Donnerstag, 19. November 2015

BERLIN: Tötungsdelikt z. N. von Franz Quenstedt (2006)

Mord an Franz Quenstedt - 5.000 Euro Belohnung ausgesetzt


Eine Belohnung in Höhe von 5.000,-€ hat der Polizeipräsident in Berlin für Hinweise ausgesetzt, die zur Aufklärung des Mordes an Franz Quenstedt führen.
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Foto des Opfers
Foto: Polizei Berlin


Am 17. Januar 2006 gegen 16 Uhr 25 wurde von der Feuerwehr der 68-jährige Franz Quenstedt tot in seiner Wohnung in der Emser Straße 34 aufgefunden. Ein Bekannter, der das Opfer besuchen wollte, es aber nicht antraf, alarmierte aus Sorge die Feuerwehr. Die durchgeführte Obduktion ergab Stichverletzungen im Oberkörper als Todesursache.

Der 68-Jährige wurde am 17. Januar 2006 gegen 12 Uhr letztmalig lebend in seiner Schuhreparaturwerkstatt, die gleichzeitig seine Wohnanschrift war, lebend gesehen.

Die Ermittlungen ergaben inzwischen, dass Herr Quenstedt Opfer eines Raubes wurde. Vermutlich nahm der Täter Geld aus dem Portemonnaie des Überfallenen. Folglich besteht die Möglichkeit, dass diese Geldscheine Blutspuren aufweisen. Der Verlust weiterer Wertsachen konnte bislang nicht festgestellt werden. Die Tatwaffe, vermutlich ein Messer, wurde bisher ebenfalls nicht aufgefunden.

Des Weiteren gibt es Anhaltspunkte darauf, dass ein bisher Unbekannter Geschäftsleuten in Tatortnähe unverzollte Zigaretten zum Verkauf angeboten hat. Eine Beschreibung dieser Person liegt nicht vor. Inwieweit hier ein Tatzusammenhang bestehen könnte, kann derzeit nicht bewertet werden.

Die Tatortbearbeitung sowie Befragungen aus dem Opfer-Umfeld dauern an.

Die Kriminalpolizei fragt:

  1. Wer hat am 17. januar 2006 in der Zeit zwischen 12 und 16 Uhr 30 verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der Schumacherwerkstatt gemacht?
  2. Wer kann Angaben zu dem vermeintlichen Zigarettenanbieter machen?
  3. Wer kannte das Opfer und kann Angaben zu seinem Bekanntenkreis und zu seinen Lebensgewohnheiten machen?
  4. Wem sind seit dem 17. Januar 2006 Geldscheine angeboten worden, die evtl. Blutspuren aufwiesen?
  5. Wer kennt Personen, die im Besitz von blutverschmutzten Geldscheinen sind?

Kunden des Opfers werden gebeten, sich mit der 5. Mordkommission in Verbindung zu setzen. Hinweise nimmt das LKA 115 in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664 – 911502 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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