Samstag, 25. März 2017

KARLSRUHE: Vermisst Johannes Bernhard (2011)

Wer hat Johannes Bernhard gesehen?

Sachverhalt:

Johannes BERNHARD wird seit dem 24.12.2011 vermisst.

Der damals 25-Jährige verließ seine Wohnung in Karlsruhe-Hagsfeld mit unbekanntem Ziel und ist seither veschwunden. 


Wo ist Johannes Bernhard?
Foto: Polizei



Er hatte zur Zeit seines Verschwindens dunkelbraune, kinnlange Haare und trug zahlreiche verschiedenartige Armbänder an beiden Unterarmen. Im Gebiss fehlen mehrere Zähne.


Personalien:

Name: BERNHARD

Geburtsdatum: 11.01.1987

Letzer Aufenthaltsort: 76307 Karlsruhe-Hagsfeld
Vorname: Johannes Andreas

Geburtsort: Schiltach

Nationalität: deutsch

Personenbeschreibung:

Größe: 172 cm geschätzt

Erscheinung: westeuropäisch

Augenfarbe: blau

Geschlecht: männlich

Figur: schlank

Haarfarbe: dunkel


Besondere Merkmale:
  • Hals - Feuermal 
  • diverse Armreife

Wer Johannes BERNHARD gesehen hat oder sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0721/939-5555 beim Kriminaldauerdienst Karlsruhe zu melden. 

Mittwoch, 22. März 2017

REGENSBURG: Vermisst Malina Klaar

Wer hat Malina gesehen?
Seit Sonntag wird die junge Studentin Malina Klaar aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck in Regensburg vermisst. 

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Wo ist Malina Klaar?
Foto: Polizei

Seit Sonntagfrüh wird die Studentin Malina Klaar in Regensburg vermisst.
Ein Passant fand ihr Handy im Herzogspark - es wird derzeit von der Polizei ausgewertet.
Ihre Freundin, die mit auf der Party war, schildert die Nacht. Sie hatte noch mehrfach telefonischen Kontakt zu Malina, bevor sie verschwand.
Es gibt laut Polizei außerdem genauere Details zu Malinas Kleidung. Als sie verschwand, hatte sie einen beigen beziehungsweise hellbraunen Wollmantel mit auffallendem Fischgrätenmuster an. Außerdem trug sie eine schwarze Lederjacke, eine enge schwarze Jeans und ein schwarz-weiß gemustertes Top mit Spaghettiträgern.
Die Polizei bestätigt, dass das im Herzogspark gefundene Handy zweifelsfrei Malina gehört. Die Kripo Regensburg wertet die Daten auf dem Mobiltelefon weiter aus. Wie lange das dauert, kann nicht abgeschätzt werden.
Eine Zeugin sagte aus, sie hätte beobachtet, wie jemand auf Malina zugerannt ist, in der Nacht, in der sie verschwunden ist. Das hat eine Frau, die im Auto vorbei gefahren ist, beobachtet und der Polizei mitgeteilt.
Die bislang eingegangenen Hinweise deuten weder auf ein Verbrechen noch einen Unfall hin, sagte Kriminalhauptkommissar Armin Bock. Am Mittwoch vernehmen die Ermittler die Eltern von Malina. 


Hinweise an die Polizei in Regensburg

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Malina ist 1,67 Meter groß und schlank, trägt braune, schulterlange, lockige Haare. Bekleidet war sie zuletzt mit einer schwarzen Hose, schwarzen Schuhen und brauner Wolljacke. Auffällig ist eine Halskette mit Lederband und silberner Schnecke als Anhänger. Hinweise nimmt die Polizei in Regensburg unter der Telefonnummer 0941/506-2121 entgegen.

Auch Malinas Familie und Freunde beteiligen sich an der Suche. Ihr Vater Joseph Zabadzki hat gemeinsam mit Bekannten Handzettel in der Umgebung verteilt und einen Facebook-Aufruf gestartet. Er hofft, jemanden zu finden, der seine Tochter gesehen hat. Warum sie im Park war, kann er sich nicht erklären. Der liege eigentlich nicht auf ihrem Nachhauseweg. Das ist genau der Punkt, der der Familie und den Freunden beschäftigt. Wie kann sie sich so verlaufen haben? Melina kann - auf gut Deutsch - ein verplantes Huhn sein. Und sie ist hier neu und war betrunken, da kommen viele Dinge zusammen. Vielleicht hatte sie eine Begegnung mit jemandem. Sie ist ein Mädchen und damit angreifbar. Das ist unsere größte Befürchtung, der Familie von Malina.

Mittwoch, 15. März 2017

DRAGE: Vermisst Sylvia und Miriam Schulze

Was ist mit Familie Schulze passiert?

Sylvia Schulze und Miriam, 12, verschwanden vor fast zwei Jahren.
Ich möchte nochmal auf den tragischen Vermisstenfall aufmerksam machen. Viele Menschen hat das Schicksal und die Suche, der Familie Drage sehr bewegt. Auch die Medien berichteten immer wieder darüber. Nun ist es still geworden, um den Vermisstenfall Schulze aus Drage. Deshalb möchte ich gegen das Vergessen was tun und möchte nochmal über den Fall berichten.

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Das ist das Fahndungsplakat der Polizei Harburg.


Fast zwei Jahre ist es her, dass Familie Schulze aus Drage in Niedersachsen verschwunden ist. Während Stiefvater Marco, 41, der offenbar Selbstmord begangen hatte, nach kurzer Zeit tot aus der Elbe geborgen wurde, fehlt von Sylvia Schulze und der 12 Jahre alten Tochter Miriam weiterhin jede Spur. Sylvia Schulzes ältere Tochter Sandra hält es für möglich, dass ihr Stiefvater Marco die beiden umgebracht hat. Das sagte die 25-Jährige, die zum Zeitpunkt des Verschwindens ihrer Familie schwanger war und vor acht Wochen Mutter eines Sohnes wurde, der Zeitschrift "Closer".

"Marco hatte ein Alkoholproblem und seinen Zweitjob als Lkw-Fahrer einer Supermarktkette zuvor verloren, weil er seinen Führerschein wegen Trunkenheit am Steuer abgeben musste", so Sandra K. Der 41-Jährige hätte ihrer Ansicht nach auch die Möglichkeit gehabt, die Leichen verschwinden zu lassen: "Marco hat in einer Chemiefabrik gearbeitet. Damit kam er an Substanzen ran, die dafür sorgen könnten, dass jemand 'richtig' verschwindet."

Der Zeitschrift " Hamburger Abendblat" und in anderen Medien schildert die 25-Jährige, wie sie von dem Verschwinden ihrer Familie erfuhr. "Das war zwei Tage, nachdem die drei verschwunden waren. Der Chef meiner Mama hatte sie als vermisst gemeldet und die Polizei rief mich am Freitag an und sagte: 'Wir würden gern mit Ihrer Mutter sprechen. Wissen Sie, wo sie ist?' Zu dem Zeitpunkt habe ich noch nichts Schlimmes vermutet. Doch dann wurde es immer mysteriöser: Ihre Portemonnaies waren zu Hause, und die Handys gingen vom Netz."
Die Suche der Polizei nach Sylvia und Miriam Schulze verlief bislang ergebnislos. Auch die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" berichtete im vergangenen Sommer über den Fall. Zuletzt waren einige Details aus einem Polizeiprotokoll bekannt geworden, die jedoch auch nicht zur Klärung des Falls beigetragen hatten.

Die Spur von Mutter und Tochter verlief sich am Mühlenteich in Buchholz. Dort, so sagte eine Zeugin, habe sie die Familie am Abend vor ihrem Verschwinden noch gesehen. "Die Zeugin hat einen Streit mitbekommen. Und ich glaube ihr, weil mein Spitzname gefallen ist, den niemand außer den dreien benutzt hat", sagte Sandra K. in den Medien.

Die 25-Jährige äußerte sich trotz ihrer Vermutung, Marco Schulze könne der Mörder ihrer Mutter und Schwester sein, positiv über ihren Stiefvater: "Ich könnte ihn nicht hassen. Er war zu Lebzeiten der fürsorglichste Vater, den man sich vorstellen kann. Ich kannte ihn 13 Jahre lang und habe ihn sehr lieb gehabt. Er hat immer gesagt: 'Wir schaffen alles. Nur rede mit mir, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist.' Das war sein Leitspruch, an den er sich offensichtlich nicht gehalten hat."

Und was nun?
Bleibt der Fall ungelöst?
Was bleibt, sind die Fragen: Wo ist Familie Schulze und was ist wirklich passiert?
Ich hoffe das der Fall aufgeklärt werden kann.

Samstag, 4. März 2017

FRANKFURT/MAIN: Tötungsdellikt z.N. von einer unbekannten Frau


Die Kriminalpolizei bittet um Ihre Mithilfe

Wie ich bereits berichtet habe, ist am Mittwoch, den 10. August 2016, im Graben der Züricher Straße eine Frauenleiche aufgefunden worden.






Die Frau wurde Opfer eines Gewaltverbrechens. Die Identität der Frau konnte bislang nicht geklärt werden. Wahrscheinlich stammt die Frau aus Osteuropa. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass die Frau in Frankfurt am Main oder dem Umland gelebt hat.

Aus diesem Grund bittet die Frankfurter Kriminalpolizei um aktive Mithilfe. Es werden durch die Polizei Frankfurt ausgewählte Bürgerinnen per Post angeschrieben. Sie werden gebeten bei einer Polizeidienststelle vorstellig zu werden und ihren Ausweis mit Lichtbild vorzulegen.

Dies geschieht in der Absicht, die angesprochenen Bürgerinnen als Opfer auszuschließen. Frauen die angeschrieben werden, können zu jeder Tageszeit eine Polizeidienststelle in ihrer Nähe aufsuchen.
Darüber hinaus werden sachdienliche Hinweise, die zur Identifizierung der Frau führen könnten, erbeten unter der Rufnummer des Kriminaldauerdienstes der Frankfurter Polizei (069-75553111) bzw. bei jeder anderen Polizeidienststelle. Für Hinweise, die zur Aufklärung der Straftat führen, wurde eine Belohnung in Höhe von 5.000 € ausgesetzt. 




Unbekannte Tote
Die Tote (siehe beigefügtes Lichtbild) wird beschrieben als 40-65 Jahre alt, 177 cm groß und kräftig, 100kg. Nackenlange, braun-schwarze Haare, grau meliert. Auf dem Rücken trug die Frau eine Tätowierung (siehe Abbildung). Sie war bekleidet mit einem hellgrauen T-Shirt und einer grauen Jogginghose.
Tatoo im Nacken der unbekannten Toten

Samstag, 18. Februar 2017

SWISTTAL-STRAßFELD: Vermisst Louise Kerton (2001)

Wer hat Louise Kerton gesehen?

Verbrechen nicht ausgeschlossen!

Seit Montag, den 30.07.2001, ca. 12:00 Uhr, wird Louise Kerton vermisst. Sie hatte sich seit Mitte Juni 2001 bei ihrem Verlobten in Swisttal-Straßfeld aufgehalten. Wegen einer ausstehenden Entscheidung über ihre Ausbildungsstelle in England soll sie sich entschlossen haben, am 30.07.2001 alleine in ihr Heimatland zurückzureisen.

 (verweist auf: Bild 4 Louise Kerton)
Was ist mit Louise Kerton passiert'?
Foto: Polizei


An diesem Tag wurde sie von ihrer angehenden Schwiegermutter in deren Pkw, einem silberfarbenen Peugeot mit britischem Kennzeichen, zum Hauptbahnhof nach Aachen gebracht. Da Louise Kerton nicht zum abfahrbereiten Zug begleitet werden konnte, blieb bis zum heutigen Tag unklar, ob sie den Schnellzug Nummer 420 auf Bahnsteig 8, Abfahrtzeit 12:04 Uhr, tatsächlich bestiegen hat. Auch konnte kein Zeuge ermittelt werden, der die beiden Frauen am oder im Bahnhof gesehen hat.

Louise Kerton hat nach ihrem Verschwinden weder zu ihrer Familie, der Familie ihres Verlobten noch zu Freunden und Bekannten Kontakt aufgenommen. Die polizeilichen Ermittlungen brachten keine Hinweise auf einen möglichen Aufenthaltsort von Louise Kerton nach dem 30.07.2001. Aus diesem Grund wird davon ausgegangen, dass Louise Kerton einem Tötungsdelikt zum Opfer gefallen ist.



Detailinformationen zur Fahndung


Personalien:

Familienname: Kerton

Vorname: Louise
Geburtsdatum: 17.05.1977
Geburtsort: Sheffield / GB

Geschlecht: weiblich
Größe: 155 cm

  • schlank, 
  • kurzes dunkles Haar
  • weiße Bluse, 
  • langer Rock, 
  • schwarze flache Schuhe
  • führte dunkle Damen-Umhängetasche und dunkelgrünen Trolley mit sich
 (verweist auf: Bild 2 Louise Kerton)
 So sah Louise Kerton am Tag ihres Verschwindens aus.
Foto: Polizei


 (verweist auf: Bild 3 Louise Kerton)
Wer hat Louise Kerton gesehen?
Foto: Polizei


Weitere Informationen zu dieser Fahndung

Zeit: 30.07.2001
Ort: Hauptbahnhof Aachen, Nordrhein-Westfalen

  1. Wer hat Louise Kerton nach dem 30.07.2001 gesehen?
  2. Kann jemand der Reisenden aus dem Zug D 420 auf dem Weg nach Ostende Angaben zu Louise Kerton machen, die diesen Zug am 30.07.2001 benutzt hat?
  3. Können Angaben zu möglichen Begleitpersonen der verschwundenen Frau gemacht werden?

Die sachbearbeitende Dienststelle geht inzwischen von einem Tötungsdelikt aus und hat ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet.


Sie haben einen Hinweis zu dieser Fahndung?


Sachbearbeitende Dienststelle

Polizeipräsidium Aachen
KK 11

Telefon: +49 (0)241 9577-31101


Kontaktdaten Bundeskriminalamt

Bundeskriminalamt Wiesbaden
Kriminaldauerdienst
Kontakt

Telefon: +49 (0)611 55-13101


Darüber hinaus nimmt auch jede andere Polizeidienststelle Ihre Hinweise entgegen.

BREMEN: Tötungsdelikt z. N. von Adelina Pismak (2001)

Wer tötete Adelina Pismak?

Mich lässt dieser Fall nicht mehr los, weil ich immer wieder hoffe die Polizei kann den Mord an Adelina Pismak aufklären. Ich hatte hier im Blog schon öfter davon berichtet, aber bis heute gibt es nichts Neues. Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen. 

Die 10-jährige Adelina Pismak aus Bremen-Kattenturm wurde zuletzt am Donnerstag, 28.06.2001, gegen 17:30 Uhr gesehen, als sie auf dem Rückweg von ihrem Großvater in die elterliche Wohnung war. Am 07.10.2001 wurde der Leichnam von Adelina in einem blauen Plastiksack verpackt von einer Pilzsammlerin gefunden.

 (verweist auf: Adelina Pismak Bild 1)
Adelina Pismak
Foto: Polizei


Fundort ist das sogenannte 'Pastorenwäldchen' in der Leester Marsch in der Gemeinde Weyhe-Leeste bei Bremen.

Es handelt sich dabei um ein ca. 180 x 46 m großes Waldstück in einem überwiegend landwirtschaftlich genutzten Gebiet südlich von Bremen.

Bei der von einem oder mehreren unbekannten Tätern verübten Tat handelt es sich um ein Sexualdelikt.

In unmittelbarer Nähe des Ablageortes wurden sechs im Waldboden verscharrte Damenbadeanzüge sowie eine Umstandsmiederhose, ein Top und drei Strumpfhosen gefunden.

Neben verschiedenen Tätertypen aus dem Deliktsbereich der Sexualstraftäter wird aufgrund des Fundes der Badeanzüge nicht ausgeschlossen, dass insbesondere Personen als Täter in Frage kommen könnten, die als transvestitisch veranlagte Fetischisten einzustufen sind.

Beim transvestitischen Fetischismus wird die Kleidung des anderen Geschlechts hauptsächlich zur Erreichung sexueller Erregung getragen. Das Tragen der Fetischgegenstände oder Kleidung soll den Anschein erwecken, dass es sich um eine Person des anderen Geschlechts handelt. In diesem Zusammenhang ist auffällig, dass der zuletzt von Adelina getragene kurze blaue Wollrock beim Leichenfund fehlte!

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Detailinformationen zur Fahndung

Personalien:

Familienname: Pismak
Vorname: Adelina

Geschlecht: weiblich
Alter: 10 Jahre
Größe: 140 cm
Sprache/Dialekt: deutsch (fließend), russisch (Muttersprache), englisch (gering)

schlank, dunkelblondes bis braunes offenes Haar, grau-blaue Augen, Brillenträgerin

kleine (braune) Pigmentflecken am ganzen Körper, schwarzer, stecknadelkopfgroßer Pigmentfleck in Höhe des Bauchnabels

weißes bündchenlanges Trägershirt (Gr. 134-140), dunkelblauer (fast schwarzer) glockenförmiger ausgestellter Minirock aus Wolle mit ca. 5 cm langem Schlitz im Bereich des rechten Beines vorne (Gr. 128), weiße Unterhose, blaue Jeanssandaletten mit breitem Jeansriemen im Bereich des Spannes, welcher mit bunten Kunststoffperlen besetzt ist; der Zehenbereich ist frei (Gr. 33-34)

weiße Jutetasche, halbes Graubrot in einer Papiertüte, zwei halbe Stücke Geflügelwurst (eingeschweißt), zwei Tüten Chips "PomBär", Schlüsselbund mit vier Schlüsseln an einem ovalen Metallamulett (Vorderseite: Eiffelturm mit Schriftzug 'Paris', Rückseite: Seitenansicht von Napoleon), Teleskopregenschirm mit schwarzem Knauf, dunkler Stoff mit Karomuster.

 (verweist auf: Adelina Pismak Bild 2)
So sah Adelina am Tag ihres Verschwindens aus.
Foto: Polizei


 (verweist auf: Adelina Pismak Bild 3)
So sah Adelina am Tag ihres Verschwindens aus, nur mit offenen Haaren.
Foto: Polizei
 (verweist auf: Adelina Pismak Bild 4)
Teleskopregenschirm
Foto: Polizei
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Fragen der Kriminalpolizei:

Zeit: 28.06.2001

  1. Wer kann Angaben zum Verbleib der o.g. Gegenstände, insbesondere zu dem kurzen blauen Wollrock machen?
  2. Wer kann Angaben über Auffälligkeiten in dem sogenannten "Pastorenwäldchen" machen?


Für Hinweise, die zur Aufklärung des Verbrechens führen, wurde eine Belohnung in Höhe von insgesamt 10.000 EURO ausgesetzt.


Sie haben einen Hinweis? Hier können Sie Ihren Hinweis abgeben:

Sachbearbeitende Dienststelle:

Polizei Bremen
Polizeidirektion
Kriminalpolizei
In der Vahr 76
28329 Bremen

Telefon: +49 (0)421 362-3888


Kontaktdaten Bundeskriminalamt

Bundeskriminalamt Wiesbaden
Kriminaldauerdienst
Kontakt

Telefon: +49 (0)611 55-13101


Darüber hinaus nimmt auch jede andere Polizeidienststelle Ihre Hinweise entgegen.

Mittwoch, 15. Februar 2017

HAMBURG: Tötungselikt z.N. von Martin Marek (2001)

Keine Hinweise auf den Täter-Kripo sucht bis heute Zeugen


Am  14. Oktober 2001 wurde der 31-jährige, ehemalige Tänzer, Martin Marek in Hamburg ermordet. Einige Fernsehsendungen, wie "Ungeklärte Morde" auf  RTL2 und "Aktenzeichen xy" im ZDF suchten nach Zeugen und nach dem Mörder von Martin Marek. Leider bis heute vergebens! Ich möchte auch hier im Blog nochmal auf diesen Ungeklärten Mordfall aufmerksam machen.

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Wer tötete Martin Marek?

Ein Raubmord an der Alster beschäftigt die Hamburger Mordkommission noch heute. Spaziergänger hatten am Sonntag,  den 14. Oktober 2001, die Leiche eines Mannes in einem Gebüsch zwischen Außen- und Binnenalster gefunden. Der 31-Jährige war erstochen worden. Offenbar hatte der Täter den Mann umgebracht, um dessen Geld an sich zu bringen. Am Tatort fand die Spurensicherung die Brieftasche des Opfers. Geld Scheck- und Kreditkarten fehlten. Bislang ist noch nicht ganz klar, ob der 31-Jährige am Auffindeort getötet wurde oder ob der Mann von seinem Mörder dorthin geschleppt und ausgeplündert wurde.

Am frühen Nachmittag hatte ein Passant den leblosen Körper des Opfers Martin Marek das erste Mal gesehen. Der 31-Jährige lag neben einem Trampelpfad in einem Gebüsch in einer Grünanlage, die sich gegenüber der Kunsthalle in Richtung Lombardsbrücke befindet. Der kleine Weg wird viel benutzt. Viele Leute, die von einem Spaziergang an der Alster noch einen Abstecher zur Kunsthalle machen wollen, nehmen ihn als Abkürzung. Aber auch Süchtige nutzen die Büsche, um sich hier Heroin zu spritzen oder Crack zu rauchen. Auf dem Boden neben dem Trampelpfad sind Fixerutensilien verstreut. 

Das war offenbar auch dem Spaziergänger bekannt. Deswegen ging er auch erst einmal weiter. "Der Zeuge dachte, dass der Mann dort schliefe", sagt ein Kripomann. Erst als der Spaziergänger später wieder an der Stelle vorbei kam und der Mann immer noch in gleicher Stellung in dem Gebüsch lag, rief er die Polizei. Die eintreffenden Beamten stellten fest, dass der 31-Jährige getötet worden war.

Die Grünanlage wurde abgesperrt, die Mordkommission alarmiert. Bis in den späten Abend sicherten Ermittler Spuren. Untersuchungen in der Gerichtsmedizin ergaben, dass Martin Marek mehrere Messerstiche in Kopf und Hals erlitten hatte.

Einen Hinweis auf den Täter gibt es bislang nicht. 


Das aus Stralsund stammende Opfer war erst vor kurzem nach Hamburg gekommen. Seit über einem Jahr lebte der Mann allein in einer kleinen Wohnung im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses an der Mohlenhofstraße, ganz in der Nähe des Tatortes. Anwohner beschreiben den 31-Jährigen, der in einem Call-Center arbeitete, als unauffälligen, netten Nachbarn. "Er war immer nett und höflich, war sehr zurückhaltend und wirkte fast ein bisschen schüchtern", beschreibt ihn damals eine Anwohnerin. Engeren Kontakt hätte der 31-Jährige aber kaum zu den Nachbarn gehabt.
Martin Marek war das letzte mal am Sonnabend gegen 17.25 Uhr lebend gesehen worden. Todeszeitpunkt ist aber erst Sonntag. Was Martin Marek in der Gegend Ferdinandtor gemacht hat, ist noch unklar. Möglicherweise hat er einen ganz normalen Spaziergang unternommen. Sicher ist, dass er nicht arbeiten gewesen war.


Die Mordkommission sucht jetzt Menschen, die den Mann in der Zeit von Sonnabendabend, den 13. Oktober 2001, bis zum Sonntag, den 14. Oktober 2001, gesehen haben. Martin Marek trug zum Zeitpunkt seines Todes weiße Jeans, schwarze Wildlederschuhe mit beigefarbenen Schnürsenkeln, ein offen getragenes, graukariertes Hemd und ein schwarzes T-Shirt. Außerdem bittet die Mordkommision, Bekannte des 31-Jährigen, die Angaben zu seinen Gewohnheiten und seinen Lebensumständen geben können, sich zu melden. Darüber sucht die Mordkommission Passanten, die am Sonntag in der Gegend auffällige Beobachtungen gemacht haben.

Hinweise nimmt die Mordkommission unter Telefon 042 86-567 89 entgegen.

Samstag, 11. Februar 2017

UPDATE/DESSAU: Tötungsdelikt z.N. von Rene Anton

Polizei sucht Zeugen

Der Tipp kam am zweiten Weihnachtsfeiertag. An den Stillingen, einem See im Dessauer Norden, wurde ein Mann erschossen und angezündet. Ein Jahr später sind die Rätsel nicht geringer geworden. Die Mörder des 29-jährigen René A. sind noch nicht gefunden. Ich habe ja schon länger hier im Blog, über den Fall berichtet. Am Mittwoch wurde nun auch in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen xy" darüber berichtet. Es wurde ein Filmbeitrag über den Fall ausgestrahlt. Daher möchte ich auch noch mal den Fall hervorheben.




Wer tötete René A,?
Foto: Polizei

Die Ermittler sind damals wie heute wortkarg. Klar ist: René A. ist mit großer Wahrscheinlichkeit am 22. Dezember ermordet worden - am Donnerstag vor einem Jahr. 

Der 29-Jährige Rene A. hatte damals in der Vorweihnachtszeit sein Haus im Oranienbaumer Stadtteil Goltewitz verlassen. Er führte eine größere Summe Bargeld mit sich.  Er verlies die Wohnungen mit unbekanntem Ziel. Wo sich A. genau aufgehalten hat, ist bislang heute unklar: Ein Handy, das ein Bewegungsprofil ermöglicht, hatte der Mann nicht dabei - oder es wurde nicht gefunden.

Am Abend des 22. Dezember wurde dafür der Ford Focus von A. entdeckt - im Vorderen Tiergarten, einige Kilometer vom Fundort der Leiche entfernt. Der Wagen war völlig ausgebrannt.

Im August hatten sich Polizei und Staatsanwaltschaft das letzte Mal an die Öffentlichkeit gewandt, zehn Fragen zu dem Mord und zu zahlreichen Fundstücke in der Nähe des Tatorts formuliert und 10.000 Euro Belohnung ausgelobt.

Sogar Flugblätter wurden im Stadtgebiet verteilt. „Die Tat lässt Hinrichtungscharakter erkennen“, hatte der Dessauer Staatsanwalt Olaf Braun damals erstmalig erklärt, ohne aber einen Schuss oder das Anzünden der Leiche zu bestätigen.




Wer kann die konkreten Fragen der Staatsanwaltschaft und Polizei zum Fall beantworten?


  • Wer kann etwas zu den möglichen Drogengeschäften von René Anton sagen?
  • Wer weiß, zu wem er in diesem Zusammenhang Kontakt hatte, mit wem er Geschäfte machte oder wer ihn unterstützt hat?
  • Wo und unter welchen Umständen wurde René A. im Zeitraum vom 20. bis 22. Dezember 2015 gesehen?
  • Welche Personen- und Fahrzeugbewegungen sind am 22. Dezember an den Stillingen und im Hinteren Tiergarten festgestellt worden?
  • Wer kann Angaben zur Ablage und Herkunft der am 22.12.15 festgestellten Matratze, Metallspüle und des Verpackungsmülles machen?
  • Wer kann Angaben zum Verbleib der im Bild dargestellten Metallspüle machen?
  • Wer kann Angaben zur Ablage und Herkunft der am 26.12.15 am Leichenfundort entdeckten E-Shisha machen?
  • Wer kann Angaben zu dem ausgebrannten Pkw Ford Focus, Kennzeichen WB-RG 2011, machen? Wo ist dieser am 22. Dezember 2015 gesehen worden?
  • Wer kann Angaben zum Erwerb oder der Verwendung des Brandbeschleunigers machen?
  • Wer hat am Abend des 22. Dezember im Bereich des Tiergartens, der Ludwigshafener Straße (Tannheger Brücke) bzw. der Einfahrt in den Tiergarten an der B 185 eine oder mehrere Personen gesehen, die durch stark verschmutztes Schuhwerk aufgefallen sein könnten?


Zeugen können sich unter der kostenfreien Rufnummer 0800/ 6000-670 oder per E-Mail an lfz.pd-ost@polizei.sachsen-anhalt.de bei der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost zu melden.

Donnerstag, 9. Februar 2017

KÖLN: Tötungsdelikt z.N. von Helmut Hahn

Wer tötete Helmut Hahn?

Als in Köln ein 98-Jähriger tot in seiner Wohnung gefunden wird, deutet nichts auf ein Verbrechen hin. Doch die Obduktion deckt auf: Der alte Mann wurde ermordet.

Helmut Hahn ist 98 Jahre alt. Er lebt allein in einer Wohnung im Kölner Stadtteil Dellbrück. Im selben Haus hat sein Sohn eine Anwaltskanzlei. Der Sohn schaut regelmäßig nach seinem Vater. Fast täglich kommen auch seine Kinder zum Frühstück bei Helmut Hahn vorbei. So auch am Montag, dem 9. Mai 2016 – einen Tag nach Muttertag.
Das Mordopfer: Helmut Hahn.
Wer tötete Helmut Hahn?
Foto: Polizei


Nur wenige Stunden später findet der Sohn Helmut Hahn tot in der Wohnung. Zunächst deutet nichts auf ein Verbrechen hin. Aber die Obduktion ergibt, dass der alte Mann ermordet wurde.

Helmut Hahn war am Vormittag im Viertel unterwegs – unter anderem in einer Apotheke und auf einem nahe gelegenen Friedhof, auf dem sich das Grab seiner Frau befindet. Er war mit seinem Gehstock unterwegs und trug einen beigefarbenen Hut und eine grau-beige Weste. Möglicherweise hat er die Täter überrascht, als er nach Hause kam – oder aber sie sind ihm gefolgt. Nach dem Mord in der Wohnung in der Dellbrücker Hauptstraße haben sie – so die Vermutung der Polizei – sofort die Flucht ergriffen und nicht nach Beute gesucht.

Zeugin macht wichtige Beobachtung

Zur tatrelevanten Zeit sieht eine Zeugin zwei junge Männer, die aus dem Haus in der Dellbrücker Hauptstraße, gegenüber der Regenbogenschule, kommen. Einiges spricht dafür, dass sie mit der Tat zu tun haben könnten. Ein anderer Zeuge beobachtet vermutlich dieselben Männer kurz darauf einige Straßen weiter, wie sie in Richtung eines Parkplatzes in der Radiumstraße gehen. Wenig später fahren sie mit einem Auto weg, an dessen Steuer ein dritter Mann gesessen haben soll.


Täterbeschreibung:

Einer der Männer war 16 bis 20 Jahre alt, schlank, blonde, strähnige Haare, insgesamt ungepflegtes Äußeres.

Der andere Mann war ebenfalls 16 bis 20 Jahre alt, etwa 1,75 m groß, korpulent, schwarze, lockige Haare, gepflegte Erscheinung, dunkle Kleidung.
Phantombilder der Tatverdächtigen
Täterbeschreibung, Phantombilder
Foto: Polizei


Beschreibung des Autos:

dunkler, eventuell dunkelgrüner Kombi mit litauischem Kennzeichen. Das Auto war vermutlich auf einem Parkplatz an der Radiumstraße abgestellt.

Frage nach Zeugen:

  1. Wer hat Helmut Hahn am Vormittag des 9. Mai 2016 gesehen, in Begleitung oder allein?
  2. Ist ihm womöglich jemand gefolgt?
  3. Hat jemand in Tatortnähe Beobachtungen gemacht, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten? Am Tattag wurde ein Schulausflug mit Bussen veranstaltet, die zur Tatzeit von der Regenbogenschule weggefahren sein dürften.
  4. Wer kennt die beiden Männer?
  5. Sind die beiden Männer noch anderen Zeugen aufgefallen?

Belohnung: Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, sind Belohnungen von insgesamt 11.500 Euro ausgesetzt.

Zuständig: Kripo Köln, Telefon 0221 / 22 90

Donnerstag, 26. Januar 2017

UPDATE/BERLIN: Vermisst Irma Kurowski



Tatverdächtiger zu zwei Mordfällen 
- Wer kennt Josef Szcurek?
Mit der Veröffentlichung von Bildern bittet die Polizei Berlin um Hinweise zu dem festgenommenen Tatverdächtigen Josef SZCZUREK.

Bildvergrößerung: Bild des Tatverdächtigen 1998 PassBildvergrößerung: Bild des TatverdächtigenBildvergrößerung: Bild des Tatverdächtigen 1998
              Wer kennt Josef Szcurek?


Die 8. Mordkommission des Landeskriminalamtes ermittelt aktuell in Zusammenhang mit dem Mord an dem Rentner Heinz NEIDHARDT, der am 9. Januar 2017 tot in einer Tiefkühltruhe in seiner Wohnung in der Hosemannstraße 18 in Prenzlauer Berg gefunden wurde, sowie zu dem Verschwinden der Rentnerin Irma KUROWSKI. Frau KUROWSKI wohnte offiziell bis zum Jahr 2002 in der Naugarder Straße 49 in Prenzlauer Berg. Seit Ende 2000 fehlt von ihr jedes Lebenszeichen. Es muss davon ausgegangen werden, dass auch Frau KUROWSKI einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist.
Der festgenommene 55-jährige Beschuldigte Josef SZCZUREK ist dringend verdächtig, beide Taten begangen zu haben.

Die 8. Mordkommission fragt:

  1. Wer kennt den Beschuldigten Josef SZCZUREK?
  2. Wer kann Angaben zu dessen persönlichen Kontakten und Aufenthaltsorten machen?

Von besonderem Interesse sind dabei die Jahre 2000 bis 2008.


Hinweise nimmt die 8. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 – 911 888, per E-Mail an LKA118@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.




Polizei bittet um Mithilfe-Verbrechen vermutet

Im Zusammenhang mit dem Mord an dem Rentner, der am 9. Januar 2017 tot in einer Tiefkühltruhe gefunden wurde, konnte festgestellt werden, dass der 55-jährige Tatverdächtige auch Zugriff auf die Rentenzahlungen einer heute 92-jährigen Frau hatte.
Irma KUROWSKI wohnte bis zum Jahr 2002 in der Naugarder Straße 49 in Prenzlauer Berg und ist seit Ende 2000 verschwunden. Im selben Haus wohnte in dieser Zeit auch der Tatverdächtige. Die Seniorin wurde im August 2002 von Amts wegen bei dieser Anschrift abgemeldet. Es muss davon ausgegangen werden, dass Frau KUROWSKI einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist.




Bildvergrößerung: Irma Kurowski
Irma Kurowski



Die 8. Mordkommission fragt:

  1. Wer kannte Irma KUROWSKI und wo wurde sie zuletzt gesehen?
  2. Wer kann Hinweise zu Verwandten oder Kontaktpersonen von Frau KUROWSKI geben?

Hinweise nimmt die 8. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 – 911 888, per E-Mail an LKA118@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.


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Erstmeldung vom 23. Januar 2017 – Festnahme nach Tötungsdelikt

Polizeibeamte haben in der vergangenen Woche einen Mann wenige Tage nach einem Leichenfund in Prenzlauer Berg festgenommen. Ein Ermittlungsrichter erließ einen Haftbefehl wegen des Verdachts des Raubmordes.
Ein Mieter eines Wohnhauses in der Hosemannstraße meldete seinen Nachbarn bei der Polizei als vermisst, den er schon lange nicht mehr gesehen hatte. Am 9. Januar 2017 öffneten Feuerwehrleute auf Anforderung der Polizei gegen 19 Uhr die Wohnung des vermissten Rentners. Schließlich entdeckten die Beamten den 90-Jährigen in der Tiefkühltruhe. Bei der rechtsmedizinischen Untersuchung in der Charité stellte sich heraus, dass der betagte Herr Opfer eines Tötungsdeliktes geworden war.
Die gemeinsamen Ermittlungen der 8. Mordkommission und der Staatsanwaltschaft führten zu dem Verdacht, dass der Rentner schon vor etwa zehn Jahren getötet und eingefroren worden sein könnte. Während der Ermittlungen stellten die Beamten auch fest, dass noch im Dezember und Januar Geld von einem Unbekannten von dem Konto des Toten abgehoben worden war. Von diesem Mann wurden Videoaufnahmen in einer Bankfiliale gesichert. Ein Tatverdächtiger, der vom äußeren Erscheinungsbild der in der Bankfiliale gefilmte Mann zu sein schien, wurde schließlich am Abend des 10. Januar 2017 in der Nähe der Wohnung des Rentners festgenommen. Dieser 55-Jährige führte persönliche Gegenstände des Opfers mit sich. Am Mittwoch erließ ein Richter einen Haftbefehl gegen ihn.
Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar und Gegenstand der weiter andauernden Ermittlungen.

Sonntag, 22. Januar 2017

MÜNCHEN: Tötungsdelikt z. N. von Kristin Harder

Wer tötete Kristin Harder?

Ich möchte nochmal besonders auf den Mordfall Kristin Harder aufmerksam machen. Dieser Fall beschäftigt mich immer wieder und ich hoffe, das ihr Mörder auch so langer Zeit doch noch gefasst wird.
Eine junge, begabte Münchner Sprachstudentin aus bestem Hause, die in der Nacht zum 12. Dezember 1991 bei einem Bummel durch Münchner Szene-Lokale verschwand. So endete an jenem Samstag die letzte Hoffnung einer Familie, die geliebte Tochter lebend wiederzusehen. Und es begann die  immer währende Suche nach einem gefährlichen Frauenmörder, der seine Spur mit grausamer Präzision verwischte.


Wer tötete  Kristin Harder?


Kristin Harder war eine selbstbewusste und intelligente junge Frau, der die ganze Welt offen zu stehen schien. Ihr Studium – Kristin wurde in Vancouver/Kanada geboren und sprach fünf Sprachen fließend – hatte sie nach München geführt. Sie bewohnte ein Apartment im eleganten Stadtteil Gern, hatte gute Freunde und natürlich auch Verehrer. Weihnachten 1991 wollte sie bei ihrer kranken Mutter in Spanien verbringen, die in Marbella eine Immobilien-Agentur führte. Das Ticket hatte sie schon gekauft. Doch diese Reise trat Kristin nicht mehr an.

Ihre Spur verliert sich im Münchner Nachtleben. Der letzte bekannte Mann, der Kristin noch lebend sah, war ein heute Anfang 50-jähriger Manager. Er lernte Kristin am Abend des 11. Dezember 1991 im Neuhauser In-Lokal „Frundsberg“ (heute „Big Easy“) kennen. Kristin hatte einen Grund zum Feiern: Sie hatte ihr Examen am Sprachen- und Dolmetscherinstitut bestanden. Gemeinsam fuhren die beiden noch ins Nachtcafé am Maximiliansplatz.
Um 1.30 Uhr drängte die Studentin zum Aufbruch. Der Manager wollte sie heimfahren, zumal Kristin schon einen kleinen Schwips hatte. Doch die Studentin lehnte ab: „Wir tauschten noch unsere Telefonnummern. Dann trennten sich unsere Wege. Kristin machte sich allein auf den Weg ins Schumann’s“, berichtete der Manager später der Mordkommission .Von diesem Zeitpunkt an hat niemand mehr Kristin gesehen...!

Am Samstag, den 11. April 1992 wurde in einem kleinen Wäldchen im Stadteil Neubiberg, ein blauer Müllsack gefunden, in dem sich ein  komplettes linkes Bein befand. Das Bein wurde sauber am Hüftgelenk und Kniegelenk in zwei Teile zerteilt. Der Müllsack wurde zufällig bei Aufräumarbeiten von Freiwilligen Umweltschützern  gefunden. Der Wald ist auch als Bahnhofswäldchen bekannt. Das Bein steckte unter einer Baumwurzel im Erdreich, nicht weit entfernt von einer Straße.Das Bein – so ergaben bald die Tests – gehörte Kristin Harder (28).



Unter dieser Baumwurzel, wurde der Müllsack mit den Leichenteilen gefunden.


Rückblickend meinte der Manger, dass Kristin für diese Nacht längst „einen festen Fahrplan hatte“. Angeblich wollte sie im Schumann’s auf gut Glück Freunde suchen. 

Vielleicht hatte sie aber auch eine feste Verabredung – mit ihrem Mörder?

Kristin stellte hohe Ansprüche an Männer. Darum glaubt die Mordkommission bis heute, dass dieser Mörder ein attraktiver und vertrauenswürdig wirkender Mann gewesen sein muss, der einen gewissen gesellschaftlichen Status erfüllte oder zumindest glaubhaft vorgaukelte.

Eine Untersuchung des Beines brachte schauerliche, für die Angehörigen schier unerträgliche Details ans Tageslicht. Kristins Körper nämlich war fachgerecht – wie es ein Jäger, ein Metzger oder ein Arzt könnte – mit einer Flex zersägt und dann tiefgefroren worden. Genau so kann es auch jemand sei, der einen ganz anderen Beruf hat, es reicht etwas anatomisches Grundwissen zu haben. Mörder, die zu derart grauenvollen Aktionen fähig sind, fahren manchmal hunderte Kilometer weit, um ihre Spuren zu verwischen. Zu dieser Sorte scheint auch Kristins Mörder zu gehören. Denn am 14. August desselben Jahres – vier Monate nach dem Fund des Beines – wurde der zweite und letzte makabere Fund im Mordfall Harder gemacht: Im Isar-Rechen bei Landshut trieb der rechte Unterarm der Münchner Studentin an. Danach wurde nichts mehr von Kristin Harder gefunden.

Im Frühjahr 2003 nahm die Mordkommission den Fall Harder wieder auf. Dabei rückte der ehemalige Zeuge und Manager, in den Mittelpunkt der Ermittlungen. Er hatte nach Kristins Verschwinden auf eigene Faust recherchiert. Das machte ihn verdächtig – ebenso wie angebliche Widersprüche in seinen Aussagen. Empört suchte der Manager, zusammen mit seinem Anwalt Dr. Thomas Etzel die Öffentlichkeit, setzte 1000 Euro Belohnung für Hinweise auf den Mörder aus. Er gab freiwillig eine DNS-Probe ab und es gab keine Übereinstimmungen. Der Manager hatte nichts mit dem Mord zu tun. Die Ermittlungen gegen ihn wurden wieder eingestellt. Auch in der Sendung "Ungeklärte Mordfälle" wurde nach dem Mörder von Kristin Harder gesucht- leider auch ohne Ergebnis.

Auch noch heute geht, der Fall, vielen nicht mehr aus dem Kopf. 

Der Fall Kristin Harder bleibt bis heute ungeklärt.

Samstag, 14. Januar 2017

GREVEN: Tötungsdelikt z. N. von Süleyman Duman

Zeugen gesucht

Auf einem Wirtschaftsweg neben dem Dortmund-Ems-Kanal entdecken Spaziergänger am Aschermittwoch 2015 ein ausgebranntes Auto. Die Polizei wird verständigt. Die Beamten machen eine schreckliche Entdeckung: Auf dem Rücksitz des Wagens liegt ein bis zur Unkenntlichkeit verbrannter Mensch. Der Beginn eines bis heute ungeklärten Mordfalls für die Kripo Münster.

Süleyman Duman
Wer tötete Süleyman Duman?
Foto: Polizei

Die Identität des Toten ist schnell geklärt: Es ist der Eigentümer des ursprünglich blauen Mercedes A 140, Süleyman Duman. Die Obduktion des 44-jährigen Mannes ergibt: Er hat noch gelebt, als der Wagen angezündet und verbrannt wurde. Der Kripo gelingt es, die letzten Tage des offensichtlichen Mordopfers zu rekonstruieren.


Süleyman Duman hat eine Frau und zwei Kinder. Doch die Ehe ist schief gegangen, seit einem Jahr lebt er getrennt von seiner Familie. Die Trennung hat er allerdings nicht verkraftet. Er leidet unter schweren Depressionen. Anfang des Jahres hat er sich deshalb auf Anraten seines Arztes in stationäre Behandlung begeben. Mehrere Wochen lang ist er im Landeskrankenhaus in Lengerich therapiert worden. Während seines Aufenthalts machte er die Bekanntschaft einer Patientin, mit der er sich ausnehmend gut versteht. Während Duman am 5. Februar 2015 die Klinik wieder verlässt, muss sie noch weiter dort bleiben. Beim Abschied vereinbaren beide, weiter in Kontakt zu bleiben.

Sein Arzt schreibt Duman weitere vier Wochen krank – eine Zeit, die für den agilen Mann eher Langeweile bedeutet. Gelegentlich geht er in ein Wettbüro, wo er um kleinere Einsätze spielt. Und tatsächlich: Bei seinem letzten Besuch dort gewinnt er etwa 10.000 Euro. Davon kauft er sich zunächst ein neues Handy. Mit dem Rest will er einen kleinen Kredit ablösen, den er vor einiger Zeit bei einer Bank in Osnabrück aufgenommen hat. Er vereinbart einen Termin am Nachmittag des Rosenmontags. Ein Bekannter, der ihm auch schon bei der Kreditaufnahme zur Seite gestanden hatte, soll ihn wieder begleiten.

Die beiden wollen sich in der Klinik in Lengerich treffen. Dort besucht Süleyman Duman an diesem 16. Februar 2015 wieder seine Bekannte. Sie ist die wohl letzte Zeugin, die Duman lebend gesehen hat. Auf dem Klinikgelände verliert sich Süleyman Dumans Spur. Was danach geschehen ist, lässt sich für die Kripo nur erahnen: Sein Besuch endet gegen 15.30 Uhr. Das Geld, das er zur Bank bringen will, hat er dabei.

Nachdem Duman sich von seiner Bekannten verabschiedet hat, dürfte er das Klinikgelände in Richtung Parkplatz durchquert haben, vermutlich in Begleitung zweier Bekannter.

Irgendwo dürfte Süleyman überwältigt und seines Geldes beraubt worden sein. In bewusstlosem Zustand wurde er vermutlich in seinem eigenen Auto an den Dortmund-Ems-Kanal gefahren. Dort wurde der Wagen mit einer brennbaren Flüssigkeit überschüttet und angezündet. Süleyman Duman ist bei lebendigem Leib auf dem Rücksitz des Wagens verbrannt.

Die Kripo nahm zwei Tatverdächtige genau unter die Lupe und ist überzeugt davon, dass sie mit der Tat zu tun haben – was die Männer allerdings bestreiten.

Fragen nach Zeugen:

  1. Wer hat Süleyman Duman am 16. Februar 2015, dem Rosenmontag, in der LWL-Klinik in Lengerich gesehen – möglicherweise in Begleitung eines oder zweier Männer? Duman trug eine schwarze Jacke mit Reißverschluss, dazu Blue-Jeans und braune halbhohe Lederstiefel.
  2. Wer hat gesehen, wie Süleyman Duman – allein oder in Begleitung – die Klinik an diesem Tag verlassen hat und draußen auf dem Parkplatz in sein Auto – einen blauen Mercedes A 140 mit dem Kennzeichen BF (Burgsteinfurt) – SE 39 gestiegen ist?
  3. Wer hat Süleyman Dumans Mercedes am 16. Februar 2015 nach 15.30 Uhr noch gesehen?
  4. Wem ist der Mercedes auf dem Parallelweg am Dortmund-Ems-Kanal zwischen Rosenmontag und Aschermittwoch aufgefallen? Er stand bei Schmedehausen in der Nähe eines Motocross-Geländes.
  5. Wer hat Süleyman Duman im Februar 2015 in Wettbüros in Greven gesehen – eventuell in Begleitung eines Mannes?

Belohnung: Für Hinweise, die zur Aufklärung des Verbrechens führen, ist eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt.

Zuständig: Kripo Münster, Telefon: 0251 / 275 40 00

Samstag, 7. Januar 2017

TRAUNSTEIN: Tötungsdelikt z. N. von Truus und Harry Langendonk

Mord an Ehepaar in Traunstein vor 20 Jahren


Es ist "eines der brutalsten Verbrechen, das je im Dienstbereich der Kriminalpolizei Traunstein begangen wurde", schreibt das Polizeipräsidium Oberbayern Süd. Gemeint ist damit der Mord an einem holländischen Ehepaar 1997 bei Litzwalchen im Landkreis Traunstein, der noch immer ungeklärt ist. Der Täter ist noch immer unbekannt. 

Nach einem Mann, auf den diese Bilder zutreffen, sucht die Kripo Traunstein. So wurde der Mörder des holländischen Ehepaars zum Tatzeitpunkt beschrieben. − Foto: Polizei
Nach einem Mann, auf den diese Bilder zutreffen, sucht die Kripo Traunstein. So wurde der Mörder des holländischen Ehepaars zum Tatzeitpunkt beschrieben.
Foto: Polizei

Ich habe auch über diesen Fall schon mehrmals berichtet und aus aktuellen Anlass möchte ich auch nochmal auf den Fall aufmerksam machen. Der Mordfall wurde am Samstag, 7. Januar 2017, auf dem Fernsehsender "VOX" gesendet. Der Fall wurde aufgearbeitet und in der Dokumentation "Mörderjagd – Wie Profiler ermitteln" ausgestrahlt. Hierzu schaltete die Kripo Traunstein ein Hinweistelefon.


Die Opfer: Truus und Harry Langendonk. − Foto: Polizei
Die Opfer: Truus und Harry Langendonk.
Foto: Polizei


Anlässlich des 20. Jahrestages des grausamen und noch immer nicht aufgeklärten Verbrechens am Stadtrand von Traunstein geht die Kriminalpolizei in die Offensive. Der Fall ruhte über die Jahre nie und wurde als sogenannter "Cold Case" (kalter Fall) immer wieder weiterentwickelt. Die Ermittler stützten sich dabei zum einen auf neue Möglichkeiten der Kriminaltechnik, Forensik sowie Spurensicherung und Spurenauswertung und suchten zum anderen intensiv die Kontakte in das immer weiter zusammenwachsende europäische Ausland. Sie wurden dabei auch von den "Profilern" der operativen Fallanalyse (OFA) des Polizeipräsidiums München unterstützt.

Was war geschehen?

Auf einem Waldparkplatz an der Staatsstraße Nürnberg–Altenfurt/Feucht wurden in der Nacht zum Sonntag, 8. Juni 1997, in einem ausgebrannten Wohnmobil die Leichen der holländischen Staatsangehörigen Truus und Harry Langendonk gefunden. Das Ehepaar war Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Ermittlungen ergaben, dass der Tatort des Doppelmordes am nördlichen Waldrand neben der Bundesstrasse 304 bei Litzlwalchen, Gemeinde Nußdorf im Landkreis Traunstein, liegt. Die Tatzeit dürfte am Samstag, 7. Juni 1997, gegen 18 Uhr, gewesen sein. Als Tatwaffe wurde eine "Tokarev T33" ausgemacht. Erst gegen 20 Uhr fuhren der oder die Täter mit einem Wohnmobil vom Tatort weg.


In diesem Wirtshaus in Marquartstein hielt sich das Ehepaar kurz vor dem Mord noch auf. − Foto: Polizei
In diesem Wirtshaus in Marquartstein hielt sich das Ehepaar kurz vor dem Mord noch auf.
 Foto: Polizei


Am Sonntag, 8. Juni 1997, also einen Tag nach der Tat, gegen 2 Uhr nachts, nahm ein Taxifahrer unweit des ausgebrannten Wohnmobils in Nürnberg-Altenfurt einen männlichen Fahrgast auf, der am Hauptbahnhof in Nürnberg ausstieg. Von dort aus fuhr diese Person mit einem weiteren Taxi in den Landkreis Traunstein und ließ sich kurz nach 5 Uhr an der Bundesstraße 304 zwischen Aiging und Matzing in der Nähe des Tatortes absetzen. Dort verliert sich seine Spur.

Polizei und Hinterbliebene haben Summe von insgesamt 51.000 Euro zur Belohnung ausgesetzt.

Mit einer solchen Waffe vom Typ Tokarev T33 wurde das Ehepaar ermordet. − Foto: Polizei
Mit einer solchen Waffe vom Typ Tokarev T33 wurde das Ehepaar ermordet. Foto: Polizei

Die Beamten der Kriminalpolizei Traunstein, die trotz jahrelanger intensiver Anstrengungen den Täter bisher nicht identifizieren konnten, beabsichtigen begleitend zur Ausstrahlung der Fernsehdokumentation ein Hinweistelefon zu schalten. 
Unter 0861/9873-444 werden Anrufe entgegen genommen, die vor allem nachfolgende Fragen beantworten sollen:


Aus dem Verhalten des Täters lassen sich Rückschlüsse auf dessen Ortskenntnis in unmittelbarer Tatortnähe schließen. Es muss davon ausgegangen werden, dass der Täter einen Ortsbezug hat, beziehungsweise hatte. 
  • Wer, insbesondere Anwohner oder Personen aus dem regionalen Umfeld des Tatortes, Gemeinde Nußdorf im Landkreis Traunstein, kann eine Person benennen, die zur fraglichen Tatzeit auf die Täterbeschreibung oder das Phantombild passen?

Die Polizei beschreibt den Täter wie folgt:

  • Ca.180 bis 185 Zentimeter groß, damals rund 30 Jahre alt, schlanke Figur, blonde bis dunkelblonde Haare, nackenlang mit gleicher Länge auch über die Ohren reichend, sprach deutsch mit bayerischem oder österreichischem Dialekt
  • Während der Taxifahrt von Nürnberg zurück in die Nähe des Tatortes war der Unbekannte bekleidet mit dunklem, eventuell braunem Sakko, Hemd und Krawatte
  • Hat der Täter psychische Probleme seit der Tat?
  • Alle Beschreibungen zum tatverdächtigen Taxifahrgast beziehen sich auf das Jahr 1997. Der Mann sieht heute möglicherweise ganz anders aus. Auch könnte er bereits nach der Tat sein Aussehen deutlich verändert haben.
  • Derart schwere Delikte können den Täter über Jahre psychisch belasten, teilt die Polizei mit. Dies führt oft dazu, dass sich dieser gegenüber Freunden und Bekannten anvertraut oder mit der Tat prahlt. 
  • Deshalb fragt die Polizei: Wer kann sich möglicherweise an ein solches Gespräch erinnern?
  • Die letzten Tage und Stunden vor dem Gewaltverbrechen können recht genau nachvollzogen werden. Demzufolge dürften sich die Langendonks am Freitag, 6. Juni 1997, auf der Insel Herrenchiemsee aufgehalten haben. Dort wurden sie zwischen 9 Uhr und 11 Uhr am Bootsanlegesteg gesehen. Am Samstag, 7. Juni 1997, befand sich das Ehepaar zwischen 12.30 Uhr und 14 Uhr im Wirtshaus zum Schlossberg in Marquartstein, gegen 14.30 Uhr erfolgte ein Telefonat aus einer Telefonzelle in Siegsdorf, Bahnhofstraße. Anschließend fuhren sie nach Litzlwalchen und hielten sich zur Rast am Waldrand auf. Dort wurde gegen 18 Uhr ihr Leben gewaltsam beendet.

Die Polizei hat noch weitere Fragen zu den Aufenthalten der Langendonks. 
  • Wer konnte das kontaktfreudige Ehepaar am Freitag, 6. Juni, oder Samstag, 7. Juni, zusammen mit anderen Personen beobachten? 
  • Wer ist am Freitag, 6. Juni, oder Samstag, 7. Juni, möglicherweise selbst mit dem kontaktfreudigen Ehepaar ins Gespräch gekommen?

Freitag, 16. Dezember 2016

COTTBUS: Tötungsdelikt z. N. einer 72-jährigen Rentnerin

Zeugen gesucht

Am Freitagabend wurde die Polizei kurz nach 19:30 Uhr zur Inselstraße gerufen, da dort eine leblose Person in ihrer Wohnung gefunden worden war. Nach den Umständen des Auffindens besteht der Verdacht, dass die 82-jährige Frau einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Seit den Abendstunden laufen umfangreiche kriminalpolizeiliche Ermittlungen dazu. Die Tatortarbeit der Kriminaltechniker und die rechtmedizinische Untersuchung des Leichnams werden voraussichtlich mehrere Tage in Anspruch nehmen.
Passbild
82-jährige Dame wurde Opfer eines Tötungsdeliktes

Die Staatsanwaltschaft Cottbus und die Mordkommission der PD Süd suchen im Zusammenhang mit dem Tötungsverbrechen an einer 82-jährigen Rentnerin Zeugen, die sie am Donnerstag (08.12.2016) in der Zeit von etwa 08:00 Uhr bis etwa 15:00 Uhr im Innenstadtbereich von Cottbus gesehen hat.
Wenden Sie sich bitte mit Ihren sachdienlichen Hinweisen telefonisch unter 0355 4937 2642 an die Polizei in Cottbus oder nutzen Sie unter www.internetwache.brandenburg.de

das Internet.

BERLIN: Tötungsdelikt z. N. von Anna Saße

Zeugen im 19 Jahren alten Mordfall gesucht

Vor 19 Jahren, am 14. Dezember 1997, fand die Tochter von Anna Saße ihre Mutter tot in der Adolfstraße im Wedding. Kurz zuvor telefonierten sie noch. Drei Stunden später fuhr die 51-Jährige zur Wohnung ihrer 79 Jahre alten Mutter. 


Anna Saße wurde vor 19 Jahren ermordet.


Die Seniorin lag teilweise unbekleidet, erdrosselt und erstochen auf dem Bett im Schlafzimmer. Die Polizei geht von einem Sexualmord aus. Der Täter war wohl ein junger Mann. 
Schon früher bat die Polizei um die Mithilfe der Öffentlichkeit in diesem Fall, nun fragen die Ermittler erneut:

  • Wer hat damals Beobachtungen gemacht, die er bislang noch nicht der Polizei mitgeteilt hat?
  • Wer kannte einen jungen Mann, dessen Verhalten sich vielleicht nach dem Dezember 1997 auffällig verändert hat?
  • Möglicherweise hat sich der Täter damals ganz oder zumindest teilweise einem anderen Menschen anvertraut. Wer hat Informationen hierzu?
  • Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben, die helfen dieses schwere Verbrechen endlich aufzuklären?

Hinweise nimmt die 3. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 - 911 333 oder per E-Mail an LKA113-Hinweis@polizei.berlin.de entgegen. Zeugen können sich an jede andere Polizeidienststelle wenden.

Dienstag, 29. November 2016

BERLIN: Tötungsdelikt z. N. eines Mitgliedes aus einer Rockergruppierung

Mitglied einer Rockergruppierung erschossen
 – Neue Erkenntnisse – 
Polizei bittet um Mithilfe



Nach dem bisherigen Ergebnis der Ermittlungen sind die Mitglieder des Rockerclubs „Guerilla Nation“, zu denen der am 26. August 2016 Getötete gehörte, wenige Tage vor der Tat von mindestens zwei Personen in einem Renault Mégane Scénic ausspioniert worden. Ein Video zu dem Renault Mégane Scénic liegt der 4. Mordkommission vor.
Trotz intensiver Ermittlungen ist es bisher nicht gelungen, das Auto ausfindig zu machen. Der Renault ist mit Kennzeichen (B-LM 2894) ausgestattet, die nicht zu diesem Fahrzeug gehören.
Auch die Insassen des Fahrzeugs, die als wichtige Zeugen in Betracht kommen, konnten bisher nicht identifiziert werden.



Unbekannter Autofahrer



Gesuchter Renault Mégane Scénic (Bild: Quelle bekannt)



Zu dem gesuchten Renault Mégane konnten folgende Feststellungen getroffen werden:

  • Es handelt sich um einen Renault Mégane Scénic 1 Phase 1.
  • Dieses Modell ist in Deutschland zwischen 1997 und 1999 verkauft worden.
  • Das Fahrzeug verfügt über nachgerüstete Tagfahrscheinwerfer sowie über eine nachgerüstete Anhängerkupplung.
  • Die hinteren Scheiben wurden nachträglich getönt.
  • Die vordere Stoßstange ist nicht in Wagenfarbe lackiert.
  • Möglicherweise handelt es sich um das Sondermodell „Century“.


Die 4. Mordkommission fragt:


  1. Wer kann Angaben zu dem auf dem Foto erkennbaren Fahrer des Renault Mégane Scénic machen?
  2. Wer kennt den abgebildeten Renault Mégane Scénic oder hatte ihn in seinem Besitz?
  3. Wer kann Angaben zu den Nutzern des abgebildeten Renault Mégane Scénic machen?
  4. Wo wurde im Zeitraum um den 26. August 2016 oder auch aktuell ein solches Fahrzeug regelmäßig gesehen?
  5. Wem ist das Kennzeichen B-LM 2894 seit Ende März 2016 aufgefallen?
  6. Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?
  7. Auch die Fragen des Zeugenaufrufs vom 29. August 2016 bleiben aktuell:
  8. Wer hat im Kietzer Weg vor und nach der Tat verdächtige Beobachtungen gemacht?
  9. Wer hat den hellen Kastenwagen mit einer gelben Rundumleuchte gesehen?
  10. Wer hat Personen um die Zeit des Geschehens wahrgenommen?
  11. Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt die 4. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 – 911 444, per E-Mail oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Donnerstag, 17. November 2016

PRIBORN: Vermisst Gerda Wiese

Zeugen gesucht

Gerda Wiesa ist schon seit fast ein Jahr verschwunden und nun wurde der Fall auch bei Aktenzeichen xy im ZDF vorgestellt. Vieles deutet darauf hin, das Gerda Wiese Opfer eines Verbrechens geworden ist. 

Es sollte nur ein kleiner Spaziergang im nahen Wald werden – doch davon kehrte die pensionierte Lehrerin Gerda Wiese nicht zurück. Bei den Ermittlungen stößt die Polizei auf Zeugen, die in diesem Vermisstenfall weiterhelfen wollen. Doch ihre Aussagen widersprechen sich.


Vermisst: Gerda Wiese
Vermisst Gerda Wiese
Foto: Polizei



Die 67-jährige Gerda Wiese lebt allein in einem Haus im kleinen Ort Priborn in Mecklenburg-Vorpommern. Den angrenzenden Wald nutzt sie regelmäßig zum Spazierengehen. Am 5. Dezember 2015 bereitet sie vormittags ein Nikolausessen vor, das am nächsten Tag mit der Familie in ihrem Haus stattfinden soll. Gegen 12.30 Uhr macht sie eine Pause und bricht zum Waldspaziergang auf. Ein Zeuge sieht noch, wie sie in Richtung Wald geht. Hinter ihr ist ein Mann zu sehen – ebenfalls unterwegs in Richtung Wald. Es ist das letzte Lebenszeichen der 67-Jährigen.


Den Mann, der kurz nach Gerda Wiese in den Wald gegangen ist, kann die Polizei schnell ermitteln. Bei der Vernehmung sagt er aus, er habe sie in einen dunklen Kombi steigen sehen. Ein weiterer Zeuge, ein Förster, kann diese Aussage nicht bestätigen.


Gerda Wiesetrug bei ihrem Verschwinden eine graue Jacke
So eine graue Daunenjacke trug Gerda Wiese bei ihren Verschwinden.
Foto: Polizei


Eine dritte Zeugin meldet sich bei den Ermittlern. In der Nacht zum 6. Dezember 2015, gegen 2 Uhr, also etwa 13 Stunden nach Gerda Wieses Verschwinden, hat sie in Priborn angeblich ein silberfarbenes Auto gesehen. Es sei auffällig langsam und mit ausgeschaltetem Licht gefahren. Hat der Wagen etwas mit Gerda Wieses Verschwinden zu tun?


Personenbeschreibung (zum Zeitpunkt des Verschwindens):

  • 67 Jahre alt, 
  • 1,57 m groß, 
  • blond-braun gefärbte Haare; 
  • Kleidung: vermutlich dunkle Jeans, hellgraue, kurze Winterjacke.
  • Gerda Wiese hatte einen Schlüsselbund dabei.


Fragen nach Zeugen:

  1. Wer hat Gerda Wiese nach dem 5. Dezember 2015 noch gesehen?
  2. Wer hat in der Nacht zum 6. Dezember 2015 den silberfarbenen Wagen mit ausgeschaltetem Licht in Priborn gesehen?
  3. Wer hat generell Beobachtungen gemacht, die mit dem Verschwinden der 67-Jährigen in Verbindung stehen könnten?

Belohnung: Für Hinweise, die zur Aufklärung des Falls führen, ist eine Belohnung von 2.500 Euro ausgesetzt.

Dienstag, 8. November 2016

UPDATE/EMMENDINGEN-KUFSTEIN: Tötungsdelikt z.N. von Carolin Gruber und Lucile Klobut

Mord an Joggerin: Polizei verfolgt neue Spur

Im November wird eine Joggerin in der Nähe von Freiburg sexuell missbraucht und ermordet. Nun scheint es einen Ermittlungserfolg zu geben. Denn die Polizei sieht deutliche Parallelen zu einem österreichischen Fall.

Im Fall der Anfang November bei Freiburg getöteten 27-jährigen Joggerin gehen die Ermittler nun davon aus, dass der Täter auch für den gewaltsamen Tod einer 20 Jahre alten Studentin Anfang 2014 in Österreich verantwortlich ist. Beide Taten seien "mit hoher Wahrscheinlichkeit" vom selben Täter begangen worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Freiburg mit.

Die 27-jährige Frau aus Endingen bei Freiburg war am 10. November, vier Tage nach ihrem Verschwinden, tot in einem Waldstück nahe ihres Wohnorts gefunden worden. Sie wurde Opfer eines Gewaltverbrechens. Die Ermittler gehen von einem Sexualdelikt aus. Im österreichischen Kufstein wurde laut Polizei und Staatsanwaltschaft Freiburg im Januar 2014 eine französische Austauschstudentin von einem Unbekannten mit einer Eisenstange erschlagen. Die junge Frau aus Lyon war seinerzeit gegen Mitternacht alleine an der Inn-Ufer-Promenade zu Fuß unterwegs. Wie die Joggerin soll auch die Studentin Opfer eines Sexualdelikts geworden sein. Beide Taten tragen nicht nur dasselbe Muster, auch die Spuren stimmen überein, so ein Polizeisprecher.

Die Ermittler prüfen nun den Angaben zufolge vor allem, welchen Bezug der unbekannte Täter zu den beiden Tatorten Endingen und Kufstein haben könnte. In Österreich nutzte er demnach für die Tat eine Eisenstange, die bei hydraulischen Hebesystemen wie etwa beim Abkippen einer Lkw-Führerkabine eingesetzt wird. Auch die 27-jährige Joggerin sei vermutlich mit einer Eisenstange erschlagen worden

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Wer tötete die Studentin Lucile Klobut und Carolin Gruber?

Da in der Sendung "Aktenzeichen xy ungelöst" über den Fall berichtete und nach Zeugen suchte, möchte ich auch nochmal auf diesen Weg auf den Fall aufmerksam machen und Zeugen ansprechen, die eine Beobachtung gemacht haben oder den möglichen Täter auf dem Phantombild erkennen. Bitte meldet euch bei der Polizei.

Lucile Klobut, 20 Jahre alt, studiert Wirtschaftswissenschaften in Lyon. Im Herbst 2013 kommt sie gemeinsam mit einer Freundin zu einem Auslandssemester an die Fachhochschule Kufstein/Tirol. Hier wird sie Opfer eines Verbrechens.
Bildergebnis für lucile klobut
Lucile Klobut
Foto: Polizei

Lucile ist eine kontaktfreudige junge Frau. In Kufstein lebt sie sich schnell ein und findet viele neue Freunde. Den Jahreswechsel verbringt sie dann in Frankreich, bevor sie im Januar nach Kufstein zurückkehrt. Am 11. Januar 2014 macht sie sich gegen 23.40 Uhr allein auf den Weg zu einer Bekannten. 



Plötzlich reißt der Kontakt ab

Obwohl sie Angst hat, so spät allein unterwegs zu sein, geht sie über die einsame Inn-Promenade. Ständig tauscht sie mit ihrer Bekannten Kurznachrichten übers Handy aus. Doch dann reißt der Kontakt plötzlich ab. Die Bekannte kann sie nicht mehr erreichen. Niemand weiß, wo sie ist.

Am nächsten Morgen erstattet ihre Freundin Vermisstenanzeige bei der Polizei. Die Ermittler versuchen, ihr Handy zu orten. Zeitgleich machen sich mehrere Streifen auf die Suche. Sie finden Luciles Leiche am Inn-Ufer. Lucile wurde mit einer Eisenstange erschlagen. Über das Motiv kann nur spekuliert werden.


Zeugen sehen unbekannten Mann

Aufgrund der Kurznachrichten kann der Tatzeitpunkt ziemlich genau festgelegt werden: wenige Minuten vor Mitternacht. Kurz danach sehen Zeugen einen Mann von der Inn-Promenade in die Stadt hochgehen. Er bleibt am Straßenrand stehen und versucht, seine Kleidung zu säubern. Von ihm gibt es ein Phantombild.


Personenbeschreibung:

  • 35 bis 40 Jahre alt, 
  • 1,70 bis 1,80 m groß, 
  • auffälliger Oberlippenbart, 
  • Brille; 
  • Kleidung: Basecap, gelbes T-Shirt, olivgrüne parkaähnliche Winterjacke mit Kapuze.







Belohnungen: Für Hinweise, die zur Aufklärung des Verbrechens führen, sind mehrere Belohnungen ausgesetzt, insgesamt 10.000 Euro.
Zuständig: LKA Tirol, Telefon 0043 59 / 133 70 33 3


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Wer tötete Carolin Gruber?

Eine Frau aus Baden-Württemberg ist am Sonntag joggen gegangen und nicht zurückgekommen. Die Polizei hat bisher keine Spur von ihr. Doch gestern am Donnerstag, den 10.11.2016 wurde in den Weinbergen eine Frauenleiche gefunden. Heute am 11.11.2016 wurde seitens der Polizei bestätigt, das es sich um Carolin Gruber handelt. Leider sind die schlimmsten Befürchtungen wahr geworden. Meine Gedanken sind nun bei der Familie und ihren Freunden.



27-jährige Joggerin vermisst!
Mit diesen Foto suchte die Polizei nach Carolin Gruber.
Foto: Polizei

Die vermisste Carolin G. aus Endingen ist tot. Das bestätigte die Polizei am Donnerstagabend. Es sei zweifelsfrei ihre Leiche, die am Donnerstag in Endingen (Kreis Emmendingen) bei Freiburg entdeckt worden war.
Weitere Einzelheiten will die Polizei am Freitag mitteilen. Die gerichtsmedizinischen Untersuchungen seien noch nicht abgeschlossen. Ob die Frau getötet wurde, gaben die Ermittler bisher nicht bekannt. Die Tote war in einem kleinen Waldstück des Ortes gefunden worden.
 Am Sonntagnachmittag war die 27-Jährige zum Joggen aufgebrochen und nicht mehr nach Hause zurückgekehrt.

Der Fundort lag in den Weinbergen zwischen Endingen und dem Nachbarort Bahlingen. Die Polizei sperrte den Fundort der Leiche großräumig ab. Ein Verbrechen könne nicht ausgeschlossen werden, sagte der Sprecher. Die Tote war in einem kleinen Waldstück zwischen dem Wohnort der Frau Endingen und Bahlingen gefunden worden. Dem Polizeisprecher zufolge lag die Leiche nicht direkt am Weg, zu Auffindesituation wollte er sich aber nicht genauer äußern.