Mittwoch, 21. November 2012

DÜSSELDORF: Vermisst Deborah Sassen ( seit 1996)

Vermisstenfall Deborah Sassen

Wir hoffen, dass sich neue Anhaltspunkte ergeben!!!

In Deutschland gelten zurzeit 1946 Kinder und Jugendliche als vermisst. Darunter ist auch die damals achtjährige Deborah Sassen aus Düsseldorf, die 1996 vom Schulweg nie mehr nach Hause kam.
Aussehen zum Zeitpunkt des Verschwindens
Aussehen zum Zeitpunkt des VerschwindensFoto: Polizei Düsseldorf

Debbies Schultornister der Marke Mc Neill
Foto: Polizei Düsseldorf


Computeranimation - So könnte Deborah mit 15 Jahren aussehen Foto: Polizei Düsseldorf




Ihre Familie zog vor 16 Jahren von Meerbusch nach Düsseldorf. In der Henri-Dunant-Grundschule am Rheindorfer Weg in Wersten lebte sich die damals Achtjährige rasch ein. Das Mädchen wird als fröhlich und zuverlässig beschrieben. Von der Schule kam sie normalerweise immer pünktlich zum Mittagessen nach Hause. Am 13. Februar 1996 hat die Zweitklässlerin in der letzten Stunde Schwimmunterricht und muss danach noch ihren Ranzen aus der Schule holen. Um kurz nach 12 Uhr wird sie das letzte Mal gesehen.

Als Debbie nicht nach Hause kommt, gibt ihr Stiefvater eine Vermisstenmeldung auf. Die Kripo Düsseldorf beginnt sofort mit der Suche. Irgendwo auf dem knappen Kilometer zwischen dem Hinterausgang der Henri-Dunant-Grundschule und ihrem Zuhause am Kohlrauschweg ist sie spurlos verschwunden. Ist sie gewaltsam entführt worden?
Hunderte Hinweise gehen ein. Hundertschaften der Polizei suchen zwei Tage lang nach Deborah, drehen buchstäblich jeden Stein um, tauchen im halb zugefrorenen Buga-See. Ein Hinweisgeber führt die Polizei auf eine falsche Fährte. Debbies Leiche soll angeblich in einem Stausee bei Haltern liegen. Doch das Mädchen bleibt spurlos verschwunden. Der Tippgeber entpuppt sich als verwirrter Theologiestudent, der sich wichtig machen wollte. Ein Richter verurteilte den jungen Mann dazu, den Polizeieinsatz zu zahlen.

Die Familie zerbricht an dem Schicksal. Debbies große Schwester nimmt sich 1999 das Leben. Mutter Dagmar, trennte sich von ihrem Mann und lebt heute mit ihren zwei Töchtern an der Ostsee.

Kommentare:

  1. Hier der nachgespielte Filmfall präsentiert durch Aktenzeichen XY ungelöst vom 28.11.2012-Vermisste Kinder:
    http://www.youtube.com/watch?v=dXJjR1B_ciU

    Subjektiv kann ich es nicht nachvollziehen, dass ab 12 Uhr mittags, ausgerechnet in Düsseldorf-Wersten, Deborah, ein sehr farblich auffällig gekleidetes Mädchen plus ihrem markanten Tornister mit hoher Kolorierung, spurlos verschwinden konnte, ohne dass jemand visuell auch nur die kleinste Beobachtung wahrnahm.

    Der Täter hat ein hohes Risiko in Kauf genommen, da seine Tat möglicherweise durch das Erscheinen und Eingreifen von unvermittelten Zeugen einen anderen Verlauf genommen hätte.

    Oder war er sich seiner Sache besonders sicher, da er über gute Ortskenntnisse verfügte, Deborah sogar womöglich gut kannte und ihren Schulweg schon Tage und Wochen vorher akribisch erkundete?

    Hatte er ein Fahrzeug dabei, um sie gewaltsam zu entführen(keine Augenzeugen) oder wohnte der Täter in ihrem näheren sozialen Umfeld, so dass ihr rasches Verschwinden durch etwaige Personen deshalb nicht beobachtet werden konnte?






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  2. http://www.youtube.com/watch?v=7EPFeibTCLs&feature=youtu.be

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  3. http://www.scsstatic.ch/i/3852326,300

    Meine Hochachtung für Mark von Bommel für seine tränenreiche Betroffenheit in diesem emotionalen Fall.

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  4. mich nimmt der fall nach wie vor sehr mit. habe seinerzeit in düsseldorf gelebt und habe anita, ihre grosse schwester, persönlich gekannt. wir waren alle fassungslos, als wir von ihrem selbstmord erfahren haben. sie hat den verlust von deborah einfach nicht verkraftet. verständlich...

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