Donnerstag, 24. Januar 2013

KLAGENFURT: Vermisst Michaela Grabner (2006)

Wo ist Michaela?

Ich möchte doch nochmal an das Verschwinden von Michaela Grabner erinnern. Ich habe darüber auch schon in meinen Blog berichtet, aber das ist schon etwas länger her. Es deutet alles daraufhin das ein Verbrechen, sogar ein Tötungsdelikt passiert ist. Nun möchte ich, doch nochmal an das Verschwinden von Michaela erinnern und doch noch Zeugen ermutigen sich bei der Polizei oder anonym auf der Webseite, die Michaelas Mutter eingerichtet hat zu melden.


Michaela Grabner


Wo ist Michaela Grabner?


Heute vor sechs Jahren verschwand die damals 23-jährige Klagenfurterin spurlos. Polizei ermittelt wegen Mordverdachts. Mutter gibt Hoffnung, ihre Tochter lebend zu finden, nicht auf.

Seit sechs Jahren bestimmen Angst, Verzweiflung und Hoffnung ihr Leben: So lange sucht Christine Grabner schon nach ihrer Tochter Michaela, die am 15. Feber 2006 spurlos verschwunden ist.

"Jedes Mal wenn die Tür aufgeht, hoffe ich, dass es die Michi ist", sagt die 50-jährige Klagenfurterin. "Dass sie tot sein könnte, möchte ich gar nicht hören. Ich weiß einfach nicht mehr, was ich denken soll. Ich weiß nur, dass wenn die Michi irgendwo lebt, sie dort sicher nicht freiwillig ist."

Seit sechs Jahren gibt es kein einziges Lebenszeichen. Wo ist Michaela Grabner? Was könnte mit ihr passiert sein? Fragen, auf die derzeit niemand eine Antwort hat. Die Polizei geht von einem der mysteriösesten Kriminalfälle Kärntens aus. Sie glaubt, dass Michaela Grabner einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Ihr damaliger Freund, der Klagenfurter Zuhälter Sandro H., steht in dem Zusammenhang unter Mordverdacht. Er wartet derzeit im Gefängnis in Paraguay auf seine Auslieferung. Zu den Vorwürfen schweigt er.



Mauer des Schweigens

Das Netz um den 43-jährigen Sandro H. ist in den vergangenen Monaten immer enger geworden. Zuerst wurde ein Knastbruder und möglicher Mitwisser von Paraguay nach Österreich ausgeliefert (im Dezember verstarb dieser an einer Überdosis), danach schnappte die Polizei in der Schweiz auch eine Fluchthelferin und Freundin des Zuhälters. "Wir waren wirklich zuversichtlich, dass einer von beiden reden würde", so Gottlieb Türk, Leiter des Landeskriminalamtes. "Doch sie haben kein einziges Wort gesagt." Christine Grabner wundert sich darüber nicht: "Auch die Michi wollte nie über Sandro reden. Er hat wohl alle sehr im Griff."


Eine große Hoffnung bleibt noch: Dass es irgendwann doch gelingt, Sandro H. selbst zum Reden zu bewegen. "Andere Anhaltspunkte haben wir derzeit nicht", sagt Türk. Auch Michaelas Mutter hat die Hoffnung nicht aufgegeben. Michaela schrieb ihr einmal: "Einen lieben frohen Tag ohne Sorg und Plag! Einen Tag voll Sonnenstrahlen wünsch ich dir mein Mütterlein." Daran, dass es solche Tage wieder geben wird, glaubt die Mutter ganz fest.

Michaela Grabner spurlos verschwunden

Michaela ist 1,74 m groß, schlank, hat blaue Augen und hatte zuletzt rotgefärbtes Haar.Weil wir uns schon so große Sorgen machen und nicht mehr weiterwissen, sind wir auf eure Hilfe angewiesen und BITTEN euch um eure Hilfe.Wir sind schon sehr verzweifelt und hoffen,dass wir Michaela bald wieder in die Arme nehmen können und ihr sagen können wie 
lieb wir sie haben.

Michaela hatte Kontakte ins Rotlichtmilieu und ihr damaliger Zuhälter soll angeblich, was mit dem Verschwinden zu tun haben, dies ist zu fällig durch einen andern Mithäftling ans Licht gekommen, dieser hatte ihn scherzhaft auf Michaelas Verschwinden angebrochen und er reagierte panisch. Kurz nach dem Gespräch hatte der Zuhälter Hafturlaub von dem er nicht wieder kam. Später wurde er aber wieder in die JVA überführt.

 Auch die Polizei konnte durch ihre Ermittlungen keine heiße Spur finden oder Spuren finden die sich gegen ihn erhärten. Nun ist dieser Mann auf eine Insel im Süden geflüchtet, auch andere Medien berichteten darüber. Solange man Michaela nicht gefunden hat oder jemand aus dem Milieu sein Schweigen bricht, wird sich wohl kein Täter finden oder das Verschwinden aufgeklärt werden. 

Schade das die Ermittler den Zuhälter nichts bis jetzt nachweisen können, aber es deutet vieles daraufhin das er was weiß oder sogar was damit zu tun hat. Ich bitte, auch evtl. Mitwisser, anonym eine Nachricht zu hinterlassen, denn viele haben Angst, die aus solchen Kreisen kommen. 
Aber denkt dran, vielleicht passiert es auch eine von euch, den ihr lebt gefährlich im Milieu, und stellt euch mal vor eure Familie wär an dieser Stelle! Deshalb bitte ich alle die doch was wissen, auch wenn es auch so klein und unwichtig scheint, eine Nachricht abzugeben.

Falls jemand weiß wo Michaela sich aufhält oder nützliche Hinweise hat schicke bitte eine E-mail an:

christine.grabner3@chello.at, an mich oder wende sich bitte an die nächste Polizeidienststelle oder direkt an 
das Landeskriminalamt Kärnten Telefon: (0043) 059 133-20 - 1010

Für aktuelle Informationen könnt ihr die Homepage besuchen! Dort könnt ihr auch die englische Version 
der E-mail downloaden!

BITTE schickt diese E-Mail an alle Bekannten
und Freunde (auch im Ausland) weiter,
vielleicht haben wir das Glück,dass wir
so mehr erfahren können wo Michaela sich aufhält.


Vielen,vielen Dank für EURE Mithilfe Natalia u.
Michis Familie

Webseite von Michaela: http://www.michaelagrabner.at/

Kommentare:

  1. http://kurier.at/chronik/oesterreich/von-angeblichem-dreifachmord-blieb-nur-betrugsfall/40.587.368

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  2. 14.05.2014

    2006 verschwunden
    Vermisste Michaela (30) in Amsterdam gesichtet

    Am 15. Februar 2006, also vor über acht Jahren, verschwand die damals 23-jährige Kärntnerin Michaela Grabner spurlos. Ihre Familie gab in dieser langen Zeit die Suche nicht auf, gegen ihren Exfreund platzte indes ein Mordprozess. Nun soll es laut "Kleine Zeitung" ein Lebenszeichen geben: Die heute 30-Jährige sei in Amsterdam und wolle nach Hause kommen.

    Es ist eine verworrene Geschichte: 2006 soll der Freund Grabners, der Zuhälter Sando H., ein Zinshaus angezündet und 320.000 Euro von der Versicherung kassiert haben. In der Nacht des Brandes verschwand Michaela Grabner. Dann war es bis 2008 ruhig, bis H. in Österreich zu 30 Monaten Haft wegen Mordversuchs verurteilt worden ist: Er wurde von einem anderen Bordellbetreiber beauftragt, einen Konkurrenten durch Schüsse und Schläge mit einem Nagelbrett "fertigzumachen".

    Keine Verurteilung wegen Mordes
    Während eines Freiganges setzte sich der Kärntner 2009 nach Paraguay ab, wo er später auch unter Mordverdacht - unter anderem an Michaela Grabner - stand und festgenommen wurde. Zwar wurde H. 2012 nach Österreich ausgeliefert, aber nur unter der Bedingung, dass er nicht wegen Mordes angeklagt werden könne. Verurteilt wurde er wegen des Versicherungsbetruges - die Strafe hatte er aber bereits in Untersuchungshaft abgesessen.

    Neue Spur zu Michaela Grabner
    Damit verlief sich die Spur zu Michaela Grabner im Sand - bis jetzt. "Es gibt einen Hinweis, dass die Michi in Amsterdam ist und, dass sie dort nicht freiwillig ist", so Michaelas Mutter Christine Grabner zur "Kleinen Zeitung". Grabner erhielt eine Mail, in der ein namentlich bekannter Mann erklärte, er habe in einer bekannten Amsterdamer Bar eine junge Frau kennengelernt. Sie habe ihn gebeten, mit Christine Grabner Kontakt aufzunehmen, da sie "wieder nach Hause" wolle und "keine Papiere" hätte.

    Kontakt brach plötzlich ab
    Nach einem Mailwechsel, in dem der Mann versprach, die Frau entweder nach Hause zu bringen oder die Polizei zu verständigen, riss der Kontakt plötzlich ab. Dafür klingelte laut Bericht das Telefon mit einer Amsterdamer Nummer - gemeldet habe sich aber niemand. Nun hat sich das Landeskriminalamt eingeschaltet. Der mordverdächtige Freund der Vermissten habe bereits damals angegeben, dass Michaela in den Niederlanden zur Prostitution gezwungen werde, hieß es. Die Familie hofft nun, die totgeglaubte Michaela doch noch zu finden.

    http://www.heute.at/news/oesterreich/art23655,1016437

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