Donnerstag, 29. August 2019

SCHWEIZ/ALTENDORF: Tötungsdelikt z. N. von Patricia Wilhelm (2004)

Warum musste Patricia Wilhelm sterben?! 


Eine junge Frau tritt ihre neue Stelle in einem Reisebüro im schweizerischen Altendorf an. Nur einen Monat später wird sie an ihrem Arbeitsplatz ermordet. Was steckt hinter der grausamen Tat?


Wer tötete Patricia Wilhelm? 
Foto: Polizei 


Anfang 2004: Patricia Wilhelm (22) lebt mit ihrem Freund im Haus ihrer Mutter in Einsiedeln im Schweizer Kanton Schwyz. Seit knapp vier Wochen arbeitet sie in einem Reisebüro in Altendorf. Am Freitag, dem 27. Februar 2004, ist sie allein im Büro. Zwischen 15.45 und 16.15 Uhr wird sie dort am helllichten Tag mit zwei Pistolenschüssen getötet.


Zunächst spricht vieles für einen Raubmord. Doch dann findet die Polizei heraus, dass es offenbar Dinge gab, die Patricia Wilhelm sehr belastet haben. Nur drei Tage vor der Tat wollte sie einer Freundin etwas mitteilen, das ihr auf dem Herzen zu liegen schien. Doch dazu kam es nicht.


Ebenfalls rätselhaft: Nur wenige Stunden vor dem Mord versuchte sie dringend, ihre Chefin im Urlaub zu erreichen. Auch ihr wollte sie offenbar etwas Wichtiges mitteilen. Doch worum es dabei ging, ist bis heute unklar.



Gefundene Munition und mutmaßliche Tatwaffe


Am Tatort fand die Polizei zwei auffallend alte Patronenhülsen aus Messing, Kaliber 7.62 Tokarew. Eine der Patronen stammt aus dem ehemaligem Jugoslawien (Prägung von 1956), die zweite Hülse aus tschechischer Produktion von 1952 (Prägung „aym-52“).


Beide Patronen wurden vermutlich mit einer Selbstladepistole des tschechischen Herstellers CZECH, Modell CZ 52 (VZ52), abgefeuert.



Tatwaffe und Munition 
Foto: Polizei 



Geraubte Gegenstände

  • schwarze Geldkassette, 25 x 20 cm groß, grauer Münzeinsatz, Inhalt: etwa 1.000 Schweizer Franken;
  • Notiz- und Adressbuch von Patricia Wilhelm, darin Namen und Telefonnummern aus ihrem Freundes- und Bekanntenkreis.
  • schwarzes Portemonnaie mit Patricia Wilhelms Ausweis und ihrem Führerschein sowie mehrere Bankkarten.




Geraubte Gegenstände
Foto: Polizei 



Fragen nach Zeugen

Wer kann Angaben zur Tat machen?
Wer kennt den oder die Täter?
Wer kann Angaben zum Verbleib der geraubten Gegenstände machen?


Für Hinweise, die zur Aufklärung des Verbrechens führen, ist eine Belohnung von 5.000 Schweizer Franken (ca. 4.500 Euro) ausgesetzt.


Hinweise bitte an das
Bundeskriminalamt in Wiesbaden unter der Telefonnummer
 0611 / 55 111 55.

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