Samstag, 21. Mai 2016

FRANKFURT: Tötungsdelikt z. N. von Tristan Brübach

Mord an Tristan aufgeklärt?


Der Fall Tristan Brübach ist ein Fall, der mir besonders am Herzen lag und liegt. Ich hatte immer gehofft habe, das man den Täter fasst. Auch durch den Kontakt zu Tristans Vater, war ich besonders mit den Fall vertraut und mir ging das Schicksal, der ganzen Familie Brübach nicht mehr aus den Kopf.




Hier könnt ihr nochmal das wichtigste vom Mordfall Tristan Brübach nach lesen:

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Ein unauffälliger Mann (Manred S.), der definitiv fünf Prostituierte getötet hat, soll auch Tristan Brübach bestialisch ermordet haben. Zudem werden noch weitere vier Mordfälle geprüft, ob der Mann auch diese Mordfälle begangen haben kann. 
 Manfred S. († 67): Hat der Killer auch Tristan auf dem Gewissen?
Tristan Brübach
Foto: Polizei


Manfred S. wäre also ein Serienkiller mit zehn Tötungen. Leider kann der mutmaßliche Täter nicht mehr befragt werden, den er ist verstorben. Aber erst durch sein Ableben ist der Stein ins Rollen gekommen, denn in der Garage von Manfred S. wurden Tonnen mit Leichenteilen gefunden.

Mindestens fünf Prostituierte ermordet: Polizei überführt Serienkiller in Hessen
Manfred S. war gut in der Gesellschaft verankert, aber niemand kannte sein Geheimnis.
Foto: Privat


Manfred S. († 67) war offenbar einer der grausamsten Serienkiller Deutschlands, unter seinen Opfern könnte auch der kleine Tristan Brübach († 13) sein.

Die Ermittler der eigens gegründeten Sonderkommission „Alaska“ gehen davon aus, dass S. zwischen 1971 und 1993 mindestens fünf Prostituierte aus dem Frankfurter Bahnhofsviertel umgebracht hat.

Doch inzwischen verdichteten sich die Hinweise, dass S. es nicht nur auf Huren abgesehen hatte. Laut Polizei gibt es Hinweise, dass der Serien-Killer auch für den bislang ungeklärten Mord an dem Jugendlichen Tristan Brübach verantwortlich ist.

Manfred Seel soll fünf Frauen und möglicherweise auch den 13-jährigen Tristan Brübach ermordet haben. 
Wie erkannten die Ermittler Verbindungen zwischen den Taten?


In einer Polizei-Pressemitteilung heißt es: Trotz des scheinbaren Widerspruches, dass es sich hierbei um ein männliches Kind handelt, stehen demgegenüber mehrere, teilweise sehr spezielle Tathandlungen des Täters, welche sich so, oder so ähnlich auch bei den anderen Opfern finden.

Das heißt, das Verletzungsbild des jungen Tristan ist dem der toten Prostituierten sehr ähnlich.

Der Schüler war 1998 mit durchgeschnittener Kehle in einem Tunnel des Liederbachs in Höchst gefunden worden. Der Täter schlug den Schüler am 26. März 1998 bewusstlos und schnitt ihm die Kehle durch.

Ein Ermittler: „Den Leichnam ließ der Mörder erst im Liederbach ausbluten. Dann zog er Tristan im Tunnel die Unterhose runter, setzte einen tiefen Schnitt oberhalb des Schambeines. Der Mörder schnitt den Hodensack auf und entnahm beide Hoden. Dann trennte er an Gesäß und Oberschenkel Muskelfleisch heraus.“ Die abgetrennten Teile nahm der Täter als Trophäen mit.

Die Kripo verfolgte damals 21 000 Spuren, nahm von allen männlichen Anwohnern und Pendlern (18-49) aus westlichen Stadtteilen Fingerabdrücke – ohne Ergebnis.

„Die Art, in der die Tat begangen wurde, ist wie ein Verhaltens-Fingerabdruck für uns“, sagte ein Polizeisprecher. Wegen der besonderen Grausamkeit, mit der vorgegangen wurde, waren den Ermittlern Parallelen aufgefallen.

Den ganzen Fall hatte die Tochter des Killers ins Rollen gebracht.

Landschaftsgärtner Manfred S. führte offenbar ein perfektes Doppelleben. Als er vor etwa zwei Jahren starb, entdeckte seine Tochter in seinem Nachlass eine Tonne mit Leichenteilen.

In einem Fass in der Garage ihres verstorbenen Vaters fand die Tochter Leichenteile
In einem Fass in der Garage ihres verstorbenen Vaters fand die Tochter Leichenteile
Foto: Polizei


Laut Polizei, handelte es sich um Überreste einer Prostituierten aus dem Frankfurter Bahnhofsviertel. Wie viele schreckliche Morde Manfred S. noch auf dem Gewissen hatte, werden die nächsten Tage zeigen.

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