Samstag, 13. März 2010

TRAUNSTEIN: Tötungsdelikt z. N. von Truus und Harry Langendonk

Doppelmord an holländischem Ehepaar auch nach über 10 Jahren noch ungeklärt



Eines der brutalsten Verbrechen, das je im Dienstbereich der Polizeidirektion Traunstein begangen wurde, ist auch nach über 10 Jahren noch ungeklärt. Ein unbekannter Täter tötete im Frühjahr 1997 bei Litzlwalchen im Landkreis Traunstein ein holländisches Ehepaar. Trotz jahrelanger intensiver Anstrengungen konnten die Beamten der Kripo Traunstein den Täter bisher nicht identifizieren.


Phantombild 1997 ! 



Tatzeit: 07.06.1997 


Tatort: Litzlwalchen, Gemeinde Nußdorf

Größe:
180 bis 185 cm

 Figur: schlank 

Geschätztes Alter: damals ca. 30 Jahre

Augenfarbe: nicht bekannt 

Haarfarbe: blond bis dunkelblond, nackenlang mit gleicher Länge auch über die Ohren reichend Geschlecht männlich

Sprache/Dialekt: deutsch mit bayerischem oder österreichischem Dialekt

Besondere Merkmale:

Alle Beschreibungen zum tatverdächtigen Taxifahrgast beziehen sich auf das Jahr 1997 !

Der Mann sieht heute möglicherweise ganz anders aus. Auch könnte er bereits nach der Tat sein Aussehen deutlich verändert haben.

Bekleidung:

Während der Taxifahrt von Nürnberg zurück in die Nähe des Tatortes war der Unbekannte bekleidet mit dunklem, evtl. braunem Sakko, Hemd und Krawatte.


Sachverhalt/Fahndungsgrund:

Auf einem Waldparkplatz an der Staatsstraße Nürnberg–Altenfurt/Feucht wurden in der Nacht zum Sonntag, 08. Juni 1997, in einem ausgebrannten Wohnmobil die Leichen der holländischen Staatsangehörigen Truus und Harry Langendonk gefunden. Das Ehepaar war Opfer eines Gewaltverbrechens geworden.

Ermittlungen ergaben, dass der Tatort des Doppelmordes am nördlichen Waldrand neben der Bundesstrasse 304 bei Litzlwalchen, Gemeinde Nußdorf, Lkr. Traunstein, liegt. Die Tatzeit dürfte am Samstag, 07.06.1997, gegen 18 Uhr, gewesen sein. Erst gegen 20 Uhr fuhren der oder die Täter mit dem Wohnmobil vom Tatort weg.

Am Sonntag, den 08. Juni 1997, gegen 2 Uhr nachts, nahm ein Taxifahrer unweit des Brandortes in Nürnberg-Altenfurt, Löwenberger Straße, einen männlichen Fahrgast auf, der am Hauptbahnhof in Nürnberg ausstieg. Von dort aus fuhr diese Person mit einem weiteren Taxi in den Landkreis Traunstein und ließ sich kurz nach 5 Uhr an der Bundesstraße 304 zwischen Aiging und Matzing in der Nähe des Tatortes absetzen. Dort verliert sich seine Spur.


Die Opfer Truus und Harry Langendonk waren zum Zeitpunkt ihres Todes 61 und 63 Jahre alt.




Langendonks Wohnmobil



Vergleichswaffe 

Waffenart: Pistole

Fabrikat: TOKAREW

Modell: TT33 

Kaliber: 7.62 mm Tokarew 

Vergleichsmodell zur Tatwaffe linke Seite 
Die Tatwaffe ist bis heute nicht gefunden. Nach den waffentechnischen Untersuchungen handelt es sich um eine Pistole des Fabrikats TOKAREW oder eine systemgleiche Waffe (NORINCO, RADOM, CRVENA ZASTAVA). Die Pistole wird in osteuropäischen Staaten bei Armee und Polizei verwendet, die sichergestellte Munition bzw. deren Teile sind aus bulgarischer und jugoslawischer Fertigung.



Vergleichswaffe rechte Seite 

Belohnung: 51.129 Euro (damals 100.000 DM)

Die ausgesetzte Belohnung (z.T. auch von privater Seite) wird nur unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und verteilt und ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört, bestimmt.


  • Wer kann Angaben zur Person oder dem Aufenthaltsort des Unbekannten machen ?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die der Polizei bisher nicht mitgeteilt wurden ?

Auf Wunsch können Mitteilungen auch vertraulich behandelt werden.

Zuständige Dienststelle:
Kriminalpolizeiinspektion Traunstein
Eugen-Rosner-Straße 2
83278 Traunstein

Telefon: 0861/9873-0
Fax: 0861/9873-404

INGOLSTADT: Vermisst Eugen Sambrschizki

Wer hat  Eugen Sambrschizki gesehen?

Vermisster Sambrschizki
Vermisster Sambrschizki




Name: Sambrschizki


Vorname: Eugen Geburtsname Sambrschizki

Geburtsdatum: 05.12.1981 

Geburtsort/Geburtsland: Dshangi-Dsher/Kirgistan 

Nationalität: deutsch Größe: 1,82 m 

Figur: schlank 

Sprache/Dialekt: deutsch, russisch 

Augenfarbe: braun

Haare: dunkelblond 

Geschlecht: männlich 

Besondere Merkmale: Leberfleck am Rücken links


Bekleidung/Mitgeführte Gegenstände 

Vermutlich schwarze Jeans, schwarzer dünner Pulli, schwarze Schuhe mit breiter Spitze

Eventuell schwarzer Rucksack, Nike, mit roten Einsätzen, Aufdruck weiß "Just do it" sowie handschriftlich 5 Vornamen "Eugen, Waldemar, Rebecca, Durmus, Nancy" mit weißer Schrift auf schwarzem Grund

Sachverhalt
 

Herr Sambrschizki verließ zusammen mit seiner Bekannten Pfaller Sabine die Wohnung in Ingolstadt. Beide werden dem Ingolstädter Drogenmilieu zugeordnet. Es kann nicht ausgeschlossen werden, daß sie einer Gewalttat zum Opfer gefallen sind.

  • Wer kennt den Aufenthaltsort des Vermissten? 
  • Wer hatte nach dem 22.09.2002 nochmals Kontakt zu ihm?


Zuständige Dienststelle 
Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt
Esplanade 40
85049 Ingolstadt

Telefon: 0841/9343-0
Fax: 0841/9343-3009

INGOLSTADT: Vermisst Sabine Pfaller

Wer hat die Vermisste Sabine Pfaller gesehen?

Vermisste Sabine Pfaller

Name: Pfaller 

Vorname: Sabine
 
Geburtsname: Pfaller

Geburtsdatum: 20.09.1979 

Geburtsort/Geburtsland: Ingolstadt 

Nationalität: deutsch

Größe: 1,60 m

Figur: schlank
 
Sprache/Dialekt: deutsch
 
Augenfarbe: grau-blau
 
Haare: gefärbt, blondiert
 
Geschlecht: weiblich 


Besondere Merkmale

  • Zungenpiercing, 
  • mehrere Muttermale am Oberkörper



Bekleidung/Mitgeführte Gegenstände 

  • Vermutlich beige Jeansjacke, 
  • schwarze Buffaloschuhe
  • schwarzer Rucksack, 
  • Nike, mit roten Einsätzen, Aufdruck "Just do it" 
  • sowie handschriftlich 5 Vornamen "Eugen, Waldemar, Rebecca, Durmus, Nancy" mit weißer Schrift auf schwarzem Grund 


Sachverhalt 

Frau Pfaller verließ zusammen mit ihrem Bekannten Sambrschizki Eugen die Wohnung in Ingolstadt. Beide werden dem Ingolstädter Drogenmilieu zugeordnet. Es kann nicht ausgeschlossen werden, daß sie einer Gewalttat zum Opfer gefallen sind.
Wer kennt den Aufenthaltsort der Vermissten? Wer hatte nach dem 22.09.2002 nochmals Kontakt zu ihr?


Zuständige Dienststelle
 
Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt
Esplanade 40
85049 Ingolstadt

Telefon: 0841/9343-0
Fax: 0841/9343-3009

Für eilige Informationen wählen Sie bitte Notruf 110 oder wenden sich direkt an die sachbearbeitende oder jede andere Polizeidienststelle.

BERLIN: Vermisst Sandra Wißmann (2000)

Wo ist Sandra?
Seit November 2000 verschwunden: Sandra Wißmann (damals 12 Jahre alt)
vermisst seit dem 28. November 2000; letzter bekannter Aufenthaltsort Böckhstraße in Kreuzberg


Im Fall der seit dem 28. November 2000 vermissten, damals zwölfjährigen Sandra Wißmann aus der Böckhstraße in Berlin-Kreuzberg ist durch den Polizeipräsidenten in Berlin eine Belohnung von 5.000 Euro ausgelobt worden.

Die Belohnung ist nicht für Personen bestimmt, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. Die Verteilung findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt.

Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes führten zu keinen konkreten Anhaltspunkten auf das Schicksal des Mädchens. Es wird davon ausgegangen, dass Sandra Wißmann Opfer eines Kapitalverbrechens wurde.

Die Eltern des Mädchens hatten zusätzlich 10 000 DM für Hinweise, die zur vollständigen Aufklärung der vermuteten Straftat führen, ausgelobt. Dieser Teil der Belohnung war bis zum 5. Februar 2002 befristet.

Sandra hat braune Augen; sie war zum Zeitpunkt ihres Verschwindens ca. 1,60 m groß und von zierlicher bis sportlicher Figur. Ihre Haare waren lang und dunkelblond. Sie trug schwarze Jeans, einen dunkelbraun-bordeaux-schwarz gemusterten Pullover, eine blaue halblange Wintersteppjacke und schwarze Stiefel.

  • Wer hat Sandra Wißmann am bzw. nach Dienstag, den 28. November 2000, 16.30 Uhr, gesehen?
  • Wer kann Angaben zu den Umständen ihres Verschwindens machen?
  • Wer kann Angaben zum evtl. jetzigen Aufenthaltsort des Mädchens machen?
  • Wer hat damals auffällige Beobachtungen im Bereich Kreuzberg (z. B. verdächtiges Ansprechen von Kindern) gemacht?


Hinweise nimmt die 5. Mordkommission des Landeskriminalamts unter der Rufnummer (030) 4664 - 91 15 00 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

BERLIN:Vermisst Till Kratzsch (1995)

Wer kann Angaben machen?

Till Kratzsch: Seit 1995 wird der damals 13-Jährige vermisst.
vermisst seit dem 14. Juli 1995; letzter bekannter Aufenthaltsort Bahnhof Zoo in Charlottenburg

Till Kratzsch Aussehen zum Zeitpunkt seines Verschwindens
Foto: Polizei

Till Kratzsch (geboren 1982 in Bielefeld) begleitete am 14. Juli 1995 mittags einen Freund aus Bielefeld zum Bahnhof Zoologischer Garten. Von dort aus verliert sich jede Spur des Jungen.

1995 war er 13 Jahre alt, 1,64 m groß, schlank und hatte kurze, krause braune Haare.
Seine Augenfarbe ist blau; besondere Merkmale sind lange Wimpern und eine Narbe zwischen den Augenbrauen.

Till war mit einem schwarzen Kapuzenpulli, schwarzen Hosen und weißen Turnschuhen bekleidet; bei sich hatte er einen blauen "Eastpack"-Rucksack und einen "Sony"-Walkman.

  • Wer hat den Jungen nach dem 14. Juli 1995 gesehen oder kann Angaben seinem Aufenthaltsort machen? 

Hinweise nimmt die Vermisstenstelle beim Landeskriminalamt (LKA 124) unter den Rufnummern (030) 4664 - 91 24 00 oder - 91 24 01 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Freitag, 12. März 2010

ZURICH: Vermisst Angela Yanez

Prostituierte verschwindet in Zürich - Was geschah mit Angela Yanez?
Vermisste Angela Yanez
Angela Yanez stammt aus Köln-Overath. Die 20-Jährige verdient ihr Geld als Prostituierte. Im Juli 2007 kommt sie mit ihrem Verlobten nach Zürich. Dort verschwindet sie spurlos.

Die Kapo Zürich bittet um Mithilfe bei der Suche nach der vermissten Angela Yanez. Die 20-jährige Prostituierte war zusammen mit ihrem Verlobten und dessen Schwester nach Zürich gefahren, um dort als Prostituierte zu arbeiten. Abends hielt sie sich am Sihlquai auf. Zu ihrer Sicherheit schickte Angela Yanez, die sich "Celina" nannte, ihrem Verlobten immer eine SMS mit Angaben über den jeweiligen Freier. Am 29. Juli 2007 stieg sie gegen 3.30 Uhr zu einem Unbekannten in ein Auto ein. Seitdem fehlt von ihr jede Spur.

Personenbeschreibung:

  • 20 Jahre alt
  • 1,56 m groß
  • zierliche Figur
  • braune schulterlange Haare 
  • braune Augen 
  • spricht Hochdeutsch 
  • Sie trug zuletzt einen weißen Minirock aus dünnem Jeansstoff, ein weißes Spaghetti-Top, eine beigefarbene Sommerjacke mit Gürtel und rosa- und beigefarbene Pantoletten.

Verschwundene Gegenstände:
  • Stoff-Handtasche, grau-silber, aufgedrucktes Logo "DD", zwei ringförmige Handgriffe;
  • Papiere von Angela Yanez;
  •  Schlüsselbund;
  •  Geldbeutel;
  •  Handy "Samsung SGH-D 600", schwarz.

Ermittlungsfragen:

  • - Wer hat Angela Yanez gesehen bzw. kann etwas über ihren Verbleib sagen? 

Zuständig: Kantonspolizei Zürich, Telefon 0041 (0)44 247 22 11

BREMEN: Vermisst Jutta Fuchs

Was geschah mit Jutta Fuchs? - Junge Mutter spurlos verschwunden
Bild 2 von 3
Vermisste Jutta Fuchs
Foto: Polizei



Bremen 1993: Eine Frau will ein neues Leben beginnen. Doch dann verschwindet sie. Auch 15 Jahre später gibt die Kripo nicht auf. Sie ist sicher: Jutta Fuchs wurde ermordet.

Juni 1993: Die 29-jährige Jutta Fuchs ist Mutter eines zweijährigen Sohnes. Nach mehreren erfolglosen Trennungsversuchen will sie sich endgültig von ihrem Verlobten, dem Vater des Kindes, lösen und ausziehen. Die junge Frau hat bereits eine kleine Wohnung in der Nähe angemietet. Doch am Samstag, dem 26. Juni 1993 erscheint sie nicht zum vereinbarten Umzugstermin.

Persönliche Papiere an der Autobahn


Tags darauf findet ein Autofahrer auf dem Parkplatz Mittelkämpe an der A 27 bei Bremen die Handtasche von Jutta Fuchs. Inhalt: ihr Reisepass, Führerschein, Personalausweis, Bankkarte und eine Telefonkarte; alle Sachen völlig durchnässt, obwohl es zuvor nicht geregnet hat. Die Polizei ist überzeugt: In der Nacht von Freitag auf Samstag muss Jutta Fuchs etwas zugestoßen sein.

Doch trotz aller Bemühungen finden die Beamten keine weiteren Spuren der Vermissten. Erst ein Jahr später, am 27. Juli 1994, fischen zwei Angler eine Plastiktüte aus dem Tietjenssee am nördlichen Bremer Stadtrand, etwa drei Kilometer von der früheren Wohnung von Jutta Fuchs entfernt. In der Tüte befinden sich weitere persönliche Gegenstände von Jutta Fuchs, darunter ein paar Schuhe, eine Zahnbürste und ihr Verlobungsring. Doch auch das bringt die Polizei nicht weiter. Bis heute ist Jutta Fuchs verschwunden. Die Kripo geht davon aus, dass sie ermordet wurde.

Ermittlungsfragen:

  •  Wer kann etwas zum Verbleib von Jutta Fuchs sagen?
  • Wer hat die Handtasche von Jutta Fuchs zwischen 25. und 27. Juni 1993 am Parkplatz Mittelkämpe an der A 27 abgelegt?
  •  Wer hat damals Beobachtungen gemacht, die mit dem Versenken der braunen Plastiktüte im Tietjenssee zusammenhängen? 

Zuständig: Kripo Bremen, Telefon (0421) 83 54 48 8

KÖLN: Tötungsdelikt z.N. von Ralf Krummis

Der Tote im Teppich - Wer sind die Mörder von Ralfs Krumins?
Bild 2 von 3
Mordopfer Ralf Krummis

März 2003: Ein Baggersee in Köln-Gremberghoven. Mehrere Jugendliche machen am Ufer einen grausigen Fund. In einem zusammengerollten Teppich entdecken sie die Leiche eines Mannes. Der Unbekannte wurde mit einer Vielzahl von Messerstichen getötet und muss mindestens drei Monate am Baggersee gelegen haben. Aufgrund der langen Liegezeit kann der Tote zunächst nicht identifiziert werden.
Bild 3 von 3
Fundort: Baggersee bei Köln

Erst mit Hilfe einer Gesichtsrekonstruktion gelingt es Anfang 2007 einen Zeugen zu finden, der angibt, den Toten zu kennen. Doch auch er kann der Polizei nicht den wahren Namen des Opfers nennen - er weiß nur, dass der Unbekannte aus Riga (Lettland) stammt und sich "Roman" nannte.


Die Beamten ermitteln daraufhin, dass der Tote Ralfs Krumins heißt und für die Polizei kein Unbekannter ist. Krumins hielt sich jahrelang illegal in Deutschland auf und sicherte sich seinen Lebensunterhalt mit Gaunereien und als professioneller Spieler. Ende 2002 wurde der 44-Jährige getötet.


Personenbeschreibung:
  • 44 Jahre alt, 
  • ca. 1,80 m groß 
  • dunkelblond 
  • nannte sich auch "Roman" 
  • sprach Deutsch mit Akzent.


Beschreibung des Teppichs: knapp 12 qm groß (4,30 m x 2,80 m), Massenware, terracotta-farben, sehr unsauber geschnitten. Besonderheiten: zwei Ecken abgerundet, Aussparungen am oberen Rand (evtl. für Heizungsrohre), ca. 20 cm langer Schnitt in der Mitte.


Ermittlungsfragen:

  • Wer kannte Ralfs Krumins und weiß, mit wem er zu tun hatte?
  •  Wer weiß, wo er zuletzt gewohnt hat? 


Zuständig:
Kripo Köln, Telefon (0221) 22 90

ESSLINGEN/REICHENBACH: Tötungsdelikt z.N. von Gertrud Schneider

Tödliche Abkürzung - 21 Jahre ungeklärt: Mord an Gertrud Schneider

Samstag, 23. April 1988: In Reichenbach an der Fils macht ein Mann eine grauenvolle Entdeckung. Auf einer Wiese liegt die Leiche einer Frau. Gertrud Schneider hat am Vorabend ihren 55. Geburtstag gefeiert und ist in der Nacht auf dem Heimweg ermordet worden.

Bild 2 von 5
Mordopfer Gertrud Schneider


Am Abend des 22. April 1988 hat Gertrud Schneider bis etwa 23.30 Uhr in einem Vereinsheim im Nachbarort ihren Geburtstag gefeiert. Auf dem Heimweg kommt es im Auto zum Streit mit ihrem Lebensgefährten. Gertrud Schneider will noch nicht nach Hause. Mitten in Reichenbach steigt sie aus. Die stark angetrunkene Frau wird noch bis etwa 1 Uhr von verschiedenen Zeugen gesehen, als sie zu Fuß unterwegs ist. Es scheint, als wolle sie nach Hause.

DNA-Spur des Täters
Um zu ihrer Wohnung im Wohngebiet "Am Siegenberg" zu gelangen, muss sich Gertrud Schneider für eine Abkürzung - den "Drei-Tannen-Weg" - entschieden haben. Was genau auf dem abgelegenen, schlecht beleuchteten Weg dann passiert, ist nicht bekannt. Gertrud Schneider wird stranguliert, möglicherweise mit ihrem eigenen Halstuch. Das Tuch (beige-bordeaux gemustert) und auch die Handtasche (bordeaux-farben) des Opfers nimmt der Täter vermutlich mit.

Die Polizei hat eine DNA-Spur, die vom Täter stammen dürfte. Die Kripo Esslingen hofft, mit Hilfe dieser DNA den Fall auch nach 21 Jahren noch klären zu können.

Unbekannter Motorradfahrer
Für die Ermittlungen der Polizei könnte ein Motorradfahrer eine große Rolle spielen, der in der Tatnacht gegen 1 Uhr den Siegenberg hochfährt. Kurze Zeit später hört ein Anwohner zwei Motorräder, die auf dem Drei-Tannen-Weg nach unten fahren. Sind sie Gertrud Schneider begegnet?

Bild 5 von 5
Geländemaschine Honda MTX 80



Personenbeschreibung:
Der Motorradfahrer, der von einer Zeugin gesehen wurde, soll schlank gewesen sein und 18 bis 20 Jahre alt. Wie die Zeugin weiter aussagte, trug er einen weißen Helm. Das Motorrad könnte eine ältere rote Geländemaschine gewesen sein, möglicherweise eine Honda MTX 80.

Ermittlungsfragen:


  • Wer kennt Personen, die 1988 ein rotes Geländemotorrad besaßen und auf die die Beschreibung zutrifft?
  • Wer kennt Personen, die nach 1988 aus Reichenbach an der Fils weggezogen sind? Die Polizei vermutet, dass der Täter aus dem Ort stammte oder zumindest einen Bezug dorthin hatte.

Belohnung:
Für Hinweise, die zur Aufklärung dieses Verbrechens führen, ist eine Belohnung von 1.500 Euro ausgesetzt.

Zuständig: Kripo Esslingen, Telefon 0711/3 99 04 60