Mittwoch, 15. März 2017

DRAGE: Vermisst Sylvia und Miriam Schulze

Was ist mit Familie Schulze passiert?

Sylvia Schulze und Miriam, 12, verschwanden vor fast zwei Jahren.
Ich möchte nochmal auf den tragischen Vermisstenfall aufmerksam machen. Viele Menschen hat das Schicksal und die Suche, der Familie Drage sehr bewegt. Auch die Medien berichteten immer wieder darüber. Nun ist es still geworden, um den Vermisstenfall Schulze aus Drage. Deshalb möchte ich gegen das Vergessen was tun und möchte nochmal über den Fall berichten.

Bildergebnis für familie schulze verschwunden polizei hamburg harburg
Das ist das Fahndungsplakat der Polizei Harburg.


Fast zwei Jahre ist es her, dass Familie Schulze aus Drage in Niedersachsen verschwunden ist. Während Stiefvater Marco, 41, der offenbar Selbstmord begangen hatte, nach kurzer Zeit tot aus der Elbe geborgen wurde, fehlt von Sylvia Schulze und der 12 Jahre alten Tochter Miriam weiterhin jede Spur. Sylvia Schulzes ältere Tochter Sandra hält es für möglich, dass ihr Stiefvater Marco die beiden umgebracht hat. Das sagte die 25-Jährige, die zum Zeitpunkt des Verschwindens ihrer Familie schwanger war und vor acht Wochen Mutter eines Sohnes wurde, der Zeitschrift "Closer".

"Marco hatte ein Alkoholproblem und seinen Zweitjob als Lkw-Fahrer einer Supermarktkette zuvor verloren, weil er seinen Führerschein wegen Trunkenheit am Steuer abgeben musste", so Sandra K. Der 41-Jährige hätte ihrer Ansicht nach auch die Möglichkeit gehabt, die Leichen verschwinden zu lassen: "Marco hat in einer Chemiefabrik gearbeitet. Damit kam er an Substanzen ran, die dafür sorgen könnten, dass jemand 'richtig' verschwindet."

Der Zeitschrift " Hamburger Abendblat" und in anderen Medien schildert die 25-Jährige, wie sie von dem Verschwinden ihrer Familie erfuhr. "Das war zwei Tage, nachdem die drei verschwunden waren. Der Chef meiner Mama hatte sie als vermisst gemeldet und die Polizei rief mich am Freitag an und sagte: 'Wir würden gern mit Ihrer Mutter sprechen. Wissen Sie, wo sie ist?' Zu dem Zeitpunkt habe ich noch nichts Schlimmes vermutet. Doch dann wurde es immer mysteriöser: Ihre Portemonnaies waren zu Hause, und die Handys gingen vom Netz."
Die Suche der Polizei nach Sylvia und Miriam Schulze verlief bislang ergebnislos. Auch die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" berichtete im vergangenen Sommer über den Fall. Zuletzt waren einige Details aus einem Polizeiprotokoll bekannt geworden, die jedoch auch nicht zur Klärung des Falls beigetragen hatten.

Die Spur von Mutter und Tochter verlief sich am Mühlenteich in Buchholz. Dort, so sagte eine Zeugin, habe sie die Familie am Abend vor ihrem Verschwinden noch gesehen. "Die Zeugin hat einen Streit mitbekommen. Und ich glaube ihr, weil mein Spitzname gefallen ist, den niemand außer den dreien benutzt hat", sagte Sandra K. in den Medien.

Die 25-Jährige äußerte sich trotz ihrer Vermutung, Marco Schulze könne der Mörder ihrer Mutter und Schwester sein, positiv über ihren Stiefvater: "Ich könnte ihn nicht hassen. Er war zu Lebzeiten der fürsorglichste Vater, den man sich vorstellen kann. Ich kannte ihn 13 Jahre lang und habe ihn sehr lieb gehabt. Er hat immer gesagt: 'Wir schaffen alles. Nur rede mit mir, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist.' Das war sein Leitspruch, an den er sich offensichtlich nicht gehalten hat."

Und was nun?
Bleibt der Fall ungelöst?
Was bleibt, sind die Fragen: Wo ist Familie Schulze und was ist wirklich passiert?
Ich hoffe das der Fall aufgeklärt werden kann.

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