Dienstag, 30. Juli 2019

UPDATE/BERLIN: Vermisst Ali Razzouk (1999)

Haftbefehle zu ursprünglichem Vermisstenfall vollstreckt


Nun gibt es nicht endlich Bewegungen im Fall des vermissten Ali Razzouk, der im Jahr 1999 spurlos verschwand. Auch ich 
hatte über das mysteriöse Verschwinden des Ali Razzouk berichtet. 


Zum Fall des seit dem 14. Juli 1999 vermissten Ali Razzouk nahmen Polizisten am Vormittag des 23.07.19 zwei Tatverdächtige fest. Nach langwierigen und intensiven Ermittlungen der 1. Mordkommission gelang es durch Spezialeinsatzkräfte in Tempelhof und in Jessen (Elster) die Festnahme zweier Männer. Die beiden Männer im Alter von 40 und 46 Jahren stehen im Verdacht, Ali Razzouk ermordet zu haben. Die Ermittlungen dauern an.






Ali Razzouk im Jahr 1999.
Foto: Polizei Berlin 


Rückblick


Vermisstenmeldung vom 14. Juli 1999 
Seit 1999 verschwunden: Ali Razzouk

Ali Razzouk (geboren 1973 im Libanon) war am 14. Juli 1999 kurz nach 09.00 Uhr, nach einem Urlaub in seinem Geburtsland, in Berlin-Tegel gelandet. Er stellte das Gepäck in seiner Wohnung ab und begab sich anschließend in das Restaurant “Casale” in der Fischerhüttenstraße in der Nähe des U-Bahnhofs Krumme Lanke.


Zwischen 13.00 und 14.00 Uhr verließ er das Restaurant, um – vermutlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln – zur Bahnhofsstraße nach Falkensee zu fahren. Seitdem fehlt jede Spur von dem damals 26jährigen.

Donnerstag, 25. Juli 2019

HALLE/SAALE: Vermisst Christina Hermert, geb. Rolle (1990)

Polizei bittet um Hinweise


Seit ich diesen Blog betreibe, habe ich auch über das Schicksal von Christina berichtet. Auch die Polizei hat sehr viel unternommen, um das Verschwinden von Christina Hermert aufzuklären. Leider ist der Fall noch nicht aufgeklärt.
Nun wurde der Fall in der Aktenzeichen XY ungelöst  Spezial Sendung "Wo ist mein Kind? " vorgestellt. Es gab einen Filmbeitrag und auch Christinas Eltern waren in der Sendung.
Deshalb möchte ich den Fall auch nochmal ausführlicher vorstellen.


Christina Hermert, geb. Rolle wird seit dem 20.01.1990 in
Halle/Saale vermisst. 




Verbrechen nicht
ausgeschlossen !



  • HERMERT, geb. ROLLE, Christina, 06.01.1968 in Halle/Saale
  • zuletzt wohnhaft in Halle/Saale;Heide-Nord
  • getrennt lebend


Was ist mit Christina Hermert passiert?
Bild 1 zeigt Christina im Jahr 1990.
Bild 2 zeigt wie Christina Hermert heute aussehen könnte.
Foto: Polizei 


Christina Hermert hat eine turbulente Jugend hinter sich. Als rebellischer Teenager lebt sie ein Jahr auf der Straße, kommt mal hier mal dort unter. Immer wieder eckt sie mit dem strengen DDR-Regime an, schmeißt ihre Lehre hin, bricht den Kontakt zu ihren Eltern ab – bis sie unverhofft die Liebe ihres Lebens trifft.
Erik holt Christina aus ihrem Sumpf heraus. Er ist Berufsunteroffizier bei der Nationalen Volksarmee, hat eine Wohnung und gesichertes Einkommen. Schnell zieht Christina bei ihm ein. Nur wenige Monate später ist das erste Kind, eine Tochter, unterwegs. Kurz darauf heiraten die beiden. Für Christina beginnt ein völlig neues Leben. Auch das Verhältnis zu ihren Eltern bessert sich. 



Doch kaum ist die Tochter geboren, beginnt es in der Ehe zu kriseln. Außerdem leidet Christina unter chronischer Bronchitis. Ungeachtet dessen entfernen sich Christina und ihr Mann immer weiter voneinander. Trotzdem hält sie an der Ehe fest – und wird wieder schwanger. Während sie im Krankenhaus das zweite Kind, diesmal einen Sohn, entbindet, bringt Erik die inzwischen einjährige Tochter zu seinen Eltern, um Christina zu entlasten.



Für die junge Mutter ein Schock und ein Zustand, den sie nicht akzeptieren kann. Es folgt die Trennung. Christina kämpft um das alleinige Sorgerecht für ihre beiden Kinder. Der letzte Termin beim Scheidungsanwalt steht an. Unterstützung erhält sie von ihrer Mutter.
Tag des Verschwindens
Am Morgen des 20. Januar 1990 macht sich Christina – wie so oft – auf den Weg zu ihren Schwiegereltern, um dort ihre Tochter zu besuchen. Sie ist seit der Geburt des Sohnes dort geblieben. Doch an ihrem Ziel kommt Christina Hermert nie an.


Seither fehlt jede Spur von der 22-jährigen Mutter.
Hatte sie auf dem Weg einen Unfall?
 
Ist sie Opfer eines Verbrechens geworden? 
Oder ist ihr am Ende doch alles über den Kopf gewachsen und sie ist in den Westen gegangen? 


Gerüchten zufolge hatte ihr ein „Frank“ angeboten, sie mit in die BRD zu nehmen. Wer ist dieser Frank? 


Personenbeschreibung
  • Bei ihrem Verschwinden war Christina 22 Jahre alt,
  • 1,65 m groß, 
  • sehr schlank, 
  • hatte halblange mittelbraune, gelockte Haare und grün-graue Augen
  • Äußere Erscheinung: gepflegt
  • Bekleidung:beige Jacke
  • hellgrauer Pullover
  • grauer Flanellrock
  • graue Halbschuhe (Gr. 26)
  • mitgeführte Gegenstände: schwarze Umhängetasche



Hinweise und Erkenntnisse zum Aufenthalt der Vermissten, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden, richten Sie bitte an:


Kripo Halle (Saale), Tel. 0345 / 224 12 91


Donnerstag, 11. Juli 2019

SOLINGEN: Tötungsdelikt z. N. von Monica Byrne (2010)

Warum musste Monica Byrne sterben? 

Monica Byrne, eine Grundschullehrerin aus Solingen, wird tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Was zunächst wie ein natürlicher Tod aussieht, entpuppt sich bald als Mord.
Die Polizei geht nun erneut an die Öffentlichkeit, um den Mörder von Monica Byrne zu finden. Am 10.07.2019 wurde auch in der Sendung "Aktenzeichen xy ungelöst" mit einem Filmbeitrag nach Zeugen und Hinweisen gesucht.

Die letzten Lebenszeichen von Monica Byrne datieren von Sonntag, dem 28. März 2010, als sie mit der Familie ihres Bruders in England telefoniert. Zwei Tage später, am 30. März finden besorgte Freunde die Leiche der allein lebenden 63-Jährigen im Flur ihrer Wohnung am Neumarkt.


Wer tötete Monica Byrne?
Foto: Polizei 

Die Obduktion beweist: Es war Mord.
Monica Byrne litt an einer Reihe von Vorerkrankungen, die allesamt einen natürlichen Tod erklären würden. So war sie nach einem Herzinfarkt 2008 leicht gehbehindert und nur eingeschränkt dienstfähig. Anzeichen für ein Verbrechen werden zunächst nicht gefunden.


Doch dann fällt der Tochter der Verstorbenen auf, dass zwei Fingerringe fehlen, die Monica Byrne immer getragen hat. Daraufhin setzt die Polizei Ermittlungen in Gang. Bei der Obduktion des Leichnams werden tatsächlich Hinweise auf Gewalteinwirkung festgestellt. Eine Mordkommission wird eingerichtet.


Kannte Monica Byrne ihren Mörder? 


Monica Byrne lebte seit den 60er Jahren in Deutschland. Sie war privat in der Musikszene Solingens sehr engagiert, brachte unbekannte Künstler und Veranstalter zusammen und organisierte Projekte. Aufgrund der Gesamtumstände geht die Kripo davon aus, dass der Täter im engeren Umfeld des Opfers zu suchen ist. Monica Byrne dürfte ihren Mörder gekannt haben. Eine Raubabsicht ist als alleiniges Mordmotiv unwahrscheinlich, da die Wohnung nicht durchsucht und Geld nicht entwendet wurde.

Anfang Mai 2010 bietet ein unbekanntes Paar einem Juwelier im Solinger Stadtteil Ohligs einen Ring zum Kauf an, der einem der verschwundenen Ringe von Monica Byrne sehr ähnlich sieht. Zum Kauf kommt es nicht. Dieses Paar wird von der Polizei bis heute gesucht.


So sah der Ring aus der mir einer englischen Münze geschmiedet wurde.
Foto: Polizei 


Verschwundene Gegenstände:

  • Monica Byrne trug an ihrem linken Ringfinger zwei Ringe übereinander: einen auffällig gewölbten „Queen-Victoria-Half-Sovereign“-Ring. Das ist ein mit einer Münze des englischen Königshauses geprägter Goldring. 
  • Darüber trug sie den Ehering ihres verstorbenen Vaters.


Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, ist eine Belohnung von 3.000 Euro ausgesetzt.


Zuständig ist die Kripo Wuppertal, Telefon: 0202 / 28 40.

Mittwoch, 10. Juli 2019

GELSENKIRCHEN: Vermisst Anna Smaczny

Wer hat Anna Smaczny gesehen? 

Seit mehr als zwei Wochen fehlt von der 35-jährigen Anna Smaczny aus Gelsenkirchen jede Spur. Nun äußerte die Polizei einen schrecklichen Verdacht. 


Mit diesen zwei Fotos sucht die Polizei nach Anna Smaczny.
Wer hat die Vermisste gesehen?!
Foto: Polizei Gelsenkirchen


Seit dem 23. Juni wird eine 35-jährige Frau aus Gelsenkirchen vermisst. Sie ist ohne erkennbaren Grund verschwunden. Die Polizei hat inzwischen einen schlimmen Verdacht.


Was ist Anna Smaczny zugestoßen? 

Seit dem 23. Juni fehlt von der Gelsenkirchenerin jede Spur. Bereits drei Tage nach ihrem Verschwinden veröffentlichte die Polizei Gelsenkirchen zunächst zwei Fotos der jungen Frau. Nun erneuern Ermittler ihren Suchaufruf, Anna Smaczny könnte einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein.

Die junge Frau verließ vor zwei Wochen offenbar ohne erkennbaren Grund ihr gewohntes Umfeld. Wie die Polizei nun erklärte, habe die 35-Jährige auch Bezugspunkte nach Krefeld. In welchem Kontext ihr Verschwinden jedoch stehen könnte, ist nicht bekannt. Ein Verbrechen kann laut Polizei mittlerweile jedoch nicht mehr ausgeschlossen werden, die Umstände ihres Verschwindens wirft viele Fragen auf.


Die Ermittlungen haben demnach ergeben, dass Anna Smaczny Bezugspunkt in Krefeld hat. Deshalb wurde auch der Suchradius erweitert und der Raum Krefeld mit eingeschlossen. Es werde mittlerweile auch nicht mehr ausgeschlossen, dass die Vermisste Opfer eines Gewaltverbrechens geworden ist.


Personenbeschreibung
  • Die 35-Jährige ist ungefähr 155 Zentimeter groß, hat zurzeit schulterlanges mittelblondes Haar und bunte Fingernägel. 
  • Laut Polizei ist ihre Bekleidung in der Regel auffallend farbig grell und sie trägt wahrscheinlich einen rosafarbenen Rucksack.


Die Staatsanwaltschaft hat nun eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro für sachdienliche Hinweise, die zum Auffinden der Vermissten führen, ausgelobt. Bislang gab es noch keine zielführenden Hinweise.


Zeugen, die Hinweise zu dem Aufenthaltsort machen können, melden sich bitte bei der Polizei Gelsenkirchen unter der Telefonnummer 0209/365-8240 oder unter der Durchwahl -7171.