Mittwoch, 29. Juni 2016

OBERÖSTERREICH: Vermisst Maximilian Baumgartner und Andreas Leitner

Wer kann Angaben zu den beiden Vermissten machen?


Am heutigen Mittwochabend bittet Rudi Cerne zusammen mit der Kriminalpolizei in einer Spezialsendung von „Aktenzeichen XY... ungelöst“ um 20.15 Uhr im ZDF wieder um die Mithilfe des Fernsehpublikums. 

Seit 291 Tagen werden zwei Mühlviertler Freunde vermisst.
Die Polizei ließ nichts unversucht, die beiden zu finden. Am heutigen Mittwoch wird Gottfried Mitterlehner, Leiter des Landeskriminalamtes OÖ, in der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY einen neuerlichen Fahndungsaufruf machen.

Vor mehr als 41 Wochen verschwanden die zwei Freunde aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung. Am 11. September 2015 trafen sich die beiden 27-Jährigen aus Waxenberg und Zwettl an der Rodl. Was dann in der Nacht geschehen ist, ist bislang unklar. In den frühen Morgenstunden des 12. September wurde das Auto, mit dem sie unterwegs waren, von einer Kamera bei einem Kreisverkehr in Bad Leonfelden erfasst. Sie waren Richtung Tschechien unterwegs. Danach verliert sich ihre Spur.



Maximilian Baumgartner, Zwettl an der Rodl, Andrea…
Vermisst Maximilian Baumgartner und Andreas Leitner
Foto: Polizei

Der 27-jährige Andreas Leitner aus Waxenberg und sein gleichaltriger Schulfreund Maximilian Baumgartner aus Zwettl an der Rodl kennen einander seit Kindertagen. Max arbeitet als Kfz-Mechaniker. Andi, der eine Tischler-Lehre absolviert hat, war zuletzt arbeitslos und lebte seit Kurzem wieder bei der Mutter. 

Am Freitag, den 11. September, brachte Ernestine Leitner den Sohn mit ihrem Auto zu Baumgartners Wohnung nach Zwettl/Rodl. "Ich hab’ ihn gefragt, ob er vielleicht Geld braucht, doch er hat gemeint, dass sie eh’ nicht fortgehen werden. Der Andi hat sich auch keine Jacke anziehen wollen, aber das war bei ihm nichts Ungewöhnliches."


Während die Familien der Vermissten ein Verbrechen befürchten, sprechen auch Ermittler beim Landeskriminalamt OÖ von einem schwierigen Fall. Es gebe keinen Ansatz, der das Verschwinden plausibel erscheinen lasse, hieß es. Suchaktionen nach dem Auto im Grenzgebiet mit einem Hubschrauber blieben erfolglos, ebenso Nachforschungen in tschechischen Krankenhäusren und Gefängnissen.


Polizei ersucht um Hinweise


Die beiden hätten laut Polizei auch keine Freunde in Tschechien und galten nicht als Kunden im Rotlichtmilieu. Seit dem Verschwinden habe es auch keine Kontobewegungen gegeben. Das Handy eines Vermissten wurde abgeschaltet, der andere ließ seines zuhause zurück. 


Die Polizei ersucht weiter um Hinweise aus der Bevölkerung unter der Telefonnummer 059133-403602.

Freitag, 24. Juni 2016

KIEL: Tötungsdelikt z. N. von Linde Perrey


Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe:

Die Kieler Mordkommission sucht dringend Zeugen, die Hinweise zur Aufklärung an dem gewaltsamen Tod einer 72-jährigen Frau geben können. In Kiel-Schreventeich war die Rentnerin am Samstag tot in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Die Frau galt zunächst als vermisst – sie war schwerhörig und gehbehindert. Einsatzkräfte der Feuerwehr haben die Wohnungstür in dem Mehrfamilienhaus aufgebrochen. Die Seniorin war am vorletzten Samstag zuletzt gesehen worden. Unklar ist der genaue Zeitpunkt, wann sie getötet wurde. 



Die Mordkommission der Kriminalpolizei Kiel ermittelt weiterhin in dem Tötungsdelikt der 72 Jahre alten Linde Perrey und sucht mit Hilfe von Plakaten Zeugen des Vorfalls.




Die Ermittler stellen folgende Fragen:

  1. Wer hat Beobachtungen im Zeitraum zwischen Samstag, den 11. und Samstag, den 18. Juni 2016 gemacht? 
  2. Wer kann Angaben zu außergewöhnlichen Vorkommnissen, eventuell einem Streit in der Wohnung des Opfers im 2. OG machen? 
  3. Wer kann Angaben zu der Verstorbenen machen oder kennt Kontaktpersonen? 
  4. Wer kann Hinweise zur Person des Täters geben?


Die Staatsanwaltschaft Kiel hat eine Belohnung in Höhe von 5000,- Euro für Hinweise, die zur Überführung eines oder mehrerer Täter führen, ausgesetzt.


Wer Hinweise geben kann, wird aufgerufen, sich mit den Ermittlern unter 0431-160 3333 oder über 110 in Verbindung setzen.

Samstag, 11. Juni 2016

PADERBORN: Tötungsdelikt z. N. von Frauke Liebs

Mögliche Zeugen noch immer gesucht

Am Dienstag, dem 20. Juni 2006, verschwand Frauke Liebs auf ungeklärte Weise. An diesem Tag traf sie sich am Nachmittag mit ihrer Mutter und ihrem Mitbewohner zum Essen in einem Restaurant. Währenddessen erhielt Liebs eine SMS von einer Freundin. Diese verabredete sich mit ihr in einem Irish Pub in Paderborn, um dort mit weiteren Freunden ein Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zu sehen. Liebs ließ sich nach dem Essen von ihrer Mutter und ihrem Mitbewohner zu dem Irish Pub fahren, den sie gegen 21 Uhr erreichte.

Wer tötete Frauke Liebs?

Während des Spiels Schweden gegen England schrieb Liebs mehrere SMS an Freunde und Bekannte. Als der Akku ihres Mobiltelefons leer war, lieh sie sich einen noch vollen Akku von ihrer Freundin, gab ihn aber vor Verlassen des Pubs laut Aussage der Freundin wieder zurück.

Gegen 23 Uhr verabschiedete sich Liebs von ihren Freunden und machte sich allein auf den Heimweg. Es gilt als wahrscheinlich, dass sie diesen zu Fuß angetreten hat, da sie nur noch maximal 5 Euro bei sich gehabt haben soll. Welchen Weg Liebs dabei eingeschlagen hat, konnte mangels Zeugen nicht geklärt werden. Ihre Wohnung lag vom Pub ungefähr 1,5 Kilometer entfernt. Dort kam sie laut Aussage ihres Mitbewohners nie an.








Mysteriöse Kurznachrichten und Anrufe

Um 00:49 Uhr erhielt der Mitbewohner eine SMS von Liebs' Handy, die ihre verspätete Rückkehr ankündigte. Die Polizei ermittelte, dass diese Nachricht aus dem Funkgebiet Nieheim-Entrup im Kreis Höxter abgesetzt worden war. Am nächsten Tag erschien Liebs nicht zur Arbeit. Nachdem sie auch in ihrer Wohnung nicht angetroffen wurde, meldete Liebs' Mutter ihre Tochter als vermisst.

In den folgenden Tagen meldete sich Frauke Liebs fünfmal telefonisch von ihrem Handy bei ihrem Mitbewohner. Die meisten der kurzen Anrufe kamen abends aus verschiedenen Paderborner Gewerbegebieten und enthielten kaum Informationen zu ihrer Situation. Anfangs deutete Liebs ihre baldige Heimkehr an, weitere Nachfragen beantwortete sie vage oder ausweichend und zum Teil auch rätselhaft oder widersinnig.

Das letzte Telefonat erfolgte am späten Abend des 27. Juni 2006 im Beisein von Fraukes Schwester. Bei diesem Gespräch soll Liebs auf die Frage, ob sie gegen ihren Willen festgehalten werde, zunächst mit einem leisen „Ja“ geantwortet haben, diese Aussage jedoch sofort mit einem lauten „Nein“ revidiert haben. Nach diesem Telefonat brach der Kontakt zu Liebs ab. Ihr Handy wurde kurz darauf noch einmal geortet, diesmal wieder im Raum Nieheim.

Der Leichenfund

Am 4. Oktober 2006 wurde die Leiche von Frauke Liebs bei Lichtenau an der L817 zwischen Asseln und Herbram-Wald im Kreis Paderborn aufgefunden. Sie lag verwest und stark skelettiert in einem Waldstück, etwa 20 Meter von der Straße entfernt in einer hinter einem Baumstamm gelegenen Mulde unter Tannendickicht. Untersuchungen ergaben, dass der Fundort nicht der Tatort war. Es konnten keine Reifenspuren, Fingerabdrücke oder DNA-Spuren gesichert werden.

Liebs’ Leiche wurde mit der Kleidung (Blue Jeans, rotes Oberteil und weiße Turnschuhe) vom Tag ihres Verschwindens entdeckt. Ihr Mobiltelefon und ihre schwarze Handtasche sowie ihre Geldbörse und ihre Armbanduhr wurden nicht gefunden. Aufgrund der vorangeschrittenen Skelettierung des Leichnams konnten weder der genaue Todeszeitpunkt noch die Todesursache abschließend ermittelt werden.
Die Fahndung

Im Rahmen einer Sonderkommission wurden über 700 Hinweise überprüft und mehr als 1000 Personen befragt. Eine operative Fallanalyse kam zu dem Schluss, dass Liebs vermutlich im Raum Nieheim festgehalten wurde und vom wahrscheinlich ortskundigen Täter nur für die von ihm wohl überwachten Anrufe, die zur Ablenkung gedient haben könnten, nach Paderborn verbracht wurde. Ein konkretes Tatmotiv konnte nicht eingegrenzt werden.

Der Fall wurde in zahlreichen Zeitungsartikeln und mehreren Fernsehsendungen thematisiert, darunter unter anderem Aktenzeichen XY - ungelöst, Ungeklärte Morde – dem Täter auf der Spur, Kriminalreport (WDR) und Zeugen gesucht (SAT1).
                                       

Mitte 2016 prüfte die Kriminalpolizei nach Presseberichten eine mögliche Verbindung zu dem spektakulären Fall eines Paares aus Höxter, das in seinem Haus mehrere Frauen ermordet haben soll.
Nun steht fest, das die beiden mit dem Mordfall Frauke Liebs nichts zu tun haben.

Die Suche nach dem Mörder geht bis heute weiter!

Ich hoffe das man den Täter ermitteln kann.

Hinweise bitte an die Kripo Paderborn oder an jede andere Polizeidienststelle.

Freitag, 10. Juni 2016

UPDATE/HANNOVER: Töungsdelikt z. N. von Bernd M.

UPDATE: Obduktionsergebnis liegt vor


Nach dem Fund von Leichenteilen am Montag am Langenhagener Wietzesee (Region Hannover) liegt mittlerweile ein Obduktionsergebnis vor. Demnach starb das Opfer durch stumpfe Gewalt gegen den Kopf. "Es spricht momentan alles dafür, dass die gefundenen sterblichen Überreste zum im Juli 2015 ermordeten Bernd M. aus Hannover-Herrenhausen gehören", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Hannover, Thomas Klinge, am Mittwoch NDR.de. Die Leichenteile würden zu denen bereits im Herbst gefundenen sterblichen Überresten von Bernd M. passen. Außerdem hätten die Leichenteile jeweils in schwarzen Plastiksäcken gelegen, so Klinge. Letzte Gewissheit soll nun eine DNA-Analyse bringen. Klinge rechnet damit, dass die Ergebnisse Ende dieser, Anfang nächster Woche vorliegen.

Wie lang lagen Leichenteile im Wasser?


Klar ist, dass die sterblichen Überreste laut Polizei bereits länger im Wasser lagen. Ob aber die Leichenteile bereits seit dem vergangenen Sommer - nach der Tötung von Bernd M. - dort lagen, ist noch offen. Das müssten nun die gerichtsmedizinischen und technischen Untersuchungen zeigen, so Oberstaatsanwalt Klinge. Der Fundort am Kanal liegt nur wenige Kilometer vom Wietzesee entfernt. Allerdings haben die Gewässer keine Verbindung. Möglicherweise haben sich der oder die Täter der sterblichen Überresten an unterschiedlichen Orten entledigt. Den bisherigen Ermittlungen zufolge starb der 70-Jährige am 28. Juli 2015 in seiner Wohnung. Eine anonyme Zeugin hatte zuvor laut Polizei einen Streit zwischen dem am Fenster seiner Wohnung sitzenden M. und zwei Unbekannten beobachtet.


Wer kann angaben machen?


Zeugenaufruf mit Fotos des identifizierten Opfers


Am Mittag des 03.08.2015 waren aus dem Mittellandkanal (Groß-Buchholz) Leichenteile eines Mannes und Bekleidung - verpackt in Tüten - geborgen worden. Der Tote ist gestern als Bernd M. aus Herrenhausen identifiziert worden. Nun erhofft sich die Polizei Hinweise auf die näheren Umstände seines Verschwindens. Am Mittwoch, 12.08.2015, ist der verschwundene Peugeot des Toten im Stadtteil Sahlkamp aufgefunden worden.

Das Mordopfer Bernd M. auf einem Suchaufruf der Polizeidirektion Hannover © Polizeidirektion Hannover
Wer hat Bernd G. vor seinem Tod gesehen?
Am Montag, 03.08.2015, waren mehrere, im Wasser des Mittellandkanals treibende Säcke mit Bekleidung und männlichen Leichenteilen in der Nähe der Noltemeyerbrücke und der Brücke Hebbelstraße aufgefunden worden. Bei der Obduktion wurden Spuren stumpfer Gewalt festgestellt.

Unter anderem nach Hinweisen aus der Bevölkerung konnten die Ermittler das Opfer gestern als einen 70 Jahre alt gewesenen Mann aus Herrenhausen identifizieren. Ein DNA-Abgleich durch das Landeskriminalamt Niedersachsen bestätigte dies.

Ein 43-jähriger Bekannter des Opfers hatte sich am 31.07.2015 bei der Polizei gemeldet und erklärt, dass er am 30.07.2015 mit Bernd M. zum Einkaufen verabredet gewesen sei und ihn nicht zu Hause antreffen konnte. Die Beamten überprüften daraufhin seine Wohnung. Sie stellten fest, dass sein Pkw fehlt. Da nichts darauf hinwies, dass Bernd M. seinen Lebensbereich nicht freiwillig verlassen hatte, wurden keine weiteren Maßnahmen getroffen. Ein Wohnungsnachbar erklärte später in einer Befragung, Bernd M. am 29.07.2015 zwischen 16:00 und 17:00 Uhr letztmalig an dessen Wohnungstür gesehen zu haben.

Ein blauer Peugeot steht auf einem Parkplatz. © Polizeidirektion Hannover
Dieses Auto gehörte Berg G. und war nach seinen Tod verschwunden. Am 12.08.15 konnte es aber in Hannover aufgefunden werden und sichergestellt werden.
Wer kann Angaben zu dem Auto machen?

Am frühen Mittwochmorgen, 12.08.2015, sind zwei Zeugen aufgrund der öffentlichen Fahndung der Polizei auf den verschwundenen Peugeot 206cc von Bernd M. aufmerksam geworden. Die beiden 24 und 25 Jahre alten Männer bemerkten den im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp in einer Parkbucht an der Vogelsbergstraße - Höhe Hausnummer 13 - abgestellten Wagen kurz nach 04:00 Uhr und verständigten daraufhin die Polizei.
Die Ermittler stellten den verschlossenen PKW des Toten sicher. Die kriminaltechnische Untersuchung des Cabrios und die damit einhergehende Überprüfungen dauern an.

Polizei und die Staatsanwaltschaft Hannover erhoffen sich durch die Veröffentlichung von Fotos, neue Erkenntnisse über Kontakte sowie seinen Verbleib nach dem 29.07.2015, 16:00 Uhr.




Mordkommission stellt weiterhin folgende Fragen: 
  1. Wo wurde Bernd M. gesehen?
  2. War er in Begleitung?
  3. Wer kann Angaben dazu machen, wann das Peugeot-Cabrio in silberblau metallic von Bernd M. mit dem amtlichen Kennzeichen H-EZ 113 in der zweiten Box des Parkplatzes, Höhe Vogelsbergstraße Nr. 13, abgestellt wurde?
  4. Wer kann Angaben zu Personen in Verbindung mit dem Wagen machen?


Zeugen in diesem Fall werden gebeten, sich bei der Polizei Hannover unter der Nummer (0511) 109 55 55 zu melden.

DÜSSELDORF: Töungsdelikt z N. von Hans-Gerd L.


Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe:
Nach dem Mord an „Disco-Lemmy” (†68) fahndet die Polizei jetzt mit Phantombildern nach den zwei Tätern.

Am letzten Freitag sollen die südländisch aussehenden Männer Hans-Gerd L., wie er richtig hieß, in seiner Wohnung an der Mindener Straße in Düsseldorf-Ob
erbilk getötet haben.
Neuer Inhalt (1)
Fahdungsplakat der Düsseldorfer Kriminalpolizei
Wer kennt diese Männer?

Montagnachmittag ließ die Mordkommission „Mindener“ Fahndungsplakate in der Nähe des Tatorts verteilen und anbringen.

Zeugen waren im Hausflur zwei Männer aufgefallen:
Einer der Männer (ca. 25-35) trug einen Bart und eine schwarze Kappe. Auf seinem T-Shirt war ein Aufdruck: „Posthorn“ oder „DHL“-Schriftzug.


Der zweite Täter (ca. 20-30) trug kurzes nach hinten gegeltes Haar und war mit einem schwarzen T-Shirt und einer hellen Hose bekleidet.

Hinweise zu den Gesuchten an die Polizei unter: 
Tel. 0211/87 00.