Mittwoch, 26. Oktober 2016

SELFKANT-SÜTERSEEL: Vermisst Dorota Galuszka-Granieczny

Wer hat Dorota Galuszka-Granieczny gesehen?

Auch nach über einer Woche gibt es weiterhin kein Lebenszeichen von der vermissten Frau aus Selfkant-Süsterseel im Kreis Heinsberg. Die junge Mutter war am Dienstagabend des 18. Oktober plötzlich spurlos verschwunden. Polizei und Staatsanwaltschaft haben nun eine Mordkommission eingerichtet, welche die weiteren Ermittlungen in dem bislang noch als Vermisstenfall geführten Verfahren übernimmt.

Diese Frau aus dem Kreis Heinsberg wird seit vergangener Woche vermisst.
Die junge Mutter Dorota Galuszka-Granieczny ist schon seit über eine Woche spurlos verschwunden.
Foto: Polizei


Bislang bleibt die 29-Jährige jedoch weiter spurlos verschwunden. Die Mordkommission habe leider noch keine konkreten Hinweise, was mit Dorota Galuszka-Granieczny passiert sein könnte. Unklar ist auch, ob sie aus freien Stücke verschwand oder ob ihr etwas passiert sein könnte. Es besteht weiterhin die Hoffnung, die Frau noch lebend zu finden.
Was passierte mit Dorota Galuszka-Granieczny?

Auch gegen die Angehörigen werde ermittelt. Das sei aber die ganz normale, standardmäßige Verfahrensweise in einem solchen Fall. Ein konkreter Verdacht liege nicht vor.

Die Ermittlungen werden derzeit noch in alle Richtungen beziehungsweise gegen Unbekannt geführt. Es bestehe lediglich der Anfangsverdacht auf eine Straftat.
Plötzlich spurlos verschwunden

Die 29-jährige Frau hatte Angaben ihres Ehemannes am Dienstagabend vergangener Woche gegen 23 Uhr die gemeinsame Wohnung an der Annastraße verlassen. Seitdem fehlt von ihr jede Spur.

Trotz intensiver Suche seitens der Angehörigen und der Polizei, gibt es bis heute keine Anhaltspunkte, wo sich die Frau aufhalten könnte. Sie hat sich in dieser Zeit weder bei ihren Eltern, anderen Familienangehörigen, Freunden oder Bekannten gemeldet. Man kann aber auch nicht ausschließen, das die junge Mutter aus freien Stücken  verschwand, um sich eine Auszeit zu nehmen.

Personenbeschreibung:

  • Die Vermisste ist 165 cm groß, schlank und hat blonde, sehr lange Haare. 
  • Am Abend ihres Verschwindens war sie mit einer dunkelblauen Jeanshose, einer schwarzen Lederjacke und schwarzen Schuhen mit hohem Absatz bekleidet.

Mit Einverständnis der Angehörigen bittet die Polizei auch die Öffentlichkeit um Hinweise, wo sich Dorota Galuszka-Granieczny aufhält. Hinweise unter der Telefonnummer 0241/9577-0 und unter 0241/9577-31101 an die Mordkommission.

Samstag, 8. Oktober 2016

BERLIN: Tötungsdelikt z. N. von Siegfried Walischewski

Kriminalpolizei sucht Zeugen im Raubmord Walischewski

Zu einem Raubmord in Hakenfelde, der sich am 29. Februar 2016 ereignet hatte, sucht die ermittelnde Mordkommission weiterhin nach Zeugen.
Mindestens zwei bisher noch unbekannte Täter hatten den 89-jährigen Siegfried Walischewski damals in seiner Wohnung im Kulbeweg überfallen und hierbei so schwer verletzt, dass der Mann am Folgetag seinen Verletzungen erlag. Vermutlich hatten die beiden Täter, die in der Wohnung agierten, noch einen Komplizen, der sich während der Tatbegehung in der Nähe aufhielt.



Siegfried Walischewski 
Foto: Polizei Berlin


Die Täter hatten nach den bisherigen Erkenntnissen gegen 16 Uhr an der Wohnungstür geklingelt, waren nach dem Öffnen gewaltsam in die Wohnung eingedrungen und hatten den Senior sowie dessen 52 Jahre alte Haushaltshilfe gefesselt und geknebelt und massiv auf beide eingeschlagen. Eine Nachbarin hatte die beiden Gefesselten gegen 19 Uhr entdeckt und die Polizei alarmiert. Inzwischen ist klar, dass die Männer bei der Tat einen höheren Geldbetrag sowie eine alte Pistole P 08 aus der Produktionszeit des Ersten Weltkrieges erbeuteten.



So eine Schusswaffe aus dem Ersten Weltkrieg wurde erbeutet.
Foto: Polizei Berlin


Am Freitag, den 26. Februar 2016, zwischen 15.30 und 16.30 Uhr, hatten Zeugen bereits einen Unbekannten in DHL-Kleidung bemerkt, der eine Paketzustellung für das spätere Opfer vorgegeben hatte. Ein ähnlich gekleideter Mann war auch am Tattag in der Nähe der Wohnung gesehen worden.

Die Polizei fragt:

  1. Wer kannte den 89-jährigen Rentner Siegfried Walischewski und kann Angaben zu ihm und seinem Umfeld machen?
  2. Wer kann Angaben zu einem männlichen Tätertrio machen, bei dem ein sehr großer Mann um 185 cm mit gelb-roter Weste als falscher Paket-/Briefbote auftritt?
  3. Wer kennt Personen, die seit Anfang März 2016 plötzlich im Besitz einer solchen Schusswaffe P 08 sind?
  4. Wem wurde möglicherweise eine solche Waffe angeboten oder übergeben?
  5. Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?

Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der 4. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 – 911 444 oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.

Freitag, 7. Oktober 2016

OBHAUSEN: Tötungsdelikt z. N. von Daniela Gabert

Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe

Seit 1988 sucht die Polizei in Sachsen-Anhalt nach dem Mörder der damals neunjährigen Daniela Gabert aus Obhausen bei Querfurt - bislang ohne Erfolg. Sie hatte sich nach einem Volksfest allein auf den Heimweg gemacht, war aber nie zuhause angekommen.


Bildergebnis für Daniela Gabert



Am 25. Juni 1988 hatte das Mädchen gemeinsam mit seiner zwei Jahre älteren Schwester Sandra ein Stadtfest im benachbarten Querfurt besucht. Die Kinder sollten gemeinsam nach Hause kommen. Gegen 16.00 Uhr trafen sie auf dem Fest jedoch eine Freundin. Sandra entschloss sich, nach Hause zu gehen, ihre jüngere Schwester Daniela entschied sich noch zu bleiben.


Wen traf das Mädchen auf dem Heimweg?

Gegen 17.00 Uhr machte sich auch Daniela auf den anderthalb Kilometer langen Heimweg - allein. Irgendwo auf dem Stadtweg zwischen Querfurt und Obhausen verschwand das Kind spurlos. Wem sie begegnet und was genau passiert war, weiß bis heute niemand.

Einen Tag später fand die Polizei die Schülerin tot auf. Ihre Leiche war unweit des Stadtweges, nur etwa 200 Meter Luftlinie von ihrem Elternhaus entfernt, im hohen Gras abgelegt worden. Aus dem Polizeibericht von damals geht hervor, dass das Mädchen erwürgt wurde. Körperliche Hinweise für einen sexuellen Missbrauch gab es nicht.


Tatverdächtiger wieder frei gelassen

Dennoch fanden die Ermittler auf dem T-Shirt des Mädchens eine Mischung aus Blut, Sperma und Speichel. Mit den damaligen Methoden ließen die Proben sich jedoch niemandem eindeutig zuordnen. Eine DNA-Analyse gab es damals nicht.Ein Tatverdächtiger, der eine Woche nach der Tat festgenommen wurde und die Tat eingeräumt hatte, wurde nach sechs Monaten Untersuchungshaft wieder frei gelassen. Der damals 24-Jährige hatte sich in zu viele Widersprüche verstrickt.


Die Ermittler haben den Fall nie abgeschlossen und suchen auch 26 Jahre nach dem Verbrechen weiterhin nach Zeugen, die am 25. Juni 1988 auf dem Stadtfest zum 1.100-jährigen Bestehen der Stadt Querfurt waren und Daniela möglicherweise gesehen haben, vielleicht auch in Begleitung einer anderen Person.
Die Neunjährige war 1,35 Meter groß und hatte mittelblondes, schulterlanges Haar. Am Tag des Stadtfestes trug sie eine blaue Jeans, eine hellblaue Windjacke und türkisfarbene Mokassins. Die Schuhe sind bis heute nicht wieder aufgetaucht.



Am Tattag trug Daniela ihre türkisfarbenen Mokassins und ihre hellblaue Jacke
Mokassins und Windjacke von Daniela.
Foto: Polizei

Fragen nach Zeugen:

  1. Wer hat am Tattag auf dem „Stadtweg“ zwischen Querfurt und Obhausen oder auf der Kirmes in Querfurt Beobachtungen gemacht, die mit dem Mord im Zusammenhang stehen könnten?
  2. Wer kennt den Täter? Möglicherweise hat er sich inzwischen jemandem offenbart.
  3. Was ist mit Danielas Schuhen passiert, den auffallenden türkisfarbenen Mokassins?


Zuständig: Kripo Halle (Saale), Telefon 0345 / 224 12 91