Freitag, 22. Januar 2016

OSTERHOLZ-SCHARMBECK: Vermisst Uta Flemming (1985)

Was ist mit Uta Flemming geschehen?

Bei der ZDF Sendung "Aktenzeichen xy ungelöst" wurde der Fall Uta Flemming vorgestellt. Mich hat der Aufruf der Familie Flemming, der von der leitenden Staatsanwältin vorgelesen wurde, sehr berührt. Sie haben ganz gezielt den Täter oder Mitwisser angesprochen und ich habe die Verzweiflung der Familie gespürt und den Wunsch nach Gewissheit. Ich möchte deshalb auch hier im Blog, über den Fall schreiben. Nach der Sendung gab es 30 Hinweise und ich hoffe die Kriminalpolizei kommt in ihren Ermittlungen weiter.

Uta Flemming verschwindet mit 17 Jahren spurlos. Ihr letztes Lebenszeichen stammt aus dem Jahr 1985. Die Polizei glaubt an ein Verbrechen. Doch es gibt weder eine Leiche noch einen Tatverdächtigen.

Was ist mit Uta Flemming passiert?
Foto: Polizei


Im Juli 1985 ist Uta Flemming 17 Jahre alt und lebt zusammen mit ihrem Bruder und ihren Eltern in Osterholz-Scharmbeck. Sie besucht die 11. Klasse des örtlichen Gymnasiums und plant eine Sprachreise nach England. Doch dann kommt alles ganz anders. Uta Flemming verschwindet am Nachmittag des 3. Juli 1985 spurlos.


Nach 16 Uhr wird die Schülerin noch gesehen, als sie an der Haustür ihrer Freundin in Osterholz-Scharmbeck klingelt. Doch es ist niemand zu Hause. 
Uta fährt daraufhin mit ihrem Fahrrad davon - wohin, ist unklar. Vielleicht nach Hause. 
Fest steht: Auf diesem Weg muss etwas passiert sein. Ist Uta hier ihrem Mörder begegnet?

Personenbeschreibung (zum Zeitpunkt des Verschwindens):

  • 17 Jahre alt, 
  • 1,67 m groß, 
  • dunkle Haare (Pagenschnitt), 
  • blau-grüne Augen, 
  • leicht untersetzte Figur; 
  • Kleidung: gelbe Baumwollhose, weißes T-Shirt ohne Aufdruck, kurze Socken, schwarze Sandaletten mit Riemchen, türkis-blaue Windjacke. 

Verschwundener Gegenstand: 

  • Damenfahrrad, Marke "Kalkhoff", Modell "Comtesse", Größe: 26, Dreigangschaltung, schwarzer Rahmen, Felgen und Schutzbleche aus Metall. 

Fragen nach Zeugen: 

  1. Wer hat Uta Flemming oder ihr Fahrrad nach dem 3. Juli 1985 gesehen? 
  2. Wo wurde das verschwundene Fahrrad eventuell zum Kauf angeboten? 
  3. Wer hat Beobachtungen gemacht, die mit dem Verschwinden der 17-Jährigen in Verbindung stehen könnten? 

Für Hinweise, die zur Aufklärung des Vermisstenfalls führen, ist eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt.

Zuständig: Kripo Verden, Telefon: 04231 / 80 60

Donnerstag, 14. Januar 2016

BERLIN: Tötungsdelikt z.N. von Maren Graalfs (1997)

Wer kann Angaben machen?

Ich hatte hier auch schon einmal über diesen Mordfall berichtet. Leider gibt es bis jetzt keine neuen Erkenntnisse, aber vielleicht kommt nun durch die RBB Sendung "Täter-Opfer-Polizei Extra" der Stein ins Rollen und es kommt zu neuen Erkenntnissen. Deshalb berichte ich erneut auch hier im Blog.


Maren Graalfs liebte das Leben. Die Mutter von zwei erwachsenen Kindern wohnte in Berlin, galt als aufgeschlossene Frau, die beruflich auf eigenen Füßen stand. 1997 verschwand sie plötzlich. Wochenlang sucht die Polizei nach ihr, dann stand fest: Maren Graalfs wurde ermordet. Der Mörder konnte bis heute leider nicht gefasst werden. 

Portrait des Mordopfers Maren Graalfs. (Quelle: rbb)
Maren Graalfs
Foto: Polizei/RBB 
Der Mercedes des Mordopfers Maren Graalf. (Quelle: rbb)
Maren Graalfs Mercedes
Foto: Polizei/RBB

Am Vormittag des 22. März 1997 ist Maren Graalfs mit ihrer Tochter in einem Berliner Café verabredet. Sie ist sonst immer zuverlässig. Doch diesmal wartet die Tochter vergebens, ihre Mutter kommt nicht. Die Tochter glaubt an ein Missverständnis.

Drei Tage später, in Mecklenburg-Vorpommern:

In der Nähe von Schwerin macht am 25. März 1997 ein Zeuge mit zwei Bekannten einen Spaziergang im Landschaftsschutzgebiet Lewitz. Sie laufen am Ufer eines Wassergrabens entlang. Plötzlich sieht der Zeuge etwas im Wasser schwimmen. Als er näher ans Wasser tritt, erkennt er, dass das, was da an der Oberfläche treibt, ein Mensch ist. "Dieser Mensch - ich konnte ihn nicht näher identifizieren, weil das Wasser trüb war – lag einfach so da, die Hände nach oben gestreckt."

Der Zeuge ist schockiert. Was er beim ersten Anblick nicht er kennen kann: Die im Wasser schwimmende Leiche hat keinen Kopf. Nach der Bergung des Körpers durch die Polizei ist erstmal nur klar, dass es sich um eine Frau handelt. Die Obduktion der Leiche ergibt: Der Kopf wurde nach dem Tode der Frau entfernt. Auffällig ist auch: Der Körper der Frau hat sonst keine äußeren Verletzungen. Deshalb können die Ärzte die genaue Todesursache nicht feststellen.

Anfang April 1997 hat sich Maren Graalfs immer noch nicht gemeldet. Elf Tage nach ihrem Verschwinden melden Maren Graalfs Kinder ihre Mutter bei der Polizei als vermisst. Wenige Tage später findet die Polizei Maren Graalfs Dienstwagen, einen dunklen Mercedes. Er steht in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs. Von Maren Graalfs fehlt weiterhin jede Spur. Es vergehen noch einmal vier Wochen, dann steht fest: Maren Graalfs ist tot. Sie ist die Frau aus dem Wassergraben bei Schwerin. Der Vergleich von Röntgenaufnahmen beweist es.

Wie die Berlinerin nach Lewitz transportiert wurde, darüber können die Ermittler nur spekulieren. Nahe liegt: Der Mörder hat ihren Dienstwagen benutzt, sie unterwegs abgelegt und ist weiter gefahren. Dass der Mercedes dann in Hamburg abgestellt wurde, ist für die Ermittler ein Indiz: Der Täter muss viel über sein Opfer gewusst haben, auch über das Privatleben. Denn Maren Graalfs hatte eine Beziehung zu einem Mann, der in Hamburg lebte.

Barbara Masuch von der Berliner Mordkommission leitet die Ermittlungen im Fall Graalfs seit 2004. Sie kann sich vorstellen, dass der Täter versuchte, mit dem abgestellten Auto in Hamburg eine falsche Spur zu legen. Doch woher der Mörder diese privaten Informationen hatte und warum er Maren Graalfs Leiche verstümmelte, darüber kann auch Barbara Masuch nur spekulieren: "Eine Theorie könnte sein, dass er die Identifizierung der Toten einfach erschweren wollte. Es könnte aber auch sein, dass die Abnahme des Kopfes etwas mit Hassgefühlen zu tun gehabt hat."
Spezialisten für Fallanalyse sollen helfen, den Fall zu lösen

Die Ermittlungen bleiben erfolglos, es gibt wenig konkrete Spuren.

Fünf Jahre nach dem Mord, im Jahr 2002, ziehen die Ermittler Spezialisten der Abteilung "Operative Fallanalyse" hinzu. Christian Schulz ist Chef-Analytiker beim Landeskriminalamt in Berlin und war damals einer aus dem Team. Er geht davon aus, dass der Täter "in irgendeiner Art von Beziehung oder Verhältnis zu Frau Graalfs stand. Dass er sie nicht getötet hat, um sie zu berauben, sondern weil sie irgendetwas veranlasst haben muss, wo er sagte: ich kann nicht anders, als diese Frau jetzt zu töten."



Für Schulzes These spricht, dass der Mörder nach der Tat in die Wohnung des Opfers ging, unweit vom Kurfürstendamm. Es gab keine Einbruchsspuren, vermutlich benutzte er den Wohnungsschlüssel von Maren Graalfs. Wahrscheinlich hielt er sich längere Zeit dort auf und genoss es, sich im ganz privaten Bereich seines Opfers zu bewegen. Womöglich war der Mörder sogar mehrmals in der Wohnung und kostete dabei eine Art Machtgefühl aus. Der Täter nahm auch mehrere "Trophäen" aus der Wohnung mit. Er entwendete ein privates Telefonbuch und eine Elefantensammlung, die einen rein ideellen Wert für die Sammlerin besaß. Außerdem verschwindet aus Graalfs Wohnung Schmuck im Wert von damals einhunderttausend Mark (gut 51.000 Euro).
Schmuck des Mordopfers Maren Graalfs. (Quelle: rbb)
Schmuck von Maren Graalfs
Foto: Polizei/RBB
Am 4. Mai 1997 – knapp sechs Wochen nach dem Mord – meldet sich der Mörder telefonisch. Eine männliche Stimme hinterlässt eine beleidigende Nachricht auf dem Anrufbeantworter von Maren Graalfs Tochter. Ihre Telefonnummer stand in dem privaten Telefonbuch, das aus Maren Graalfs Wohnung verschwunden war. Die Ermittler sind sicher, dass es sich bei der Stimme auf dem Anrufbeantworter um den Mörder handelt. Christian Schulz geht davon aus, dass der Täter wohl das Bedürfnis verspürte, nach der Tötung seine Wut auf Maren Graalfs weiterhin irgendwo auszuleben.

Diesen Anruf veröffentlicht die Kriminalpolizei 2002, in der Hoffnung, dass jemand die Stimme erkennt. Doch das bringt die Ermittlungen nicht weiter. Im Jahr 2008 werden alle Spuren noch einmal untersucht. Dank neuer Technik kann tatsächlich elf Jahre nach dem Mord die DNA des Täters gesichert werden. Die Polizei nimmt daraufhin Speichelproben von Männern im näheren und weiteren Umfeld von Maren Graalfs. Bisher brachten diese Überprüfungen allerdings kein Ergebnis.

Die Ermittler sehen noch eine andere Möglichkeit, den Täter nach so langer Zeit zu überführen. Sie vermuten, dass der Täter seine "Trophäen" noch besitzt. Der Fallanalytiker Christian Schulz kann sich vorstellen, dass der Täter die Elefantensammlung noch immer bei sich hat oder sie sich an einem Ort befindet, den nur der Täter kennt. Das trifft womöglich auch auf den abgetrennten Kopf der Leiche zu, der immer noch verschwunden ist, sagt Christian Schulz. Es könne sein, dass der Täter den Kopf irgendwo vergraben habe. Es sei möglich, dass er noch heute gelegentlich mit jemandem diesen Ort besucht, "ohne das sein Begleiter oder seine Begleiterin davon weiß – aber für ihn ist es noch mal ein Machtgefühl."

Dieses Auskosten seines Machtgefühls kann sich auch im Verhalten des Täters bemerkbar machen. Deshalb fordert Ermittlerin Barbara Masuch die Menschen auf, ihr eigenes Umfeld daraufhin zu überprüfen, ob jemand eine Person kenne, die ein unerklärlich starkes Medieninteresse für diesen Fall hat oder hatte. Denn oft komme es vor, dass Täter alles sammeln, was über Taten, die sie begangen haben, in den Medien veröffentlicht wird. So könnte es auch im Fall des Mörders von Maren Graalfs sein.


Weiterhin interessiert die Polizei, ob Teile des Schmucks von Maren Graalfs zum Kauf angeboten oder verschenkt wurden. Auch hier hofft die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung, um den brutalen Mord doch noch aufzuklären.

Sie erreichen die Ermittler der Berliner Mordkommission unter der Telefonnummer 030 - 4664 911 666 oder über jede andere Polizeidienststelle.

Donnerstag, 7. Januar 2016

BERLIN: Tötungsdelikt z. N. von Recep Aksu

Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe

Wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes an Recep AKSU sucht die Polizei Berlin mit Haftbefehl den türkischen Staatsangehörigen Ahmet CALP.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei tötete er am 17. Dezember 2011 in der Großbeerenstraße in Kreuzberg sein Opfer mit einer Schusswaffe.

Seit der Tat ist der 29-Jährige verschwunden und hat sich möglicherweise ins Ausland abgesetzt.

Polizeilich ist der Gesuchte kein unbeschriebenes Blatt: im Jahr 2002 erstach er seine Schwester, da sie aus seiner Sicht einen zu freizügigen Lebensstil gepflegt hatte. Er wurde zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt, jedoch vorzeitig aus der Haft entlassen.
Bildvergrößerung: Bild des Opfers
Foto des Opfers
Foto: Polizei Berlin




In den Jahren 2008/2009 war er in ein größeres Ermittlungsverfahren wegen Rauschgiftschmuggels zwischen den Niederlanden und Berlin verstrickt. Hierbei wurden unter anderem rund 40 Kilogramm Rauschmittel sichergestellt.

Im Rauschgiftschmuggel dürfte auch das Motiv für den Mord an Recep AKSU liegen. Beide hatten gemeinsam mit anderen regelmäßig Betäubungsmittel aus den Niederlanden nach Berlin geholt; vorzugsweise mit angemieteten Fahrzeugen unterschiedlicher Mietwagenfirmen. Der AhmetCALP hatte diese Tätigkeit auch nach Erhalt einer Bewährungsstrafe im Jahr 2009 nicht gestoppt.
Bildvergrößerung: Bild des Tatverdächtigen
Bild des Tatverdächtigen
Foto: Polizei Berlin

Bei dem Rauschgiftgeschäft kam es 2011 zwischen AKSU und CALP zu Differenzen, da sich der Recep AKSU im Rauschgifthandel selbstständig machen wollte. Dies führte dazu, dass Ahmet CALP und andere den AKSU in den Abendstunden des 18. November 2011 in seinem Massagesalon „Saloon of Sultans“ in Hellersdorf aufsuchten und ihn schwer misshandelten.

Anschließend entwendete CALP aus dem Geschäft eine Reihe von hochwertigen Massagestühlen und folgende weitere Geräte:

  • eine Telefonanlage Siemens Gigaset DX 600A Titanium
  • einen Drucker Epson STYLUS Office BX 925 FWD
  • eine Stereoanlage Pioneer DCS 404 K
  • ein Notebook Packard Bell TS 11 HR-200 EasyNote
  • eine Infrarot-Wärmekabine InfraSun Solo Prima Hemlock sowie
  • eine originalverpackte Spülmaschine Siemens SN 28 M 252 DE


Fotos von Vergleichsstücken, der verschwundenen Gegenständen:


Telefonanlage



Drucker



Stereoanlage 


Notebook




Massagestuhl



Infrarot-Wärmekabine


Spülmaschine



Sämtliche Gegenstände sind seit dem Überfall verschwunden.


Bei diesem Aufeinandertreffen dürfte der Tatverdächtige seinem späteren Opfer ein Ultimatum gesetzt haben, welches am 17. Dezember 2011 verstrich.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen auffällig kleinen Mann (etwa 163 cm groß), der häufig einen Kapuzen-Pullover trägt.

Die Mordkommission fragt:

  1. Wer kann Angaben zum konkreten Verbleib des Ahmet CALP machen?
  2. Wer hat am Tattag den Tatverdächtigen bzw. einen auffällig kleinen Mann am Tatort gesehen und kann Angaben zu seiner Flucht machen?
  3. Wer kann Angaben zum Freundes- und Bekanntenkreis des CALP machen?
  4. Welche bisher nicht von der Mordkommission angefragten Autovermietungen können Angaben zu Fahrzeuganmietungen des Tatverdächtigen und möglichen als zweite Fahrer eingetragenen Personen machen?
  5. Wer kann weitere Personen benennen, die Ahmet CALP oder Recep AKSU auf ihren Fahrten in die Niederlande mitnahmen oder die beim Abtransport der entwendeten technischen Geräte halfen?
  6. Wer weiß, wo die von Ahmet CALP und dessen Komplizen entwendeten Massagestühle und weiteren technischen Geräte verblieben sind?

Im Zuge von weiterführenden richterlich angeordneten strafprozessualen Maßnahmen wurden am 30. April 2012 in Bankschließfächern von Familienangehörigen des Mordverdächtigen insgesamt rund 230.000 Euro sowie weitere Wertgegenstände aufgefunden. Da zu vermuten ist, dass es sich hierbei um Einkünfte aus illegalen Rauschgiftgeschäften handelt, haben die Ermittler diese mit dem Ziel der gerichtlichen Einziehung beschlagnahmt und gegen die Inhaber der Schließfächer Verfahren wegen des Verdachts der Geldwäsche eingeleitet.

Hinweise, die gegebenenfalls auch vertraulich behandelt werden können, nimmt die 2. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 – 911 208 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Darüber hinaus werden Käufer der entwendeten Waren gebeten, sich bei der Mordkommission zu melden, da sie – wenn sie dies nicht selbstständig tun – selbst Ermittlungen wegen Hehlerei entgegen sehen könnten.

BERLIN: Toter Säugling in Babyklappe - Mordkommission ermittelt

Zeugen gesucht

Am Silvestertag wurde gegen 1.55 Uhr ein totes Baby unbekleidet in die Babyklappe am Krankenhaus Neukölln gelegt. Wiederbelebungsversuche waren erfolglos. Die Ermittlungen der 8. Mordkommission konzentrieren sich auf ein Fahrzeug, das Zeugen zu diesem Zeitpunkt in der Nähe des Ablageortes beobachtet hatten.
Die Obduktion ergab, dass das 56 Zentimeter große Mädchen voll entwickelt und lebensfähig war. Es wurde nicht fachgerecht abgenabelt und wog etwa 3.400 Gramm.
Die Ermittler der Mordkommission verfolgten auch mit Personensuchhunden eine Spur, um die Mutter oder die Person zu finden, die das Kind in die Babyklappe gelegt hat. Die Suche mit den Spezialhunden soll heute fortgesetzt werden.
Die Mutter des Säuglings und Personen, die die Mutter kennen, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Die 8. Mordkommission bittet die Berliner und Brandenburger Bevölkerung um Mithilfe und fragt:

  1. Wer hat in der Nacht vom 30. zum 31. Dezember 2015 Beobachtungen im Bereich des Krankenhauses Neukölln gemacht?
  2. Wer kennt eine Frau, die schwanger war und nun kein Baby hat?
  3. Welche Frau war ab dem 30. Dezember 2015 wegen möglicher Beschwerden, die auf eine nicht fachgerechte Geburt hindeuten, in ärztlicher Behandlung?
  4. Wer kann sonstige Hinweise zu der Kindesmutter geben?

Hinweise nehmen die 8. Mordkommission des Landeskriminalamtes Berlin in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 – 911 888 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.