Mittwoch, 30. Dezember 2015

UKRAINE/RIVNE: Vermisst Dr. Andre Weber ( 4.12.2004)

Seit dem 04.12.2004 in der Ukraine vermisst: 

Verbrechen nicht ausgeschlossen !

Ich hatte hier im Blog über den Vermisstenfall Weber schon mehrmals berichtet. Nun möchte ich nochmal auf das spurlose Verschwinden, des Dr. Andre Weber, aufmerksam machen. Was ist mit ihm passiert?

  • Dr. WEBER, Andre
  • 12.03.1964 in Dingelstädt
  • zuletzt wohnhaft in Rivne (Ukraine)
  • verheiratet
Personenbeschreibung

  • Geschlecht: männlich
  • Gestalt: schlank
  • Größe: 180 cm
  • Scheinbares Alter: 30 - 40 Jahre
  • Haare: mittelblond, kurz
  • Augen: braungrün
  • Äußere Erscheinung: gepflegt, Brillenträger

  • Bekleidung: nicht bekannt
  • mitgeführte Gegenstände: 
-Koffer mit Winterbekleidung,
-Laptop mit Tasche,
-Handy


Bild 1 Weber (verweist auf: Weber, Dr. Andre)
Dr. Andre Weber
Foto: Polizei/ BKA


Sachverhalt

Seit Samstag, dem 04. Dezember wird der Abgebildete, der seit einigen Jahren in Usbekistan und der Ukraine für kommunale Wassergesellschaften als Berater arbeitet, vermisst.

Er ließ sich gg. 08.00 Uhr in Rivne (Ukraine) mit einem Taxi zum Busbahnhof fahren.

Am nächsten Tag wollte er per Zug mit einer Delegation zurück nach Deutschland reisen.

Er erschien jedoch nicht zur geplanten Abfahrtszeit.
Seit dem gibt es keinen Kontakt mehr zu Dr. Weber.


Aufgrund der bisherigen Ermittlungen kann ein Verbrechen nicht ausgeschlossen werden!


Hinweise und Erkenntnisse zum Aufenthalt des Vermissten, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden, richten Sie bitte an:

Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt
Lage- und Informationszentrum
Tel.: 0391 / 250 - 1036

Dienstag, 29. Dezember 2015

BERLIN: Vermisst Ali Razzouk (14.07.1999)

Immer noch keine Spur von Ali Razzouk

Ali Razzouk (geboren 1973 im Libanon) war am 14. Juli 1999 kurz nach 09.00 Uhr, nach einem Urlaub in seinem Geburtsland, in Berlin-Tegel gelandet. Er stellte das Gepäck in seiner Wohnung ab und begab sich anschließend in das Restaurant “Casale” in der Fischerhüttenstraße in der Nähe des U-Bahnhofs Krumme Lanke.

Ali Razzouk
Ali Razzouk
Foto: Polizei Berlin



Zwischen 13.00 und 14.00 Uhr verließ er das Restaurant, um – vermutlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln – zur Bahnhofsstraße nach Falkensee zu fahren. Seitdem fehlt jede Spur von dem damals 26jährigen.

Der Vermisste ist 1,73 m groß und hat braune Augen. Er war seinerzeit schlank, hatte kurze schwarze Haare, vorn dünn, hinten kraus.


  1. Wer kann Hinweise zum derzeitigen Aufenthalt des Vermissten geben?
  2. Wer hat Ali Razzouk nach dem 14. Juli 1999 gesehen oder kennt Kontaktpersonen des Vermissten?

Hinweise nimmt die Vermisstenstelle des Landeskriminalamtes unter den Rufnummern (030) 4664 – 91 24 00 oder – 91 24 01 bzw. jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Sonntag, 20. Dezember 2015

SCHWERIN: Tötungsdelikt z. N. von Antje Mundstock

Mord verjährt nicht-Wir vergessen Dich nicht 

Nach einer kleinen Auseinandersetzung mit ihrem Freund geht die 19-jährige Antje Mundstock in Crivitz allein zu einer Freundin. Am späten Abend macht sie sich dann auf den Weg ins Kulturhaus, wo ihr Freund auf sie wartet. Doch Antje kommt dort nicht an.


Wer tötete Antje Mundstock?
Foto: Polizei/ NDR

Crivitz ist eine kleine Stadt in der Nähe von Schwerin. Freitags ist dort im Kulturhaus Disco. Für die 19-jährige Antje Mundstock aus Schwerin ist das die liebste Freizeitbeschäftigung. Ihr Freund wohnt in Crivitz, die Wochenenden verbringt sie meist bei ihm. Auch am Freitag, dem12. Juli 1991, steht ein Discobesuch auf dem Programm. Ab 23 Uhr ist der Eintritt im Crivitzer Kulturhaus immer kostenlos. Deshalb kommen viele junge Leute erst spät am Abend.


Spurlos verschwunden

Antje will vorher noch bei einer Freundin vorbeischauen, die sie noch aus ihrer Ausbildungszeit in Crivitz kennt. Da die Bekannte etwas abseits wohnt, bietet ihr Freund an, dass Antje sein Auto benutzen darf. Doch aus einem nichtigen Anlass kommt es am frühen Abend zwischen den beiden zum Streit. Antje ist eingeschnappt und geht trotzig zu Fuß. Um 22.20 Uhr bricht sie von dort auf zur Disco. Ein längerer Fußmarsch durch den ganzen Ort steht ihr bevor. Einem Pärchen, das ebenfalls zu Fuß zur Disco unterwegs ist, fällt die junge Frau auf, mutterseelenallein auf der Hauptdurchgangsstraße. An einer Straßenbiegung verlieren die jungen Leute Antje aus dem Blick. Von diesem Moment an ist die 19-Jährige verschwunden.

Als sie bis zum nächsten Abend nicht wieder auftaucht, erstattet ihre Mutter in Schwerin Vermisstenanzeige. Zur gleichen Zeit findet ein Tourist am Ufer des Schweriner Sees im Stadtteil Zippendorf eine tote Frau im Wasser. Es ist Antje - vergewaltigt und ermordet.

Frage nach Zeugen:

  1. Wer hat Antje Mundstock am Abend des 12. Juli 1991 nach 22.30 Uhr noch gesehen?
  2. Wer hat zu dieser Zeit auf der Eichholzstraße in Crivitz beobachtet, dass eine junge Frau mit einem Mann sprach oder in ein Auto stieg?
  3. Wer kann etwas über Bekannte des Opfers sagen, von denen ihre Angehörigen und Freunde nichts wussten?
  4. Hat jemand in den vergangenen 20 Jahren über den Mord geredet und sich vielleicht sogar der Tat bezichtigt?

Zuständig: Kripo Schwerin, Telefon 0385 - 20 70 0

Dienstag, 15. Dezember 2015

BERLIN: Tötungsdelikt z. N. von Alejandro G.

Zeugen gesucht

Der Fall des am 7. November 2015 auf dem Oranienplatz in Kreuzberg ermordeten 26-jährigen Alejandro G. ist weiterhin ungeklärt. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat nun eine Belohnung von bis zu 10.000 Euro ausgelobt.

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Alejandro G.
Foto: Polizei Berlin


An jenem Samstag erstach ein Unbekannter gegen 0.45 Uhr auf dem Oranienplatz den 26-jährigen spanischen Studenten Alejandro G. Das Opfer ging in Begleitung einer Bekannten und eines Freundes aus Richtung Adalbertstraße über den Platz, als ihn der Angreifer in Höhe der Bushaltestelle unvermittelt schlug und mit einem Messer verletzte. Er verstarb trotz schneller Hilfe kurze Zeit später in einem Krankenhaus.

Bei der Suche nach dem Täter konzentrieren sich die Ermittler der 7. Mordkommission jetzt auf einen wichtigen, aber unbekannten Zeugen. An einem eingerüsteten Haus der Oranienstraße Ecke Oranienplatz gerieten den vorliegenden Erkenntnissen zufolge kurz vor dem tödlichen Angriff zunächst die Begleiterin von Alejandro G. und anschließend alle drei mit einem bislang unbekannten Zeugen in einen belanglosen Streit. Der Täter soll kurz darauf zunächst mit dem unbekannten Zeugen gesprochen haben, bevor er unvermittelt auf Alejandro G. einstach.

Beschreibung des gesuchten Zeugen:


  • etwa 45 – 50 Jahre alt
  • auffällig klein, etwa 1 Meter 55 bis 1 Meter 60 groß
  • schlanke Statur mit Bauchansatz
  • sehr kurzes, dunkles und dünnes Haar mit Geheimratsecken
  • südländisches Aussehen
  • dunkler Teint
  • insgesamt ungepflegte Erscheinung, trug möglicherweise eine Mütze und eine graue, kurze Jacke

Die Ermittler suchen diesen wichtigen Zeugen und bitten ihn, sich bei ihnen oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Weiter bittet die Mordkommission Zeugen, die den Beschriebenen kennen, sich zu melden und fragt:


  1. Wer hat das Geschehen beobachtet und/ oder kann Angaben zum beschriebenen Mann machen?
  2. Wer hat sonstige verdächtige Beobachtungen, die in Zusammenhang mit der Tat stehen könnten, gemacht?
  3. Wer kann sachdienliche Hinweise geben?
  4. Wer kann Angaben zur Identität des beschriebenen Zeugen machen?


Zudem sucht die 7. Mordkommission  mit Hochdruck nach dem Tatverdächtigen vom Oranienplatz und nach weiteren Zeugen. Deshalb wendet sich die Polizei Berlin erneut mit einem Zeugenaufruf und dem Bild des Opfers an die Öffentlichkeit.
Am Samstag, den 7. November 2015 gegen 00.45 Uhr erstach ein Unbekannter auf dem Oranienplatz den 26-jährigen spanischen Studenten Alejandro G. Das Opfer ging in Begleitung einer Bekannten und eines Freundes aus Richtung Adalbertstraße über den Platz, als ihn der Angreifer in Höhe der Bushaltestelle unvermittelt schlug und mit einem Messer verletzte. Er verstarb trotz schneller Hilfe kurze Zeit später in einem Krankenhaus.



Beschreibung des Tatverdächtigen:
  • 25 bis 30 Jahre alt
  • 175 bis 180 cm groß
  • schlanke Statur
  • möglicherweise trägt der Unbekannte einen Oberlippen- oder Kinnbart
  • südländisches Äußeres
  • bekleidet mit einem grauen Basecap mit großem Schirm sowie einer grauen, längeren Jacke

Im Zusammenhang mit der Suche nach dem Angreifer fragen die Ermittler der 7. Mordkommission:


  1. Wer hat die Tat beobachtet und/oder kann Angaben zum Tatverdächtigen machen?
  2. Wer hat sonstige verdächtige Beobachtungen, die in Zusammenhang mit der Tat stehen könnten, gemacht?
  3. Wer kann sachdienliche Hinweise geben?
Hinweise nimmt die 7. Mordkommission in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 – 911 777 oder jede andere Dienststelle entgegen.

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat für Hinweise, die zur Überführung des Täters beziehungsweise der Täter führen, eine Belohnung in Höhe von bis zu 10.000 Euro ausgelobt.