Samstag, 22. April 2017

AMAY/BELGIEN: Tötungsdelikt z. N. eines unbekannten Mannes

Wer ist der unbekannte Tote?

Die Staatsanwaltschaft von Huy in Belgien konnte die Ermittlungen auch neun Jahre nach dem Fund einer Leiche in Belgien nicht einstellen und sucht weiter nach der Identität des Mannes, dessen Körper am 19. Juni 2008 gegen 16 Uhr in Amay (B), etwa 140 Kilometer von Luxemburg, gefunden wurde.



Die Polizei bittet jeden, der die auf dem Phantombild abgebildete Person  wiedererkennen sollte, über den Notruf 113 mit den Ermittlern Kontakt aufzunehmen.
Die Polizei bittet jeden, der die auf dem Phantombild abgebildete Person wiedererkennen sollte, über den Notruf 113 mit den Ermittlern Kontakt aufzunehmen.
Foto: Polizei

Der verstümmelte Körper des Mannes war in eine Plastiktüte gepackt und in die Maas geworfen worden. Mehrere Betonblöcke waren an die Plastiktüte befestigt worden - offenbar um zu verhindern, dass die Überreste des Mannes auf die Flussoberfläche gelingen und gesichtet werden würden.


Der Mann konnte bisher nicht identifiziert werden - er war unter anderem auch im Gesicht stark verstümmelt. Ermittler konnten den Todeszeitpunkt bereits auf die Zeitspanne zwischen dem 9. und dem 16. Juni 2008 eingrenzen. Bei der Leiche handelt es sich um einen Mann weißer Hautfarbe, dessen Alter auf 40 Jahre geschätzt wird. Er hatte kastanienbraunes Haar, eine stämmige Figur und sei etwa 1,80 Meter groß gewesen.

Die Leiche war in einer Plastiktüte mit der Aufschrift "Pely Profi 120L Schwergut-Müllsäcke" gefunden worden, was darauf hindeuten könnte, dass der Mörder sich in einem deutschsprachigen Land aufhielt.


Die Aufschrift der Plastiktüte lässt darauf hindeuten, dass sich der Mörder in einem deutschsprachigen Land aufhielt.
Durch die bedruckte Aufschrift auf den blauen Plastiksäcken, konnte  man daraus schließen, das der Mann ein Deutscher war oder Beziehungen in den deutschsprachigen Raum hatte.
Foto: Polizei




Auf Anfrage konnte die Polizei in Luxemburg, die diese Meldung am Donnerstag an die Presse schickte, keine weitere Auskunft geben. So konnte der Presse nicht bestätigt werden, ob es sich neun Jahre nach dem Verbrechen um die erste Suche in Luxemburg handelt oder ob Hinweise darauf hindeuten, dass der Mann sich in Luxemburg aufgehalten habe. Es heißt, vorige Versuche, die Identität des Mannes in Belgien zu ermitteln, seien gescheitert.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft von Huy in Belgien und des Bezirksgerichts Luxemburg wurde die luxemburgische Polizei gebeten, auch in Luxemburg nach Menschen zu suchen, die den Mann identifizieren könnten.

Ein möglicher Wiedererkennungswert könnte ein Tattoo liefern, das der Mann auf seiner rechten Schulter trug. Abgebildet sind auf dem Tattoo zwei ineinander fließende Herzen mit den Vornamen "Peter" und "Sabine".




Ein möglicher Wiedererkennungswert könnte ein Tattoo liefern, das der Mann auf seiner rechten Schulter trug.
Tätowierung des Toten
Wer kennt diese Tätowierung?

Foto: Polizei


Die Polizei bittet jeden, der die auf dem Phantombild abgebildete Person wiedererkennen sollte, über den Notruf 113 mit den Ermittlern Kontakt aufzunehmen.

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