Samstag, 17. Juni 2017

HAMBURG: Tötungsdelikt -Unbekannter Toter bis heute nicht identifiziert

Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe

Unbekanntes Mordopfer seit 1995 nicht identifiziert

1995 wird in Hamburg eine zerstückelte männliche Leiche gefunden. Doch weder die Identität der Leiche, noch die des Täters werden ermittelt. 20 Jahre später gibt es neue Ermittlungsansätze.

Am Donnerstag, dem 19. Oktober 1995 werden bei einer Müllsammelaktion rund um ein Aussiedlerheim mehrere in Plastiktüten verpackte Leichenteile entdeckt. Bei dem Toten handelt es sich um einen jungen Mann mit langen blonden Haaren. Er wurde ermordet.






Gesichtsrekonstruktion: So sah der Mann damals aus.
Wer kannte den Mann?

Foto: Polizei
Hier will die Zeugin dem gesuchten Mann begegnet sein.
Foto: Polizei

In ganz Europa wird zum damaligen Zeitpunkt niemand vermisst, auf den die Beschreibung des Opfers zutrifft. Auch ein DNA-Abgleich bleibt erfolglos. Die Identität des Opfers kann nicht geklärt werden.
Mehr als 20 Jahre später veröffentlicht die Kripo eine sogenannte „Gesichtsweichteilrekonstruktion“. Sie soll zeigen, wie der Tote zu Lebzeiten ausgesehen haben dürfte.

Eine weitere wichtige Spur: Etwa ein halbes Jahr vor dem Leichenfund, im Frühjahr 1995, sieht eine Zeugin in unmittelbarer Nähe des späteren Leichenfundorts einen unbekannten, blonden Mann mit einer Schubkarre. Jahre später begegnet sie ihm noch einmal, bei einem nahegelegenen Einkaufszentrum. Der Mann wird bis heute als wichtiger Zeuge gesucht.

Personenbeschreibungen:

  • Das Opfer: 20 bis 40 Jahre alt, 
  • 1,65 bis 1,70 m groß, 
  • schlank, 
  • schmales Gesicht, 
  • dunkelblondes, gewelltes, ca. 40 cm langes Haar.
  • Auffällig: seine überlappenden Schneidezähne und ein etwa 6 cm großes Tattoo auf der rechten Schulter, Motiv: wahrscheinlich eine Spinne.
Der unbekannte Mann, der sich im Frühjahr 1995 in der Nähe des späteren Leichenfundorts aufgehalten haben soll, dürfte mittlerweile etwa 70 bis 80 Jahre alt sein. Er soll etwa 1,70 m groß gewesen sein und eine Stoffhose sowie ein Sakko getragen haben. Er soll kurze, gut frisierte und gescheitelte hellblonde Haare gehabt haben. Gesicht und Figur wirkten eher rundlich. Er könnte Osteuropäer sein.

Hinweise bitte an das LKA Hamburg, 

Telefon: 040 / 42 86 50

Donnerstag, 15. Juni 2017

TRIER: Tötungsdelikt z. N. von Beatrix Hemmerle (1989)

Polizei bittet um Mithilfe im Mordfall Hemmerle

Im August 1989 wird eine junge Mutter in Trier ermordet. Der Täter wird nicht gefunden. Fast 28 Jahre später unternehmen Polizei und Staatsanwaltschaft einen erneuten Anlauf. Denn es gibt eine neue, vielversprechende Spur.


Wird der Mordfall an Beatrix Hemmerle doch noch aufgeklärt?


Trier 1988: Beatrix Hemmerle lebt mit ihrem elfjährigen Sohn in einer kleinen Erdgeschoss-Wohnung in der Hochhaussiedlung „Am Weidengraben“. Zu dieser Zeit treibt sich ein unbekannter Mann in der Gegend herum, der es offensichtlich auf Beatrix Hemmerle abgesehen hat. Mehrmals steigt der „Spanner“ auf ihren Balkon, einmal soll er sogar in ihrer Wohnung gewesen sein. Dennoch fühlt sich Beatrix Hemmerle von dem Unbekannten nicht weiter bedroht.



Tatort in Trier in der Nähe der Universität im Jahr 1989

Kurz darauf findet die junge Mutter einen neuen Partner, einen verwitweten Mann mit mehreren Kindern. Sie verloben sich und planen die Hochzeit. Dann aber gibt es Streit, die Beziehung steht auf der Kippe. Am 10. August 1989 kommt ihr Verlobter spät abends bei Beatrix Hemmerle vorbei, um sich mit ihr auszusprechen. Das Paar versöhnt sich, er bleibt über Nacht. Vermutlich bekommt der unbekannte Beobachter das mit. Ist dies das Motiv für die folgende Bluttat?

Nachts um 2 Uhr macht sich der neue Partner mit dem Auto auf den Weg nach Hause. Etwa eine Stunde später, um kurz nach drei, steigt ein Unbekannter über den Balkon in die Wohnung von Beatrix Hemmerle ein. Die Balkontür steht offen, das Rollo ist nicht ganz runtergelassen. Sofort geht der Mann mit einem großen Messer auf die schlafende Beatrix Hemmerle los.



Der Täter fügt ihr zahlreiche Schnitt- und Stichverletzungen zu. Dann flieht er. Vom Wäscheständer auf dem Balkon nimmt er ein T-Shirt mit. Beatrix Hemmerles Sohn wacht vom Kampfgeschehen auf und findet seine blutüberströmte Mutter. Sie lebt noch, kann aber nichts mehr sagen. Der Notarzt kann Beatrix Hemmerle nicht retten. Sie stirbt noch am Tatort.

Auf einem Parkplatz in der Nähe findet die Polizei das T-Shirt, das der Täter mitgenommen hat. Er hat sich damit das Blut abgewischt. Außerdem hat er seine blutverschmierte Lederjacke weggeworfen.


Lederjacke des Täters



Mysteriöser Tellerwäscher:


Erst Jahre nach der Tat erfährt die Kripo von einer Geschichte, die sich 1987 in einer Trierer Pizzeria zugetragen haben soll und die möglicherweise mit dem Mord zusammenhängt: Ein unbekannter Tellerwäscher soll einem Koch erzählt haben, dass er unglücklich in eine Frau verliebt sei. Sie wohne am „Weidengraben“, habe ein Kind und keinen Partner. Er fahre oft mit dem Taxi hin und beobachte sie. Außerdem soll der Tellerwäscher angekündigt haben, dass etwas Schlimmes passieren werde, sollte die Frau etwas mit einem anderen Mann anfangen.

Beschreibung des Tellerwäschers (1987):

  • über 40 Jahre alt, 
  • etwa 1,85 m groß, l
  • lange gelockte, grau-melierte Haare, 
  • Schnauzbart und dunkler Teint. 
  • Nach Einschätzung der Polizei könnte er aus dem türkischen, persischen oder arabischen Raum stammen. 
  • Er soll nur gebrochen Deutsch gesprochen haben. 1987 habe er in einer Pizzeria in der Trierer Innenstadt als Küchenhilfe bzw. Tellerwäscher gearbeitet, möglicherweise im Lokal „Tre Fornelli“. Alle Ermittlungen in diese Richtung blieben aber bislang ohne Erfolg. Der Tellerwäscher soll zudem erzählt haben, dass er Probleme mit den Behörden habe, und dass ihm die Ausweisung drohe.
  • Zwischenzeitlich soll er sich auch in Bitburg aufgehalten haben.

Zurückgelassener Gegenstand:
  • Nappa-Lederjacke: anthrazitfarben, Größe 48/50, Pilotentasche am linken Arm, vorne zwei große „blinde“ Taschen, braun-rotes Innenfutter. 
  • Die Jacke war damals relativ teuer, etwa 500 D-Mark, und wurde in Deutschland nur in geringer Stückzahl verkauft.

 nach Zeugen:
  1. Wer kann Angaben zu dem „Spanner“ machen, der sich Ende der 80er Jahre „Am Weidengraben“ in Trier herumgetrieben hat?
  2. Wem gegenüber hat Beatrix Hemmerle Andeutungen zu dem Mann gemacht, der ihr nachgestellt hat?
  3. Wer kann Angaben zu dem Tellerwäscher machen? Der Mann muss mit dem Verbrechen nichts zu tun haben, könnte die Ermittlungsarbeit der Polizei aber entscheidend voran bringen.
  4. Vielleicht gibt es auch Personen, denen sich der Täter anvertraut hat, oder die einen Verdacht haben, wer der Mörder sein könnte. Diese werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Für Hinweise, die zur Aufklärung des Mordes führen, ist eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt.
Hinweise bitte an die Kripo Trier, 
Telefon 0651 / 97 79 24 80.
Zudem wurde ein Vertrauenstelefon unter der  a. g. Nummer eingerichtet: 0152 / 28 85 49 68.

Mittwoch, 14. Juni 2017

GÜTERSLOH: Tötungsdelikt z. N. von Christina Menzies

Wir der Mordfall nach über 20 Jahren doch noch gesühnt?

Der Mord an der 16-jährigen Schülerin Christina Menzies, die im Juni 1993 erwürgt in einem Gebüsch nahe der A 2 gefunden wurde, war lange einer dieser "Cold Cases", wie Kriminalisten sagen. Fälle, die nicht geklärt werden können. Jetzt - 24 Jahre nach dem Verbrechen - schöpft John Menzies neue Hoffnung, dass der Mörder seiner Tochter doch noch zur Rechenschaft gezogen wird.


Ermordet: Christina Menzies wurde nur 16 Jahre alt. - © Privat
Wird der Mord an Christina Menzies doch noch aufgeklärt?


Es ist bereits 24 Jahre her, dass die damals 16-jährige Christina verschwand. Am 12. Juni 1993 sah ihr Vater, der zu dieser Zeit als Soldat der Royal Air Force (RAF) in Deutschland stationiert war, seine Tochter zum letzten Mal, als sie sich auf den Weg in den Club 47 in Gütersloh machte.

Aber sie kehrte niemals von dem Disko-Besuch zurück. Am nächsten Tag wurde ihr lebloser Körper rund zehn Kilometer vom Camp der RAF entfernt gefunden. Das Mädchen wurde erwürgt. Ihr Fall sorgte damals für viel Aufsehen. Trotzdem konnte ihr Mörder nie gefasst werden.

Forensische Spuren spielten bereits im Prozess gegen den seinerzeit dringend tatverdächtigen 23-jährigen Soldaten eine wichtige Rolle. Kriminalisten hatten an der Leiche von Christina textile Fasern nachgewiesen, wie sie auch im Auto und im Zimmer des angeklagten Gefreiten der Royal Air Force (RAF) gefunden worden waren. Konkret ging es um eine Vielzahl leuchtend roter und blauer Baumwollfasern sowie rostroter Acrylfasern und dunkelblaue Spuren eines Jeansstoffes, die Kriminaltechniker über den gesamten Leichnam verstreut fanden.

Besonders hohe Dichten an roten und blauen Baumwollfasern, so führte die damalige Leiterin der naturwissenschaftlichen Kriminalistik beim Landeskriminalamt (LKA) seinerzeit vor dem Militärgericht aus, traten im Bereich des Kopfes, der Hände und der Beine auf - "typische Spurenbilder für einen leblosen Körper, der in einer Decke, einem Teppich oder einem Bettuch transportiert wurde".

Soldat wurde trotz erdrückender Indizien freigesprochen
Die Ermittler hatten damals im Zimmer des Soldaten, mit dem Christina zuletzt lebend gesehen worden war, sämtliche Gegenstände sicherstellen lassen, die einen großflächigen Aufdruck in eben jenen Farben trugen. Nach den kriminaltechnischen Untersuchungen ähnelten zwar die Fasern eines Kopfkissens in den Farben der britischen Nationalflagge den am Körper des Mädchens gefundenen sehr - identisch waren sie laut der Forensikerin aber nicht.

Auf die roten und blauen Fasern, wie sie an der Leiche gefunden worden waren, stießen die Beamten aber an anderen Stellen im Zimmer des Angeklagten: am Bettgestell, auf dem Bettlaken, auf einem Teppich. Die an der Kleidung und am Körper der Toten gefundenen rostroten Fasern stammten nach Aussage der Kriminaltechnikerin zweifelsfrei von den Socken des Angeklagten, die Jeansstoff-Fasern von seiner Hose.

Da sich alle Textilspuren auch auf der Innenseite der Unterwäsche fanden, ging die Expertin davon aus, "dass Christina auch im unbekleideten Zustand mit der Spurenquelle in Kontakt getreten ist." Dass diese Spurenquelle, wie vom Anklagevertreter ("Die Spuren deuten auf den Angeklagten hin") vermutet, tatsächlich von dem Angeklagten stammte, konnte ihm das Gericht nicht zweifelsfrei nachweisen. Der Gefreite wurde trotz erdrückender Indizien freigesprochen. Wie in englischen Prozessen üblich, gab es im Anschluss an die Urteilsverkündung keine Begründung für diese Entscheidung.

Die Angehörigen von Christina waren über den Freispruch entsetzt. "Das ist noch nicht das Ende", rief John Menzies dem Soldaten auf dem Gerichtsflur zu. Auf die Frage, ob er noch immer von der Schuld seines ehemaligen RAF-Kollegen überzeugt ist, vermag Menzies mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht zu antworten. Nur soviel: Er hoffe auf neue Erkenntnisse durch die viel modernere Kriminaltechnik - und darauf, dass sich Hinweisgeber bei der Polizei melden.

Doch jetzt besteht laut John Menzies, dem Vater des Opfers, neue Hoffnung, dass der Mord an der Schülerin doch noch aufgeklärt wird! Das teilte er auf seiner Facebook-Seite mit.

Demnach hat die Britische Militär-Polizei den Fall nochmals gesichtet und dabei Gründe gefunden, warum er neu aufgerollt wird. Die Ermittlungen wurden bereits wieder aufgenommen.


In diesem Zusammenhang werden auf BBC am Dienstag, dem 24. Todestag von Christina, im Rahmen der Sendung "Crimewatch Roadshow" um 21.15 Uhr einige neue Erkenntnisse gezeigt.

Der Vater der Toten ruft dazu auf, die Sendung anzugucken: "Wenn Ihr zu diesem Zeitpunkt in Deutschland wart, guckt Euch die Sendung entweder live, aufgenommen oder in der Mediathek von BBC an und erinnert Euch zurück an die Zeit."

Sowohl im Vereinigten Königreich als auch in Deutschland wurde vor 24 Jahren über Christinas Tod gesprochen. John Menzies hofft darauf, dass die Polizei den Mörder doch noch schnappen kann.

"Wenn Ihr irgendwelche Informationen habt oder jemanden kennt, der welche haben könnte, egal wie relevant die Info scheinen mag, dann meldet sie der Mordkommission der Britischen Militär-Polizei."

Der Vater der Ermordeten appelliert an die Bevölkerung: 
"24 Jahre ist der Mord jetzt her. Die meisten der Disko-Besucher, die in der Nacht im Club 47 waren, werden mittlerweile selbst Kinder haben. Unter diesen Umständen gucken einige vielleicht mit anderen Augen zurück in die Vergangenheit und sehen den Fall in einem neuen Licht."

Einige Menschen haben damals vielleicht Informationen zurückgehalten, weil sie nicht davon ausgegangen sind, dass sie einmal relevant sein würden oder sie ihre Freunde schützen wollten, denkt Menzies.

"Nach Jahren des Stillstandes besteht Hoffnung, dass Christina doch noch Gerechtigkeit erfährt", mit diesen herzzerreißenden Worten schließt er seinen Aufruf.

Donnerstag, 1. Juni 2017

WURZEN: Vermisst Cordula Keller (1993)

Was ist mit Cordula Keller geschehen?


Cordula ist schon fast 25 Jahre verschwunden, aber die Polizei versucht den Fall zu lösen und Klarheit in die Sache zu bringen. Die Familie möchte endlich Gewissheit haben, was mit Cordula passiert ist. Deshalb wendet sich die Polizei auch an die Bevölkerung um Mithilfe.

Wo ist Cordula Keller?
Foto: Polizei

Cordula Keller ist 22 Jahre alt und wohnt in Wurzen im Landkreis Leipzig. Sie ist das jüngste von sechs Kindern. Am Abend des 14. Oktober 1993 will sie zu einer Geburtstagsfeier nach Thüringen trampen. Doch dort kommt die gelernte Altenpflegerin nie an.

Cordula verbringt den Nachmittag des 14. Oktober 1993 bei ihrer besten Freundin. Dort leiht sie sich einen großen Rucksack. Am Abend will sie sich noch mit ihrem Ex-Freund Marko treffen. Sie planen, am nächsten Morgen gemeinsam zur Geburtstagsfeier seiner Tante nach Thüringen zu trampen. Die beiden waren drei Jahre lang zusammen und in der linken Szene als „Bruno“ und „Bolla“ bekannt. Erst im Oktober zerbrach die Beziehung. Doch Cordula will darum kämpfen.
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Cordula Keller war zum Zeitpunkt ihres Verschwindens schwanger. Nur ihr Bruder wusste davon.


Ihrem Bruder offenbart Cordula, dass sie von Marko schwanger ist. Angeblich weiß Marko von der Schwangerschaft. Cordula bittet ihren Bruder, auf ihren Hund Ajax aufzupassen, während sie mit Marko in Thüringen ist. Außerdem will sie sich von ihrem Bruder 200 Mark leihen.

Am selben Abend bekommt Cordula Besuch von zwei ihrer Schwestern. Die beiden wissen von Cordulas Plänen, versuchen aber, es ihr auszureden. Erst als sie erfahren, dass Marko mitkommt und Cordula nicht alleine unterwegs ist, sind sie beruhigt. Sie bestehen aber darauf, Cordula noch Geld zu leihen. Dieses Geld wollen sie ihrer kleinen Schwester am nächsten Morgen um sieben vorbei bringen. Für acht Uhr ist die Abfahrt mit Marko geplant.

Auch Marko kommt an diesem Abend noch bei Cordula vorbei. Es gibt Streit. Um 21.30 Uhr kommt dann auch noch Cordulas Bruder Robert und bringt ihr die versprochenen 200 Mark. Das Treffen dauert nur kurz. Robert übergibt das Geld an der Haustür.

Am nächsten Morgen klingeln die beiden Schwestern wie vereinbart pünktlich um sieben, doch niemand macht auf. Zunächst vermuten die Geschwister, Cordula sei bereits losgefahren. Doch als ihr Bruder sie ein paar Tage später bei Markos Tante abholen will, stellt sich heraus: Dort ist sie nie gewesen. Seitdem wird sie vermisst.

Personenbeschreibung:
  • 22 Jahre alt, 
  • schlank, 
  • schulterlange glatte, rot-gefärbte Haare, 
  • blau-grüne Augen, 
  • kreisrunde Narbe an einer Wade, 
  • auffällige blaue Tätowierung an der rechten Schulter: eine Rose mit zwei Blättern und den Buchstaben „BB“. 
  • Außerdem trug sie silberfarbene Ohrhänger mit Peace-Zeichen in der Mitte.


Verschwundene Gegenstände:
  • grüner Armeerucksack;
  • weiße Kaffeemaschine.

Frage nach Zeugen:

  • Wer hat Cordula Keller nach dem 15. Oktober 1993 noch gesehen?

Hinweise an die Kripo Grimma, Telefon: 0341 / 96 64 66 66.