Samstag, 15. Mai 2010

HAMBURG/LÜBECK: Tötungsdelikt z.N. von Anabel Lopez-Malvar

Der Fall - Anabel Lopez-Malvar
Fundort der Leiche


Am 3. März 1999 haben Spaziergänger in einem Knick in Ivendorf bei Lübeck-Travemünde die Leiche einer jungen Frau gefunden. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus. Die Hintergründe der Tat sind bis heute nicht geklärt. Die Tote lag auf dem Erdboden, war bekleidet und fast vollständig skelettiert. Durch eine DNA-Analyse konnte die Polizei die Frau zwei Jahre später, im September 2001, identifizieren:


Es handelt sich um die 19 Jahre alte spanische Staatsangehörige Anabel Lopez-Malvar. Sie ist in Hamburg geboren und aufgewachsen.
Mordopfer Anabel Lopez-Malvar

Die Ermittlungen der Polizei haben ergeben, dass Anabel Lopez-Malvar seit ihrem 12. Lebensjahr Drogen konsumierte und in Hamburg-St. Georg der Prostitution nachging. Sie war selten zu Hause und hatte auch später kaum Kontakt zu ihren Eltern im Hamburger Stadtteil Altona. Zuletzt hatten die Eltern ihre Tochter im Sommer 1998 gesehen. Anabel Lopez-Malvar war zu diesem Zeitpunkt 19 Jahre alt. 
Die Eltern erstatteten im Mai 2001 bei der Hamburger Polizei eine Vermisstenanzeige, als wiederholte Nachfragen bei Bekannten keine Hinweise auf den Aufenthaltsort ihrer Tochter ergaben.


Anabel Lopez-Malvar hat am 2. Juli 1998 ihren Arzt aufgesucht, um sich Methadon verschreiben zu lassen. Vier Tage später wurde sie von der Polizei am Hansaplatz in Hamburg- St. Georg kontrolliert. Sie ist in den nächsten Tagen oder Wochen getötet und in Lübeck- lvendorf abgelegt worden. Dort lag sie seit mindestens September 1998.


Anabel Lopez-Malvar war 165 cm groß, sehr schlank und hatte lange, dunkelblonde, leicht gewellte Haare. Sie war zuletzt mit einem weißen Top, einer schwarzen Stretchhose mit einem weißen Spitzenrand und blauen Stoffschuhen bekleidet.


Fragen der Mordkommission Lübeck

  • Wer kann Angaben zu Anabel Lopez-Malvar und ihren Aufenthaltsorten machen (und wurde bisher noch nicht von der Polizei befragt) ? 
  • Wer hat Anabel nach dem 6. Juli 1998 gesehen ? 

Hinweise erbittet die Bezirkskriminalinspektion Lübeck - Kommissariat 1 -, Possehlstraße 4, 23560 Lübeck, Tel.: 0451-131-0 / Fax: 0451-131-4607

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