Dienstag, 21. August 2012

BERLIN:Tötungsdelikt z.N. von Elisabeth Dürr

Berliner Polizei rollt elf Jahre alten Mord wieder auf


Die Mordermittler hoffen, den Tod einer Berlinerin aus dem Jahr 2001 aufklären zu können. Mit Hilfe eines Phantombildes und einer Belohnung.
Verschiedene Zeugen sahen vor und nach der Tat eine verdächtige Frau am Tatort, die sich letztlich unter einem Vorwand Zutritt zum Haus verschafft hatte. Mit diesem Phantombild sucht die Polizei nach der Unbekannten
Verschiedene Zeugen sahen vor und nach der Tat eine verdächtige Frau am Tatort, die sich letztlich unter einem Vorwand Zutritt zum Haus verschafft hatte. Mit diesem Phantombild sucht die Polizei nach der Unbekannten
© Polizei Berlin

Die Berliner Polizei rollt einen ungeklärten Mord nach knapp elf Jahren wieder auf. Es gebe neue Erkenntnisse, teilte die Polizei am Montag mit. Das 2001 erstellte Phantombild einer tatverdächtigen Frau und ein Foto des Opfers wurden erneut veröffentlicht.Zudem hat die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 2500 Euro für Hinweise ausgesetzt. Eine 63-Jährige war am 12. September 2001 in ihrer Wohnung im Berliner Stadtteil Alt-Hohenschönhausen (Bezirk Lichtenberg) durch einen Angriff gegen den Hals getötet worden.

Bild des Opfers
Bild des Opfers-Foto:Polizei


Das Opfer Elisabeth Dürr habe in eine Doppelhaushälfte nach Halberstadt in Sachsen-Anhalt umziehen wollen, der Umzug habe kurz bevor gestanden, so die Polizei. Mehrere Zeugen hätten vor und nach der Tat eine verdächtige Frau gesehen, die sich unter einem Vorwand Zutritt zum Haus verschafft hatte. Am Tatort seien damals Spuren einer unbekannten Person sichergestellt worden, die nun neu bewertet wurden, sagte ein Polizeisprecher.
Zeugen hatten 2001 ausgesagt, die Verdächtige sei zwischen 40 bis 50 Jahre alt, etwa 1,63 bis 1,70 Meter groß, mit korpulenter, stämmiger Figur. Sie hatte etwa 8 Zentimeter lange, gewellte, dunkelblonde bis braune Haare, vermutlich mit Strähnchen sowie ein volles, ungeschminktes Gesicht mit auffälligen Augen (eventuell blau-grau).

Die Mordkommission fragt: 

  • Wer kennt eine Frau, auf die damals diese Personenbeschreibung zutraf und die möglicherweise in Halberstadt wohnt, Bezüge in den Stadtteil Gartenstadt in Halberstadt und/oder nach Berlin besitzt. 

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, hat die Staatsanwaltschaft Berlin eine Belohnung in Höhe von 2.500 Euro ausgesetzt.

Hinweise, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden können, nimmt die 2. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 - 911 201 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Kommentare:

  1. Nach über elf Jahren: Mutmaßliche Mörderin gefasst

    Berlin (dapd-bln). Im Fall einer 2001 ermordeten 63-jährigen Frau hat die Berliner Polizei eine Tatverdächtige festgenommen. Sie habe bereits gestanden, die 63-Jährige getötet und anschließend ihre Wertgegenstände entwendet zu haben, erklärte ein Polizeisprecher. Bei der 54-jährigen Frau handele es sich um eine flüchtige Bekannte des Opfers.

    Die 63-Jährige wurde im September 2001 in ihrer Wohnung in der Joachimsthaler Straße in Alt-Hohenschönhausen mit Verletzungen am Hals tot aufgefunden. Sie stand kurz vor einem Umzug nach Halberstadt in Sachsen-Anhalt. Verschiedene Zeugen hatten vor und nach der Tat eine Frau beobachtet, die sich Zutritt zu dem Wohnhaus verschafft hatte. Die Ermittler der Mordkommission hatten bereits damals aufgrund der Zeugenaussagen ein Phantombild einer Tatverdächtigen angefertigt. Die Festgenommene sollte noch gestern einem Haftrichter vorgeführt werden.

    AntwortenLöschen
  2. http://www.ardmediathek.de/rbb-fernsehen/taeter-opfer-polizei/mordfall-elisabeth-duerr-aufgeklaert-festnahme-nach-mehr?documentId=13677036

    AntwortenLöschen
  3. http://www.rbb-online.de/taeteropferpolizei/archiv/taeter___oper___politzei/mordfall_elisabeth.html

    als kleine update hilfe :)

    AntwortenLöschen