Dienstag, 6. Juni 2017

WOLFSBURG: Tötungsdelikt z. N. von Romery Altagracia Reyes Rodriguez

Nach Mord an einer Prostituierten 
-5000€ Belohnung ausgelobt

Nach dem Mord an der 33 Jahre alten Prostituierten Romery Altagracia Reyes Rodriguez am 11. November 2016 im Wolfsburger Stadtteil Vorsfelde richtet die Polizei gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig unter www.bkms-system.net/moko-bahnhof ein anonymes Hinweisportal im Internet ein.

Für Hinweise, die zur Ermittlung und Verurteilung des Täters führen, ist eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgelobt.

Romery Altagracia Reyes Rodriguez



An diesem Freitagnachmittag wurde die dominikanische Staatsbürgerin um 15.15 Uhr tot in einem Wohnungsbordell in Vorsfelde in der Straße Am Bahnhof gefesselt aufgefunden. Das Bordell ist in der Region als „Sandy’s Freizeittreff“ bekannt. Die 33-Jährige war dort als Prostituierte tätig.

Die Mordkommission geht inzwischen rund 300 Spuren nach. Die MK geht mittlerweile davon aus, dass sich der Täter am 11. November für einen längeren Zeitraum im Gebäude aufgehalten haben muss. In der Vergangenheit war die spanisch sprechende Getötete in unterschiedlichen Städten Deutschlands als Prostituierte tätig und wechselte ihren Arbeitsort grundsätzlich nach einer Woche. Sie hielt sich seit dem Sonntag zuvor, dem 6. November, in Vorsfelde auf. Vorwiegend inserierte die Liebesdame im Internetportal www.ladies.de unter den Arbeitsnamen Monika, Lorena, Lucia und Natvor
Natascha.olizei Wolfsburg wendet sich nun mit konkreten Fragestellungen an die Öffentlichkeit und bittet um Mithilfe. Die Ermittler betonen, dass – auch unabhängig von den gestellten Fragen – jede Information für die Aufklärung der Tat von Bedeutung sein kann. Die Polizei erhofft sich insbesondere von Kolleginnen des Opfers, aber auch von Freiern, entsprechende Hinweise, die den Arbeitsalltag und die Routinen des Opfers an sich und in dem Bordell beschreiben. Daher sind auf dem anonymen Hinweisportal alle Informationen zu dem Mordfall sowohl in Deutsch als auch in Spanisch vorhanden.

1. In Bezug auf die Fesselung des Opfers vermutet die Polizei keine sexuellen Motive. 
Daher fragen die Ermittler, wer kann Angaben machen, wo derartige Knoten beruflich oder privat verwendet werden? Diese Art der Knotenbindung dürfte gewohnheitsmäßig erfolgt sein.

2. Die Ermittler bitten den Anschlussnutzer der Mobilnummer 0152-07878111 oder Personen, denen diese Rufnummer bekannt ist, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Erkenntnisse belegen, dass mit dieser Nummer mehrfach zwischen dem 6. und 11. November das spätere Opfer angerufen wurde. Der angebliche Handybesitzer existiert nicht, daher erhoffen sich die Beamten auch Hinweise zu der inzwischen gesperrten Rufnummer.

Anonyme Hinweise möglich

Um Ihnen als Hinweisgeber/-in ein Höchstmaß an Vertraulichkeit und Diskretion zu gewährleisten, setzt die Mordkommission die bewährte, internetbasierte Kommunikationsplattform „BKMS“ ein. Das „BKMS“-System bietet die unkomplizierte Möglichkeit, online – und absolut anonym – Hinweise zu geben. Als Absender sind Sie nicht identifizierbar, der Inhalt Ihrer Meldung wird durch Sicherheitstechnik geschützt. Indem Sie sich nach Abgabe Ihrer Mitteilung einen eigenen – ebenfalls vollständig geschützten – Postkasten einrichten, können Sie auch in einen Dialog mit der Polizei eintreten und eine Rückmeldung erhalten. Angaben zu Ihrer Identität sind dabei zu keinem Zeitpunkt erforderlich.

Rechtlicher Hinweis: Über die Zuerkennung und Verteilung der Belohnung wird unter Ausschluss des Rechtsweges entschieden. Die Belohnung ist ausschließlich für an der Straftat nicht beteiligte Privatpersonen und nicht für Amtsträger bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

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