Mittwoch, 17. Juni 2015

HAMBURG: Tötungsdelikt z.N. von Jerzy Miroslaw Polewaczyk

Wer tötete den Obdachlosen?-Belohnung ausgelobt

Was ist in frühen Morgenstunden am 21.April dieses Jahres passiert? Warum musste Jerzy Miroslaw Polewaczyk sterben? Viele Fragen, die sich nicht nur die Mordkommission stellen.
In den Morgenstunden des 21. April 2015 entdeckte ein Radfahrer am Bille-Wanderweg im „Bornmühlenbach“ nahe der Straße „Am Beckerkamp“ die Leiche des 51-jährigen Obdachlosen.
Jerzy Miroslaw Polewaczyk
Jerzy Miroslaw Polewaczyk
Foto: Polizei

Aufgrund der Verletzungen des Mannes muss von einem Tötungsdelikt ausgegangen werden. Die Polizei hatte den 51-Jährigen erst eine Woche vor seinem Tod in der Nähe des Tatorts festgenommen. Der Mann wurde beschuldigt, an einem Spielplatz ein siebenjähriges Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Ein Haftbefehl war zunächst erlassen, dann aber mangels dringendem Tatverdacht wieder aufgehoben worden. Der Grund: Das Mädchen habe den Mann nicht wiedererkannt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Es sei aber weiter gegen den 51-Jährigen ermittelt worden.

Die Hamburger Staatsanwaltschaft und die Mordkommission hatten umgehend die Ermittlungen aufgenommen. Bislang führten diese nicht zur Identifizierung des Täters. Die Ermittler bitten deshalb erneut um Hinweise aus der Bevölkerung. Unter Veröffentlichung mehrerer Fotos stellen die Kriminalbeamten folgende Fragen:

  • Wer kannte das Opfer und kann Angaben zu Freunden, Aufenthaltsorten und zu seinen Übernachtungsstätten machen?
  • Wer hat in der Zeit vom 20. April, 20 Uhr, bis zum 21. April, 7 Uhr, in dem Bereich des Fundortes und/oder den angrenzenden Straßen Beobachtungen gemacht?
  • In einer Tüte des Opfers befanden sich die abgebildeten Trinkbecher und eine Kanne. Wer kann Angaben zu diesen Gefäßen machen?

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat und zur Ermittlung des Täters führen, hat die Hamburger Staatsanwaltschaft eine Belohnung von bis zu 5.000 Euro ausgesetzt.

Hinweise werden erbeten an die Verbindungsstelle des Landeskriminalamtes unter der Rufnummer 040/4286-56789 oder jede andere Polizeidienststelle.

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