Samstag, 22. September 2018

HAMBURG/NIENDORF: Vermisst Axel Fritz Bonin (1997)

Verdacht auf ein Tötungsdelikt

Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe

Zeit: 20.06.1997
Ort: Hamburg-Niendorf, Fuhlsbütteler Weg


Nachdem der damals 38-jährige Axel Fritz BONIN 1997 verschwand, suchen die Staatsanwaltschaft Kiel und die Ermittlungsgruppe 163 "Cold Cases" nun erneut öffentlich nach Zeugen, die Hinweise zur Tataufklärung geben können.


Der mittlerweile für tot erklärte Geschädigte verschwand am Freitag, den 20.06.1997 in den Nachmittagsstunden. Eigentlich hatte der Geschädigte eine Kurzreise über Berlin, wo er gelegentlich gearbeitet haben soll, in die polnisch/deutsche Grenzstadt Zielona Gora geplant.

Zuletzt wurde er beim Einsteigen in einen dunklen Pkw an seiner Wohnanschrift im Fuhlsbütteler Weg 58 in 22453 Hamburg beobachtet. 
Das ebenfalls seit dem 20.06.1997 verschwundene Fahrzeug des Geschädigten wurde knapp ein Jahr später, am 13.05.1998 in Hamburg-St.Pauli in der Lincolnstraße Höhe der Hausnummern 14 - 16 aufgefunden. 
Hierbei handelt es sich um einen weißen VW Golf mit dem amtlichen Kennzeichen HH-CR 1132.


Verdacht auf  Mord zum Nachteil Axel Fritz Bonin.
Foto: Polizei

Das ist das Fahrzeug von dem Vermissten.
Foto: Polizei


Herr BONIN wurde zum Zeitpunkt seines Verschwindens wie folgt beschrieben:

  • 192 cm groß 
  • kräftige Statur 
  • kurze dunkle Haare 
  • 3 cm lange Narbe oberhalb des linken Auges

Die bisherigen Ermittlungen der Polizei Hamburg führten nicht zur Tataufklärung. 

Aus Sicht der Ermittler besteht der Verdacht des Mordes zum Nachteil von Herrn BONIN.

Die Staatsanwaltschaft und die Cold Cases-Ermittler wenden sich nun erneut an die Öffentlichkeit, um neue Informationen zu erlangen und Unstimmigkeiten oder Widersprüche damaliger Zeugen aufzuklären.

Die Ermittler fragen darum:
  1. Wer kann Angaben zur Person, zum Beruf und zum Umfeld des Geschädigten machen?
  2. Wer kann Angaben zum weiteren Verbleib des Geschädigten machen?
  3. Wer kann Angaben zum möglichen Tatmotiv machen?
  4. Wer beobachtete das Abstellen des PKW im Mai 1998 in der Lincolnstraße?
  5. Wer kann Angaben zu einem mutmaßlichen Täter machen?

Zeugen werden gebeten, sich an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg (040-4286 56789) oder an jede Polizeidienststelle zu wenden.

Mittwoch, 12. September 2018

MITTENAAR/BICKEN: Vermisst Mahmut Caner (1999)

Verdacht auf ein Tötungsdelikt

Die Ermittlungsbehörden wenden sich in diesem Fall an mögliche Zeugen.
Mit einem Fahndungsplakatbitten sie um Hinweise im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Herrn Caner.





Der 36-Jährige wurde am Abend des 03. Mai 1999, gegen 22.30 Uhr, zuletzt an seinem Wohnhaus in Mittenaar-Bicken gesehen und verschwand spurlos.

Ein Forstmitarbeiter entdeckte in vergangenen Jahr in einem Waldgebiet bei Bischoffen-Oberweidbach, in der Nähe der sogenannten „Zollbuche“ menschliche Knochen. Die gerichtsmedizinischen Untersuchungen führten letztlich zur Identifizierung des 36-jährigen Mahmut Caner. Die Staatsanwaltschaft in Wetzlar und die Kriminalpolizei ermitteln derzeit wegen des Verdachtes eines Tötungsdeliktes. Momentan liegen keine Erkenntnisse zur Todesursache vor.

Herr Caner ist türkischer Staatsbürger und war zum Zeitpunkt seines Verschwindens 36 Jahre alt, verheiratet und Vater eines Sohnes sowie einer Tochter. Staatsanwaltschaft und Polizei schlossen nach ihren umfangreichen Ermittlungen, die im familiären Umfeld sowie im Freundes- und Bekanntenkreises durchgeführt wurden, letztlich nicht aus, dass sich der Gesuchte ins Ausland abgesetzt hatte bzw. dort untergetaucht war. Anhaltspunkte für eine Straftat bestätigten sich zu dieser Zeit nicht, so dass die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen Anfang 2000 einstellte.

Aus ermittlungstaktischen Gründen können momentan keine Angaben zu einem konkreten Tatverdacht gemacht werden. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Polizei richten sich in alle Richtungen aus. Angaben zu einem Tatmotiv können derzeit nicht getroffen werden.


Fragen der Ermittler:

  1. Wer hat Mahmut CANER am Abend des 03.05.1999 gesehen?
  2. Wer hat an diesem Abend etwas Auffälliges in Mittenaar-Bicken beobachtet?
  3. Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen,
ist eine Belohnung von bis zu 5.000 Euroausgesetzt.


Hinweise bitte an die Regionale Kriminalinspektion Lahn-Dill
Tel.: (02771) 907-333
oder an jede andere Polizeidienststelle.


Freitag, 7. September 2018

BERLIN: Verdacht eines Tötungsdelikt es

Verdacht eines Tötungsdeliktes

Polizei sucht Zeugen

Zum Verdacht eines Tötungsdeliktes sucht die 2. Mordkommission mit einem Bild eines verstorbenen Mannes nach Zeugen. 

 
Bild des Verstorbenen.
Foto: Polizei

Passanten entdeckten am Freitag, 24. August 2018, gegen 2 Uhr in der Holzmarktstraße Ecke Straße An der Michaelbrücke auf dem Gehweg den 40-Jährigen mit schweren Kopfverletzungen. Rettungssanitäter brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus, in dem er am Montagabend verstarb. Es besteht der Verdacht, dass dem Obdachlosen die Verletzungen gewaltsam zugefügt wurden.


Die Ermittler fragen:

  1. Wer kann Angaben zu dem Verstorbenen machen und hatte Kontakt zu ihm?
  2. Wer hat in der Nacht von Donnerstag, den 23. August 2018, zu Freitag, den 24. August 2018, den Verstorbenen an der Holzmarktstraße Ecke Straße An der Michaelbrücke gesehen?
  3. Wer hat Beobachtungen gemacht, die in Zusammenhang mit dem später Verstorbenen oder seinen Verletzungen stehen könnten?
  4. Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Zeugen werden gebeten, sich bei der 2. Mordkommission in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-911222, per E-Mail oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.