Montag, 27. November 2017

BRAKEL: Vermisst Dennis Franke (2008)

Was ist mit Denis Franke passiert?

Jutta und Herbert Franke bangen seit dem 02.02.2008 um Ihren Sohn Denis Franke und Sie quält einfach die Ungewissheit, was mit Ihren geliebten Sohn passiert ist. Auf bitten, des Vaters von Denis, poste ich den Fall nochmals und ich möchte den Focus erneut auf den Fall richten.


Denis Vater, Herbert Franke ist sich aber sicher, das Denis nicht mehr lebt und Opfer eines Tötungsdeliktes geworden ist. Er schließt einen Suizid oder einen Unfall aus, denn dann hätte man Denis irgendwo tot aufgefunden. 


Was ist mit Denis Franke passiert?
Foto: Privat

So denkt auch die Polizei und der Vermisstenfall wurde an die  Bielefelder Mordkommission abgegeben. Schon zweimal wurden die Ermittlungsakten von der Staatsanwaltschaft geschlossen, aber durch die Beharrlichkeit der Eltern wurden nun zum dritten mal die Ermittlungsakten geöffnet und die Mordkommission ermittelt nun wieder und möchte nochmal alle Zeugen vernehmen. 

Denis Franke, der eine Ausbildung zum Koch absolvierte, verpflichtete sich danach für acht Jahre bei der Bundeswehr und er diente sogar im Kosovokrieg. Dann hatte der Soldat mit 24 Jahren einen schweren Autounfall und erlitt ein schweres Schädelhirntrauma. Danach ging es Denis psychisch und physisch nicht gut, aber er raffte sich auf und erlernte dann den Beruf als Fußpfleger. Ein paar Wochen vor seinen mysteriösen Verschwinden, hatte er gerade eine neue Arbeitestelle im Raum Höxter als Fußpfleger angetreten.

Aber was ist genau am 02.02.2008 mit Denis Franke passiert?

Denis hatte sich mit seinen Freund, in dessen Bad Dieburger Wohnung um 20 Uhr verabredet. Laut den Ermittlungsakten waren außer Denis, auch noch andere Bekannte und Freunde von Denis Freund vor Ort. Dort soll dann auch im laufe des Abend etwas gefeiert worden sein und es wurde auch Alkohol vor allem Schnaps getrunken.
Nach Aussagen der Zeugen soll Denis dann auf dem Sofa eingeschlafen sein, um 22.30 Uhr habe man ihn dann geweckt. Die Zeugen sagten aus, das Denis sich komisch verhalten hatte, er sei völlig desorientiert gewesen, dann plötzlich aufgesprungen und hat dann die Wohnung fluchtartig verlassen. 
Denis Freund und dessen Gast seinen Denis nach draußen gefolgt, da er einfach ohne Jacke nach draußen in der Kälte verschwunden sei. Denis habe sich aber nicht aufhalten lassen und sei Richtung Bahnhif/Kurpark gelaufen. Danach verliert sich seine Spur, bis heute.

Herbert Franke zweifelt aber die Aussagen an: "Denis wäre nie ohne sein Handy verschwunden. Wo sollte er auch hingehen, ohne Jacke, Schlüssel und Geld?"

Denis Vater hat seine eigene Theorie, was am Abend des 02.02.2008 passier ist: "Vielleicht gab es unter den Männern einen Streit, eine Auseinandersetzung, die dann eskalierte und Denis unglücklich fiel und man aus Angst seine Leiche Verschwinden ließ."
Herbert Franke stellte auch mehrere Suchaktionen mit Freunden auf die Beine und sie suchten auch den angrenzenden Wald ab. Auch die Kriminalpolizei führte dort eine große Suche durch, aber weder die Polizei noch die Eltern fanden die Spur.


In diesen Haus wurde Denis das letzt Mal gesehen?
Foto: Privat
Was bleibt ist nur Fragen und den Wunsch nach Gewissheit.

Fragen an Zeugen:


  1. Wer hat Denis Franke am  Abend des 02.02.2008 gesehen?
  2. Wer hat Denis Franke nach dem 02.02.2008 gesehen?
  3. Wer hat sonstige Beobachtungen gemacht, die mit dem Verschwinden von Denis Franke zusammenhängen?
Personenbeschreibung:

  • 1,68 m groß
  • sportliche Statur
  • braune Haare
  • Kleidung: weißer Pullover, dunke Jogginghose und hellblaue Sportschuhe

Die Familie eine Belohnung von 5000€ für Hinweise ausgelobt, die Aufschlüsse vom Verbleib von Denis geben.

Hinweise nimmt die Bielefelder Mordkommission unter der Telefonnummer 0521/545 46 24 entgegen.

VIERNHEIM: unbek. männlicher Säugling gefunden

Babyleiche im Wald gefunden

Der etwa ein bis drei Wochen alte Säugling war am Samstag, den 9. September, im Wald bei Viernheim von einem Pilzsammler entdeckt worden. Die Ermittler vermuten ein Verbrechen. Jetzt sucht die Polizei nach dem Hersteller der Kleidung des Babys.
Es werde gehofft, so Hinweise auf die letzten Käufer zu erhalten. Der Junge hatte einen Body getragen, an dem kein Herstellerlabel angebracht war.





Außerdem gibt es ein weiteres interessantes Untersuchungsergebnis aus der Rechtsmedizin: Der Säugling ist in seinen jungen Lebenstagen bereits mit Drogen in Berührung gekommen. Mutmaßlich lag bereits während der Schwangerschaft der Kindsmutter ein Drogenkonsum von Amphetaminen vor.
Deswegen hat die AG "Kitz" folgende Fragen:

  1. Wer kennt/kannte eine Frau, die schwanger war und deren Baby später nie gezeigt wurde?
  2. Bestand bei dieser schwangeren Frau zudem der Verdacht, dass sie auch Drogen konsumiert hat?
  3. Wer ist der Hersteller des Bodys?
  4. Wo und in welchem Zeitraum wurde dieser verkauft?
  5. Wer kennt eine Frau oder eine Familie, die während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt eines Kindes aus dem Bereich Viernheim oder Bergstraße verzogen ist/sind? 
  6. Wem ist die gesuchte modische Wickeltasche der Firma "Lässig" mit besticktem Logo in Form eines Rehkitzes in Kombination mit dem Body aufgefallen? 
  7. Ist die Wickeltasche als gebrauchte Tasche in den Raum Viernheim/Bergstraße weiterverkauft worden?

ZEUGEN GESUCHT

Hinweistelefon AG "Kitz": 06151 9691111

Donnerstag, 16. November 2017

BERLIN: Tötungsdelikt z. N. von Karin Rieck (1992)

Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe

Wer tötete Marken Rieck und was war das Motiv?

Die Berliner Polizei rollt den Mord an Karin Rieck neu auf und möchte diesen auch aufklären. 

Bei der Suche nach dem Mörder von Karin Rieck bittet die Polizei um Mithilfe. Am 27. Oktober 1992 war die damals 50-Jährige von ihrem Lebensgefährten tot in ihrer Wohnung in der Berner Straße in Lichterfelde aufgefunden worden. Die Frau starb infolge eines Kopfdurchschusses. 


Karin Rieck
Foto: Polizei


Die Ermittlungen in den letzten 25 Jahren führten nicht zur Identifizierung des Täters, geschweige denn zur Klärung des Tatmotivs.


Die Verstorbene war zum Zeitpunkt ihres Todes Betreiberin der Bar „Karin´s Atelier“ in der Katharinenstraße 1 in Halensee. Die Tatwaffe, mit der Karin Rieck erchossen worden war, wurde bisher nicht aufgefunden. Anhand des Projektils konnte über einen Abgleich mit der zentralen Tatmunitionssammlung beim BKA festgestellt werden, dass die Waffe in der Nacht vom 7. zum 8. September 1991 bei einem Einbruch in ein Juweliergeschäft am Kurfürstendamm 22 in Charlottenburg sowie bei einem weiteren Einbruch in ein Antiquitätengeschäft am 3. März 1992 in der Passauer Straße 35 in Schöneberg verwendet wurde. 
Bei beiden Einbrüchen wurden die Schaufensterscheiben durchschossen und die Täter griffen hindurch. Darüber hinaus war bei der Tat in der Passauer Straße an einer Glasscherbe Blut gesichert worden. Ein DNA-Vollprofil wurde erstellt und in der DNA-Datenbank gespeichert.

Die Einbrüche in die beiden Geschäfte sind inzwischen verjährt, so dass sich die Ermittler auch Hinweise von den damaligen Einbrechern zum Verbleib der Tatwaffe erhoffen.

Die Ermittler fragen:

  1. Wer kann Angaben zum Mord an Karin RIECK machen?
  2. Wer kann Angaben zum Verbleib der Schusswaffe machen?
  3. Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt die 5. Mordkommission des Landeskriminalamtes Berlin in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-911555, per E-Mail oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Freitag, 10. November 2017

HAMBURG/RAHLSTEDT; Tötungsdelikt z. N. von Bernd D. (1993)

Ungeklärter Mordfall in Rahlstedt

Wer kann Hinweise geben? In den Abendstunden des 3. Januar 1993 wurde Bernd D. in Rahlstedt ermordet.







Nachdem Zeugen Schussgeräusche gehört hatten, lag Bernd D. schwer verletzt unter seinem Carport in der Straße Baben de Heid.

Beamte der Mordkommission fanden am Tatort zwei Patronenhülsen vom Kaliber 6,35 Millimeter. Der oder die Täter flüchteten unerkannt. Als Motiv schlossen die Ermittler damals eine Eifersuchtstat nicht aus. 25 Jahre nach der Bluttat wollen die Spezialisten der „Cold Case Unit“ den ungeklärten Mord mit neuesten technischen Mitteln neu aufrollen. Unter anderem suchen sie erneut nach Zeugen. 

Fragen an Zeugen:
  1. Wer kann weitere Angaben zu diesem Geschehen machen? Diese Frage richtet sich insbesondere an einen Taxifahrer, der zu diesem Zeitpunkt in dem Bereich Rehwinkel / Baben de Heid zwei Frauen beförderte.
  2. Wer war im Jahr 1993 als Taxifahrer beschäftigt und kann sich an diese Fahrt erinnern?
  3. Hat jemand Bernd D. oder seinen Mercedes Benz mit dem Kennzeichen HH-WU 417 am 3. Januar 1993 in Hamburg gesehen?

Sollten Sie Hinweise an die Ermittler geben können, melden Sie sich bitte bei unserem Hinweistelefon unter ☎ 040 4286 56789.

Montag, 6. November 2017

GRONAU: Vermisst Jitka Streubelova

Was ist mit der lebenslustigen Frau nur passiert?


Ein guter Bekannter: „Wir befürchten, dass sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist.“ Erst am Tag vor ihrem Verschwinden war Jitka Streubelova aus einer Kur zurückgekommen. Dort hatte sie angeblich einen neuen Mann kennen gelernt. Deswegen hatte sie Angst. Zu einer Freundin soll sie gesagt haben: „Wenn du drei Tage nichts von mir hörst, bin ich tot…!"


"Einen Suizid schließen Bekannte entschieden aus. Eine Freundin: „Am Abend war sie noch lebenslustig und fröhlich. Sie freute sich, dass sie bald wieder Oma wird…!"


Vermisst Jitka Streubelova
Foto: Polizei

Die Polizei Borken sucht die 51-jährige Jitka Streubelova. Sie wurde am Montag (23.10.2017) als vermisst gemeldet. Die Ermittlungen werden derzeit durch die Kripo Borken geführt. Die sonst als zuverlässig bekannte Tschechin war am Montag nicht an ihrer Arbeitsstelle erschienen. Abgemeldet hatte sie sich nicht. Auch an ihrer Wohnung an der Schiefestraße in Gronau konnte sie nicht angetroffen werden. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde sie letztmalig in der Nacht von Samstag auf Sonntag an ihrer Wohnanschrift gesehen.


Die Vermisste ist etwa 177 cm groß und hat lange, blonde Haare. Sie hat eine kräftige Figur, wird aber nicht als dick beschrieben. Möglicherweise ist sie bekleidet mit einem grün-weißen Kuschelpullover mit Kragen.
Mittlerweile hat die Polizei eine Mordkommission dafür eingerichtet. 

Bisherige Ermittlungen führten nicht zur Auffindung der Jitka Streubelova. Wer Angaben machen kann, die zur Ermittlung des Aufenthaltsortes der Vermissten führen, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 02861-9000 zu melden."

NÜRNBERG/FISCHBACH: Vermisst Heidi Dannhäuser

Zeugen gesucht-Wo ist Heidi?


Ich hatte damals schon gleich nach dem bekannt werden, das Heidi Dannhäuser vermisst wird, darüber berichtet. Leider konnte man Heidi bis dato nicht finden und keiner weiß, was mir ihr passiert ist. In der Dezembersendung von "Aktenzeichen XY" wird auch endlich über das Verschwinden von Heidi berichtet! Daher möchte ich nochmals darüber berichten!


Heidi war zum Zeitpunkt ihres Verschwindes auf Wohnungssuche.... hatte sich schon welche in Nürnberg vermitteln lassen.
Sie hatte im Oktober 2013, wenige Wochen vor ihrem Verschwinden einen Rechtschutz abgeschlossen. Sie wollte eine Sicherheit haben, wenn das Haus mal "zerteilt" wird, das sie auch zu ihrem Recht kommt. Sie wollte abgesichert sein.


Was ist mit Heidi Dannhäuser passiert?

Klar, solche starken Veränderungen waren belastend für sie. Heidi hatte Ecken und Kanten auch durch die familieren Schicksalsschläge, die sie in ihren Leben von Kindheit an meistern musste... Über sich selbst hat sie mal gesagt: "Heidi, erst denken dann reden."  Manchmal war der Mund halt etwas schneller als der Kopf. Aber das hat sie ja auch selbst eingestanden und mann durfte diesbezüglich nicht alles auf die Goldwaage legen. Im nächsten Moment war schon wieder alles vergessen.

Man kennt Heidi als Postbotin in der Flachröststr. und Bärenbühlgraben. Sie liebte diese Arbeit und den Kontakt mit den Menschen. Aber genau an dem Tag wo sie verschwand, hatte sie ihren freien Tag.

Sie ist verschwunden, nur mit den Sachen die sie am Körper trug. Wer "nur"abhaut nimmt seine sieben Sachen mit. (Haustürschlüssel, Autoschlüssel, Handy, Geld und Ausweise sind zu Hause liegen geblieben)

Ein Zeuge hatte sie am Donnerstagmorgen am 14.11.2013 beim Joggen gesehen - quasi zu Beginn ihrer Laufrunde - Heidi muss aber heimgekehrt sein, da ihre benutzten Joggingsachen im Badezimmer vorgefunden wurden.

Dann gegen 17:00 noch einmal, als Sie die Straße (Pellergasse) vor ihrem Haus in Richtung Pellerschloss überquerte. In Freizeitkleidung. Es kann sein, dass sie nur an ihr Auto wollte.

Zum Joggen ging sie dann nicht mehr. Davon gehen wir heute aus. Aber vielleicht hat Sie dann mit jemanden gesprochen, ist in ein Fahrzeug eingestiegen oder vielleicht die Pellergasse in Richtung Fischbacher Hauptstraße weitergegegangen.

Auf jeden Fall ist sie unmittelbar danach wie vom Erdboden verschluckt.

Dennoch ist alles wichtig - Die Tage zuvor und nach ihrem Verschwinden. Egal wie unscheinbar der Hinweis auch ist, alles ist von großem Interesse:

Hier ein paar Beispiele:

In der Zeit in der Heidi verschwunden ist könnte evtl. doch noch jemanden etwas aufgefallen sein wie z.B.
  • fremde Gesichter / Nichtanwohner
  • Fremde Fahrzeuge z.B. Kleine Transporter wie VW T5 und Mercedes Benz Sprinter, Vito etc. mit oder ohne Werbebeschriftung
  • Fahrzeuge irgendwelcher Handwerker oder Dienstleistungsbetriebe
  • oder Motorrad/Motorräder (weil Heidi selbst auch Motorrad fahren konnte)
  • oder Busgäste, welche normalerweise an der Haltestelle Pellergasse nicht aussteigen
  • Geparkte Fahrzeuge auch hinterhalb der Pellergasse (Nebenstraßen „Am Schlüsselstein, Am Bächlein“ da zur Autobahn nur noch ein „Katzensprung“ ) 
  • Oder kann sich an Gespräche mit ihr oder anderen Personen, Tage zuvor, erinnern - was heute von großer Bedeutung wäre 

Hinweise können – auch anonym – abgegeben werden über diese Mobil-Nr. 0177 60 545 26, per e-mail an pangerl(at)r-kom.net (wenn möglich nicht über das Kontaktformular dieser WEBSITE, da diese Mails im Spam-Filter landen könnten) oder auch an jede Polizeidienststelle oder 110.


Personenbeschreibung:
  • Heidi ist 165 cm groß,
  • blonde schulterlange Haare, (siehe Bild)
  • blau/graue Augen,
  • Heidi wohnt in Nürnberg, Stadtteil Fischbach,
  • Heidi ist bekannt für ihre fröhliche und offene Art auf Menschen zuzugehen. 
  • Man kennt Heidi als Postbotin in der Flachsröststr. und Bärenbühlgraben.

Kleidung/ Persönliche Dinge:
Persönliche Dinge wie Geld, Handy, Schlüssel, Papiere, Impfpass etc. hatte Sie leider nicht mitgenommen, als sie das das Haus in der Pellergasse verlassen hat. Ihr Auto hat sie ebenfalls vor der Haustür stehen gelassen.

Zeugenhinweise/Zeugenbeobachtungen:

  • Heidi wurde noch am Donnerstag am späten Nachmittag (gegen 17:00 Uhr) in Fischbach in Pellergasse (zu Fuß) gesehen. Sie hatte an diesem Donnerstag ihren freien Tag.

Heidi gehört zu den restlichen 3 % der vermissten Menschen, die nach einem Jahr immer noch als vermisst gelten und daher eine Gewaltat sehr wahrscheinlich ist....aktuell sind es ja leider nun schon über 3 Jahre.


REGENSBURG: Tötungsdelikt z.N. von Manuela C. (1988)

Wer tötete Manuela?


Heute möchte ich diesen Mordfall aus dem Jahr 1988 vorstellen. Das ist einer der Fälle, der bis heute noch nicht aufgeklärt wurde. 


Was ist am 20. August 1988 passiert?

Die 19-jährige Auszubildende Manuela C. aus dem Landkreis Kelheim verabredet sich mit drei Freunden in der Regensburger Altstadt zum Eisessen. 

0,1423421432,Manuela Ch.
Wer tötete Manuela C.?
Foto: Polizei

Beim gemeinsamen Bummel durch die Straßen verlieren sich die Freunde aus den Augen. Nur einer der Begleiter bleibt an Manuelas Seite.
Vermutlich beschließen die Beiden, den Heimweg gemeinsam anzutreten.
Doch Manuelas Begleiter müsse erst seine Freundin in einem Regensburger Lokal abholen und diese nach Hause bringen. Deshalb lässt er Manuela um 23.15 Uhr an der Bushaltestelle in der Nordgaustraße (Gewerbegebiet) mit der Abmachung aussteigen, sie dort in Kürze wieder abzuholen.
Doch als der junge Mann zurückkommt, ist Manuela verschwunden.
Sie fällt ihrem Mörder in die Hände.

Mehrere Zeugen hören die Hilferufe der jungen Frau, ein Radfahrer beobachtet, wie ein Mann die schreiende Frau die Treppe von der Nibelungenbrücke zur Donau hinunterzerrt- und prügelt. Aber er fährt weiter.
Weil diese Zeugen es für einen Beziehungsstreit halten, schreitet niemand ein.
Der letzte Begleiter von Manuela ruft bei deren Eltern an, ob Manuela inzwischen per Anhalter nach Hause gekommen wäre. Doch keine Spur von ihr.
Am nächsten Morgen findet ein städtischer Mitarbeiter die Leiche von Manuela in der Donau treibend. Die junge Frau wurde vollständig entkleidet, geschlagen und gewürgt und anschließend in bewusstlosem Zustand in die Donau geworfen, wo sie letztlich ertrank.

Keine der damals verdächtigen Personen konnte als Mörder überführt werden.

Nach dem Mord erschienen mehrere sehr große Berichte u. A. auf der Titelseite in der regionalen Regensburger Zeitung "Die Woche". Diese Zeitung wurde mittlerweile eingestellt und ist nun nur noch in Archiven einsehbar.

Obwohl Regensburg zur damaligen Zeit eher als beschauliche, gemütliche und ruhige Großstadt galt, in der ein Verbrechen ganz und gar nicht zum Alltag gehörte, wurde es um den Fall danach relativ schnell ruhig.

2011 wurde der Fall routinemäßig nochmals kriminaltechnisch untersucht (es konnte keine Fremd-DNA festgestellt werden / Profiler fanden keine Anhaltspunkte), musste jedoch weiterhin als ungeklärt zu den Akten gelegt werden.

Im August 2014 veröffentlichte die "Mittelbayerische Zeitung" (MZ) im Rahmen einer Serie einen Bericht über den Mordfall.
Daraufhin meldete sich ein Unbekannter mit einem anonymen Brief bei der Mittelbayerischen Zeitung. Er könne sich noch sehr gut an den Fall erinnern und habe Wichtiges dazu mitzuteilen. Er habe sehr lange gezögert, ob er mit seinem Wissen an die Öffentlichkeit gehen soll und möchte jetzt nicht länger schweigen. Er nannte in diesem Brief den Namen einer Person aus der Region und meinte, seine Informationen seien nicht "an den Haaren herbeigezogen".
Die Zeitung übergab den Brief an die zuständige Kripo.

Am 02. Februar 2015 meldete die MZ, die Kriminalpolizei sieht im Inhalt dieses Briefes keine Grundlage für einen konkreten Ermittlungsansatz.

Der Fall Manuela C. gilt weiterhin als ungeklärt.