Donnerstag, 30. Mai 2013

ALTENSTADT: Tötungsdelikt z.N. einer 46-jährigen Frau

Gewalteinwirkung festgestellt

Die aufgrund einer Vermisstenanzeige gesuchte 46 – Jährige aus Altenstadt wurde am Freitagabend in einem Waldstück zwischen Limeshain – Rommelhausen und Nidderau – Ostheim tot aufgefunden. Zwei Spaziergänger hatten den leblosen Körper neben einem Waldweg gefunden, nachdem ihr Hund sie auf die Stelle aufmerksam machte. Die beiden Zeugen verständigten die Polizei. Die ebenfalls informierten Rettungskräfte konnten wenig später nur noch den Tod der Frau feststellen. Erste eingeleitete Ermittlungen bestätigten schnell den Verdacht, dass es sich bei der gefundenen Leiche um die gesuchte 46 – Jährige handelt.Die Leiche wurde am Samstagnachmittag in Gießen obduziert. Die Mediziner stellten dabei massive Verletzungen am Oberköper fest. Die Staatsanwaltschaft in Gießen hat Ermittlungen wegen eines Tötungsdeliktes eingeleitet.
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Opfer


Die Altenstädterin war bereits am Donnerstagnachmittag durch ihre Familie vermisst gemeldet worden. Sie hatte am Donnerstagvormittag offensichtlich noch eine Putzstelle in einem Restaurant in der Hanauer Straße aufgesucht und war seitdem spurlos verschwunden. Erste Suchmaßnahmen der Polizei brachten keinen Erfolg.

Die Polizei sucht Zeugen, die im Laufe des vergangenen Donnerstages in dem Waldstück zwischen Rommelhausen und Ostheim verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Die Leiche wurde in der Gemarkung Nidderau – Ostheim aufgefunden. Die Stelle befindet sich, aus Richtung Rommelhausen kommend, rechtsseitig der dortigen Landesstraße unmittelbar nach einer Linkskurve. Etwa 300 Meter in dem Wald, neben einem befestigten Weg, wurde die Leiche durch die Zeugen entdeckt.

Die Polizei hat mehrere Fragen:


  • Wer hat die 46 – Jährige am Donnerstagmorgen im Raum Altenstadt noch gesehen? 
  • Wer hat verdächtige Personen oder Fahrzeuge im beschriebenen Waldgebiet am Donnerstag wahrgenommen?
Hinweise bitte an die Polizei in Friedberg, Tel. 06031 – 6010.

Freitag, 24. Mai 2013

WIESBADEN: Tötungsdelikt z.N. von Melanie Frank (1999/2008)

Ungeklärtes Tötungsdelikt

Wer kann Angaben machen?

Melanie Frank, geb. 05.02.1986 in Wiesbaden
Melanie Frank


Familienname: FRANK

Vorname: Melanie

Geburtsdatum: 05.02.1986 in Wiesbaden

Zeitpunkt des Verschwindens: 16.06.1999

Auffinden der sterblichen Überreste:
20.08.2008



Personenbeschreibung zum Zeitpunkt des Verschwindens

Nachgestellte Kleidung
Kleidung von Melanie Frank zum Zeitpunkt des Verschwindens
Größe: 160 cm

Äußere Erscheinung: 

  • schlank
  • schulterlange blonde Haare
  • grau-grüne Augen

Bekleidung:

  • grünes T-Shirt mit aufgedrucktem Baseballspieler
  • schwarze Jeans
  • weiße Söckchen
  • orangefarbene Armbanduhr
  • schwarz-weiße Turnschuhe




Sachverhalt:

Melanie Frank wurde am 16.06.99, gegen 20.30 Uhr, von ihrer Mutter zum Zigarettenholen geschickt.

Das damals 13-jährige Mädchen verließ daraufhin die Wohnung in Wiesbaden, Graf-von-Galen-Str. 78 und kehrte nicht mehr dorthin zurück.

Nach Aussage der Mutter holte Melanie üblicherweise Zigaretten aus einem Automaten, der sich nur wenige Gehminuten von der Wohnung entfernt, in der Hermann-Brill-Straße, vor dem Haus Nr. 22, befindet.

Ob Melanie tatsächlich einen dieser Zigarettenautomaten aufgesucht hat, konnte nicht mit Sicherheit nachvollzogen werden.

Weiterhin gibt es Aussagen von Personen, die gegen 21.00 Uhr ein Mädchen gesehen haben, bei dem es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Melanie gehandelt haben dürfte. 
Dieses Mädchen stand vor dem Hauseingang Graf-von Galen-Str. 58, sah in Richtung der Straßenzufahrt und erweckte den Eindruck, als würde es auf jemanden warten. 
Danach verliert sich jede Spur. Umfangreiche Suchmaßnahmen verliefen ergebnislos.

Zu Melanies Lebensgewohnheiten gehörte es, nahezu täglich in einem Kiosk in Wiesbaden-Klarenthal, Einkaufszentrum Nord, für sich und ihre Mutter einzukaufen. Es ist denkbar, dass sie dort Kontakte knüpfte, von denen weder ihrer Familie noch Freundinnen etwas mitbekamen. Zudem steht fest, dass sie häufiger mit erheblicher Verspätung von der Schule nach Hause kam. Sie besuchte die August –Hermann-Franke-Schule in Wiesbaden.

Am 20. August 2008 fanden Waldarbeiter des Forstamtes Simmern einen vollständig skelettierten menschlichen Schädel in einem Waldgelände an der Landstraße 214 bei Kisselbach (Rhein-Hunsrück-Kreis) und verständigten daraufhin die Polizei.

Bei einer späteren Absuche konnte noch ein Oberschenkelknochen aufgefunden werden. Aufwendige und zeitintensive rechtsmedizinische Untersuchungen an beiden Skelettteilen ergaben eine übereinstimmende DNA. Recherchen in der DNA-Analayse-Datei ergaben Übereinstimmungen mit der DNA der Vermissten.

Im Zusammenhang mit Melanie Frank hat das Hessische Landeskriminalamt folgende Fragen:

  1. Wer hat Melanie Frank am Mittwoch, 16.06.99, nach 21.00 Uhr, alleine oder in Begleitung gesehen?
  2. Wer hat am Abend des 16.06.99 im Bereich Wiesbaden-Klarenthal merkwürdige, auffällige Wahrnehmungen gemacht? 
  3. Auf wen könnte Melanie am 16.06.99, gg. 21.00 Uhr, gewartet haben?
  4. Wer kann Angaben zur Vermissten (Lebensgewohnheiten/Freunde/Aufenthaltsorte etc.) machen und wurde bisher von der Polizei noch nicht vernommen?
  5. Zu welchen Personen, die sich regelmäßig im Bereich des Kiosks – Einkaufszentrum Wiesbaden-Klarentahl Nord – aufhielten, hatte Melanie näheren Kontakt?
  6. Welche ehemaligen Schüler der August- Hermann-Franke-Schule können Angaben dazu machen, wo sich Melanie nach Verlassen des Schulgeländes aufgehalten hat?
  7. Sind Spaziergängern oder anderen Personen in dem Waldgebiet bei Kisselbach im Juni1999 Fahrzeuge oder Personen in verdächtiger Weise aufgefallen?
  8. Gibt es Personen, die in diesem Bereich Kleidungsstücke oder sonstige Gegenstände aufgefunden, festgestellt oder gegebenenfalls sogar mitgenommen haben?
  9. Nach Beobachtungen von Zeugen aus dem Bereich Wiesbaden-Klarenthal könnte ein dunkler BMW mit lauten Fahrgeräuschen (3er oder 5er Serie) mit dem Verschwinden des Mädchens im Zusammenhang stehen. Ist ein solches Fahrzeug am 16.06.1999 oder danach im Bereich Laudert/Kisselbach in irgendeiner Weise aufgefallen?
  10. Gibt es Hinweise auf bisher noch nicht zur Anzeige gebrachte Sexualstraftaten gegen Kinder, die damals im Alter von 10-15 Jahren waren und im Bereich des Auffindeortes bzw. Wiesbaden-Klarenthal wohnen oder wohnten und die gegebenenfalls in Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt an Melanie Frank gebracht werden können?

Sachbearbeitende Dienststelle:


Hessisches Landeskriminalamt
HSG 45

Tel.: 0611/83-4524
Fax: 0611/83-4505
E-Mail: hsg45.hlka@polizei.hessen.de

Hinweise, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden, bitte an das


Hessisches Landeskriminalamt
Führungs- und Lagedienst
Tel.: 0611/83 2020
E-Mail: hlka@polizei.hessen.de


Mittwoch, 1. Mai 2013

BLUMENFELD: Vermisst Jochaim Bruckauf (1985)

Wer kann Angaben machen?

Joachim Bruckauf verschwindet am 23. Oktober 1984 spurlos aus seinem Heimatort. Zurück bleibt seine ratlose Familie. War ein Streit mit der Mutter Auslöser? Oder eine unglückliche Liebe?
Vermisster Joachim Bruckaf

Im Oktober 1984 ist Joachim 17 Jahre alt. Einen Monat später wird er volljährig. Er lebt bei seinen Großeltern und hat ein gutes Verhältnis zur Familie. Seine jüngeren Cousinen lieben ihn wie einen großen Bruder. Joachim macht eine Maurer-Lehre und geht zur Wirtschaftsschule.

Streit mit der Mutter 

Im Spätsommer 1984 verbringt Joachim einige Wochen bei seiner Mutter in Berlin. Er fühlt sich mit seiner Ausbildung zum Maurer unterfordert, will in der Großstadt neue berufliche Perspektiven entwickeln. Am 20. Oktober 1984, drei Tage vor seinem Verschwinden, gibt es eine heftige Auseinandersetzung mit seiner Mutter. Joachim verlässt daraufhin die Stadt und geht zurück nach Blumenfeld. Dort
besucht er am 22. Oktober seinen besten Freund. Dem fällt auf, dass Joachim verstört wirkt.

Am 23. Oktober besucht er nachmittags das Gasthaus "Adler". Dort spielt er Billard. Am Abend isst er mit seiner Großmutter, danach verlässt er das Haus und verschwindet spurlos. Dabei hat er sein Billard-Queue, 8 D-Mark und seinen Ausweis. Seitdem gibt es keine Hinweise auf seinen Aufenthaltsort.

Personenbeschreibung (zum Zeitpunkt des Verschwindens):
  • 17 Jahre alt, 
  • etwa 1,80 m groß, 
  • schlank, 
  • dunkelblondes, welliges Haar, 
  • blaue Augen, 
  • Tattoo am rechten Unterarm: Ninja-Stern.

Fragen nach Zeugen:
  • Wer hat Joachim Bruckauf nach dem 23. Oktober 1984 noch gesehen?
  • Wer kennt einen Hans-Joachim Schmidt? Dieser Name ist in Bruckaufs Geburtsurkunde eingetragen. 

Zuständig: Kripo Singen, Telefon 07731 / 88 80