Sonntag, 24. Februar 2019

BERLIN: Vermisst Rebecca Reusch

UPDATE

Neue Erkenntnisse und Fragen der Ermittler 

Seit dem 18. Februar wird Rebecca (15) aus Berlin vermisst. Bis heute fehlt von dem Mädchen jede Spur.

Jetzt bittet die Berliner Polizei die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach der Jugendlichen – und veröffentlicht auch Bilder von dem tatverdächtigen Schwager (27), der aufgrund eines erlassenen Haftbefehls wegen Totschlages in Untersuchungshaft sitzt.



Der 27-jährige Schwager der Vermissten befindet in Untersuchungshaft.
Foto: Polizei 



Das ist der himbeerfarbenen  Renault Twingo.
Foto: Polizei 


Zudem zeigt die Behörde Fotos vom Wagen des Schwagers, den er zuletzt genutzt hat, einem himbeerfarbenen  Renault Twingo, sowie einer Fleecedecke, die zusammen mit Rebecca verschwand.


Der Renault wurde auf der Autobahn 12 zwischen Berlin und Frankfurt/Oder von einer Verkehrsüberwachungsanlage registriert. Und zwar am 18. Februar, dem Tag von Rebeccas Verschwinden, um 10.47 Uhr.


Auch am darauffolgenden Tag (19. Februar) um 22.39 Uhr. Nur der Schwager hätte Zugriff auf den Wagen gehabt, so die Polizei.


Berliner Polizei stellt der Bevölkerung wichtige Fragen

In ihrer Mitteilung stellt die Polizei folgende wichtige Fragen an die Bevölkerung, um Zeugen ausfindig zu machen:

  1. Wer hat das Auto des Tatverdächtigen am Vormittag des 18. Februar 2019 und/oder in den Nachtstunden vom 19. zum 20. Februar gesehen?
  2. Wer kann Angaben zu seinen Aufenthaltsorten zu diesen Zeiten machen?
  3. Wer kennt den Tatverdächtigen und kann Bezugspunkte von ihm benennen, die zwischen Berlin und Frankfurt/Oder liegen?
  4. Wer kann Angaben zum Verbleib der Fleecedecke (Größe ca. 150 × 200 cm) machen, die seit der Tat aus dem Haushalt des Tatverdächtigen fehlt?


Das ist die gesuchte Fleecedecke.
Foto: Polizei 



Auch bei „Aktenzeichen xy“ war der Fall am Mittwochabend Thema. Dort sagte Michael Hoffmann vom LKA Berlin, dass Rebecca das Haus ihres Schwagers zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Tötung wohl nicht verlassen hatte.


Der dringend tatverdächtige Schwager von Rebecca sei zur mutmaßlichen Tatzeit allein mit ihr im Haus gewesen. Dies ergebe sich vor allem aus dem Telefonverhalten Rebeccas und den Router-Daten im Haus des Schwagers.

Rebeccas Vater appelliert an Schwiegersohn


Währen der Tatverdächtige in U-Haft sitzt und schweigt, appelliert Rebeccas Vater in der „Bild“ eindringlich an seinen Schwiegersohn. „Bitte rede endlich!“, fleht der 55-Jährige traurig.


Er ist weiter von der Unschuld seines Schwiegersohns überzeugt. Für die Indizienbeweise gebe es auch eine andere Erklärung. „Die Haare sind garantiert vom Vortrag, weil unsere Tochter mit ihrer Nichte im Auto gespielt hat“, so Bernd R. Die Decke war zusammen mit Rebecca verschwunden.


Zu RTL sagte Bernd R.: „Die ganze Nummer hängt mit einer anderen Sache zusammen, die ich aber nicht sagen darf und ich hoffe, dass sich das jetzt aufklärt.“


Die Hoffnung, seine Tochter noch einmal lebend wiederzusehen, will er aber nicht aufgeben. Verzweifelt klammert sich Bernd R. an diesen Gedanken: „Sie lebt. Sie ist verschleppt worden. Sie befindet sich in irgendeinem Keller, einem leerstehenden Haus.“


Das ist der letzte Stand der Ermittlungen


Das sind die letzten Erkenntnisse im Fall der vermissten Rebecca aus Berlin: Wie der „Berliner Kurier“ berichtet, hat die Polizei Haare der 15-Jährigen sowie Fasern der ebenfalls verschwundenen Fleece-Decke im Auto des Schwagers entdeckt.


Allerdings ist unklar, ob sich damit der Verdacht gegen Rebeccas Schwager Florian R. erhärtet. Die gefundenen Haare und Fasern könnten auch auf normalem Weg vor dem Verschwinden der 15-Jährigen in das Auto gelangt sein, heißt es.


Rebeccas Schwager schweigt zu den Vorwürfen


Der Verdächtige schweigt bislang zu den Vorwürfen gegen ihn und soll lediglich geäußert haben, dass man ihm ohne Leiche „nichts anhaben“ könne.


Laut „Bild“ soll es zudem Chat-Nachrichten von dem 27 Jahre alten Schwager geben, die nicht mit den von ihm gemachten Angaben übereinstimmen. Sie sollen geschrieben und empfangen worden sein, als er nach seinen Angaben angeblich schon schlief.


Trotzdem gilt immer noch die Unschuldsvermutung.

Wir werden sehen, wie es dem Fall weiter geht. 



Rebecca bleibt spurlos verschwunden 

Mordkommission übernimmt Ermittlungen 


Wer hat Rebecca Reusch gesehen?
Foto: Polizei 


Nach wie vor gibt es keine Hinweise für den gegenwärtigen Aufenthaltsort der vermissten 15-jährigen Rebecca Reusch. Da nicht mehr ausgeschlossen werden kann, dass das Mädchen einer Straftat zum Opfer gefallen ist, hat am gestrigen Tag die 3. Mordkommission des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen.


Rebecca Reusch hielt sich am 18. Februar 2019 bei Familienangehörigen im Maurerweg in Berlin-Britz auf und hätte um 9.50 Uhr in ihrer Schule in der Fritz-Erler-Allee ihren Unterricht beginnen müssen. Dort kam sie jedoch nicht an.

Die 3. Mordkommission fragt daher:

  1. Wer hat Rebecca Reusch am Morgen des 18. Februar 2019 im Bereich zwischen Maurerweg und Fritz-Erler Allee gesehen?
  2. Wer hat sie nach dem 18. Februar 2019 noch gesehen oder Kontakt zu ihr gehabt?

Personenbeschreibung:

  • 15 -18 Jahre
  • 170 -180 cm groß
  • schlanke Gestalt
  • braunes, schulterlanges Haar


Rebecca war wie folgt bekleidet:

  • rosafarbene Plüschjacke
  • weißer Kapuzenpullover mit Aufschrift “RAP MONSTER”
  • blaue Jeans mit zerrissenen Knien
  • schwarz/weiße Sportschuhe der Marke „VANS“
  • große beige-rosafarbene Handtasche
  • roter Rucksack

Hinweise nimmt die 3. Mordkommission beim Landeskriminalamt, Keithstraße 30 in 10787 Berlin unter folgender Rufnummer (030) 4664-911333 oder per E-Mailoder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

1 Kommentar:

  1. Schrecklich ist nicht die Ungewissheit für die Familie. Schrecklich ist die Familie, die mit allen Mitteln versucht, die Polizei irrezuführen und die Ermitlungen in die falsche Richtung umzulenken. Es scheint, dass die Familie an der Aufdeckung des Mordes gar nicht interessiert ist sondern ständig versucht mit immer neuen Erfindungen die These für eine angebliche Entführung zu beleben um den Schwager zu retten, obwohl sehr schwerwiegende Beweise gegen ihm von der Polizei gefunden sind.

    Die Mutter erzählt, dass Rebecca das Haus ihrer Schwester verlassen hat (ohne sich bei den Gasgebern zu melden?!) und die Fleecedecke mitgenommen hat um sich drauf zu setzen, zusammen mit dem angeblichen unbekannten Bekannten aus dem Internet: "...sie diesen Jungen getroffen und die Decke mitgenommen, um sich draufzusetzen. Ich hatte ihr beigebracht, sich nie einfach so auf den Boden zu setzen, damit sie keine Blasenentzündung bekommt.“
    So ein riesiger Unsinn! Sich in Berlin auf dem Boden zu setzten und zwar mitten im Winter? Gibt es nicht zahlreiche Bars und Cafes, wo man sich gemütlich und sicher treffen kann?
    Die Familie tritt massiv vor der Öffentlichkeit auf, um die Medien gegen die Polizei und gegen die Justiz zu benutzen.

    Dieses widerliche Benehmen ist sehr ähnlich mit dem Fall Maddie: Ein britisches Ehepaar, beide Ärzte, machte im Sommer 2007 Urlaub in Portugal mit der vierjährigen Tochter Maddie und zwei zweimonate alten Zwillingen. Die Eltern ließen ihre Kinder allein schlafen und gingen ins nahe Restaurant zum Abendessen zusammen mit Freunden. Als die Eltern ein paar Stunden später in die Ferienwohnung zurückkamen war Maddie verschwunden, angeblich entführt.
    Die portugiesischen Ermittler fanden Spritze mit Betäubungsmittel in der Ferienwohnung. Es scheint, dass das Ärzte-Paar die Kinder abends betäubten, damit sie nicht allein aufwachen und sich ohne Eltern erschrecken während die Eltern sich abends draußen amüsieren. Es könnte sein, dass sie aus Versehen eine tödliche Dosis der Maddie verabreicht hätten. Die portugiesischen Ermittler erhaben Mordverdacht gegen die Eltern. Die letzteren weigerten sich bei der Befragung zu antworten, kehrten nach England zurück und starteten eine ungeheuere Verleumdungskampagne gegen die portugiesische Polizei. In England wurde nicht gegen die Eltern ermittelt sondern lediglich wegen angebliche Entführung, natürlich erfolglos.
    Das Mädchen wurde nie gefunden.
    Die Eltern des Opfers gaben ihre beruflichen Tätigkeiten auf, sammelten fast 2 Millionen Euro Spenden für die Suche nach Maddie. Anstatt zu suchen, veranstalteten sie jahrelang großartige Medienshows in zahlreichen Ländern, arrangierten sogar eine Audienz mit dem Papst. Der große Medienlärm sollte die öffentliche Aufmerksamkeit von eventueller Straftat der Eltern ablenken und alle überzeugen, dass es sich ganz sicher um eine Entführung handelte, obwohl es wenige Indizien dafür gab - die meisten Indizien waren gegen die Eltern.
    Die Eltern führten sehr teure Gerichtsverfahren gegen zwei Bucher, worin der Fall Maddie beschrieben und analysiert wurde und die Eltern als Hauptverdächtige dargestellt waren. Die Eltern forderten Vertriebsverbot der Bücher und hohe Entschädigungen, verloren jedoch diese Gerichtsverfahren.

    Falls Eltern ein Kind verlieren und große Medienkampagnen gegen die Ermittler veranstalten um die These für angebliche Entführung zu unterstützen, ist dieses Verhalten ganz unüblich, äußerst suspekt und verdächtig.

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