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DORTMUND: Tötungsdelikt z. N. von Rebwar Kareem Khasraw (2020)

Der Mord an Rebwar Kareem Khasraw

Wer tötete Rebwar Kareem Khasraw und warum musste er sterben?

Dieser ungeklärte Mordfall stammt aus dem Jahr 2020. Der Mord ereignete sich in Dortmund-Wickede. Leider ist der Polizei nicht nicht gelungen, den Mörder zu identifizieren.

Warum musste Rebwar Kareem Khasraw sterben?
Foto: Polizei

Der Mord

Am 26. August 2020 gegen 23.25 Uhr wurde der 37-jährige irakische Kurde Rebwar Kareem Khasraw in Dortmund-Wickede von einem unbekannten Täter mit einem Messer angegriffen und durch zahlreiche Messerstiche tödlich verletzt. Khasraw befand sich auf dem Weg von der Arbeit nach Hause. In einem Kiosk hatte er sich kurz zuvor etwas zu trinken geholt.

Mörder hat Rebwar Kareem Khasraw ausspioniert

Durch Zeugenaussagen kommt die Polizei zu der Vermutung, dass der Täter sein Opfer über mehrere Tage beobachtet und ausspioniert hat. Ein Hundebesitzer sah an den beiden Abenden davor und auch am Tatabend selbst in der Nähe des späteren Tatorts einen dunkel gekleideten Mann, der sein Gesicht verborgen hatte.

Wer ist dieser mysteriöse Mann?

In den Tagen vor der Tat wurde vermutlich derselbe Mann auch am Wickeder Hellweg und in der Eichenwaldstraße/Ecke Kornacker zu unterschiedlichen Tageszeiten gesehen. Auch kurz nach dem Verbrechen wurde ein Unbekannter beobachtet, der sich vom Tatort entfernt hat und ähnlich beschrieben wurde, wie der mysteriöse Unbekannte.

Die Ermittlungen

Das geplante, zielgerichtete und brutale Vorgehen des Täters legt ein persönliches Motiv nahe. Bei den bisherigen Ermittlungen sind die Ermittler aber bisher nicht auf das Motiv gestoßen. Khasraw galt als sehr hilfsbereit, unterstützte Bekannte, die nicht so gut Deutsch sprachen, immer wieder beim Ausfüllen von Formularen für Ämter. Aus seiner geschiedenen Ehe hatte er einen kleinen Sohn, mit dem er sich regelmäßig traf.

Beschreibung des Täters
  • Der Täter hatte südländisches Erscheinungsbild. 
  • Er soll etwas 25 bis 35 Jahre alt gewesen sein. 
  • Der Täter war etwa 1,75 bis 1,80 m groß und schlank. 
  • Er trug einen Dreitagebart; Bekleidet war der Mann  mit einer dunklen Kapuzenjacken, einer schwarzen Hose, schwarzen Handschuhe, die für die Jahreszeit eigentlich zu warm waren.

Belohnung
Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, ist eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt.

Fragen nach Zeugen:
  1. Wer kannte Rebwar Khasraw und kann Angaben zum möglichen Tatmotiv machen?
  2. Wer hat an den Tagen und Wochen vor der Tat und am Tatabend Beobachtungen gemacht, die etwas mit der Tat zu tun haben könnten? Wichtig ist der Bereich um den Kiosk am Wickeder Hellweg, Eichwaldstraße Ecke Kornacker und der Tatort in der Hatzfeldstraße.
  3. Arbeitskollegen gegenüber machte Rebwar Khasraw Andeutungen über Frauenbekanntschaften. Wer kann dazu Angaben machen?
  4. Wer hat sonstige Informationen zu dem Fall?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Dortmund, unter der Rufnummer 0231 / 13 20 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.


In eigener Sache

Wenn ihr Lust habt schaut doch auch mal in meinen Zweitblog rein. Dort behandle ich ungeklärte Vermissten- und Mordfälle weltweit.

Liebe Grüße 

Natalia

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