Dienstag, 25. Juli 2017

BERLIN: Vermisst Samir Beganovic (1994)

Wo ist Samir Beganovic?

Jeden Tag verschwinden Menschen in Berlin. Die meisten sind schnell wiedergefunden. Doch manche sind seit Monaten oder gar Jahren verschollen. In Berlin gibt es einige ungeklärte Fälle, wo Kinder vermisst werden. Einer von denen ist Samir 
Beganovic.


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Wo ist Samir Beganovic?  


Samir Beganovic trägt ein kleines Muttermal auf der linken Wange. Wenn er heute noch lebt, dürfte es eines der wenigen persönlichen Kennzeichen sein, die sich nicht verändert haben. Als der 12-Jährige Schüler am 12. Februar 1994 die Wohnung seiner Eltern in Wilmersdorf verließ, um zu seinem Onkel nach Kreuzberg zu fahren, war er knapp zwölf Jahre alt und noch ein Kind. 
Warum er dorthin gegen 22 Uhr aufbricht, ist bis heute unklar. Klar ist nur: Er kommt bei seinem Onkel kam er niemals an.


Zeugen wollen den Jungen im Laufe des Jahres 1994 noch in der Umgebung der Karl-Marx-Straße in Neukölln gesehen haben, wo er sich bei verschiedenen Geschäften als Fensterputzer angeboten haben soll. Einige Male, so die Aussagen, sei er dabei in Begleitung eines anderen Jugendlichen gewesen.

Immer wieder berichteten die Medien über den Fall, die Polizei ermittelte jahrelang in verschiedene Richtungen, suchte unter anderem in der Prostitutionsszene nach dem Vermissten. Doch bislang ergaben sich keine konkreten Hinweise auf das Schicksal von Samir Beganovic. Man hat heute keine neuen Hinweise oder neue Spuren, wo man Ansätzen könnte.Vielleicht ist aus dem Jungen inzwischen ein junger Erwachsener geworden, oder er starb unter Umständen, die ungeklärt blieben.

Die Familie ist seit dem Jahr 1999 unbekannt verzogen und so seien keine weiteren Ermittlungen mehr möglich, so die Polizei.

Das Schicksal von Samir Beganovic gilt als ungeklärt!

BERLIN: Vermisst Katharina Renner (2002)

Wo ist Katharina Renner?

Manche Vermisstenfälle beschäftigen mich sehr, über einige davon habe ich hier schon geschrieben und über andere werde ich in der nächsten Zeit hier schreiben. Der Fall Katharina Renner ist so einer.
In Großstädten verschwinden immer wieder Menschen. Setzen sich grußlos in andere Städte ab, wandern heimlich aus - sind von einem Moment auf den anderen einfach nicht mehr da. Manche, weil sie ermordet wurden. Das Schicksal von vielen Verschwundenen bleibt ungeklärt. 


Katharina Renner
Katharina Renner ist schon seit dem 4.Juli 2002 vermisst. Katharina Renner ist 1,70 Meter groß, schlank und hat schwarze lange Haare. Ihre Augenfarbe ist braun. Auffällig ist, das Katharina Renner eine zerebrale Lähmung im Gesichts- u. Armbereich hat. Dadurch hat werden die Bewegungsabläufe beeinträchtigt.

Der Fall Katharina Renner gehört bisher in diese Kategorie: Seit dem 4. Juli 2002 ist die 23-Jährige aus Kreuzberg verschwunden. Alle Nachforschungen der Polizei nach der jungen Frau und zweifachen Mutter waren bisher vergebens. 

Die Fahnder hatten damals eine Spur, der sie akribisch nachgingen. Katharina Renners Mutter fand in der Wohnung der Tochter das Foto des Mannes, mit dem die junge Frau am 3. Juli 2002 verabredet war. Er ist ihr vom Sehen bekannt. Seine Identität konnte bis heute nicht geklärt werden.



Möglicherweise ist die junge Frau einem Verbrechen zum Opfer gefallen. 

Deshalb bittet die Kripo um Hilfe und fragt: 
  • Wer ist der Mann, welche Rolle spielt er in dem Kriminalfall? 
  • Ist er Täter, Zeuge? Oder ist er der Geliebte, mit dem die Tochter ein neues Leben begonnen hat?

Bis zu ihrem Verschwinden hatte Katharina Renner - eine junge Frau ohne festen Job - ein unauffälliges Leben geführt. Sie lebte in einer kleinen Wohnung an der Hedemannstraße. Im Jahr 2000 hatte sie einen Libanesen geheiratet. Er ist Vater ihres heute einjährigen Sohns. Doch die Beziehung funktionierte nicht. Zuletzt hatte Katharina Renner einige Monate alleine mit ihren Kindern gelebt, dem kleinen Jungen und ihrer drei Jahre alten Tochter aus einer früheren Beziehung.

Seit dem 4. Juli 2002 verschwand Katharina Renner spurlos. An diesem Tag packte sie einen kleinen Rucksack und verließ ihre Kreuzberger Wohnung. 
Sonderbar: Sämtliche Papiere ließ sie zurück. Und auch ihre Kinder. Das Baby brachte sie beim Vater unter, die Tochter bei ihrer Mutter. Seitdem hat ihre Familie die 23-Jährige nicht mehr gesehen. 

Die Kripo auf Mithilfe: 
  • Wer kennt den Mann,  mit dem sich Katharina Renner traf? 
  • Wer kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen? 
  • Wer hat Katharina Renner nach dem 4. Juli gesehen oder gesprochen? 
  • Wer kann Angaben zu Begleitpersonen machen? 

Hinweise nimmt die Vermisstenstelle der Polizei unter Tel.: 699 32 72 89 entgegen.

Samstag, 15. Juli 2017

NORWEGEN/GEIRANGER: Tötungsdelikt z. N. von Trude Espås

20 Jahre alter Mord neu aufgerollt - Norwegische Polizei sucht deutsche Zeugen

Mord verjährt nicht und 
Trude Espås ist nicht vergessen, auch ihr Schicksal soll aufgeklärt werden. Ich habe schon vor einigen Jahren über den Mordfall Trude Espås berichtet. Auch "Aktenzeichen XY" hat nun auch über den Fall berichtet und ein Filmbeitrag darüber ausgestrahlt. Deshalb möchte ich auch nochmals über den Fall berichten.


Wer tötete Trude Espås?



Zwanzig Jahre nach dem Verschwinden einer jungen Frau im norwegischen Geiranger rollt die örtliche Polizei den Fall neu auf und dehnt die Suche nach dem Mörder auch auf Deutschland aus. 1996 war die damals 20-jährige Trude Espås verschwunden, kurz nachdem sie in einem Hotel eine Arbeit als Zimmermädchen aufgenommen hatte.



Am 19. August wurde dann auch die Leiche gefunden. Spaziergänger  hatten die Leiche entdeckt. Die Leiche von Trude Espås lag etwa nur 100 Meter vom Fundort ihrer persönlichen Gegenstände entfernt. Sie war sorgfältig unter Steinen und Moos versteckt. Zeugenangaben zufolge hielt sich am Tage des Verschwindens ein etwa 20-Jähriger Mann am Tatort auf, der eine Spaziergängerin auf Deutsch nach der Uhrzeit fragte.
Am 8. August, hatte sie ihren ersten freien Tag. Eine Kollegin Trude gegen 14.30 Uhr auf dem Weg Richtung Ortszentrum gesehen. Nachdem dieTrunde am Abend nicht ins Hotel zurückkehrte, gaben ihre Kollegen am nächsten Vormittag eine Suchmeldung bei der örtlichen Polizei auf. Zwei Tage später wurde ihre Tasche auf einem Stein am Fjord,  von Polizisten aufgefunden. Es wurde auch direkt neben der Stelle ein aufgeschlagenes Buch gefunden, es war Trudes Tagebuch.

Wer kennt diesen Mann?
So soll der Mann  im Sommer 1996 ausgesehen haben.

Bild: vg.no

Die norwegische Polizei geht davon aus, dass es sich dabei um den mutmaßlichen Mörder der jungen Frau handelte. Die norwegische Fahndungssendung „Åsted Norge“ veröffentlichte jetzt eine Phantomzeichnung des Mannes. 


Personenbeschreibung (1996):

Der Gesuchte dürfte 30 bis 35 Jahre alt und etwa 1,80 m groß gewesen sein, schlank, mit braunen Haaren und Seitenscheitel. Seine Kleidung: blau-weiß gestreiftes Poloshirt, dazu weiße Shorts und vermutlich helle Schuhe. Er soll Deutsch ohne erkennbaren Akzent gesprochen haben.
Die Ermittlungen im Fall Trude Espås entwickelten sich zu den vielleicht größten in der Kriminalgeschichte des Landes: 3.062 Personen in 37 Ländern wurden befragt, 15.000 Urlaubsfotos überprüft. Vom Täter fehlt jedoch immer noch jede Spur.


Fragen nach Zeugen
  1. Wer kann Hinweise zum Mord an Trude Espas geben?
  2. Wer glaubt, den gesuchten Mann zu kennen?
  3. Wer war im Sommer 1996 in den Tagen vor und nach dem Verbrechen in Geiranger und kann der Polizei Videos und Fotos von damals zur Verfügung stellen?

Zuständig: Bundeskriminalamt (BKA), 
Telefon 0611 / 551 63 64oder
Hinweise bitte an die Polizei Møre og Romsdal, 

Tel.: +47 70 11 87 00, 
E-mail : post.moreogromsdal@politiet.no