Freitag, 30. Juni 2017

WILKAU-HAßLAU/ OT CULITZSCH: Tötungsdelikt z. N. eines Säuglings

Zeugen gesucht

Nach den Fund einer Babyleiche am 1. Juni veröffentlicht die Polizei nun vier Fotos von verschiedenen Textilien.  Auch in Kripo Live wurde ausführlich darüber berichtet. Die Bilder zeigen ein Handtuch, einen Bettbezug, ein Kapuzenhandtuch sowie eine Strickjacke. In diese „Tücher“ war das Kind eingewickelt. Die Strickjacke wurde in der Nähe gefunden, ein Zusammenhang ist hier noch unklar.

Wer kennt diese Strickjacke?
Foto: Polizei
Ein Mann hatte am Abend des 1. Juni auf der Wiese, unweit der Kirchberger Straße, in Höhe der Bushaltestelle „Schweitzerhaus“, die Leiche eines Neugeborenen gefunden. Die Kripo Zwickau sucht nun Zeugen, die Angaben/Hinweise zur Herkunft der Textilien machen können.

In diesen Kapuzenhandtuch war der Säugling eingewickelt.
Wer kennt dieses Kapuzenhandtuch?

Foto: Polizei


Die Ermittler gehen davon aus, dass sich die Mutter des Säuglings in einer schweren Lebensphase befand und auch heute psychologische Unterstützung benötigen könnte. Aus welchem Lebensumfeld die Mutter stammt, ist unklar, wie auch deren Alter und körperliche Verfassung. Vielleicht hat sie auch schon Kinder oder ist derzeit wieder schwanger.

So hofft die Kripo auch auf Hinweise zu vormals schwangeren Frauen, welche aber nach einer Geburt kein Kind bei sich hatten.


Wer kennt diesen Bettbezug, vermisst ihn oder kennt den Besitzer?
Foto: Polizei

Wer kennt dieses Handtuch?
Wem könnte es gehören?

Foto: Polizei



Vorstellbar ist auch, dass die Schwangerschaft nicht eindeutig zu sehen war, aber die Frau durch ein deutlich verändertes Verhalten auffiel. Dies kann sich wiederspiegeln in Veränderungen der Kleidung, auffälligen Ausflüchten/Erklärungen/Rechtfertigungen für den Abbruch von Kontakten, das Zurückziehen von Bekannten etc. oder generell außergewöhnliche Gewohnheitsveränderungen und auffällige Veränderungen in der Freizeitgestaltung sowie körperliche Anzeichen, wie Gewichtszunahme, Übelkeit, Erbrechen.

Die Kriminalisten bitten die Hinweisgeber auch anzurufen, wenn es bei den gemachten Feststellungen Unsicherheiten gibt, alle Hinweise werden diskret behandelt und ein sensibler Umgang gewährleistet.


Zeugen werden gebeten sich an das Hinweistelefon der Polizeidirektion Zwickau, 0375/ 428 3333 oder per E-Mail an kpi.pd-z2@polizei.sachsen.de zu wenden.

Kommentare:

  1. Hört auf im ganzen Internet über den Jungen alles breitzulegen! Es ist nicht immer so wie die ersten Eindrücke scheinen. Jeder bildet sich dann ein Urteil über die Mama und keiner schaut dahinter was wirklich passierte- weder die Polizei noch andere! Es geht doch nur darum den fall abzuarbeiten- die Beteiligten dem Volk zum frass vorwerfen und fertig! Das hilft auch nicht!!!!!!!! schon gar nicht wenn jeder blöde darüber berichtet! Hört doch einfach auf damit , bitte!

    AntwortenLöschen
  2. Schade, das Du anonym bleibst, wenn Du schon hier bei mir, Deine Meinung schreibst. Ich verurteile, die Mutter nicht, denn ich kenn Ihre Situation nicht, und warum das passiert ist! Ich kann mir vorstellen, das man richtig in einer Notsituation ist, wenn man sowas tut! Aber es muss trotzdem gesühnt werden, denn egal in was für einer desolaten Situation man sich befindet, es gibt immer Möglichkeiten, einer Lösung. Man kann auch vorab, sich Hilfe suchen, in einer Beratungsstelle! Man kann in einem Krankenhaus, anonym das Kind gebären, man kann das Kind in eine Babyklappe legen oder es einfach aussetzen, dort wo es gefunden wird. Man braucht es nicht zu töten. Und wenn man dies tut, dann muss es gesühnt werden! Und das hat was mit Gerechtigkeit zu tun! Und ich berichte nicht blöde, sondern sachlich mit Fakten! Zudem ist es wichtig, darüber zu berichten! Ich finde es Schade, das Du meinen Blog falsch verstehst!

    AntwortenLöschen