Begleiter verabschiedete sich dort von ihm, Andreas Dünkler blieb auf dem Bahnsteig der U-Bahn-Linie 1 allein zurück.




Er wartete dort auf den nächsten Zug in Richtung Norden, um nach Hause zu fahren. Hier wurde Andreas Dünkler zuletzt gesichert gesehen.




Ein von den Ermittlern vernommener Zeuge berichtete, er habe seinerzeit gesehen, wie eine männliche Person mit großer Ähnlichkeit zu Andreas Dünkler von zwei männlichen Personen gegen 23:00 Uhr in einem Waggon der Linie U1 in Fahrtrichtung Norden von links und rechts gestützt wurde. 

Diese Person wirkte auf den Zeugen schlapp, abwesend und verletzt. Als die drei Personen an der Station Kellinghusenstraße von der Sitzbank aufstanden, hinterließ die gestützte Person einen mutmaßlichen Blutfleck auf der Sitzbank. Der Zeuge konnte weiterhin erkennen, dass die gestützte Person durch die beiden Begleiter in Richtung des Treppenabgangs mitgeschleift wurde und nicht auf eigenen Füßen ging. Die beiden Begleiter sprachen in einer für den deutschen Zeugen fremden Sprache miteinander.



Der beobachtete Verletzte wurde durch den Zeugen wie folgt beschrieben:

  • männlich 
  • kräftig 
  • ca. 30 Jahre 
  • ca. 1,80 m 
  • Schirmmütze mit Schirm nach hinten 
  • khakifarbener Militärparka


Die beiden stützenden Begleiter wurden durch den Zeugen wie folgt beschrieben:

Person 1:
  • männlich
  • schlank/eher dünn - ca. 1,80 m 
  • dunkelblonde Haare (vorne kurz geschnitten, hinten zurückgekämmt) 
  • verwaschene Jeans mit ausgefransten Löchern
  • dünne, blousonartige Jacke


Person 2:
  • männlich 
  • schlank/sehr durchtrainiert 
  • 1,75 bis 1,80 m 
  • dunkelbraune Haare (glatt nach hinten zu einem ca. 5 cm langen Pferdeschwanz gebunden) 
  • bekleidet mit Trainingshose und einem Blouson mit Aufschrift



Zeugen, die Angaben zu der beschriebenen Situation oder den beschriebenen Personen machen können oder die anderweitige Hinweise zu Andreas Dünkler geben können, werden gebeten sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder einer Polizeidienststelle zu melden.

BURGSINN: Vermisst Brigitte Volkert ( 2005)

Seit 13 Jahren vermisst

Am Morgen des 23. November 2005 wachen die vier Kinder von Brigitte Volkert auf und sind völlig allein zuhause. Der Vater ist bei der Arbeit. Aber wo ist die junge Mutter? Seit fast 13 Jahren ist Brigitte Volkert nun spurlos verschwunden.





Brigitte Volkert wird mit 16 Jahren von ihrer Jugendliebe schwanger. Die beiden heiraten und bekommen noch weitere drei Kinder, bauen ein Haus und ziehen in die ländliche Idylle des Dörfchens Burgsinn bei Würzburg. Da ist Brigitte Volkert 27 Jahre alt. Sie passt in das Bild einer perfekten Hausfrau. Doch es kriselt.

Brigitte Volkert lebt über die finanziellen Verhältnisse der Familie. Es kommt oft zu Streit zwischen ihr und ihrem Ehemann. Brigitte legt sich eine gefärbte Kurzhaarfrisur zu und beginnt sogar eine Affäre. Eine Bank mit Kreuz an einem Feldweg hinter dem Haus ist der Treffpunkt ihrer heimlichen Liebe. Brigitte Volkert organisiert sogar zwei Handys, eines für sich und eines für den Geliebten, um die geheimen Treffen zu verabreden.

War Brigitte Volkert heimlich verabredet?
Am Morgen des 23. November 2005 steht Brigitte Volkerts Ehemann wegen der Arbeit sehr früh auf – es ist 4.30 Uhr. Er kann sich später nicht mehr erinnern, ob seine Frau zu diesem Zeitpunkt noch im Bett lag oder nicht. Als das erste Kind um 6.30 Uhr aufwacht, ist die Mutter bereits verschwunden.

Wollte sie das kurze Zeitfenster nutzen, um sich erneut heimlich mit ihrer Affäre am Kreuz zu treffen? 
Und was ist dann passiert? 
Fragen, die die Kripo bis heute nicht beantworten kann.

Personenbeschreibung von Brigitte Volkert
(zum Zeitpunkt ihres Verschwindens):

  • 27 Jahre alt, 
  • 1,65 m groß, 
  • kräftig, 
  • braune Augen, dunkelblonde, lockige Haare (kurz vor dem Verschwinden kurz geschnitten) mit dunkler Tönung,
  • Sommersprossen.
Kleidung: 
  • blaue blaue Winterjacke mit beigefarbenem Stern auf dem Rücken, 
  • Blue Jeans.

Fragen an Zeugen:
  1. Wer hat Brigitte Volkert am 23. November 2005 noch gesehen?
  2. Wer hat Beobachtungen gemacht, die mit dem Verschwinden von Brigitte Volkert zu tun haben könnten?

Zuständig: Kripo Würzburg, 
Telefon: 0800 / 10 11 611

BERLIN: Vermisst Georgine Krüger (2006)

Wo ist Georgine Krüger?

Das Schicksal der seit dem Jahr 2006 vermissten Georgine Krüger aus Berlin-Moabit ist weiterhin ungeklärt. Das ist einer der Fälle, der mich seit   Beginn meines Blogs sehr beschäftigt. Ich habe immer gehofft, dass das Schicksal von Georgine aufgeklärt wird. Da die Polizei nun erneut intensiv ermittelt, möchte ich auch nochmal den Fokus darauf richten.

Die zuletzt verfolgte Spur des weiterhin anonymen Anrufers, der angab, dass man Georgine im Brieselanger Wald im brandenburgischen Havelland finden könnte, brachte die Ermittlungen nicht voran. Insgesamt gingen bislang 248 Hinweise zu dem Fall ein.




Vermisst Georgien Krüger
Foto: Polizei

Zur Erlangung neuer Ermittlungsansätze wenden sich die Ermittler am Mittwoch, den 10. Oktober 2018, in der Sendung des ZDF, „Aktenzeichen XY ungelöst – Spezial – Wo ist mein Kind?“ erneut an die Öffentlichkeit. Dort werden sowohl die Mutter der Vermissten als auch die Ermittler der 6. Mordkommission zu Wort kommen.

Hinweise bitte weiterhin an die 6. Mordkommission unter der Telefonnummer (030) 4664 – 911666, per E-Mail oder jede andere Polizeidienststelle.


Meldung vom 31. August 2018: Im Fall Georgine Krüger – Polizei sucht den anonymen Anrufer
Nach zwei Anrufen im März 2018 über den Notruf der Polizei Berlin suchen die Ermittler der 6. Mordkommission mit einem Audiomitschnitt nach dem unbekannten Anrufer. Der Mann hatte sich am 31. März telefonisch gemeldet und vorgegeben, dass sich die seit dem 25. September 2006 vermisste, damals 14-jährige Georgine KRÜGER in Brieselang im Landkreis Havelland befinden würde. Die umfangreichen Absuchen in einem dortigen Waldgebiet verliefen erfolglos. Bis zum heutigen Tage sind 233 Hinweise eingegangen.


Mitschnitt de Anrufe:



Die Ermittler fragen:
  1. Wer erkennt die Stimme des unbekannten Hinweisgebers?
  2. Wer kann Angaben zu seiner Identität oder Aufenthalt geben?

Meldung vom 27. September 2006: Weiterhin keine Spur von der vermissten Georgine Krüger

Von der 14jährigen Georgine KRÜGER fehlt weiterhin jede Spur. Trotz einer großen Medienresonanz und einem damit verbundenen hohen Hinweisaufkommen – inzwischen sind 191 Hinweise eingegangen – konnten bisher keinerlei weiterführenden Erkenntnisse zu ihrem Verschwinden gewonnen werden.
Es konnte bisher niemand ermittelt werden, der Georgine noch gesehen hat, nachdem sie am 25. September 2006 gegen 13.50 Uhr den Bus M27 an Perleberger Str. Ecke Rathenower Str. verließ.
Auch ihr Handy, das nur wenige Minuten später ausgeschaltet wurde, war seitdem nicht mehr auf Empfang.
Es liegen weiterhin keine konkreten Anzeichen dafür vor, dass Georgine Opfer einer Straftat wurde. So tauchten z.B. bislang keine Teile ihrer Bekleidung oder andere mitgeführte Gegenstände auf.

Andererseits erscheint es aufgrund der inzwischen vergangenen Zeit sehr unwahrscheinlich, dass sich die Vermisste derzeit noch aus freiem Antrieb irgendwo verborgen hält. Da auch ein Unglücksfall jeglicher Art weitestgehend ausgeschlossen werden kann, verstärkt sich insgesamt zunehmend der Verdacht, dass Georgine einer Straftat zum Opfer fiel.
Die Ermittlungen werden weiter fortgesetzt. Ein Teil der Hinweise befindet sich noch in Bearbeitung, auch wenn abzusehen ist, dass sich darunter keine „heiße“ Spur befinden dürfte.
Darüber hinaus wird überprüft, ob frühere Straftaten rund um die Wohnanschrift der Vermissten mit deren Verschwinden in Zusammenhang stehen könnten.

Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens war Georgine mit einer modischen Jeans mit Bleichflecken auf der Vorderseite und einer weißen Jeansjacke bekleidet. 
Sie ist schlank, circa 1 Meter 65 groß und hat glatte, lange, braune Haare.

Entgegen bisheriger Meldungen hat sie keinen Rucksack dabei, sondern eine pinkfarbene Umhängetasche der Marke “Eastpack”.




Hinweise bitte an die 6. Mordkommission in der Keithstraße 30, 10787 Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-911666 oder jede andere Polizeidienststelle.

Samstag, 22. September 2018

HAMBURG/NIENDORF: Vermisst Axel Fritz Bonin (1997)

Verdacht auf ein Tötungsdelikt

Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe

Zeit: 20.06.1997
Ort: Hamburg-Niendorf, Fuhlsbütteler Weg


Nachdem der damals 38-jährige Axel Fritz BONIN 1997 verschwand, suchen die Staatsanwaltschaft Kiel und die Ermittlungsgruppe 163 "Cold Cases" nun erneut öffentlich nach Zeugen, die Hinweise zur Tataufklärung geben können.


Der mittlerweile für tot erklärte Geschädigte verschwand am Freitag, den 20.06.1997 in den Nachmittagsstunden. Eigentlich hatte der Geschädigte eine Kurzreise über Berlin, wo er gelegentlich gearbeitet haben soll, in die polnisch/deutsche Grenzstadt Zielona Gora geplant.

Zuletzt wurde er beim Einsteigen in einen dunklen Pkw an seiner Wohnanschrift im Fuhlsbütteler Weg 58 in 22453 Hamburg beobachtet. 
Das ebenfalls seit dem 20.06.1997 verschwundene Fahrzeug des Geschädigten wurde knapp ein Jahr später, am 13.05.1998 in Hamburg-St.Pauli in der Lincolnstraße Höhe der Hausnummern 14 - 16 aufgefunden. 
Hierbei handelt es sich um einen weißen VW Golf mit dem amtlichen Kennzeichen HH-CR 1132.


Verdacht auf  Mord zum Nachteil Axel Fritz Bonin.
Foto: Polizei

Das ist das Fahrzeug von dem Vermissten.
Foto: Polizei


Herr BONIN wurde zum Zeitpunkt seines Verschwindens wie folgt beschrieben:

  • 192 cm groß 
  • kräftige Statur 
  • kurze dunkle Haare 
  • 3 cm lange Narbe oberhalb des linken Auges

Die bisherigen Ermittlungen der Polizei Hamburg führten nicht zur Tataufklärung. 

Aus Sicht der Ermittler besteht der Verdacht des Mordes zum Nachteil von Herrn BONIN.

Die Staatsanwaltschaft und die Cold Cases-Ermittler wenden sich nun erneut an die Öffentlichkeit, um neue Informationen zu erlangen und Unstimmigkeiten oder Widersprüche damaliger Zeugen aufzuklären.

Die Ermittler fragen darum:
  1. Wer kann Angaben zur Person, zum Beruf und zum Umfeld des Geschädigten machen?
  2. Wer kann Angaben zum weiteren Verbleib des Geschädigten machen?
  3. Wer kann Angaben zum möglichen Tatmotiv machen?
  4. Wer beobachtete das Abstellen des PKW im Mai 1998 in der Lincolnstraße?
  5. Wer kann Angaben zu einem mutmaßlichen Täter machen?

Zeugen werden gebeten, sich an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg (040-4286 56789) oder an jede Polizeidienststelle zu wenden.

Mittwoch, 12. September 2018

MITTENAAR/BICKEN: Vermisst Mahmut Caner (1999)

Verdacht auf ein Tötungsdelikt

Die Ermittlungsbehörden wenden sich in diesem Fall an mögliche Zeugen.
Mit einem Fahndungsplakatbitten sie um Hinweise im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Herrn Caner.





Der 36-Jährige wurde am Abend des 03. Mai 1999, gegen 22.30 Uhr, zuletzt an seinem Wohnhaus in Mittenaar-Bicken gesehen und verschwand spurlos.

Ein Forstmitarbeiter entdeckte in vergangenen Jahr in einem Waldgebiet bei Bischoffen-Oberweidbach, in der Nähe der sogenannten „Zollbuche“ menschliche Knochen. Die gerichtsmedizinischen Untersuchungen führten letztlich zur Identifizierung des 36-jährigen Mahmut Caner. Die Staatsanwaltschaft in Wetzlar und die Kriminalpolizei ermitteln derzeit wegen des Verdachtes eines Tötungsdeliktes. Momentan liegen keine Erkenntnisse zur Todesursache vor.

Herr Caner ist türkischer Staatsbürger und war zum Zeitpunkt seines Verschwindens 36 Jahre alt, verheiratet und Vater eines Sohnes sowie einer Tochter. Staatsanwaltschaft und Polizei schlossen nach ihren umfangreichen Ermittlungen, die im familiären Umfeld sowie im Freundes- und Bekanntenkreises durchgeführt wurden, letztlich nicht aus, dass sich der Gesuchte ins Ausland abgesetzt hatte bzw. dort untergetaucht war. Anhaltspunkte für eine Straftat bestätigten sich zu dieser Zeit nicht, so dass die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen Anfang 2000 einstellte.

Aus ermittlungstaktischen Gründen können momentan keine Angaben zu einem konkreten Tatverdacht gemacht werden. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Polizei richten sich in alle Richtungen aus. Angaben zu einem Tatmotiv können derzeit nicht getroffen werden.


Fragen der Ermittler:

  1. Wer hat Mahmut CANER am Abend des 03.05.1999 gesehen?
  2. Wer hat an diesem Abend etwas Auffälliges in Mittenaar-Bicken beobachtet?
  3. Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen,
ist eine Belohnung von bis zu 5.000 Euroausgesetzt.


Hinweise bitte an die Regionale Kriminalinspektion Lahn-Dill
Tel.: (02771) 907-333
oder an jede andere Polizeidienststelle.


Freitag, 7. September 2018

BERLIN: Verdacht eines Tötungsdelikt es

Verdacht eines Tötungsdeliktes

Polizei sucht Zeugen

Zum Verdacht eines Tötungsdeliktes sucht die 2. Mordkommission mit einem Bild eines verstorbenen Mannes nach Zeugen. 

 
Bild des Verstorbenen.
Foto: Polizei

Passanten entdeckten am Freitag, 24. August 2018, gegen 2 Uhr in der Holzmarktstraße Ecke Straße An der Michaelbrücke auf dem Gehweg den 40-Jährigen mit schweren Kopfverletzungen. Rettungssanitäter brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus, in dem er am Montagabend verstarb. Es besteht der Verdacht, dass dem Obdachlosen die Verletzungen gewaltsam zugefügt wurden.


Die Ermittler fragen:

  1. Wer kann Angaben zu dem Verstorbenen machen und hatte Kontakt zu ihm?
  2. Wer hat in der Nacht von Donnerstag, den 23. August 2018, zu Freitag, den 24. August 2018, den Verstorbenen an der Holzmarktstraße Ecke Straße An der Michaelbrücke gesehen?
  3. Wer hat Beobachtungen gemacht, die in Zusammenhang mit dem später Verstorbenen oder seinen Verletzungen stehen könnten?
  4. Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Zeugen werden gebeten, sich bei der 2. Mordkommission in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-911222, per E-Mail oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Montag, 13. August 2018

UPDATE/KOBLENZ: Tötungsdelikt z. N. von Gerd Michael Straten

Soko Hauptfriedhof bittet erneut um Mithilfe


Nach wie vor arbeitet die aus rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestehende Sonderkommission "Hauptfriedhof" mit Hochdruck an der Aufklärung des Falles des in der Nacht zum 23. März 2018 ermordeten Gerd Michael Straten. Bislang wurden mehr als 1.250 Spuren und Hinweise ausgewertet. Nach der Beerdigung, die am 8. Mai 2018 im engsten Familienkreis auf dem Bezirksfriedhof in Koblenz-Metternich stattfand, hat die Familie dort an einem Baum in der Nähe des Haupteinganges eine Gedenktafel für trauernde Freunde und Bekannte aufgestellt.




Die Kripo Koblenz bittet erneut um Mithilfe aus der Bevölkerung. Auch Beobachtungen die in Zusammenhang mit dem Hauptfriedhof stehen, können für die Soko von immenser Bedeutung sein!

Hier ergänzende Fragen:

  1. Wer kennt Personen, die den Friedhof als Fußweg und/oder Abkürzung benutzen, benutzt haben oder häufig aufsuchen? Diese Personen müssen nicht auffällig sein, oder verdächtig erscheinen, können aber ebenfalls als Zeugen in Frage kommen.
  2. Wer kennt Personen, die den Friedhof auch nachts aufgesucht (Lost Places-Klientel o.ä.) bzw. dort übernachtet haben..
  3. Ist jemandem schon einmal eine Person auf dem Hauptfriedhof aufgefallen, die mit einem schwarzen Schleier vor dem Gesicht maskiert war?
  4. Wo hat Gerd Michael Straten noch gearbeitet?
  5. Sind sogenannte Gelegenheitsjobs des Herrn Straten bekannt?
  6. Wo hat Gerd Michael Straten persönliche Sachen untergestellt?
  7. Mit wem hat Straten Spielcasinos/Spielotheken in Koblenz aufgesucht?
  8. Sind Personen bekannt, mit denen Herr Straten, auch in der weiteren Vergangenheit, eine engere Beziehung und oder Partnerschaft pflegte?



Ferner bittet die Polizei um Hinweise zur Identität von drei Personen, die wertvolle Zeugen des Verfahrens sein könnten. So wurde am Abend vor der Tat, Donnerstag, 22. März 2018, gegen 18.30 Uhr im Bereich des Pulverturms ein Mann gesehen, der ein Fahrrad geschoben hat. Laut ersten Zeugenaussagen hat der Mann längere Haare und trug an diesem Abend eine längere beige-braune Jacke. Weiterhin wurde eine männliche Person, etwa 25 - 45 Jahre alt, ca. 190 cm groß und schmächtig, am Donnerstag, 22. März 2018 morgens gegen 6.00 Uhr und abends zwischen 21.00 und 22.00 Uhr im Bereich der Beatusstraße gesehen. Er war dunkel gekleidet und führte eine schwarze Tasche, eine Art Sporttasche, mit.

  • Wer kennt die beschriebenen Personen? 
  • Wer hat die Männer beobachtet? 
  • Wer kann weitere Hinweise zu den Personen oder dem mitgeführten Fahrrad geben?



Auch wurde im Rahmen der Ermittlungen bekannt, dass Gerd Michael Straten im August 2017 im Bereich des Hauptbahnhofs mit einem dunkelhäutigen Mann in einen Streit geraten sein soll. Der Mann, ca. 25 - 30 Jahre alt und etwa 170 cm groß, hatte Rastalocken und trug an diesem Tag rote Turnschuhe. 

  • Wer hat diesen Streit beobachtet? 
  • Wer kennt diese Person?


Die Kripo Koblenz ist unter der Telefonnummer 0261-1031 rund um die Uhr erreichbar und nimmt sämtliche Hinweise entgegen, auch wenn sie für den Beobachter noch so bedeutungslos erscheinen. Auch per Mail unter kdkoblenz@polizei.rlp.deerreichen Sie uns.




Erstmeldung vom 26.03.2018:

Wer steckt hinter der Enthauptung eines Obdachlosen in Koblenz?

Nach der Enthauptung eines obdachlosen Mannes auf einem Friedhof in Koblenz fehlt von den Tätern jede Spur. 





Sachverhaltsbeschreibung:

Am 23.03.2018 wurde der 59-jährige obdachlose Gerd Michael STRATEN im Bereich des „Pulverturms“ / Schwarze Madonna auf dem Koblenzer Hauptfriedhof tot aufgefunden. Er wurde Opfer eines Gewaltverbrechens.


Personenbeschreibung / Besondere Hinweise:

Am Donnerstag, 22.03.2018, 18:30 Uhr wurde er zuletzt lebend gesehen. Herr Straten lebte bereits seit mehreren Jahren in diesem abgelegenen Teil des Friedhofes. Er wird als zurückhaltend, freundlich und gebildet beschrieben. Er legte sehr viel Wert auf ein gepflegtes Äußeres. Er trank kaum oder keinen Alkohol und nahm auch keine Drogen zu sich. Er hielt sich häufig im Bereich des Hauptbahnhofes auf und besuchte regelmäßig Cafés, Bio-Märkte und Bibliotheken. In der Vergangenheit war er im Sommer als Pfandsammler auf Festivals unterwegs.Der ehemalige Kunsthändler hatte seit vielen Jahren ohne festen Wohnsitz auf dem Friedhof gelebt. Das Mordopfer war den Ermittlern zufolge in Köln aufgewachsen und 1972 nach Koblenz gekommen. Die Polizei führt die Ermittlungen nach eigenen Angaben in alle Richtungen. Offen war auch, ob es um einen oder mehrere Täter geht.


Fragen der Ermittler:

  1. Wer kannte Gerd Michael Straten?
  2. Wer kann Angaben zu seinen Kontaktpersonen machen?
  3. Wer kann Angaben zu Streitigkeiten zwischen dem Opfer und anderen Personen machen?
  4. Wer hat auffällige Feststellungen auf oder im Bereich des Hauptfriedhofes gemacht?
  5. Wer kennt weitere Personen, die auf dem Hauptfriedhof leben oder sich dort oft aufhalten?
  6. Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?

Es wurde eine Belohnung von 10.000 € ausgelobt.

Sachbearbeitende Dienststelle: 

Hinweise bitte an die Kriminaldirektion Koblenz, K11 
Tel. 0261/1031 oder jede andere Polizeidienststelle.


Samstag, 4. August 2018

HANNOVER: Tötungsdelikt z. N. einer 63-jährigen Obdachlosen

Frauenleiche in Hannover gefunden
Wer kannte die Frau oder hat sie zum gesuchten Zeitraum gesehen?
Foto:: Polizei

Frauenleiche in Hannover gefunden - Kripo hat Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes aufgenommen.

Am Dienstagvormittag, 31.07.2018, gegen 11:00 Uhr, haben Passanten auf einem Spielplatz an der Gartenstraße (Oststadt) eine Tote gefunden.
Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes und sucht mit einem Bild der Toten Zeugen.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatten Passanten den leblosen Körper auf dem Spielplatz an der Gartenstraße entdeckt und die Polizei alarmiert. Ein hinzugerufener Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Nachdem zunächst keine konkreten Hinweise auf ein Fremdverschulden vorlagen, ergab eine durchgeführte Obduktion, dass die 63-Jährige einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sein könnte.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes. Die Kripo sucht nun mit einem Bild der Verstorbenen nach weiteren Zeugen.
Sie war etwa 1,60 Meter groß, von untersetzter Statur und hatte graue, nackenlange Haare.
Zuletzt trug sie ein dunkles, ärmelloses Kleid sowie offene Damenschuhe und führte eine dunkle Handtasche mit sich.

Die Ermittler suchen weiterhin Zeugen, die die 63-Jährige zwischen Montag, 30.07.2018, 18:00 Uhr und Dienstag, 31.07.2018, 11:00 Uhr, insbesondere in der Gartenstraße, am Hauptbahnhof, am Raschplatz, an der Lister Meile oder am Weißekreuzplatz gesehen haben.

Personen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0511 109-5555 beim Kriminaldauerdienst Hannover zu melden.

Freitag, 27. Juli 2018

HAMBURG: Tötungsdelikt z. N. von Maria P.

Polizei sucht  nach Hinweisgeber 

Fundzeit: 03.08.2017 bis 30.08.2017

Fundorte: Hamburger Stadtgebiet

Vor fast genau einem Jahr, hatte ich auch vom Mord von Maria P. alias "Rosa" berichtet. Den Erstbericht findet ihr weiter hinten im Blog. Leider ist der Fall noch ungelöst und die Hamburger Polizei  möchte noch einmal auf den Fall aufmerksam machen. 


Opfer Maria P. alias Rosa.
So ein Kleid trug Rosa.

Foto: Polizei Hamburg

Knapp ein Jahr nach dem mutmaßlichen Tötungsdelikt zum Nachteil von Maria A. bittet die Polizei Hamburg erneut um Hinweise aus der Bevölkerung.

Am 03.08.2017, gegen 08:15 Uhr, wurden von einem Angler am Elbufer menschliche Körperteile aufgefunden. Hiernach wurden in dem Zeitraum vom 03.08.2017 bis zum 30.08.2017 in verschiedenen Gewässern Hamburgs Körperteile einer Frau aufgefunden.

Die Ermittlungen in diesem Fall führt die Mordkommission (LKA 41).

Bei der Geschädigten handelt es sich um die 48-jährige, äquatorialguineische Maria A., welche in Spanien wohnhaft war und den Arbeitsnamen "Rosa" nutzte. Sie kam gelegentlich nach Hamburg, um in St. Georg der Prostitution nachzugehen.

Maria A. wurde letztmalig am 01.08.2017 gegen 14:00 Uhr in Begleitung eines unbekannten Mannes auf dem Hansaplatz gesehen. Sie und der Mann sollen Händchen haltend aus Richtung Brennerstraße kommend über den Hansaplatz in die Bremer Reihe gegangen sein. Der Begleiter von Maria A. wird wie folgt beschrieben:
  • groß 
  • kräftige Statur
  • 50-55 Jahre alt  
  • heller Hauttyp
  • möglicherweise Osteuropäer
  • Kopfbedeckung  
  • blaue Oberbekleidung
  • führte eine durchsichtige Plastiktüte (möglicherweise mit Videokassetten) mit sich


In der kommenden Woche, in der sich der Tag des Verschwindens von Maria A. jährt, werden die Ermittler der Mordkommission verschiedene Aktionen an den Fundorten bzw. den Orten, an denen sich das Opfer letztmalig aufgehalten hat, durchführen. Hierüber wird zeitnah in gesonderten Pressemitteilungen berichtet. Ggf. könnte ein heller Transporter, der in der Nähe der Fundorte von Zeugen gesehen wurde, von Bedeutung sein.


So könnte Maria P. auch ausgesehen haben.
Foto: Polizei Hamburg

Skizze der Fundorte der Leichenteile.
Foto: Polizei


Maria A. trug zum Zeitpunkt ihres Verschwindens ein auffälliges Kleid. Möglicherweise trug sie über diesem auch einen Wollpullover. Die Ermittler haben anhand von Lichtbildern zwei Rekonstruktionen erstellt, wie die Geschädigte zum Zeitpunkt ihres Verschwindens ausgesehen haben könnte.


Die Mordkommission Hamburg bittet- Zeugen, die Hinweise zu Maria A. und ihren Kontaktpersonen geben können, - Fahrzeughalter und -nutzer, die vom 01.08.2017-02.08.2017 mit ihren Pkw am Anleger Wittenbergen geparkt oder dort in ihren Fahrzeugen genächtigt haben, - Zeugen, die Maria A. am 01.08.2017 auf dem Hansaplatz gesehen haben oder Angaben zu Ihrem Begleiter machen können, - Personen, die sonstige Beobachtungen (z.B. auch an den Fundorten der Körperteile) gemacht haben, die mit der Tat im Zusammenhang stehen könnten,
sich beim Hinweistelefon der Polizei (ggf. auch anonym) unter der Rufnummer 040/ 4286-56789 oder an einer Polizeidienststelle zu melden.

Montag, 23. Juli 2018

BAD NAUHEIM: Tötungsdelikt z.N. von A dem Bozkurt (1997)

Vermeintlicher Unfalltod (1997) erweist sich als Tötungsdelikt

Am Dienstag, den 08. April 1997, wurde die Polizei in Friedberg gegen 04.30 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Wintersteinstraße / Feldgemarkung Ober-Mörlen in Richtung Raststätte Wetterau alarmiert. Als die Beamten vor Ort eintrafen, fanden sie den damals 45 Jahre alten Adem Bozkurt tot in seinem schwarzen Pkw der Marke „BMW 518i“ vor. Das Fahrzeug war offenbar gegen einen Baum geprallt. Die Gesamtumstände, insbesondere das sich darbietende Verkehrsszenario und die getroffenen Feststellungen zum äußeren Verletzungsbild, deuteten damals zunächst auf einen Alleinunfall ohne Fremdbeteiligung hin. Folglich wurde der Leichnam nicht obduziert und bereits wenige Tage später von Angehörigen nach Izmir überführt. Adem Bozkurt war türkischer Staatsangehöriger. Er lebte bis zu seinem Tod in Bad Nauheim und hinterließ eine Ehefrau und zwei Töchter.

Fotos Unfallszenario 1997
Quelle: Polizei Friedberg

Foto Unfallauto: BMW 518i  
Quelle: Polizei Friedberg

Übersicht Fahrstrecke / Unfallort
Quelle: Staatsanwaltschaft Gießen



Nach einem Zeugenhinweis Ende 2014 / Anfang 2015,wonach Herr Bozkurt in Wahrheit nicht verunfallt, sondern ermordet worden sei, leiteten die Staatsanwaltschaft Gießen und die Kriminalpolizei in Friedberg umfangreiche Ermittlungen ein. Infolge akribischer Aufarbeitung des damaligen Unfallgeschehens, der Einholung eines rekonstruierenden Kfz-Sachverständigengutachtens und diversen Zeugenvernehmungen erhärtete sich der Verdacht, dass Adem Bozkurt tatsächlich erschossen und das Tötungsdelikt als Verkehrsunfall getarnt worden war.

Aufgrund richterlicher Anordnung wurde der Leichnam deshalb im April 2016 in der Türkei exhumiert. Im Rahmen der sich vor Ort anschließenden Obduktion, bei der neben Vertretern der türkischen Behörden auch Beamte der Staatsanwaltschaft und des Instituts für Rechtsmedizin Gießen sowie der Kriminalpolizei Friedberg anwesend waren, konnte schließlich festgestellt werden, dass Adem Bozkurt offenbar durch einen Genickschuss getötet worden war.

Die weiteren Ermittlungen ergaben als mögliches Mordmotiv eine geschäftliche Konkurrenzsituation im Bereich der Bewirtschaftung von Toilettenanlagen an Autobahnraststätten. Vor diesem Hintergrund gelang es auch, einen Verdacht gegen mehrere Personen zu begründen. Bei drei Beschuldigten wurden Ende 2016 eine Wohnungsdurchsuchung und eine Vernehmung durchgeführt. Da sich jedoch ein dringender Tatverdacht nicht ergab, mussten die Männer nach vorangegangener vorläufiger Festnahme wieder entlassen werden.

In der Folgezeit wurden weitere aufwändige Ermittlungen, teils auch im Ausland, geführt; letztlich jedoch ohne durchschlagenden Erfolg.


Die Strafverfolgungsbehörden bitten deshalb nun die Öffentlichkeit um Mithilfe und fragen:

  1. Wer kann Angaben zu dem vermeintlichen Verkehrsunfall am 08.04.1997, circa 04.30 Uhr, in der Wintersteinstraße / Gemarkung Ober-Mörlen (siehe Lichtbilder „Karte + Pkw“) machen? 
  2. Wer hat den schwarzen „BMW 518i“ am frühen Morgen des Tattages und / oder Adem Bozkurt gesehen?
  3. Gibt es Zeugen, die von dem Tötungsdelikt erfahren haben?


Für Angaben, die zur Ermittlung und Ergreifung des bzw. der Täter führen, wird von Seiten der Staatsanwaltschaft Gießen und des Polizeipräsidiums Mittelhessen eine

Belohnung in Höhe von insgesamt 10.000.- EURO (= je 5.000.- EURO)
ausgesetzt. 

Die Zuerkennung und Verteilung der Belohnung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

Sachdienliche Hinweise, die gegebenenfalls auch vertraulich behandelt werden können, werden unter der eigens eingerichteten Servicenummer von der
Polizei in Friedberg unter
der Telefonnummer06031-601-234

und von jeder anderen örtlichen Polizeidienstelle entgegengenommen.






Der Fall wird zudem am

Mittwoch, den 25.07.2018, um 20.15 Uhr

in der ZDF-Fernsehsendung „Aktenzeichen XY – ungelöst“ vorgestellt.

Sonntag, 22. Juli 2018

FRANKFURT/MAIN: Verdacht auf ein Tötungsdelikt z. N. von Sulemane Vicente Macele

Zeugen gesucht


Der aus dem Main geborgene tote 16-Jährige Sulemane Vicente MACELE war möglicherweise Opfer eines Verbrechens. Die Polizei sucht Zeugen. Die Leiche des Jugendlichen war am Dienstag gefunden worden.



Wer kannte Sulemane Vicente MACELE oder hat Beobachtungen gemacht?
Foto: Polizei


Im Fall des im Main in Frankfurt gefundenen toten 16-Jährigen schließt die Polizei ein Verbrechen nicht aus. Die Ermittler hoffen auf Zeugen, die Angaben zu Vorfällen vor dem Verschwinden des Jugendlichen machen können, wie eine Sprecherin am Freitag sagte.

Wie es zum Tod des 16-jährigen kam, stehe noch nicht eindeutig fest. Der junge Mann aus Offenbach war seit Montag vermisst worden. Eine Passantin hatte seine Leiche am Dienstagnachmittag von der Brücke Eiserner Steg aus entdeckt.

Vorkommnisse in der Innenstadt oder am Main?

Die Ermittler suchen nun vor allem nach Hinweise n, wo sich der 16-Jährige in der Nacht zum Montag aufhielt. Sie hoffen auf Zeugen, die ihn in dieser Nacht gesehen haben. Vor allem geht es den Ermittlern um die Bereiche in der Innenstadt, am Mainufer und möglicherweise auch beim Eisernen Steg. Besonders wichtig seien Hinweise auf mögliche Begleiter oder Auseinandersetzungen.

Den Angaben zufolge war der 1,72 Meter große 16-Jährige am Sonntagabend mit schwarzen verwaschenen Jeans, einem schwarzen Sweatshirt und schwarzen Turnschuhen bekleidet. 

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat für Hinweise, die zur Aufklärung führen, eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgesetzt.

Dienstag, 3. Juli 2018

UPDATE/BASSUM: Tötungsdelikt z. N. von Nicole Stindt

Ermittler rollen Fall Nicole Stindt neu auf

Im Fall der vor neun Jahren tot aufgefundenen Nicole Stindt aus Stuhr (Landkreis Diepholz) sucht die Polizei erneut nach Zeugen. Nachdem 2012 die Mordkommission "Buchholz" wegen fehlender Spuren zunächst aufgelöst worden war, haben die Ermittler in diesem April ihre Arbeit wieder aufgenommen. Die Technik hat sich weiterentwickelt und mit Hilfe neuer Programme sind jetzt die Pseudonyme von neun Internet-Bekanntschaften der Getöteten ermittelt worden, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Wer hatte zu diesen Chatpartnern Kontakt?

Dabei handele es sich um folgende User-Namen des Portals Friendscout: 
  • "findmich44",
  • "der_Wolfgang",
  • "thomas26689",
  • "Schimi_08", 
  • "sexprotz", 
  • "Schnucki44",
  • "cosmo2000",
"i_bins_wieda" und "bomi65".

Die junge Frau habe vor ihrem Tod mit ihnen intensiven Kontakt gehabt, so die Polizei. Die realen Personen dahinter konnten aber nicht mehr ermittelt werden. Deshalb sucht die Polizei nun Zeugen, die ebenfalls Kontakt zu diesen Chatpartnern hatten. Sie können sich unter Telefon (05441) 9 71 0 und per E-Mail an moko@pi-dh.polizei.niedersachsen.de melden.

Nicole Stindts Leiche wurde im Wald gefunden

Die Leiche von Nicole Stindt war Pfingstmontag 2010 im Waldstück Buchholz bei Groß Ippener (Landkreis Oldenburg) von Spaziergängern gefunden worden. Zu diesem Zeitpunkt galt die damals 38-Jährige bereits seit Monaten als vermisst. Ihre Vermieterin hatte sich am 19. August 2009 bei der Polizei gemeldet, nachdem Nicole Stindt einen ihrer Hunde allein daheim gelassen hatte. Ermittlungen hätten damals ergeben, dass die Frau am Tag zuvor letztmalig lebend auf einem Hundeplatz in Bassum (Landkreis Diepholz) gesehen worden war. Dann verlor sich ihre Spur.

Nicole Stindt hat laut Polizei nur wenig Kontakt zu anderen Personen gehabt, war bei ihren Großeltern aufgewachsen und lebte nach deren Tod alleine. Bei der Auswertung ihres Computers nach ihrem Tod ergab sich, dass sie seit April 2009 über die Partnerbörse zahlreiche Männerbekanntschaften geknüpft hatte. Mit etwa 90 Männern hatte sie den Ermittler zufolge Chatkontakt, "mit mehreren fanden 2009 persönliche Treffen stat

(Erstbericht aus dem Jahr 2010)

Mord verjährt nichtI

Ich habe hier in meinen Blog immer wieder über den Mordfall berichtet. Leider muss ich sagen, dass sich nicht viel getan hat und der Täter nicht gefasst wurde. Nun liegt der Mord schon gut 7 Jahre zurück und ich  möchte nochmal einen Focus auf den Fall legen, denn wir haben das Verbrechen nicht vergessen und ich möchte nochmal mögliche Zeugen ansprechen, doch noch zur Polizei zu gehen.

Fast auf den Tag genau drei Jahre ist es her. Da machte eine Spaziergängerin im Waldstück Buchholz in Groß Ippener einen grausigen Fund. Im Unterholz lagen Überreste eines Menschen. Einige Tage später wussten die Ermittler: Die Tote ist Nicole Stindt, 38 Jahre, aus Stuhr. Ein Dreivierteljahr zuvor war die Frau spurlos verschwunden.

Mordopfer Nicole Stindt


Bis heute läuft der Mörder der jungen Frau frei herum. „Wir haben im Moment leider keine heiße Spur“, sagt Polizeisprecher Andrik Hackmann. Dabei hatte die Mordkommission intensiv ermittelt. Und auch bei „Aktenzeichen XY“ wurde der Fall ausgestrahlt. Doch noch immer fehlt das entscheidende Detail, das die Ermittler weiter bringen könnte.

Rückblick:
 Am 18. August 2009 wurde Nicole Stindt zum letzten Mal gesehen. In Bassum (Kreis Diepholz) hatte sie eine Hundeschule besucht. Am Tag darauf wurde ihre Schäferhündin „Lana“ in Dötlingen gefunden – offensichtlich dort ausgesetzt. Fast zur selben Zeit entdeckte die Polizei den Wagen von Nicole Stindt – einen grauen Toyota Corolla Kombi – in der Nähe des Bremer Hauptbahnhofes. Doch von der zurückgezogen lebenden Frau gab es zunächst keine Spur.

Erst am Pfingstmontag 2010 machte die Spaziergängerin in Groß Ippener den schockierenden Fund.

Die Polizei entdeckte dort ein regelrechtes Grab. Kurz darauf stand die Identität der Toten fest. Die Ermittler vermuten, dass Nicole Stindt bereits kurz nach ihrem Verschwinden ermordet wurde.

Umgehend wurde eine 19-köpfige Mordkommission gebildet. Da die Tote aus Stuhr stammte, übernahmen Ermittler der Polizeiinspektion Diepholz den Fall. Theorien gab es damals gleich mehrere.

Variante 1: Die Frau hatte eine Erbschaft gemacht. „Es war kein Geheimnis, dass sie Bargeld im Hause hatte“, so ein Ermittler.

Variante 2: Nicole Stindt hatte übers Internet Männerbekanntschaften gesucht. Bei der Partnerbörse „Friendscout 24“ war sie als „Julchen 71“ registriert. Möglicherweise, so die Ermittler, könnte sie ihren späteren Mörder im Internet getroffen haben.

Die Mordkommission verfolgte alle bekannten Spuren. Etliche Verdächtige wurden befragt – ohne Ergebnis. „2012 haben wir die Mordkommission aufgelöst“, sagt Andrik Hackmann. Das bedeute aber nicht, dass der Fall zu den Akten gelegt sei. „Mord verjährt nicht. Wir bleiben dran, aber nicht mehr mit diesem hohen Personalaufwand.“

Immer wieder nimmt sich ein Ermittler die Akten vor. Oft auch Kollegen, die neu zur Inspektion stoßen. „Die schauen da unbefangener drauf“, sagt der Polizeisprecher. Vielleicht hat man ja irgendwo ein Detail übersehen. Gleichzeitig halten die Ermittler ihre Ohren offen. Möglicherweise widerspricht sich ein früher bereits Befragter.

„Manchmal muss man auch auf Kommissar Zufall hoffen“, sagt Hackmann.



Die Polizei in Diepholz möchte wissen:

  • Wer hat Nicole Stindt am 18.8.2009 noch gesehen?
  • Gab es an diesem Abend ein geplantes oder ein spontanes Treffen mit einer weiteren Person? 
  • Wer hat gesehen, wer das Auto des Mordopfers im Breitenweg in Bremen abgestellt hat? 
  • Wer kennt Kontaktpersonen des Mordopfers, wer hatte Kontakt zu Nicole Stindt oder zu „julchen71“ im Internetportal www.friendscout24.de und wurde bislang noch nicht von der Polizei befragt?



  • Wer weiß, wer hinter den u.a. Nicknames steckt, wer hatte Kontakt zu diesen Personen?

AffaerewL, Akad, bassel333, bombermike, bomi65, buscador50, chathistory, cosmo2000, CupF_ges, dan2312, Deine_Liebe, dreimalamtag, Einganzliebr57, emotions50, essefrauenkagge, exot1967, findmich44, fliege67, flirtliner62, franki_66, frohnatur_62, grosserBlonder30, großgenug, gutdrauf40, Hausamsee09, Heini07, Heinz_1952, holzwurm9773b, hotlover4you, i_bins_wieda, ichwillmeer, Julchen71, Jürgen1970, Kater39, KISSme, klausie54,kompakt, Landwirt_Bauer, Lauser11, life_75, lion_1167, M30_sucht, maxxhh, neteronkel, optimist72, puschel63, reife_frau_ges, rondue, Saitensprunk66, Schimi_08, Schnucki44, schoene_stunden2, schollatour, sexprotz, Spassvogel46, thomas26689, thommy66, Torfmoor, Torlaune, Traumerfüller, USS1958, Waschbär76, Weichspüler_4132

Für Hinweise, die zur Klärung des Verbrechens führen, ist eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgesetzt.

Hinweise bitte an die Mordkommission „Buchholz“ in Diepholz unter der Telefonnummer 05441 9710, per E-Mail an moko-diepholz@pi-dh.polizei.niedersachsen.de oder an jede andere Polizeidienststelle

Montag, 25. Juni 2018

BARSINGHAUSEN: Tötungsdelikt z.N. von Veronika B.

Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise

Nach dem gewaltsamen Tod einer 55-Jährigen am 16.04.2018 in Barsinghausen, sucht die Polizei weiter nach möglichen Zeugen.  Die Tote wurden einen Tag später aufgefunden. Nach Angaben eines Sprechers haben Beamte der Kripo deshalb in der Stadt Flyer verteilt. Darauf sind Fotos der Toten, sowie ihres Trolleys zu sehen. 
Wer tötete Veronika B.?
Wer hat die Frau und ihren Trolley gesehen?

Foto: Polizei

Gut zwei Monate nach dem Fund der Leiche hat die Polizei noch keine heisse Spur des mutmaßlichen Täters. 

Am 17.06.2018 wurde eine 16-jährige Barsinghausenerin Opfer eines Tötungsdeliktes. Hier ist der Täter schon gefasst und sitzt in Untersuchungshaft. Die Polizei prüft, ob es Parallelen zu dem Fall, der getöteten 55-jährigen Veronika B. gibt.
Die Ermittler hoffen auf Hinweise von Personen, die die Frau am Abend des 16. April gesehen haben.
Veronika B. war am Tag darauf von einer Spaziergängerin tot in einem Entwässerungsgraben in der Nähe eines Friedhofes entdeckt worden.
Die Obduktion ergab, dass die 55-Jährige umgebracht worden ist.

Polizei bittet um Hinweise von Zeugen

Die getötete Veronika B., genannt "Anka", wird von der Polizei als 1,65 bis 1,70 Meter groß, schlank und äußerlich gepflegt beschrieben. Sie habe schulterlanges, dunkles, graumeliertes Haar und sei mit einer dunklen Hose, dunklen Adidas-Turnschuhen sowie einer grauen Jacke bekleidet gewesen. Außerdem habe sie am Abend der Tat einen Einkaufstrolley dabei gehabt. 
Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst in Hannover unter der Telefonnummer (0511) 109 55 55 zu melden.

Donnerstag, 14. Juni 2018

WEISSENFELS: Vermisst Hartmut Weiske

Wo ist Hartmut Weiske?

Als ich damals über den Fall gehört hatte, dachte ich das wird sich schnell erledigen. Ich muss aber sagen, ich täuschte mich. Ich beschäftige mich schon länger mit dem Fall und habe such viel darüber gelesen und wollte auch schon früher hier darüber berichten. Da jetzt auch "-Aktenzeichen xy ungelöst" darüber einen Filmbeitrag ausgestrahlt hat, möchte ich auch hier den Fall aufgreifen.




Der 70-Jährige Hartmut Weiske kündigt überraschend an, dass er für ein paar Tage wegfahren will. Danach fehlt von dem Mann aus Weißenfels jede Spur. Monate später wird sein Auto gefunden. Doch etwas an dem Wagen stimmt nicht.


Hartmut Weiske besitzt einen alten Bauernhof in Weißenfels-Wengelsdorf. Der Rentner tüftelt mit Begeisterung an Landmaschinen und Autos. Er besitzt mehrere Autos des Modells Daihatsu Cuore. Am Freitag, dem 30. Juni 2017 gegen 22 Uhr teilt Hartmut Weiske seiner Tochter mit, er müsse für ein paar Tage wegfahren. Er verlässt den Hof in einem roten Daihatsu Cuore mit dem amtlichen Kennzeichen WSF – AL 97.




Das ist das Auto von Hartmut Weiße mit den unterschiedlichen Nummernschildern.
Foto: Polizei



Eigentlich ist der 70-Jährige am nächsten Morgen mit seiner Freundin verabredet. Aber er taucht nicht auf.

Da Hartmut Weiske schon oft mit unbekanntem Ziel verreist ist, messen seine Tochter und ihr Lebensgefährte seinem plötzlichen Aufbruch zunächst keine große Bedeutung bei. Am 6. September, nachdem alle Bemühungen im Sande verlaufen sind, Hartmut Weiske zu finden, erstatten sie schließlich eine Vermisstenanzeige. Doch erst am 11. Oktober 2017 wird das Auto von Hartmut Weiske gefunden – abgestellt auf dem Parkplatz eines großen Möbelhauses bei Günthersdorf, knapp 20 Kilometer von Weißenfels entfernt.


Besonders rätselhaft: Der rote Daihatsu Cuore, der schon seit Monaten dort steht, trägt nun das Kennzeichen WSF – N 372. 

Es gehört eigentlich zu einem anderen Cuore aus Hartmut Weiskes Besitz. 
Fotos einer Zeugin belegen, dass die regulären Kennzeichen erst nach dem 9. September 2017 gegen die anderen Nummernschilder ausgetauscht wurden – also mehr als zwei Monate nach Hartmut Weiskes Verschwinden. Von wem und warum? Und was ist Hartmut Weiske geschehen?

Personenbeschreibung:

  • 70 Jahre alt, 
  • ca. 1,75 m groß und schlank,
  • graue Haare, Oberlippenbart,
  • Kleidung zum Zeitpunkt des Verschwindens: u.a. Jeans und dunkle Jacke.

Fragen der Polizei:
  1. Wer kann Hinweise zum Verschwinden von Hartmut Weiske geben?
  2. Wer kannte Hartmut Weiske und kann Auskunft über seine Kontakte geben?

Zuständig: Kripo Halle (Saale), Tel.: 0345 / 224 12 91

Mittwoch, 30. Mai 2018

BERLIN: Tötungsdelikt z.N. von Dragisa Katanic

Polizei bittet um Mithilfe

Am Samstag, den 26. Mai 2018, gegen 23.35 Uhr wurde der 63-jährige Gastwirt Dragisa KATANIC ermordet unweit seines Wohnhauses im Hauskavelweg 3 B, 13589 Berlin-Falkenhagener Feld, auf dem Gehweg aufgefunden.


Wer tötete Dragisa Katanic?
Foto: Polizei Berlin


Dem Opfer wurde bei der Tat seine ca. 25 mal 15 Zentimeter große, schwarze Handgelenkstasche geraubt.

Die bisherigen Ermittlungen der 7. Mordkommission ergaben, dass Herr Katanic gegen 23 Uhr seine Arbeitsstelle, das Restaurant „MILA“ in der Altstadt Spandau, Havelstraße 17 A, 13597 Berlin-Spandau, verlassen hatte und mit dem Bus der Linie M37 nach Hause fuhr.



Das gesuchte Paar hat sich bei den Ermittlern der 7. Mordkommission gemeldet. Insgesamt gehen die Ermittler nach dem Raubmord an Dragisa KATANIC jetzt 21 Hinweisen nach. 


Sie bitten weiterhin um Mithilfe und fragen:

  1. Wer hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 26. zum 27. Mai 2018, an oder in der Nähe des Tatortes am Hauskavelweg verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen? Insbesondere wird nach einem dunklen Fahrzeug Renault-Espace III, Baujahr 1996 bis 2002 gesucht. Die Insassen könnten wichtige Zeugen sein.
  2. Wer kennt Personen, die seit dem 26. Mai im Besitz einer solchen Handgelenkstasche sind oder waren?
  3. Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben? 

Hinweise nimmt die 7. Mordkommission beim Landeskriminalamt in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664-911777 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.


Samstag, 12. Mai 2018

BLAUBEUREN: Vermisst Ibrahim Ürkündag (2016)

Wo ist Ibrahim Ürkündag?

Seit 19. Oktober 2016 ist Ibrahim Ürkündag aus Blaubeuren verschwunden. Der damals 25-Jährige hatte sich bis dahin auch gelegentlich in Schelklingen aufgehalten. 


Wer hat Herrn Ibrahim Ürkündag seit dem 19.10.2016, 00:29 Uhr gesehen und/oder kann Hinweise auf seinen Aufenthaltsort geben?
Foto: Polizei

Nachdem die Angehörigen sich an die Polizei wandten, leitete die Kriminalpolizei Ermittlungen ein. Diese blieben bis heute erfolglos. Jetzt bittet die Polizei die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Suche nach Ibrahim Ürkündag.


Personenbeschreibung:

  • 1,73 m groß 
  • kräftige Statur  
  • braune Augen und hatte zur Zeit seines Verschwindens dunkelbraune, kurze Haare.
  • Der Vermisste trägt seine Haare eventuell zurückgekämmt.
  • Er trug damals einen Vollbart.
  • Tätowierung an der linken sowie rechten Schulter (Schriftzeichen)
  • Hautverfärbung am rechten Unterarm




Die Kriminalpolizei fragt:
  1. Wer hat seit dem 19. Oktober 2016 Ibrahim Ürkündag gesehen?
  2. Wer kennt seinen Aufenthaltsort oder kann Hinweise auf diesen Ort geben?
  3. Mit wem hat Ibrahim Ürkündag über mögliche Reisepläne ins Ausland gesprochen? Wer hat von solchen Plänen gehört?
  4. Wer kann sonst Hinweise auf den Verbleib von Ürkündag geben?


Polizeipräsidium Ulm
Kriminalinspektion 1 – Deliktspezifische Ermittlungen
Lindenstraße 1
89077 Ulm
Telefon: 0731 188-0

E-Mail: ulm.pp@polizei.bwl.de

Darüber hinaus nimmt auch jede andere Polizeidienststelle Ihre Hinweise entgegen.