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Es werden Posts vom Juni, 2010 angezeigt.

RHEINAU: Tötungsdelikt z.N. von Karl-Heinz Welsche

Der Fall Welsche

Ein Arzt aus der Ortenau wird entführt und ermordet. In Rheinfelden verschwindet ein Rentner, seine Leiche wird Wochen später an ein Flusswehr geschwemmt. Eine junge Frau will von einer Lörracher Disco nach Hause, sie kommt nie an. Bis heute wissen nur die Täter, warum diese Menschen sterben mussten. Doch es wird weiter ermittelt, denn Mord verjährt nicht. Die BZ begibt sich in einer neuen Serie auf Spurensuche.


Es ist einer der verworrensten Fälle in der Region: der Mord an dem Arzt Karl-Heinz Welsche vor 27 Jahren. Es gab reichlich Anhaltspunkte, Ungereimtheiten, Aufsehen. Die Täter sind bis heute nicht gefunden. Doch noch immer gehen bei der Polizei Hinweise ein. "Aktuell wieder einer", sagt Hans-Jürgen Klinger. Um was es dabei geht, sagt der Leiter des Dezernats für Kapitaldelikte bei der Kripo Offenburg nicht. "Eine Spur, die damals schon abgearbeitet wurde", meint er nur, während er durch einen Ordner blättert. Die Ermittlungsakten im Fall Wel…

ORTENAU: Tötungsdelikt z.N. von Carmen Fuchs

Der Fall Carmen Fuchs: Neue Spur zum Mörder?

Eine junge Frau will nach Hause trampen. Sie kommt nie an. Ein Fußgänger findet später ihre Leiche. In vielen alten "Ungeklärten Morden"kommt es zu keiner Aufklärung, viele werden neu aufgerollt und neu ermittelt – wie aktuell bei Carmen Fuchs.
Es ist Freitagabend, als sich Carmen Fuchs auf den Heimweg nach Kappelrodeck in der Ortenau macht. Sie kommt von einer Diskussionsveranstaltung in Bühl und wird in einem Auto bis Achern mitgenommen. Von dort aus will sie anscheinend auch die letzten paar Kilometer nach Hause trampen. Am Sonntagmorgen entdeckt ein Spaziergänger ihre Leiche bei Achern. Carmen Fuchs, 16 Jahre alt, liegt im Fautenbach. Sie ist ertrunken. Es ist der 27. April 1975. Seither sucht die Polizei ihren Mörder.

Dass die Ermittler nicht aufgeben, zeigt ihr jüngster Schritt: Nach Informationen der BZ haben sie vor wenigen Tagen den elsässischen Mädchenmörder Pierre Bodein vernommen. Ist er auch für den Tod der 16-Jährigen…

DÜSSELDORF: Tötungsdelit z.N. von Alexandra Belhaj

Mord an Alexandra Belhaj

Familienname des Opfers: Belhaj

Vorname des Opfers:
Alexandra

Wohnort: Düsseldorf

Tag des Mordes: nicht bekannt, wahrscheinlich am 03.06.08 

Auffindetag der Leiche: 09.06.08

Auffindeort
: Landwirt Kaspar B. aus Ütterath hat am „Hover Böschke“ zwischen den Heinsberger Stadtteilen Randerath und dem benachbarten Ütterath die teilweise verweste Leiche der Alexandra Belhaj in einem Maisfeld gefunden. Sie war in mehrere Plastiksäcke eingewickelt. Kleiderteile sollen später auf dem Sportplatz – etwa zwei Kilometer Luftlinie entfernt – gefunden worden sein.


Tag der letzten lebenden Sichtung durch Zeugen:


Das letzte Lebenszeichen der 24-Jährigen gibt es vom 3. Juni 08 gegen 14 Uhr. An diesem Tag war die drogen- und alkoholabhängige Frau am Düsseldorfer Hauptbahnhof gesehen worden. Alexandra B. war wohnungslos, lebte zuletzt bei der Mutter und der Schwester in Düsseldorf. Davor war sie in Kempen in einem Therapiehaus für drogenabhängige Frauen.

Gesicherte Spuren: DNA und F…

GROß GADDAU- Vermisst Katrin Konert (2001)

Es ist lange her, aber wir vergessen dich nicht
Katrin Konert wohnt bei ihrer Familie nördlich von Clenze in Groß Gaddau.

Am 01.01.2001 holte sie ihr Freund und einer seiner Bekannten im Auto des Bekannten ab.

Gemeinsam fuhren sie nach Bergen/Dumme, das südlich von Clenze gelegen ist.

Hier verbrachten Katrin und ihr Freund den Nachmittag in der Wohnung des Freundes. Am Abend, gegen 18:45 Uhr, es war bereits dunkel, Regen führte auf Straße und Gehweg zu Blitz-Eis, trat Katrin zunächst zu Fuß den Heimweg an. Sie wollte trampen. Auf ihre Anrufe und SMS-Nachrichten hatte sich niemand gefunden, der sie nach Hause fahren wollte oder konnte.

Hinweise bitte an jede Polizeidienststelle.

HEIDENHEIM: Tötungsdelikt z. N. von Maria Bögerl

POLIZEI BITTET UM MITHILFEEntführte Bankiersfrau wurde ermordet

Das Hoffen und Flehen der Angehörigen war vergebens. Knapp drei Wochen nach ihrer Entführung wird die Leiche der entführten Bankiersfrau gefunden.


Am 12. Mai wird Maria Bögerl aus ihrem Haus in Heidenheim entführt - in ihrem eigenen Auto. Eine Lösegeldübergabe an der Behelfszufahrt auf die A7 bei Nietheim scheitert. Zwei Tage später taucht ihr Auto wieder auf. Es steht im Kloster Neresheim. Dort wird auch das Handy des Opfers gefunden. Am 3. Juni entdeckt ein Spaziergänger schließlich die Leiche der Frau in einem Waldstück bei Heidenheim - zwischen Nietheim und Niesitz. Das Opfer wurde erstochen.

Erkenntnisse zu dem oder den TäternNach wie vor ist unklar, ob es sich um einen oder mehrere Entführer gehandelt hat. Die Person, die telefonisch die Lösegeldforderung gestellt hat, meldete sich mit "Schmied". Der Unbekannte soll die Stimme eines Mannes mittleren Alters gehabt haben. Er sprach mit schwäbischem Dialekt, wir…